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  • 18.09.2014           5      Teilen:   |

Untergrund-Bewegung im Schlaglicht

Ein Mord erschüttert die russische Queer-Tango-Szene

Artikelbild
Queer Tango in St. Petersburg (Bild: Kseniya_Ivanova, Queer Tango Club)

Am 6. September wurde die lesbische Tangolehrerin Ekaterina Khomenko in St. Petersburg ermordet. Plötzlich steht der Queer Tango im medialen Mittelpunkt. Einblicke in eine bislang unbekannte Seite des queeren Russland.

Von Elke Koepping

Der gewaltsame Tod einer lesbischen Tangolehrerin in St. Petersburg bringt der bislang im Verborgenen blühenden Queertango-Szene unerwünschte Aufmerksamkeit. Ein homophober Hintergrund der Tat wird derzeit von Polizei und Queerszene ausgeschlossen, ebenso wie Selbstmord – ihr Tod wird als mutmaßlicher Mordfall untersucht. Die landesweite Aufmerksamkeit und Spekulationen über einen möglichen homophoben Hintergrund der Tat führen derzeit jedoch zu unerfreulich viel Publicity für eine von russischen Homohassern bis jetzt nicht beobachtete Nischenkultur.

Wir erinnern uns kurz: St. Petersburg, das ist die europäischste, die westlichste Stadt unter den russischen Großstädten. Und zugleich die Stadt, in der auf Initiative des rechtskonservativen Politikers Witali Milonow von der Partei "Einiges Russland" das Gesetz gegen "Homopropaganda" seinen Ausgang nahm. Es ist die Stadt, in der Versuche, einen CSD abzuhalten, regelmäßig von rechten Schlägertrupps verhindert werden (in diesem Jahr hat es mal friedlich geklappt). Die Stadt, in der im November des vergangenen Jahres LGBT-Aktivisten angeschossen und mit Baseballschlägern angegriffen wurden. Und auch die Stadt, in der Milonow persönlich darüber wacht, ob das Gesetz gegen Homopropaganda eingehalten wird oder nicht. Seit Juli 2013 tanzen russische Queertango-Tänzer und -Tänzerinnen im Prinzip mit Angst vor Verfolgung.

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Russisch-deutsche Tanzfreundschaft

Erst vor wenigen Wochen hatten viele Deutsche erstmals Bekanntschaft mit der russischen Queer-Tango-Szene gemacht – und mit Khomenko selbst. Das Internationale Queer-Tango-Festival in Berlin, das Ende Juli zum vierten Mal stattfand, gilt als das größte seiner Art und wird von Besucherinnen und Besuchern aus allen Teilen der Erde angesteuert: chinesische und neuseeländische Gäste werden noch mit milder Neugier beäugt und flugs in die nächste Umarmung auf der Tanzfläche gerissen.


Natalia Merkulova (r.) bei einem Tanz, Foto: Alice Heigh


Für eine regelrechte Sensation sorgte in diesem Jahr jedoch der erstmalige Besuch russischer Queertänzerinnen und -tänzer. Die rund 20-köpfige Truppe bildete eine regelrechte Delegation. Queertango in Russland? Gibt's das? Dürfen die das? Der Fakt allein sorgte für Erstaunen. Die Kinnladen klappten bei allen Gästen jedoch herunter, als die russische Queertänzerin Natalia Merkulova auf Einladung von Festivalorganisatorin Astrid Weiske in einer kurzen offiziellen Ansprache zum 2. Queer Tango Festival St. Petersburg einlud. Vier Tage und vier Nächte wurde in Berlin getanzt und gelacht, es wurden Adressen getauscht und man vernetzte sich im Nachhinein auf Facebook. Natalia sagte nach dem Festival: "Der offene und enthusiastische Empfang in Berlin hat uns wirklich überwältigt, damit haben wir nicht gerechnet". Eine Welle der Sympathie schlug ihnen entgegen, bei vielen Gästen von dem Gedanken getragen: "Wir müssen den Leuten in Anbetracht ihrer Situation jede nur erdenkliche Unterstützung zukommen lassen."

Spontan reiste auch die Berlinerin Julie August zum Petersburger Festival, das vom 22. bis 24. August stattfand. Sie war eine von insgesamt sechs ausländischen Gästen vor Ort – die Einreisebedingungen sind nach wie vor schwierig: Visakosten, Antragsdauer und so weiter. Rückblickend sagt sie: "Hut ab für den Mut, trotz der gegebenen politischen Verhältnisse hier ein Queertango-Festival auf die Beine zu stellen". Unsicher oder bedroht habe sie sich die ganze Zeit über nicht gefühlt. Im Gegenteil, die Familiarität der Szene begeisterte sie. "Wir hatten viele interessante Begegnungen, die Workshops waren gut, es gab Leute, die übersetzt haben, schöne Tänze, gute Stimmung – ausbaufähig." Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren es insgesamt, wie Natalia Merkulova bestätigt. Im Juli 2015 soll voraussichtlich das nächste Festival stattfinden. Natalia wird ebenso wieder dabei sein wie auch ihr Ko-Organisator Antonio Tangheras, der mit ihr die Hauptlast bei der Planung trug.


Spontaner Straßentanz während des Queer-Tango-Festivals in St. Petersburg im August, Foto: Julie August


Was ist eigentlich Queer Tango?

Allen Errungenschaften der weiblichen Emanzipationsbewegung zum Trotz werden im argentinischen Tango mit Verve die Rollenklischees von führenden Männern und folgenden Frauen verteidigt. "Hier kann eine Frau noch so richtig Frau sein", heißt es da. In diesem klar geregelten System kommt die Möglichkeit zur Rollenverteilung nach Eignung und individuellem Geschmack nicht vor. Wer sich dagegen ausspricht und anders handelt, gilt als exzentrisch und wird belächelt – oder geschnitten. Das ist in seiner Rückwärtsgewandtheit schon beinahe wieder en Vogue.

Die Gegenbewegung, das rollenoffene Tanzen oder der Queertango, entstand um die Jahrtausendwende in der schwullesbischen Tanzkultur, die aus verständlichen Gründen Rollenklischees wenig abgewinnen kann. Die Bewegung ging interessanterweise von Hamburg aus, wo im Jahr 2000 das erste Queertangofestival weltweit stattfand. Erst viele Jahre später trauten sich auch die Argentinierinnen und Argentinier mitzuziehen. In den letzten Jahren ist dort in Sachen LGBT-Rechte politisch viel in Bewegung geraten. Dabei ist nicht per se jede oder jeder queer, der oder die Queertango tanzt. Nicht wenige Heteropaare tummeln sich in der Szene, um ungestört mal "andersrum", also rollenoffen, zu tanzen. Sie führt, er folgt, und danach wird kräftig gemischt.


Queer-Tango-Flashmob in der Metro von St. Petersburg, Foto: Oksana Zhitchenko


"Im Grunde kann alles als Propaganda gelesen werden"

Das am 30. Juni 2013 vom russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin unterzeichnete Gesetz "gegen Homopropaganda" stellt nicht Homosexualität an sich unter Strafe, sondern deren vermeintliche Propagierung gegenüber Minderjährigen. Doch was genau zählt eigentlich als "Propaganda"? "Im Grunde kann alles als Propaganda gelesen werden", sagt Natalia Merkulova. "Wenn wir unsere Tanzkurse und das Festival über Flyer publik machen, dann fällt das sicher unter Propaganda. Für uns ist es ein Riesenproblem, wenn Teenager Informationen über den Queertango in die Finger bekommen. Es ist absolut unmöglich, sie in unsere Kurse aufzunehmen. Das ist eine Schande, schließlich sind sie mit 16 oder 17 wirklich alt genug, um für sich selbst zu entscheiden." Man bedenke: Diese Minderjährigen nähmen an einem Tanzkurs teil – das ist natürlich total gefährlich für die junge Seele. Die Situation ist absurd und die Absurdität ist den Queers in Petersburg vollkommen bewusst. Allein – sie beeinflusst ihre Alltag auf eine Weise, die nicht zu ignorieren ist.

Die Problematik hat bereits zu einer Spaltung innerhalb der winzigen Queertango-Community in Petersburg geführt: Marina Stepanova, die unter dem Pseudonym Marina Ventarron unterrichtet und Tangobälle organisiert, liebt es, die Norm zu unterwandern. Ständig denkt sie sich neue abgefahrene Konzepte für Tangoevents aus, etwa Kostümbälle nach Motiven aus "Alice im Wunderland" oder "Peter Pan". Oder sie organisiert Aktionen wie den Queertango-Flashmob in der Petersburger U-Bahn. "Die Polizei hat sogar versucht, uns dran zu hindern." Die Teilnehmer sind abgehauen und haben an anderer Stelle weitergetanzt. Ihre lockere Einstellung geht manchen zu weit. Und so haben sich aus den gemeinsamen Anfängen zwei Queertangogruppen entwickelt: Marinas "Queer Tango Club" und "Salida", die Schule, der Natalia angehört. Die Tanzschule wird von Yana Khalilova und Otar Bagaturiya geführt, die sich beide auch für das diesjährige Festival engagiert haben.

Youtube | Queer Tango in St. Petersburg

Katya Sirko, die zu Marinas Gruppe gehört, ist wie Marina der Überzeugung, dass die Überzeugungsarbeit im Kleinen auch die Einstellung in der Köpfen der Gesellschaft gegenüber Lesben und Schwulen verändern wird. "Was wir machen, ist nicht politisch, wir halten keine Transparente hoch, auf denen steht: 'Ihr müsst alle gleichgeschlechtlich tanzen'. Alles, was wir tun, ist miteinander zu tanzen", sagt sie. "Unsere Bälle sind offene Veranstaltungen, jeder kann kommen und zugucken. Da sind vielleicht mal ein paar Leute, die sich wundern, wo eigentlich die Männer sind. Aber keiner sagt, 'Oho, diese Homos machen da verbotenes Zeugs!' Wir laden sie dazu ein, die Welt mit unseren Augen zu betrachten, und sie begreifen am Ende die Schönheit, die wir darin sehen und über unseren Tanz transportieren."

Natalia sieht die Lage wesentlich skeptischer. "Die Situation verschlechtert sich eher noch, weil die Leute durch dieses Gesetz darüber nachdenken, dass Homosexualität was Böses sein könnte. Wenn sich früher zwei Frauen in der U-Bahn geküsst haben, hat das keiner zur Kenntnis genommen. Es gab einfach keine Kategorie dafür. Plötzlich sehen sie es alle als ein Problem an, das sie persönlich bedroht. Das ist auf der anderen Seite auch so etwas wie PR. Früher wurde gesagt: 'Wofür braucht ihr Homos eine Parade, ich kann nicht erkennen, wo euch irgendwelche Rechte verweigert werden.' Homophobie und die gewaltsamen Übergriffe sind nun mehr als deutlich wahrzunehmen." Aus Natalias Sicht entsteht daraus zumindest ein gesellschaftlicher Diskurs, der bisher nicht vorhanden war. "Queertango zu tanzen ist politisch im Sinne des feministischen Slogans aus den 70ern: 'Das Private ist politisch.' Die Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder im Tango decken sich im Kern mit den erzkonservativen Werten in der russischen Gesellschaft. So gesehen ist das geschlechterrollenoffene Tanzen reine Anarchie. Das ist das, was mich daran interessiert."


Ekaterina Khomenko, Bild: Kseniya Ivanova


Ein gewaltsamer Tod und seine weitreichenden Folgen

Einschränkend muss man sagen: So sah die Situation für Natalia, Marina und Katya bis zum 7. September 2014 aus. Danach änderte sich ihre im verborgenen Blüten treibende Welt schlagartig – wie es weitergeht, weiß im Moment niemand. An jenem Sonntag wurde Medienberichten zufolge die Leiche von Ekaterina Khomenko in einem Industriegebiet nahe einer Müllanlage gefunden. Gestorben ist sie vermutlich am Tag zuvor, gewaltsam und von fremder Hand. Am 3. September hatte sie noch Bilder von der U-Bahn-Aktion in ihrem Account beim sozialen Netzwerk VKontakte gepostet. Lachende Bilder einer glücklichen Zeit – der Account ist öffentlich, jeder kann sich ihre Tango- und Bachafotos ansehen. Vor sechs Wochen tanzte sie noch in Berlin auf dem Queertango-Festival, dann auf dem Petersburger Festival.

Natalia hat vor ein paar Tagen ihre Lieblingsfotos von "Katya" oder "Kot", wie sie liebevoll von ihren Mittänzern und -tänzerinnen genannt wurde, in der Queertango-Gruppe Sankt Petersburg gepostet. "Wir trauern um unsere liebe Freundin und eine wunderbare Person. (…) Für uns ist es noch nicht vorbei, wir haben noch gar nicht richtig begriffen, was dieser Verlust für uns bedeutet. Alle queeren Tänzer und Tänzerinnen in St. Petersburg kannten sie. Alle wussten etwas Besonderes über sie – wie fröhlich und kreativ sie war, wie sehr sie den Tango liebte und wieviel sie für die Queertango-Community getan hat. Alle haben eine Geschichte darüber zu erzählen, wie sie zum ersten Mal mit Kot getanzt haben. Auch wenn ihr Tod nicht der grauenhaften Feindseligkeit geschuldet ist, die der Queer Community in Russland entgegengebracht wird, ist es doch gut zu sehen, wie viel Unterstützung und Mitgefühl uns aus der internationalen Queertango-Community erreicht. Lasst uns enger zusammenrücken. Wir sehen uns hier in Russland – oder an welchem Ort auch immer wir uns mit unserer Liebe zum Tango verbinden können."

Die enge internationale Vernetzung der Queertango-Szene ist bemerkenswert – jeder kennt im Prinzip die Protagonistinnen und Protagonisten, auf Facebook sind alle miteinander im Gespräch. Das ist einerseits positiv, denn es gibt den Tänzerinnen und Tänzern in Russland nicht das Gefühl, mit ihren Problemen ganz auf sich gestellt zu sein. Andererseits verbreitete sich die Meldung, Ekaterina sei einem homophoben Verbrechen zum Opfer gefallen, zu schnell im Netz. Das war freilich zunächst auch die Sorge der Queertango-Szene in Petersburg.

Die Szene wie auch die Polizei gehen mittlerweile jedoch von einem anderen Motiv aus, was eine Art Erleichterung für die Queertango-Community ist. Natalia schreibt auf Nachfrage von queer.de, die Auskünfte der Polizei seien etwas diffus, ständig kursierten andere, sich widersprechende Versionen. Verschiedene russische Internetmedien haben Details verbreitet, bis hin zu der Geschmacklosigkeit, Fotos der blutigen Tatwaffe abzubilden. Dazu wurde immer wieder erwähnt, dass Ekaterina Queertango in Petersburg unterrichtet hat. Fleißig wurden Bilder aus ihrem offenen vk.com-Account veröffentlicht, auf denen nicht nur Ekaterina gut zu erkennen war, sondern auch Marina. Schnell landet man von Ekaterinas Account auf dem Account vom Queer Tango Club. Ebenfalls nicht geschützt und für alle einsehbar. Das war bisher nie ein Problem, denn im Prinzip hatte sich dafür zuvor niemand interessiert.


Queer-Tango-Flashmob in der Metro von St. Petersburg, Foto: Oksana Zhitchenko


Das Ergebnis der Publicity im Rahmen des Mordfalls ist jedoch, "dass eine große Zahl ziemlich hysterischer Homophober auf der Seite gelandet sind und da schrecklich Sachen geschrieben haben", so Natalia gegenüber queer.de. Darüber hinaus hätten Personen aus der Queer Tango Community gezielte Drohungen von einem Mann erhalten, der als "Homojäger" bekannt ist. "Wir (die Gruppe um Natalia, die bei Salida tanzt) werden jetzt für eine Weile erst mal das Wort 'Queer' aus unseren Ankündigungen herausnehmen. Das ist für uns alle zu gefährlich."

Das Entsetzen über die Tat wird jetzt für viele von der Angst überschattet, auf ungesunde Weise der öffentlichen Aufmerksamkeit ausgesetzt zu sein. Ein Problem, dessen sich auch die weltweite Community bewusst ist. Dennoch: die internationale Aufmerksamkeit ist wichtig, um der mit Blindheit geschlagenen russischen Staatsführung für die von ihrer Gesetzgebung verursachten Probleme die Augen zu öffnen. Das sehen die Tänzerinnen und Tänzer in Sankt Petersburg auch so, sie sind erleichtert über die weltweite Unterstützung.

Eine Gruppe argentinischer Queertänzerinnen und -tänzer etwa führt gezielte Aktionen vor der russischen Botschaft in Buenos Aires durch, so auch zum Putin-Besuch im Juli oder einen "Tango contra la Homofobia"-Flashmob. "Es gibt keine homophoben Übergriffe in Russland", so übrigens die offizielle Verlautbarung seitens der russischen Botschaft Buenos Aires als Antwort auf die Aktionen. Mit der Realität hat das leider wenig zu tun.


Flashmob in Buenos Aires auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires, vor dem Regierungssitz der Präsidentin Kirchner, Foto: HenkC 2013

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Tags: russland, ekaterina khomenko, mord, st. petersburg, tango, tanz
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Reaktionen zu "Ein Mord erschüttert die russische Queer-Tango-Szene"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
18.09.2014
16:23:23


(+10, 12 Votes)

Von denken hilft


Sehr guter Artikel zu einem sehr schlechten Anlass. Täter, Taten und Auswirkungen gut erklärt. Kenntnisreich, informativ, differenziert, und solidarisch. Davon mehr.

Es geht auch anders (leider viel zu oft).

Link zu www.heise.de


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#2
19.09.2014
00:37:34


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Homojäger hat bei mir direkt die Assoziation zu den Nazijägern, die Juden gejagt haben, geweckt.


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#3
19.09.2014
00:45:29


(+10, 12 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #1 von denken hilft


ich kann mich nur anschließen. dieser artikel ist ganz hervorragend geschrieben und recherchiert, wenn auch inhaltlich leider sehr bedrückend.


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#4
19.09.2014
06:55:58


(+9, 9 Votes)

Von yesyesyes


Wirklich ein toller Artikel. Kompliment.


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#5
20.09.2014
01:17:52
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von Baer2014


VOR dem antigay-Propagandagesetz habe ich die Anschuldigungen aus dem Westen bei Morden an z.B. JournalistInnen in Rußland immer für Hirngespinste gehalten.

In Brasilien und Kolumbien gab/gibt es sog. Todesschwadronen, die gezielt Jagd auf Schwule und Lesben mach(t)en, die Polizei sieht weg oder einzelne Polizisten waren/sind an diesen "Hinrichtungen" beteiligt.

Es wäre der endgültige zivilisatorische Absturz, wenn das auf Rußland jetzt auch zuträfe.


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