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  • 20.09.2014           17      Teilen:   |

"Sicherer Raum im Internet"

Wer bekommt .gay?

Artikelbild
Avri Doria beim "Summer School on Internet Governance" in Meißen. Die Mitarbeiterin von dotgay fordert, dass die Erlöse aus den .gay-Domains in die queere Community zurückfließen (Bild: Stefan Mey)

In Kürze entscheidet die globale Internetverwaltung ICANN, wer künftig .gay-Domains vergeben darf. Nur einer von vier Bewerbern vertritt die Community. Ein Interview.

Von Stefan Mey

Dieses Jahr wird das Internet bunter, naja, ein bisschen vielfältiger zumindest. Es wird nicht mehr wie bisher nur aus technischen Adress-Kürzeln wie .de oder .com bestehen. Statt dessen kommen hunderte neue Internetendungen hinzu, alle vergeben durch die globale Internetverwaltung ICANN.

Für einige Endungen gibt es verschiedene Interessenten. Um .gay streiten sich zur Zeit vier Bewerber mit unterschiedlichen Konzepten. Geht es nach den Vorstellungen von dotgay, soll sich die Endung an den Interessen der weltweiten queeren Community orientieren und nicht ausschließlich der Profitmaximierung dienen.

Zahlreiche LGBT-Organisationen weltweit unterstützen die Bewerbung, die sich schon lange für die Internet-Endung einsetzt. Wir haben mit Avri Doria aus dem Team von dotgay gesprochen. Sie vertritt seit Jahren die Interessen der Zivilgesellschaft in der globalen Internetpolitik. Langsam werde es ernst, erzählt sie. Die Entscheidung, wer .gay bekommen darf, stehe kurz bevor.

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Die gesamte Community unter einem Schirm: Werbe-Button von dotgay
Die gesamte Community unter einem Schirm: Werbe-Button von dotgay

Wie würde in Ihrem Modell .gay aussehen?

Die queere Community hätte einen sicheren Raum im Internet. Dort wäre kein Platz für Hass-Inhalte oder für Webseiten, die sie "umpolen" wollen. Und LGBT könnten sich bei einem Unternehmen mit einer .gay-Adresse sicher fühlen. Wenn ich nach einem Klempner suche, möchte ich niemanden haben, der Ärger macht, weil da zwei Frauen zusammenleben. Ich möchte, dass jemand vorbeikommt, der freundlich ist und keine Bedrohung darstellt.

Was ist die Zielgruppe von .gay?

Die Zielgruppe ist die LGBTQIA-Community. LGBT für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, Q für queer, also alle, die sich in die Kategorien nicht einordnen wollen. Dann Intersexuelle und die "Alliierten" – unsere Verbündeten. Es gibt eine Reihe von Firmen, die von queeren Organisationen als gay-friendly bewertet worden sind.

Wer wird eine .gay-Adresse bekommen?

Jeder, der ein Mitglied der Gay Community ist.

Wie wollen Sie das überprüfen?

Mithilfe der tausenden queeren Organisationen auf der ganzen Welt. Wir sind schon mit einigen im Gespräch, damit sie unsere Authentifizierungs-Partner werden, wie wir es nennen. Wenn jemand dort Mitglied ist, würden er auf deren Webseite gehen. Wenn es ein Log-in-System gibt, loggt er sich ein, und dann erscheint ein Banner: "Wollen Sie eine .gay-Adresse haben? Dann klicken Sie hier." Die jeweiligen Organisationen würden ein Teil der Domain-Gebühren bekommen. Das wäre dann auch eine neue Einnahmequelle für sie.

Wie werden Sie mit kommerziell besonders interessanten Domains umgehen, wie etwa travel.gay? Bei vielen neuen Internetendungen sichern sich professionelle Domainhändler die spannendsten Adressen gleich am Anfang, um sie dann zu überhöhten Preisen wieder zu verkaufen…

Alles, was für Domainhändler interessant sein könnte, also Adressen wie dentist.gay oder travel.gay, werden wir aus dem System nehmen und für die Community nutzen.

Wie soll das aussehen?

Wir erwarten alle möglichen Arten von Inhalten auf .gay. Es soll aber auch ein Verzeichnis queerer Unternehmen geben. Nehmen wir an, Sie gehen auf die Seite wedding.gay. Dann werden Sie gefragt: in welcher Stadt? Sie geben ein: Berlin. Dann würden Sie Hochzeitsplaner in Berlin sehen, und das Verzeichnis würde auf deren jeweilige Seiten verlinken.

Ein Verzeichnis mit dem Namen "fitness.gay" würde sich vermutlich sowohl im Englischen als auch im Deutschen funktionieren, "wedding.gay" aber nicht. Werden Sie das Verzeichnis auch sprachlich internationalisieren, so dass die lokalen Angebote "hochzeit.gay" heißen oder auf spanisch "boda.gay"?

Wie genau unser System aussehen wird, ist noch offen. Es wird am Anfang sehr klein sein, vermutlich nur in einer Sprache, dann wird es erweitert. Es gibt große Pläne für eine Internationalisierung. Das Gremium, das dafür zuständig ist, wird sich damit beschäftigen, sobald es gegründet ist.

Das Team von dotgay zu Besuch bei der Internetverwaltung ICANN, die die Endungen vergibt. Der Zweite von rechts ist Scott Seitz, von dem die Idee zur Bewerbung ausging
Das Team von dotgay zu Besuch bei der Internetverwaltung ICANN, die die Endungen vergibt. Der Zweite von rechts ist Scott Seitz, von dem die Idee zur Bewerbung ausging (Bild: dotgay)

Gewinne aus dem Verkauf von Domains sollen in Ihrem Modell teilweise zurück an die queere Community fließen. Dotgay LLC selbst ist aber ein klassisches Unternehmen. Wieso ist dotgay nicht einfach gemeinnützig wie die Berliner Betreiberfirma hinter der Endung .hiv?

Dotgay LLC ist eine Firma. Wir haben lange über das Thema diskutiert. Scott Seitz, von dem die Idee für die .gay-Bewerbung kam, hielt das für das beste Modell für eine queere Stiftung: eine kommerzielle Firma, die aber 67% der Gewinne an die Stiftung weiterreicht.

Wieso?

Wir alle wissen, wie gemeinnützige Organisationen manchmal arbeiten. Je mehr Geld da ist, desto mehr Mitarbeiter werden angestellt, desto schöner werden die Büros und so weiter. Und dann ist plötzlich kein Geld mehr für den ursprünglichen Zweck da.

Was wird die Stiftung tun?

Die dotgay Stiftung wird darüber entscheiden, an welche Projekte die Gelder gehen. Die Stiftung wird einen globalen Fokus haben, es wird einen international besetzten Vorstand geben und eine starke Beteiligung von queeren Organisationen und Freiwilligen. Wir werden die Stiftung gründen, sobald wir wissen, dass wir die Internetendung betreiben dürfen.

Wie ist der aktuelle Stand Ihrer Bewerbung?

Es gibt vier Interessenten für .gay. Drei von denen sind Standard-Bewerbungen, wir sind die einzige Community-Bewerbung.

Was heißt das?

Das heißt: es gibt bestimmte Regeln, die sicherstellen, dass die jeweilige Community eingebunden wird. Wir haben in der Bewerbung geregelt, wer eine .gay-Adresse bekommen kann. Wir haben klar gestellt, dass wir einen Teil der Gewinne aus dem Domainverkauf an die queere Community geben und dass wir homophobe und transphobe Inhalte nicht zulassen werden.

Wer sind die anderen Bewerber um .gay?

Die anderen drei sind so genannte Portfolio-Bewerber, die sich um verschiedene Internetendungen interessieren. Die werden .gay vermutlich nach dem Modell von .com betreiben: wirklich jeder wird eine Adresse registrieren können, sie werden nichts gegen Domainhändler tun, und sie werden einige Adressen für so viel Geld wie nur möglich versteigern.

Wie wird entschieden, an wen .gay geht?

Im Moment befinden wir uns in einem Prozess namens Community Priority Evaluation.

Das heißt?

Wenn man sich einfach "Community" nennen müsste, um automatisch an eine Endung zu kommen, hätte das jeder gemacht. Um Missbrauch zu verhindern, werden an Communitys deswegen sehr hohe Anforderungen gestellt. An die Richtlinien, die es geben wird, und man muss zeigen, dass man die Unterstützung der jeweiligen Community hat. Wenn man in diesem Test 14 von 16 Punkten erreicht und die einzige Community-Bewerbung unter allen Bewerbern ist, bekommt man die Internetendung zugesprochen. Wenn nicht, wird sie versteigert.

Wie funktioniert diese Community Priority Evaluation?

Keiner von uns weiß genau, wie das abläuft. Wir kennen die Regeln, wir wissen aber nicht, wer in dem Gremium sitzt. Am Ende gibt es eine Auswertung mit einer Punktzahl. Die Interna der Prüfung liegen im Dunkeln.

Bisher ist dieser Test in 10 von 13 Fällen gescheitert. Den Bewerbungen wurde der Community-Status verweigert. Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Ich bin hoffnungsvoll optimistisch. Wir haben uns angeschaut, was in den Bewerbungen der anderen für wichtig gehalten wurde. Und ich glaube, wir haben eine sehr gute Bewerbung geschrieben. Und auch in Bezug auf die Fehler, die andere gemacht haben, würde ich sagen: wir stehen ganz gut da.

Wann wird das Ergebnis feststehen?

In der momentanen Test-Runde befinden sich insgesamt drei Community-Bewerbungen. Es lässt sich nicht sagen, über welche zuerst entschieden wird. Ursprünglich hieß es, dass sie zwei Monate pro Bewerbung brauchen, in der Praxis waren es aber eher drei bis vier. Ich denke, wir werden es bis Ende September oder ab Oktober wissen.

Was passiert, wenn Sie keinen Erfolg haben?

Dann wird es eine Auktion unter den vier Bewerbern geben. Das Problem an einer Auktion ist: unter Umständen läuft die auf einen Preis von einer Million Dollar hinaus. Nehmen wir an, wir können dieses Geld tatsächlich von Banken oder Investoren besorgen. Dann müssten wir erst diese Million zurückzahlen, bevor wir Geld an die Community ausschütten können.

Und wie geht es weiter, wenn Sie Erfolg haben?

Dann werden wir unverzüglich mit der Arbeit beginnen. Als erstes werden wir den Vertrag mit der Internet-Verwaltung ICANN aushandeln, die die Endungen vergibt. Alle Versprechen, die wir gemacht haben, werden Teil des Vertrags werden. Und gleichzeitig werden wir damit beginnen, die Stiftung zu gründen. Dann wird es ein paar technische Tests geben, und schließlich wird der konkrete Zeitplan für den Start von .gay festgelegt.

Im Vorfeld gab es einen Einspruch von Saudi-Arabien gegen die komplette Endung, der abgelehnt wurde. Es gibt aber auch die Befürchtung, dass eine Internetendung namens .gay es konservativen Regierungen viel einfacher macht: sie sperren schlicht die komplette Endung .gay. Was denken Sie darüber?

Das stimmt, aber die sperren auch jetzt schon Inhalte. .gay soll zum einen ein sicherer Raum für Queers im Internet werden, zum anderen geht es uns um mehr Sichtbarkeit. Wenn eine Regierung die Endung .gay sperrt, signalisiert sie damit offiziell: wir sind gegen LGBT. Ja, es ist dann leichter, uns auszusperren, und ja, es ist leichter für uns, das zu sehen und der Welt zu zeigen, was passiert. Das sind zwei Seiten einer Medaille.

Links zum Thema:
» Homepage von dotgay
» Fanpage auf Facebook
» ICANN-Homepage
Wochen-Umfrage: Könntest du dir für dein Blog oder deine Homepage eine .gay-Domain vorstellen? (Ergebnis)

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Tags: dotgay, icann, gay-domain, avri doria
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Reaktionen zu "Wer bekommt .gay?"


 17 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
20.09.2014
08:13:57
Via Handy


(+3, 13 Votes)

Von Simon H


Mit einer eigenen Top Level Domain wird in Zukunft die Zensur von GLBTI-Seien noch einfacher. Homophobe Regime oder fanatische Eltern brauchen einfach nur noch alles mit .gay zu sperren.

So wird die Zensur viel einfacher und bequemer als bisher.


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#2
20.09.2014
09:41:39
Via Handy


(+2, 12 Votes)

Von LedErich
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Simon H


Komisch, das war auch mein erster gedanke. Ich wünsche mir endlich einen Begriff und eine Flagge oder ein Symbol, dass für eine bunte Vielfalt EINSCHLIESSLICH Hetero steht. Schließlich geht es auch ganz allgemein um Emanzipation und gegenseitigen Respekt gegenüber allen unterschiedlichen Ausprägungen von Persönlichkeit. Letztlich bedrohen geifernde Bischöfe und ewiggestrige Politiker auch die freie Entfaltung freiheitsliebender Heteros. Die sollten mit in unser Boot. Die schließen wir hinter einer .gay-Domain schon wieder aus. Zumindest fühlen sie sich da sicher nicht zugehörig.
Wie hat es die eine in "Sex and the City" mal so nett gesagt?: "Ach, homosexuell, heterosexuell - ich bin prosexuell!" :-)


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#3
20.09.2014
11:46:57


(-3, 11 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Separatismus ist doof. Und mit gay identifizieren sich doch eh nur neokonservative Konsumhomos.


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#4
20.09.2014
13:24:48


(-3, 5 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam
Antwort zu Kommentar #3 von reiserobby


Eigenartiger Beitrag, bei Deinen, sonst immer 500% "community-treuen", bzw linientreuen Kommentaren.


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#5
20.09.2014
13:33:34


(+4, 6 Votes)

Von Aranos


Auch ich befürchte, dass man es mit einer solchen Domain den Zensierern und Homohassern leicht machen würde. Davon abgesehen finde ich auch, dass es an der Zeit ist, diese komische sexuelle "Apartheids"-Mentalität zu beenden. Je besser man sich kennt, desto besser kann man Vorurteile und Verleumdung bekämpfen.


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#6
20.09.2014
13:57:08


(+3, 7 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


LGBTQIA
randalierende Handwerker
Einnahmen für die ominöse "gay community" (vermutlich mit der Homolobby verwandt)
Naaaaja.

Wenn nun noch mehr Endungen frei werden bitte schön warum nicht.
Praktisch wird sich die Bedeutung in engsten Grenzen halten.
Ob Google nun auf .de .com .gay oder .alquaida weiterleitet wird die meisten in der Adresszeile wenig interessieren.
Was nun ein "sicherer Raum im Internet" sein soll erschließt sich mir auch nicht wirklich. Soll ich den Browser dann so einstellen dass ich nur noch auf .gay Seiten surfe?

Praktisch ist natürlich dass solche Seiten dann zu 100% gefiltert werden können. Zudem ist es mit halbwegs anonymen Surfen dann vollends vorbei und ohne viel Aufwand lassen sich böse Homos in der eigenen Firma oder von staatlicher Seite aus ermitteln.

Letztendlich eine süße Marketing Idee, ein paar Leute werden damit sicherlich auch ihr Geld verdienen und die Porno Anbieter werden sich darum reißen, aber das wars dann auch schon.


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#7
20.09.2014
16:03:12


(+2, 4 Votes)

Von janx
Antwort zu Kommentar #6 von seb1983


Es ist einfach technisch kompletter Unsinn eine verstärkte Sperrung aufgrund der neuen Domainendung zu befürchten, denn:

1) Muss man unterscheiden zwischen Domainservern im In- und Ausland. Die meisten nutzen einfach den Domainserver Ihres Providers. Man kann im Browser aber auch einen anderen Server eintragen (etwa 8.8.8.8 von Google). Dieser unterliegt dann nicht möglichen nationalen Domainsperrungen. Ist bereits der Zugriff auf ausländische DNS im jeweiligen Land gesperrt, dann kann der nationale Server sowieso sperren was er will, weil alle Domains bei ihm "vorbeikommen" (d.h. angefragt werden). Etwa alle Domainnamen in denen "gay" vorkommt. Da muss das keine Domain*endung* sein. Außerdem: 1000 "unerwünschte" Seiten haben solche Regime ruck-zuck auf die Sperrliste gesetzt. Auch wenn die Domain teddybaer.kuschel heißt. Das stellt überhaupt keine Hürde für eine Sperrung dar.

2) Um die Nutzung anderer DNS zu vermeiden oder den direkten Zugriff über die IP-Adresse wird normalerweise sowieso direkt diese gesperrt. Weil die Nutzer das sonst ruckzuck herausfinden (vgl. Geschichte der YouTube-Sperrung in der Türkei) und sich solche Tipps dank Social Networks auch schnell verbreiten. Damit wird die Endung bereits irrelevant für die Sperrung.

3) Ist es jeder Website unbenommen sich beliebig viele weitere Domains zu registrieren. Viele werden das sicherlich auch tun. Die Kosten dafür sind ja extrem gering. Nur wäre der alternative Name halt etwas weniger griffig bzw. mehr Tipparbeit. Dank Suchmaschine/Bookmarks ebenfalls nicht der Rede wert.


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#8
20.09.2014
17:05:51


(+2, 6 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von janx


Sperren ist so oder so nicht schwer das ist schon klar, so steigt aber das Risiko unnötig weiter.
Auch das Anlegen doppelter und dreifacher Endungen ist üblich ja, oft um länderspezifisch zu unterteilen, was eigentlich auch über die Hauptseite möglich wäre je nachdem aus welchem Land man abfragt wäre usw usw

Im Endeffekt gibts dann statt gayporno.com zusätzlich gayporno.gay und vollemanzipierte Schwule sind glücklich


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#9
20.09.2014
18:50:10


(-3, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


"Wer bekommt .gay?" Hier die Antwort:

www.jensspahn.gay
www.volkerbeck.gay
www. niederbuehlerin.gay

usw. usw.!


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#10
20.09.2014
18:58:33


(+1, 5 Votes)

Von Fennek
Antwort zu Kommentar #1 von Simon H


Genau diese Zensur-Probleme waren bereits vor ein paar Jahren der Grund dafür, dass die meisten Aktivisten diese Pläne ablehnten.

Aber wie so oft in Politik und Wirtschaft:
einfach ein paar Jahre warten bis die Leute abgestumpft sind und schon kann man alles einführen, was man will... Und die meisten merken es nicht mal...


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