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Mit dem Preis werden LGBT-freundliche Schulprojekte in Bayern ausgezeichnet (Bild: Lambda Bayern e.V.)

Am Freitag wurde in Ingolstadt zum siebten Mal der Michael-Schmidpeter-Preis verliehen.

Diese Auszeichnung wird seit 2007 von Lambda Bayern e.V. an eingereichte Schulprojekte im Freistaat vergeben, die sich mit den Themen Homo- und Transsexualität auseinandersetzen. Der diesjährige Gewinner des ersten Preises ist die Schülermitverwaltung des Carl-Orff-Gymnasiums im oberbayerischen Unterschleißheim für ihren Projekttag "Olympia für alle?!". "Durch das öffentliche Hissen der Regenbogenflagge vor dem Schulgebäude setzte die ganze Schule mutig ein Zeichen gegen Homophobie und für die Gleichberechtigung von homosexuellen und transidenten Menschen", lobten die Organisatoren. "Die darauffolgende mediale Darstellung am Aktionstag zu den olympischen Winterspielen in Sotschi hat das Thema sicherlich nicht nur innerhalb der Schule zum Gespräch gemacht".

Der zweite Preis ging an den Arbeitskreis "Schule ohne Diskriminierung" des Pestalozzi-Gymnasiums München. Platz drei belegte das Filmprojekt "Die Schattenseite der Liebe?" der Klasse 10c des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing. Einen Sonderpreis erhielt das Projekt "Ach so ist das?!" vom Trotzdem e.V. Nürnberg.

Das diesjährige Schwerpunktthema des Preises war Zivilcourage. Die Auszeichnung ist nach einem Schüler benannt, der sich im Sommer 2006 im Alter von 17 Jahren das Leben nahm, nachdem er sich unglücklich in einen Klassenkameraden verliebt hatte. Zu der diesjährigen Verleihung überreichte auch Stefan Schmidpeter, der Vater des verstorbenen Michael, einen Preis. (pm)