Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 25.09.2014           14      Teilen:   |

Drogenaffäre

SPD: Zweite Chance für Michael Hartmann

Artikelbild
Seit Anfang Juli tauchte er nicht mehr im Bundestagsplenum auf, einmal wurde er von seinen Kollegen im Büro gesehen: Michael Hartmann (Bild: Wiki Commons / Armin Kübelbeck / CC-BY-SA-3.0)

Sein Crystal-Meth-Kauf bleibt offensichtlich unbestraft – nun sucht die SPD-Fraktion eine neue Aufgabe für den schwulen Bundestagsabgeordneten.

Vieles bleibt wohl ungeklärt im Drogenskandal um den SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann. Der frühere Innenpolitiker hatte eingeräumt, am 6. Oktober 2013 in einem Berliner Schrebergarten ein Gramm Crystal Meth gekauft zu haben – angeblich um dadurch leistungsfähiger zu werden. Doch das Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz soll nun laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung wegen Geringfügigkeit der Schuld eingestellt werden – gegen Zahlung einer Geldbuße.

Die Politaffäre um Hartmann begann Anfang Juli, als der Bundestag die Immunität des Abgeordneten aufhob. Der 51-Jährige trat daraufhin als innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion zurück, auch seinen Sitz im Parlamentarischen Kontrollgremium gab er auf. Sein gutbezahltes Mandat behielt er, tauchte jedoch im Bundestagsplenum seitdem nicht mehr auf – er nahm sich eine "Auszeit", wie es sein Anwalt Johannes Eisenberg nannte. Über Eisenberg räumte Hartmann auch den Kauf und "gelegentlichen Konsum" von Crystal Meth ein. Auf dem Höhepunkt der Affäre wurde er zudem vom Portal stern.de als schwul geoutet (queer.de berichtete).

Fortsetzung nach Anzeige


SPD-Fraktionsgeschäftsführerin: Jeder mache im Leben einmal Fehler

Obwohl Michael Hartmann zu den Details seiner Drogenabenteuer schweigt, will ihm die SPD-Fraktion offensichtlich eine zweite Chance geben. Sie sei mit dem aus Rheinland-Pfalz stammenden Politiker in Kontakt, wie man dessen "großen Sachverstand" wieder in der Fraktion einsetzen könne, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Christine Lambrecht gegenüber Zeit Online. Jeder mache im Leben einmal Fehler.

Sein früheres Amt als innenpolitischer Sprecher dürfte Hartmann jedoch kaum zurückbekommen. Erst am Dienstag bestimmte die SPD-Fraktion den Magdeburger Burkhardt Lischka für diesen Posten. Er ist bereits der dritte innenpolitische Sprecher der Sozialdemokraten in dieser Legislaturperiode. Nur wenige Monate vor Hartmann war Sebastian Edathy Anfang Februar von diesem Amt zurückgetreten. Gegen ihn hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage wegen des Besitzes von Kinderpornografie erhoben. (cw)

Mehr zum Thema:
» Stern.de outet Michael Hartmann (05.07.2014)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 14 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 35             1     
Service: | pdf | mailen
Tags: michael hartmann, crystal meth, spd-fraktion, innenpolitischer sprecher, sebastian edathy
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "SPD: Zweite Chance für Michael Hartmann"


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
25.09.2014
08:24:42


(-2, 8 Votes)

Von AntonII


"Jeder mache im Leben einmal Fehler."

Dennoch hat ein Drogenkonsument im Bundestag nichts zu suchen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
25.09.2014
08:32:01
Via Handy


(-3, 7 Votes)

Von kifi


Ist der am Schluß genannte Pädastian Pädathy immer noch untergetaucht?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
25.09.2014
08:54:10
Via Handy


(+1, 9 Votes)

Von So What
Antwort zu Kommentar #2 von kifi


Was für ein niveauvoller Beitrag. Vergiss nicht, Dir für die Steinigung einen falschen Bart, einen großen Flachen und eine Tüte Kies zu kaufen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
25.09.2014
09:39:33


(+3, 7 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"... Sein gutbezahltes Mandat behielt er, tauchte jedoch im Bundestagsplenum seitdem nicht mehr auf ..."

mein mitgefühl mit herrn harmann ist in diesem fall doch recht begrenzt


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
25.09.2014
09:57:10


(+1, 7 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von AntonII


""Dennoch hat ein Drogenkonsument im Bundestag nichts zu suchen.""..

Demnach willst Du zukünftig jeden Kaffeetrinker, jeden Teetrinker, jeden Raucher und jeden Bierkonsumenten aus dem Bundestag ausschließen ?

Wie lustig..

Ist Religiotie eigentlich auch eine Form von Drogenkonsum wenn jemand exzessiv die Bibel oder den Koran liest ?
Und die Abhängigkeit von Computer und Internet als anerkennte Suchterkrankung ist dann ein Ausschlußgrund als Parlamentarier ?

Unfaßbar..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
25.09.2014
10:35:25


(+5, 7 Votes)
 
#7
25.09.2014
12:53:23


(0, 6 Votes)

Von AntonII
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


Und was hat jetzt sein strafbares Verhalten mit Kaffee-, Tee-, Bierkonsum, der Bibel usw. zu tun?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
25.09.2014
13:21:06


(0, 4 Votes)

Von Grenzfälle
Antwort zu Kommentar #7 von AntonII


Strafbar? Noch legal?

Doch was passiert, wenn man ihnen die Medikamente wegnimmt?

Link zu www.swr3.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
25.09.2014
14:01:33


(-1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von AntonII


Wie kommst Du eigentlich auf die absurde Idee Michael Hartmann habe sich irgendwie "strafbar" gemacht ?

Die Frage nach einer "Strafbarkeit" von konsumierten Drogen ist eine rein wirtschaftliche, denn dabei geht es ausschließlich darum, wie viele Steuern ein Staat mit den Drogen generieren kann..

Die Alkoholsteuer bringt nicht im Mindesten das ein, was der Alkohol an Schäden verursacht, ähnlich verhält es sich mit den Steuern auf Tabakwaren..

An Hanfprodukten ist noch niemand zu Tode gekommen, mit Ausnahme derer die sich einen bilogisch produzierten Strick zum Erhängen nahmen..

Natürlich ist CM eine gefährliche Droge, aber die Verantwortung hat ein Süchtiger hier ausschließlich für sich selbst !

Strafbar kann hier also nur das Verkaufen und Handeln sein, niemals aber der Besitz zum Eigenkonsum !

Das Herr Hartmann damit gehandelt haben sollte, wäre mir nun völlig neu..

Schaut man sich an welche abstrusen Ansichten Leute vertreten die unter dem offensichlichem Einfluß von Alkohol Maut-Phantasien entwickeln, so müßte man sich ernsthaft fragen, ob man CM nicht frei gibt..
Es gibt hier schließlich kein Gesetz das den Suizid verbietet oder unter Strafe stellt..
Wie auch ?

Es gibt da übrigens noch ganz andere Leute die sich strafbar machen, weil sie ihren Dienstwagen mit diplomatischen Kennzeichen als Kurierfahrzeug einsetzen :

Link zu www.spiegel.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
25.09.2014
17:12:08


(-1, 5 Votes)

Von Adami
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von AntonII


Vorallem mit einer Droge die extrem schnell höchst Abhängig macht und zu starkem körperlichen und geistigen Verfall führt.
Als Vertreter des Volkes ist er ungeeignet.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
US-Politiker wirbt mit Dragqueens Skateboard-Star Brian Anderson outet sich als schwul Italien: Zwei Ex-Nonnen lassen sich verpartnern Lil Wayne vermählte zwei Männer im Knast
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt