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Bereits 2001 hatte eine Massenverhaftung von schwulen Männern in Ägypten für internationale Proteste gesorgt

In sozialen Netzwerken und Blogs soll das Land dazu aufgefordert werden, keine Homo- und Transsexuellen mehr zu verfolgen.

Die deutsche LGBT-Abteilung von Amnesty International, Queer Amnesty, hat dazu aufgerufen, sich am Donnerstag an einem internationalen virtuellen Protest gegen die Verfolgung von LGBTI in Ägypten zu beteiligen.

In sozialen Medien sollen möglichst viele Nutzer mit dem Hashtag #stopjailinggays ihren Unmut über die Verfolgung kundtun. Seit Oktober 2013 habe die ägyptische Polizei "über 80 LGBTI Personen verhaftet", so die Organisation unter Berufung auf Aktivisten.

Queer Amnesty weiter: "In den letzten Wochen und Monaten versucht die ägyptische Regierung vermehrt, das Privatleben der Bevölkerung zu kontrollieren, sei es auf Grund der sexuellen Orientierung oder wegen unliebsamer Facebook-Einträge." Queer Amnesty verweist auch auf die Behandlung mehrerer Männer, die aufgrund eines Videos verhaftet wurden, das sie bei einer vermuteten schwulen Hochzeit zeigt (queer.de berichtete). Diese seien noch in Haft und erwarteten einen Prozess wegen so genannter "Ausschweifungen". (nb/pm)