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Die Homo-Gegner glauben, Gott auf ihrer Seite zu haben

In Saltillo, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Coahuila, sind am Sonntag tausende Homo-Gegner gegen die geplante Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben auf die Straße gegangen.

Organisiert wurde die Demonstration von christlich-konservativen Organisationen, die die Gleichbehandlung von Homosexuellen als "Angriff auf die Familie" bezeichneten. Die Teilnehmer der Protestaktion zeigten Transparente mit Aufschriften wie "Gott hat Mann und Frau erschaffen, um eine Familie zu gründen".

Nach Schätzung der lokalen Behörden haben sich 6.000 Menschen an der Protestaktion beteiligt, Lokalzeitungen und Organisatoren sprechen dagegen von bis zu 30.000 Teilnehmern.

Die schwul-lesbische Organisation Jóvenes Prevenidos äußerte die Befürchtung, dass derartige Demonstrationen die Stimmung gegen Homosexuelle in bestimmten Kreisen der Bevölkerung anheizten und das zu einem Anstieg der homophoben Gewalttaten führen könne. Ein Sprecher erklärte am Montag, man werde wegen der Demonstration Beschwerde bei der nationalen Antidiskriminierungsbehörde einlegen.

Das Parlament von Coahuila hatte vor vier Wochen mit 19 gegen eine Stimme für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren im Eherecht gestimmt (queer.de berichtete). Ab kommenden Montag sollen Homo-Paare im an Texas grenzenden Staat heiraten dürfen. Der Bundesstaat hatte bereits 2007 eingetragene Lebenspartnerschaften eingeführt (queer.de berichtete).

Bislang haben nur Mexiko-Stadt und der Bundesstaat Quintana Roo die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Allerdings müssen diese Ehen in allen Bundesstaaten anerkannt werden, wie der oberste Gerichtshof bereits im Dezember 2012 entschieden hatte (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 HugoAnonym
  • 30.09.2014, 17:54h
  • Merken die ewigvorgestrigen gar nicht, wie lächerlich sie sich eigentlich machen?
    Desto freier eine Geselschaft versucht zu werden desto mehr radikaler werden die religiösen erzkonservativen.
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#3 David77Anonym
  • 30.09.2014, 19:40h
  • ""Gott hat Mann und Frau erschaffen, um eine Familie zu gründen"."

    Komisch, dass sich diejenigen, die meinen dieses als Willen Gottes zu verkünden, sich selber nicht dran halten... oder halten sich katholische Priester, Mönche und Nonnen nicht für "Gott hat Mann und Frau erschaffen"?
    Aber so bigott kennen wir die Katholiban ja...
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#4 ClaasAnonym
  • 30.09.2014, 23:20h
  • "Die schwul-lesbische Organisation Jóvenes Prevenidos äußerte die Befürchtung, dass derartige Demonstrationen die Stimmung gegen Homosexuelle in bestimmten Kreisen der Bevölkerung anheizten und das zu einem Anstieg der homophoben Gewalttaten führen könne."

    Genau das wünschen sich doch diese religiösen Fanatiker: während sie irgendwelche Lieder singen und Kreuze schwenken, macht der Mob die Drecksarbeit für sie. Und sie stehen als die ach so friedfertigen Religiösen da.
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#5 ThorbenAnonym
  • 30.09.2014, 23:34h
  • Glauben diese Leute, die Hass verbreiten wirklich, sie täten auch noch was gutes?

    Das können nur Religionen schaffen: dass Menschen so verblendet und ideologisiert sind, dass sie Hass schüren und auch noch meinen, das sei was gutes und sie würden etwas tolles leisten.

    Exakt dieselben Methoden der Massenmanipulation werden in jeder Diktatur verwendet...
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#6 Fred i BKKAnonym
  • 01.10.2014, 06:47h
  • Antwort auf #3 von David77
  • also manche RKK Priester halten sich schon an die
    "Schnackselordung".
    Z.B in meiner Gemeinde (8000 Einwohner) hat der katholische Pfaffe ,welcher immer ganz stolz erzaehlte wievielen Soldaten er im Hitlerkrieg
    (GOTT MIT UNS) das Leben gerettet hat.
    eine sehr intime Beziehung zur Pfarrhaushaelterin bis hin zu seinem Tod gehabt.
    Er fuhr nie mit ihr zusammen in den Urlaub ,aber am Urlaubsort haben sie sich dann getroffen und hatten ein Doppelzimmer,
    Fast jeder im Dorf wusste das ...und als nun vor einigen Monaten die alte Haushaelterin verstarb,
    haben mir Freunde geschrieben ...
    Dass nun auch die Frau-Pfarrer tot sein...

    Homophob,verlogen,bigot , Schauspielerverein
    eben....
    ...aber leider immer noch genug Schafe ,welche denen auf den Leim gehen....
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#7 Bad HomburgAnonym
  • 06.10.2014, 16:17h
  • Die Demonstration ist von einer evangelikalen Lokalkirche namens "Christo vive Saltillo" organisiert worden.
    Wobei der katholische Bischof dort, wie von mir schon erwähnt, eine völlig andere Haltung vertrit. Was auch zumindest z.T. erklärt, warum in einer überwiegend katholischen Region die Homo-Ehe möglich ist - ohne schwulenfreundliche Katholiken wäre so was wohl schwer vorstellbar.
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#8 Fred i BKKAnonym
  • 06.10.2014, 16:31h
  • Antwort auf #7 von Bad Homburg
  • ohne schwulenfreundliche Katholiken wäre so was wohl schwer vorstellbar.

    es ist vorstellbar,durch die vielen "Taufschein-Katholiken' welche nur auf dem Papier gezaehlt werden ..in Wahrheit aber mit der Schauspieler-Truppe des Vatikans rein garnichts mehr am Hut haben,....

    so...wie meine eigne Schwester, schimpft auf die verlogenen Pfaffenbande und auf die KIFIs der RKK,
    bleibt aber wegen den Nachbarn und Familie weiter
    zahlendes Opfer der Bande.

    Sie ist leider ein Beispiel fuer Millionen ,von denen die "Schmarotzer im Fummel"..gefuettert werden..

    Du krichts doch auch noch auf deren Leim rum..
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#9 David77Anonym
  • 06.10.2014, 17:26h
  • Antwort auf #7 von Bad Homburg
  • "Was auch zumindest z.T. erklärt, warum in einer überwiegend katholischen Region die Homo-Ehe möglich ist - ohne schwulenfreundliche Katholiken wäre so was wohl schwer vorstellbar."

    Welche Länder waren der die allerersten Vorreiter in Sachen Anerkennung? Nicht die katholischen...
    Die sind nicht wegen, sondern TROTZ ihres katholischen Glaubens schwulenfreundlich!
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#10 Markus44Anonym