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  • 01.10.2014           6      Teilen:   |

Neue Sitcom

Einsfestival zeigt "Happily Divorced" mit Fran Drescher

Artikelbild
Fran (Fran Drescher) mit ihrer Gang: Rechts ihr schwuler Ehemann Peter (John Michael Higgins), links ihre Eltern (Robert Walden und Rita Moreno)

Was tut eine Frau nach 18 Jahren Ehe, wenn ihr Mann plötzlich seine Homosexualität entdeckt? Das zeigt Fran Drescher ("Die Nanny") in einer teilweise autobiografischen Sitcom.

Der ARD-Digitalkanal Einsfestival wird ab dem 16. Oktober die amerikanische Sitcom "Happily Divorced" in deutscher Free-TV-Premiere ausstrahlen. Die 34-teilige Serie, die zwischen 2011 und 2013 im US-Sender "TV Land" gelaufen ist, handelt von der Floristin Fran (Fran Drescher) und ihrem Ehemann Peter (John Michael Higgins), der seiner Frau nach 18 Ehejahren im Bett gesteht, dass er eigentlich auf Männer steht. Da die finanzielle Situation des Paares keine getrennten Wohnungen erlaubt, leben sie weiter zusammen – und beide fangen damit an, sich nach Männern umzusehen.

Die Serie ist keine Kopfgeburt eines großen Autorenteams, sondern beruht auf dem wahren Leben von Fran Drescher: Sie berichtete vor ein paar Jahren davon, dass sich ihr Ex-Mann, der wie die Serienfigur den Vornamen Peter trägt, während der Ehe als schwul geoutet hatte (queer.de berichtete). Die beiden hatten sich 1999 nach 21 Ehejahren scheiden lassen.

Auch im wirklichen Leben hat Fran viel mit ihrem schwulen Ex zu tun: Die beiden hatten schon als Eheleute beim Klassiker "Nanny" als Autoren- und Produzententeam zusammengearbeitet – und haben auch gemeinsam "Happily Divorced" aus der Taufe gehoben. Das Paar schuf dabei eine Sitcom im Retro-Look, die von der Machart her sehr stark an "Die Nanny" erinnert – nur dass in der neuen Show mehr mit schwulen Klischees gespielt wird.

Youtube | Peter ist schwul...
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Joan Collins spielt in mehreren Folgen sich selbst
Joan Collins spielt in mehreren Folgen sich selbst

Bei "Happily Divorced" geben sich außerdem prominente Gastschauspieler die Klinke in die Hand: So treten etwa "Hart aber herzlich"-Schnuckel Robert Wagner, "Girls Just Want To Have Fun"-Sängerin Cyndi Lauper oder Geisterjäger Dan Aykroyd in der Serie auf. "Denver"-Biest Joan Collins hat sogar eine wiederkehrende Rolle: Die Engländerin spielt sich selbst – und schnappt sich natürlich gleich den Neu-Schwulen Peter als persönlichen Assistenten.

In den USA hatte die Serie zwar eine Kultanhängerschaft, schaffte aber nur mittelmäßige Quoten und erhielt gemischte Kritiken. Deshalb wurde "Happily Divorced" nach zwei Staffeln abgesetzt.

Einsfestival wird "Happily Divorced" ab dem 16. Oktober jeweils am Donnerstagabend in Doppelfolgen zeigen. Sendetermin ist 20.45 Uhr, direkt nach "NightWash". Wiederholungen sind samstags um 18.15 Uhr sowie sonntags um 16.00 Uhr geplant. Eine Folge ist jeweils 22 Minuten lang. Bislang hatte in Deutschland nur der Pay-TV-Sender "TNT Glitz" die Serie ausgestrahlt. (dk)

Youtube | Der Titelsong erzählt die Geschichte des Paares in weniger als einer halben Minute
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Tags: fran drescher, happily divorced
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Reaktionen zu "Einsfestival zeigt "Happily Divorced" mit Fran Drescher"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
01.10.2014
14:50:42


(+3, 3 Votes)

Von Andy


Ich kenne die Serie bereits aus den USA. Sehr witzig und unterhaltsam. Leider gab es nur 3 Staffeln á (ich glaube) je 10 Folgen. Trotzdem wirklich sehenswert!


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#2
01.10.2014
17:04:37


(-1, 5 Votes)

Von Feromoon


Ist doch nicht schlecht, wenn USA-Entertainment-TV alle paar Jahre eine Sitcom liefert, in denen die müden Schwulen-Klischees reproduziert werden. So kann auch die nachwachsende Geenration erfahren, wie man als schwuler Mensch zu handlen und ticken hat.


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#3
01.10.2014
17:07:01


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User Tonner66
Antwort zu Kommentar #1 von Andy


Ich freu mich :-D


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#4
01.10.2014
18:11:07


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Fran Drescher war schon in "Die Nanny" eine wahre Granate! Sie ist echt cool und eine fantastische Schauspielerin!


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#5
02.10.2014
08:30:10


(0, 2 Votes)

Von Finn


Die Nanny habe ich damals geliebt.

Nur hatte sie dasselbe Problem wie so viele Serien. Die ersten Staffeln waren super, aber dann hatte sie irgendwann ihren Zenit überschritten und wurde dann noch gemolken, bis sie endgültig tot war.

Ich finde es immer schade, wenn ehemals gute Serien so kaputt gemacht werden, weil man auch noch den letzten Cent rausquetschen will. Aber ist halt keine Kunst, sondern Kommerz.


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#6
02.10.2014
08:48:54


(+2, 2 Votes)

Von Enyyo
Antwort zu Kommentar #2 von Feromoon


Warum gibt das hier "grün" als Bewertung?

Ist doch ziemlich neurotisch die Aussage, schließlich haben die Amis auch so tolle Sachen wie "Glee", "Modern family" oder auch "Will & Grace" im Sortiment, die sich vom Klischee, mit dem Schwule in deutschen Produktionen i.d.R. gezeigt werden, deutlich positiv abheben. Ganz zu schweigen von "True blood"!

Selbst "Two and a half men" hat inzwischen eine lesbische Hauptrolle und schwule Darsteller wie Ben Parsons oder Neil Patrick Harris sind Superstars und Top-Verdiener. So what?


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