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Kommentare zu:
Berlin: Schwules Paar angegriffen


#1 GeorgGAnonym
  • 03.10.2014, 16:54h
  • " die Aufnahmen von Überwachungskameras sicherten "

    Es ist zu hoffen, dass diese Videoaufnahme umgehend in den Medien veröffentlicht werden und diese Aufnahme nicht aus falscher Rücksichtnahme auf diese 7 Jugendlichen monatelag zurück gehalten werden, wie so oft in Berlin.

    Berlin wird übrigens für Schwule immer gefährlicher. In kaum einer anderen deutschen Stadt gibt es soviele aggressive homophobe junge Männer, die oft in Gruppen auftreten.
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#2 SebiAnonym
  • 03.10.2014, 16:56h
  • Solange Politik und Religionen GLBTI diskriminieren und ihnen gleiche Rechte verwehren, wird das immer weiter zunehmen.

    Zwar setzen sich solche Schläger nicht mit Politik auseinander, aber Politik und Religion beeinflussen ganz massiv das öffentliche Klima, das solche Taten erst ermöglicht.
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#3 TimonAnonym
  • 03.10.2014, 17:04h
  • Solange auch in Deutschland homophobe Gewalt schwächer bestraft wird als gegen andere oder sogar ganz straffrei ausgeht, wird sich das auch nicht ändern.

    Hierzulande muss man ja nur sagen, dass man eine schwere Kindheit hatte und Angst vor Schwulen hat und schon ist das ein Grund, solche Schläger frei zu sprechen oder mit einer Bewährungsstrafe davonkommen zu lassen.

    Und das betrifft nicht nur die Justiz, die Politik und die Polizei (wo man ja jetzt erfahren hat, dass z.B. in Brühl und anderen Ausbildungslagern Schwule massiv von anderen Polizeianwärtern gemobbt werden), sondern auch die ganze Gesellschaft, die bei sowas gerne wegsieht.
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#4 Robby69Ehemaliges Profil
  • 03.10.2014, 17:16h
  • Antwort auf #3 von Timon
  • Da kann ich Dir nur zustimmen, Timon. Da müsste sich in unserer Politik schon sehr viel zum besseren verändern, damit homophobe Gewalt genauso hart bestraft wird, wie andere Gewalt eben auch.
    Oft genug werden die eigentlichen "Opfer" von den Richtern oder den Staatsanwälten zu "Tätern" gemacht, und die eigentlichen Gewalttäter als "arme, arme Opfer" mit schwieriger Kindheit oder Migrationshintergrund oder was auch immer dargestellt.

    Und was die massive Homophobie INNERHALB der Polizei betrifft: Das habe ich ebenfalls schon mehrmals ziemlich direkt hier im Forum angeprangert, weil es einfach Fakten sind. - Leider werden diese Fakten immer wieder von Leuten wie "Seb1983" und anderen "Die-Polizei-Dein-Freund-und-Helfer"-Anhängern ins Lächerliche gezogen beziehungsweise gleich komplett verleugnet.
    Danke, Timon, dass Du den Mumm hast, diese unbequeme Wahrheit so klar und deutlich zu schreiben.
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#5 Oliver43Anonym
  • 03.10.2014, 17:18h
  • Unter "sonstige menschenverachtenden Beweggründe" fallen aber auch Straftaten, die aus Hass gegen die sexuelle Orientierung begangen werden, das habt Ihr leider am Ende des Artikels vergessen zu erwähnen.
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#6 Robby69Ehemaliges Profil
#7 FinnAnonym
#8 MarcAnonym
  • 03.10.2014, 18:26h
  • Erstens müssen solche Täter viel härter bestraft werden.

    Und zweitens muss es mehr Aufklärung an den Schulen und auch in den Medien geben, damit es erst gar nicht so weit kommt.

    Umso verwerflicher, dass nach wie vor mehr Aufklärung an Schulen, in Jugendvereinen, etc. von der Politik blockiert wird. Die schaffen nicht nur ein gesellschaftliches Klima der Homophobie, das solche Taten indirekt begünstigt. Sondern die tragen mit dem Verhindern von Aufklärung ganz direkt zu diesen Taten bei!!
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#9 NicoAnonym
#10 AlexAnonym
#11 KokolemleProfil
#12 TheDadProfil
  • 03.10.2014, 21:20hHannover
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • ""und diese Aufnahme nicht aus falscher Rücksichtnahme auf diese 7 Jugendlichen monatelag zurück gehalten werden,""..

    Weiß man auch schon etwas über den genauen Migrationshintergrund und das Einkommen der glorreichen Sieben ?

    In dem Bericht steht nichts von "Jugendlichen", und es wäre schön wenn sich solche Vorurteile nicht ständig verselbständigen und eigene Kommentare schreiben !
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#13 LaurentProfil
#14 XDASAnonym
  • 03.10.2014, 21:49h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • Volle Zustimmung!

    Der Datenschutz von Gewalttätern darf nicht höher bewertet werden als die Aufklärung des Verbrechens. Auch um weitere potentielle Opfer zu schützen...

    Deswegen sollten die Aufnahmen möglichst schnell veröffentlicht werden, damit man diesen Abschaum schnell findet!
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#15 olfwobAnonym
  • 03.10.2014, 23:03h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • Die Frage ist doch, warum reagieren die auf Schwule so "allergisch". Mein bester Hetero-Freund hat mal gesagt
    "Warum sollte ich Probleme mit Deinem schwulsein haben? Ich weiß, dass ich nicht auf Männer stehe, was sollte mich da also beunruhigen?"
    Ich fand das eine bemerkenswerte Aussage.
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#16 timpa354Ehemaliges Profil
#17 FoXXXynessEhemaliges Profil
#18 ThorbenAnonym
  • 04.10.2014, 09:34h
  • Ich finde es immer wieder schade, dass man nicht auch Politiker für die Folgen ihres Handelns zur Rechenschaft ziehen kann.

    Wenn z.B. Politiker Aufklärung an Schulen verhindern, tragen auch sie eine Mitschuld an solchen Taten.
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#19 XenomorphaEhemaliges Profil
  • 04.10.2014, 15:24h
  • Also ich war vor der Grenze fast jedes WE in Berlin, und habe dort auch mal gelebt, da hatte diese Stadt noch ein wundervolles Inselflair.
    Nach der Wende wollte ich erneut dort Fuß fassen und empfand diese Stadt nicht mehr im geringsten als angenehm.
    Ich dachte für mich, dass ist ein riesiger Scheißehaufen von Stadt geworden, und verliess Berlin wieder und zwar fluchtartig, seit dem war ich auch nicht mehr wieder dort.
    Anscheinend färbt das auch auf einige Menschen dort ab, dass sie so entsetzlich gefrustet sind.
    Wie es Feiglingen wie denen genehm ist, suchen diese Asozialen Subjekte sich dann auch immer die aus, die kaum eine Lobby haben oder vermeintlich schwächer sind.
    Auf Minderheiten umhertreten und nach oben lecken, ich finde keine Worte dafür, es macht mich einfach nur reudig.
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#20 TimmOlivJohannesAnonym
#21 seb1983
#22 timpa354Ehemaliges Profil
  • 04.10.2014, 18:39h
  • Ach ja, Berlin wird natürlich nichts, NICHTS herausfinden, wie bei allen anderen Fällen in der Vergangenheit auch.
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#23 Alte TunteAnonym
  • 05.10.2014, 03:11h
  • Antwort auf #19 von Xenomorpha
  • Jenau, ick will ooch meene Mauer wiederhaben! Wat war dit schön uff unsre Insel!

    Aber die blöden Ossis mußten ja unbedingt Revolution machen statt sich weiter von Honecker, Mielke und Co. zu ihrem Glück zwingen zu lassen. Dabei ging es den Menschen in der blühenden DDR sooo gut, und auch die Schwulen wurden in dieser knuffigen Diktatur vorbildlich behandelt.

    Die letzten 25 Jahre sind, auch was die homosexuelle Emanzipation angeht, eine einzige Katastrophe und eine endlose Kette von Niederlagen und Rückschritten. Denn (wie schon meine Uroma wußte): Früher war alles besser...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#24 Benjamin ButtonAnonym
  • 05.10.2014, 06:22h

  • Leider zieht hier niemand von Ihnen die Verbindung zu der Grindr-Kunstaktion...

    Und die größten Befürworter dieser Kunst regen sich über die Gewalt gegen Schwule auf.

    Bloß weil es auf einer anderen Commentar-Seite steht, handelt es doch im der selben Stadt, dem selben Land.
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#25 TheDadProfil
  • 05.10.2014, 12:08hHannover
  • Antwort auf #24 von Benjamin Button
  • ""Leider zieht hier niemand von Ihnen die Verbindung zu der Grindr-Kunstaktion...""..

    Es gibt auch keinen, denn :

    ""Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten sich die 32 und 35 Jahre alten Männer gegen 1.35 Uhr in einem Waggon der U-Bahnlinie U8 auf dem Nachhauseweg gestritten. Als sie auf dem U-Bahnhof Pankstraße ausstiegen, wurden sie aus einer etwa siebenköpfigen Personengruppe, die ebenfalls im Zugabteil war, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verbal angegriffen und ins Gesicht geschlagen.""..

    Es sei denn man will einen Zusammenhang zwischen öffentlichem Anzicken und der Bekanntgabe seiner Bedürfnisse über Grindr ziehen..

    Da könnte man aber genausogut U-Bahn-Fahren nach 01.30 Uhr verbieten..
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#26 Berliner GayAnonym
  • 05.10.2014, 12:33h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • "Berlin wird übrigens für Schwule immer gefährlicher. In kaum einer anderen deutschen Stadt gibt es soviele aggressive homophobe junge Männer, die oft in Gruppen auftreten."

    Ja, Herr Wowereit hat leider jahrelang nichts dagegen unternommen und lieber auf Galas Champagner geschlürft.
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#27 TonitoAnonym
  • 05.10.2014, 12:51h
  • Antwort auf #6 von Robby69
  • Volle Zustimmung!

    Als erstes müssen solche Taten endlich in Statistiken und in den Medien als homophobe Gewalt aufgeführt werden, damit die Öffentlichkeit überhaupt mal erfährt, dass Deutschland ein Problem mit homophober Gewalt hat.

    Und als nächstes muss es dann, wie in anderen Staaten auch, verschärfte Gesetze gegen Hassverbrechen geben.

    Aber beides wird ja von Union und SPD blockiert.
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#30 Benjamin ButtonAnonym
#31 Homonklin44Profil
  • 22.10.2014, 02:11hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Sehr richtig, weil die Toleranz gegenüber solchen Vorkommnissen auch den Anreiz zu weiteren oder schlimmeren Taten heraufsetzt, und ein Bild in die Lanschaft projiziert, das vermittelt : Es ist in Ordnung bzw. nicht verwerflich, Schwule zu beleidigen, zu schlagen. Das ist da nicht anders als bei antisemitischen Übergriffen oder Xenophobie. Auch die laszive Umgangsweise mit festgestellten Tätern gibt ein Gefühl unter die Allgemeinheit, das " ist ja nichts schlimmes" vermittelt.

    Deswegen ist die Toleranz gegenüber LGBTI-Diskriminierung in Deutschland eine Schande, auch gerade für das Bild, das wir gegenüber ethisch fortschrittlicheren Ländern so vermitteln.

    Noch ist es in Deutschland von Gesetzes wegen kein großes Nachdenken wert, wenn Menschen wegen natürlicher Varianz angegriffen, gedemütigt oder verletzt werden

    Wie groß wäre der Aufschrei wohl, wenn Deutschland Antisemitismus und so motivierte Übergriffe (wieder) tolerieren würde? Und warum wird Diskriminierung von Glaubenswegen über die körperliche Unversehrtheit gestellt?
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