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  • 05.10.2014           30      Teilen:   |

Rainball Tel Aviv

Friedensbotschafter in kurzen Hosen

Artikelbild
Mehr als ein Fußballteam: Bei Rainball Tel Aviv stehen auch gemeinsame Party- und Pub-Besuche, Kinoabende und Ausflüge auf dem Programm (Bild: Rainball Tel Aviv)

Zu Besuch beim einzigen schwulen Fußballverein im Nahen Osten. Zum Team von Rainball Tel Aviv gehören Juden wie Moslems – und auch einige Heteros.

Von Dirk A. Leibfried

Israel kokettiert seit langem mit dem Image einer liberalen und weltoffenen Gesellschaft. Mehr als 100.000 Besucher beim Gay Pride in Tel Aviv belegen auf den ersten Blick diese Selbsteinschätzung. Doch während Spötter meinen, dass Israel nur wegen seiner als nicht besonders fortschrittlich geltenden Nachbarstaaten als Insel der Toleranz wahrgenommen wird, werfen linke Politiker im eigenen Land der Regierung vor, Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten hinter den Erfolgen der schwul-lesbischen Community zu verstecken.

Unbeeindruckt von dieser Diskussion über "Pinkwashing" wurde im Juni 2012 der erste und bislang einzige schwule Fußballclub im Nahen Osten gegründet. Rainball Tel Aviv vereint Juden und Moslems, Schwule und Heteros. Im Oktober nächsten Jahres sollen Teams aus ganz Europa zu einem Fußballturnier nach Tel Aviv reisen und so ein Stück weit zu Friedensbotschaftern werden. Ein Ortsbesuch.

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Trubel und Soldaten auf dem Dizengoff-Platz

Logo von Rainball Tel Aviv: Der vor zwei Jahren gegründete Fußballclub hat 45 Mitglieder
Logo von Rainball Tel Aviv: Der vor zwei Jahren gegründete Fußballclub hat 45 Mitglieder

Auf dem Stadteingangsschild ist in eleganten, weißen Lettern auf blauem Untergrund "Tel Aviv-Jaffa" zu lesen. Ursprünglich war Tel Aviv, was so viel bedeutet wie Frühlingshügel, ein Vorort der in der Antike entstandenen Hafenstadt Jaffa. 1950 wurden die Städte vereinigt, heute leben mehr als 400.000 Menschen in der zweitgrößten Stadt Israels. Der Dizengoff-Platz im Zentrum der Stadt wirkt trotz der unübersehbaren Militär-Präsenz lebendig und lebensfroh, in trendigen Bars wird Chiraz und Riesling von den umliegenden Weinbergen angeboten.

Nur weniger als 100 Kilometer entfernt liegt der Gazastreifen, wo im Juli dieses Jahres als Reaktion auf Aggressionen der Palästinenser die israelische Militäroperation Protective Edge begann. Wieder einmal fallen Bomben. Auf beiden Seiten. Doch diese Realität scheint weit entfernt von Tel Aviv.

Die Menschen haben in den vergangenen Jahrzehnten viel erleiden müssen. Auch der Ruf als Party-Hochburg hat in den letzten 15 Jahren Kratzer abbekommen. Immer wieder gibt es tödliche Zwischenfälle, nachdem ein Selbstmordattentäter im Jahr 2001 vor einer Diskothek einen Sprengsatz zündete und 21 Jugendliche mit sich in den Tod riss. Viele weitere Anschläge folgten.



Trotzig zur Schau getragener Gleichmut

Aaron, ein 21-jähriger Medizin-Student, nippt in der kleinen Bar mit den bunten Kunststoffblumen in der Vase an seinem Wein. Er wirkt wenig beeindruckt, wenn die Rede auf die Gewaltexzesse kommt. Vielleicht lässt sich das Leben in Tel Aviv nur mit diesem trotzig zur Schau getragenen Gleichmut ertragen.

Auf dem Rothschild-Boulevard beginnt die Spurensuche. Die Independence Hall ist heute ein Museum. Von hier aus rief David Ben Gurion am 14. Mai 1948 den Staat Israel aus. Aaron zeigt auf den Gedenkstein, der vor dem Museum steht. Ein Bibelzitat aus dem Buch Jeremia ist zu lesen: "Ich baue dich wieder auf, du sollst neu gebaut werden, Jungfrau Israel. Du sollst dich wieder schmücken mit deinen Pauken, sollst ausziehen im Reigen der Fröhlichen." Doch wie können Menschen fröhlich sein, wenn sie ständig Angst um ihr Leben haben müssen? Aaron zuckt mit den Schultern, er braucht keine großen Worte: "Irgendwie geht es immer weiter."

Erstes Fußballturnier im Rahmen der Watergames

Stürmer bei Rainball Tel Aviv: Eitan Baran
Stürmer bei Rainball Tel Aviv: Eitan Baran (Bild: Dirk A. Leibfried)

Eitan Baron ist ein optimistischer Mensch, der stets ein Lächeln auf den Lippen trägt. Der 29-Jährige ist Stürmer bei Rainball Tel Aviv, der bislang einzigen schwulen Fußballmannschaft im Nahen Osten. Im Rahmen der Watergames, bei denen sich unter anderem Schwimmer, Ruderer und Beach-Volleyballer treffen, soll im Oktober 2015 erstmals auch ein Fußballturnier organisiert werden. Eitan und seine Mitstreiter haben dafür bereits kräftig die Werbetrommel gerührt, bei Turnieren in Antwerpen und Kopenhagen Teams aus ganz Europa offiziell eingeladen.

"Auch wenn der Nahe Osten ganz sicher nicht zu den stabilsten Regionen der Welt zählt, so ist Israel doch ein sicheres und fröhliches Land", sagt Eitan. Doch was, wenn sich der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern weiter verschärft? "Ich kann nicht vorhersagen, was in einem Jahr sein wird." Und überhaupt: "Wer kann denn irgendetwas garantieren, was irgendwo in dieser Welt passiert?"

45 Mitglieder zählt der im Juni 2012 gegründete Fußballclub Rainball Tel Aviv, mehr als 30 davon sind regelmäßig aktiv am Ball. Die Idee, in Israel einen schwulen Verein zu gründen, hatte Ron Cohen. Der Torwart und Kapitän studierte einige Jahre in England und war begeistert, mit welcher Selbstverständlichkeit dort schwule Teams auch am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen. Nach einem Gastspiel bei den Leftfooters in London stand der Entschluss fest.

Mittlerweile nimmt das Team sogar am offiziellen Amateur-Spielbetrieb in Israel teil, zwei Mal pro Woche steht das Training an. Mindestens genauso wichtig sind die Aktivitäten außerhalb des Spielfeldes: gemeinsame Party- und Pub-Besuche, Kinoabende und Ausflüge. Für Eitan ist der Verein "eine soziale Plattform und eine Familie".



Ein Team für Toleranz, Respekt und Fairness

Religion, für die meisten Menschen in der Region ein fester und unverzichtbarer Bestandteil des Lebens, spielt bei den Rainball-Kickern übrigens eine untergeordnete Rolle: "Wir sind ein sehr liberales Team, in dem Religion kein Problem darstellt." So seien zwar die meisten Mitglieder gemäßigte Juden, dennoch sei man auch offen für orthodoxe Juden und Moslems. Neben Schwulen spielen wie selbstverständlich Heterosexuelle im Team mit. "Solange die Menschen akzeptieren, dass unser Team Toleranz, Respekt und Fairness lebt, ist uns der Glauben, das Geschlecht oder die sexuellen Orientierung egal", sagt Eitan, der mit einer solchen Einstellung in einem tief religiösen Land wie Israel auch mal aneckt.

Eitan Baron bezeichnet die Situation für Schwule und Lesben in Israel als "ziemlich fortgeschritten – und es scheint, dass einige Regierungsparteien unsere Rechte weiter fördern möchten". Tatsächlich entsprechen die Gesetze schon heute mitteleuropäischem Standard, lediglich bei orthodoxen Juden und konservativen Muslimen stoßen Lesben und Schwule noch auf Vorbehalte und Ablehnung. Nicht umsonst sei Tel Aviv zu einem beliebten Reiseziel von LGBT-Touristen geworden.

Ob Eitan und seine Freunde diesen Trend auch für das erste schwule Fußballturnier im Nahen Osten nutzen können, bleibt abzuwarten. Er rührt weiter die Werbetrommel. Fast schon flehentlich klingt sein Appell: "Nur vor Ort kann man sehen, wie sich die Realität von den vielen Geschichten, die man aus den Nachrichten kennt, unterscheidet."

Die aus ganz Europa anreisenden Friedensbotschafter in kurzen Hosen können bei der Imagekorrektur ganz sicher nicht schaden.

Links zum Thema:
» Rainball Tel Aviv auf Facebook
» Homepage der Watergames
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Tags: rainball, tel aviv, israel, gay soccer, fußball
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 Israel
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Reaktionen zu "Friedensbotschafter in kurzen Hosen"


 30 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
05.10.2014
11:44:30


(+4, 14 Votes)

Von Sebi


Toll!

Dieser Fußballverein ist nicht nur ein Vermittler zwischen verschiedenen sexuellen Identitäten, sondern auch zwischen verschiedenen Kulturen und Nationen.


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#2
05.10.2014
11:47:35


(-1, 21 Votes)

Von Marek


Da sieht man wieder mal, dass Israel die einzige Insel der Toleranz und Freiheit im Nahen Osten ist.

So ein Club wäre in anderen dortigen Staaten nicht möglich. Das würde weder von Politik und Justiz noch von der Gesellschaft geduldet.


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#3
05.10.2014
13:24:59


(-1, 21 Votes)

Von Julian S
Antwort zu Kommentar #2 von Marek


Volle Zustimmung!

In Israel mag auch nicht alles perfekt sein. Aber es ist immer noch um Welten besser als die Staaten, von denen es umgeben ist. Das ist wirklich eine Insel der Demokratie und Menschenrechte.


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#4
05.10.2014
13:37:56


(+4, 18 Votes)

Von FuZZZyness
Antwort zu Kommentar #3 von Julian S


Wie Schweden, ohne Inseln!


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#5
05.10.2014
15:04:45


(-3, 21 Votes)

Von Robin


Ich habe selbst schon mal einen ehemaligen Schulfreund, der dann in Israel studierte, dort besucht. Und ich muss sagen, ich bin da (obwohl ich nicht jüdisch bin und als Deutscher aus einem Land stamme, was denen mal viel Elend gebracht hat) super offen und freundlich empfangen worden. Ich hatte meinen damaligen Freund dabei und wir konnten händchenhaltend durch die Straßen gehen oder uns küssen, ohne dass es Beleidigungen gab oder wir uns unsicher fühlten.

Ich glaube, das wäre in keinem der umliegenden Staaten auch nur ansatzweise möglich gewesen.

Ich habe mich damals dort unglaublich wohl gefühlt und habe so viele nette und weltoffene Menschen kennengelernt.


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#6
05.10.2014
15:39:24


(+11, 19 Votes)

Von SvenskaDagbladet
Antwort zu Kommentar #4 von FuZZZyness


Während des letzten Gaza-Krieges kamen mehr als 2000 Palästinenser_innen ums Leben, drei Viertel davon waren Zivilist_innen und unter diesen 500 Kinder. Insgesamt gab es über 11.000 Verletzte. 100.000 Palästinenser_innen sind obdachlos, teilweise kommt es zu 18 Stunden Stromausfall pro Tag und nur 10% der Bevölkerung haben Zugang zu fließendem Wasser.

(Svenska Dagbladet, 01.09.2014,
Link zu www.svd.se


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#7
05.10.2014
15:47:27


(+8, 16 Votes)

Von Anna


Mal wieder gelungene Propaganda aus Israel. Dieses Gerede des ach so toleranten, tollen Israel, die "einzige Demokratie" im nahen Osten - blabla, zionistisches Gewäsch, das ich nicht mehr hören kann. Jetzt können wieder alle die Antisemitismus-Keule schwingen und heulen, dass man die Politik dieses Landes kritisiert, aber angesichts dessen, was in Gaza und in der Westbank täglich passiert, ist mir das auch schon egal. Ein bisschen über den schwul-lesbischen Tellerrand blicken, täte vielleicht mal ganz gut!
Im übrigen ist Israel ein zutiefst rassistischer Staat, in dem arabische Bürger übelst diskriminiert werden. Israel wird von Rechtsradikalen regiert, die am liebsten alle Palestinenser auslöschen oder vertreiben würden. Haben sie ja in Gaza schon prima erfolgreich versucht. Ehrlich Leute, dieses Propaganda-Geschwafel vom ach so tollen, liberalen Israel könnt ihr euch sowas von in den Arsch stecken! Was Israel in Gaza tut ist nichts anderes als ethnische Säuberung und Völkermord. Würde das in irgendeinem anderen Land der Welt passieren, würdet ihr empört aufschreien, aber bei Israel ist das okay, oder was. Da übernehmt ihr dann gern die offizielle Propaganda von wegen "Nach Angriffen aus Gaza" habe Israel militärisch "reagiert" - wisst ihr, was an Terror gegen die Zivilbevölkerung dem seit Monaten, Jahren, Jahrzehnten vorausging.
Ach, was rede ich, es gibt unabhängige Informationen genug. Wer mit Scheuklappen rumläuft, ist selber schuld. Das gilt auch für dieses ach so tolle, schwule Fußballteam, wobei mich nicht wundern würde, wenn die von der offiziellen israelischen Propaganda eingesetzt würden.
Wie gesagt, ich rechne damit, hier mit Antisemitismus-Tiraden zugeschmissen zu werden. Ich betrachte mich als Linke, und es ist eine Schande, wie die Linke in diesem Land mehrheitlich schweigt zu diesem Thema.
Ich bin nicht antisemitisch, sondern antizionistisch. Solange es keine Gerechtigkeit und Freiheit für Palästina gibt, boykottiere ich alles aus Israel, genauso wie ich alles aus China oder Russland boykottiere. Irgendein schwules Fußballteam, indem dann auch Moslems mitspielen dürfen, ändert nichts an der gesamten widerwärtigen Lage, sorry!


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#8
05.10.2014
15:55:56


(+7, 13 Votes)

Von der umgebung


Als Konsequenz des Konfliktes will die israelische Regierung nun mehr Geld in das Militär investieren und gleichzeitig in zivilen Sektoren Geld sparen.

Eine weitere Einnahmequelle könnten auch die 400 Hektar Land im Westjordanland werden, die sich Israel eine Woche nach der Waffenruhe "angeeignet" hat.

Der Landraub läuft dort unter dem Gesetz zur Erklärung zu Staatsland, einem Relikt aus der Zeit des osmanischen Reiches.

Link zu www.freunde-palaestinas.de


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#9
05.10.2014
16:07:22


(-3, 17 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #7 von Anna


Sehr besorgniserregend, dass jetzt auch schon auf queer.de offener Antisemitismus um sich greift und wie selbstverständlich gezeigt wird.

Da hat die Propaganda-Maschine der Antisemiten gut gewirkt.

Dafür wird dann auch gerne mal gelogen. Deine Behauptung, arabische Bürger würden in Israel diskriminiert oder am liebsten ausgelöscht werden, ist schlichtweg eine Lüge. Es gibt in Israel israelisch-palästinensische Kulturvereine, israelisch-palästinensiche Orchester, etc. Oder eben obigen Sportverein. Gibt es das auch auf der anderen Seite? Israelis kaufen in palästinensischen Läden, haben palästinensische Freunde, etc.

Ja, es gibt auch radikalere Kräfte. Aber deswegen sind doch nicht alle so. Und man sollte sich auch immer fragen, wie es auf der anderen Seite aussieht. Wenn ständig Raketen auf Israel geschossen werden, Selbstmordattentäter in Israel unterwegs sind, etc. soll man das dann einfach passieren lassen?

Nur weil die Regierung auch viel Mist baut, sind nicht alle Israelis so!

Nur weil die SPD jetzt entgegen ihren Wahlversprechen Waffen in die größten Krisengebiete schickt, damit die deutsche Rüstungsindustrie fette Geschäfte machen kann, stehen auch nicht alle Deutschen dahinter.

Bei anderen wird immer vor Verallgemeinerung gewarnt, aber bei Israel werden plötzlich alle über einen Kamm geschoren. Das ist offener Antisemitismus.

Und das sage ich nicht, weil das eine "Keule" ist, sondern weil die Unterschiede in der Beurteilung signifikant sind.


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#10
05.10.2014
16:08:52


(-5, 13 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #8 von der umgebung


Und inwiefern ist Dein Link eine unabhängige Quelle?

Bei Israel ist es Propaganda, aber bei anderen wird jede Äußerung gleich unhinterfragt als Faktum genommen...


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