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Einzelkommentar zu:
Hass in Zeiten von Grindr


#2 m123Anonym
  • 06.10.2014, 09:45h
  • Es ist doch total bescheuert die schwule Sexdate-Suche öffentlich darzustellen. Das ist keine Kunst, das ist einfach nur dumm.

    Darüberhinaus trägt die Aktion dazu bei Menschen zu outen und das ist in Zeiten in denen immer noch ein beachtlicher Grad an Homosexuellenfeindlichkeit herrscht zu verurteilen. Jeder Homosexuelle, der keine Homosexuellen diskriminiert, sollte nicht zwangsgeoutet werden, sondern den Zeitpunkt selbst wählen können.

    Ein Aspekt von Grindr, Gayromeo und Co wird allerdings nun auch deutlich. Grindr, Gayromeo und Co sind eher keine privaten Räume, sondern öffentliche Räume im Internet. Alles was man auf Grindr und Gayromeo öffentlich angibt, kann potenziell jeder sehen, inklusive aller Bilder. Man sollte sich also immer darüber Gedanken machen was man von sich auf solchen vermeintlich nichtöffentlichen Plattformen preisgibt. Es gibt auch Fälle, in denen haben heterosexuelle Kollegen am Arbeitsplatz bei einem homosexuellen Kollegen vermutet, dass er schwul ist, haben sich, um das herauszufinden, auf Gayromeo angemeldet und sind dort fündig geworden, was schweres Mobbing am Arbeitsplatz zur Folge hatte, so dass der homosexuelle Kollege schließlich das Unternehmen gewechselt hat. Ganz zu schweigen von der gläsernen Decke für Schwule in Branchen der Wirtschaft, in denen es immer noch als Makel angesehen wird, wenn man schwul ist.
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