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  • 07.10.2014           16      Teilen:   |

Wohnungssuche

Jugendzentrum anyway will jungem Schwulen aus Lettland helfen

Wer kann Maris bei der Wohnungssuche in Köln helfen?
Wer kann Maris bei der Wohnungssuche in Köln helfen?

Das schwul-lesbische Kölner Jugendzentrum anyway ruft die Community zur Mithilfe auf, um für einen 20-Jährigen aus Lettland eine Wohnung in der Domstadt zu finden.

Maris ist vor drei Wochen nach anhaltendem Mobbing aus seinem Heimatland Lettland nach Köln gekommen und hat im anyway erstmals Kontakt zu anderen Schwulen und Lesben gefunden. Er verfügt über gute Deutschkenntnisse und hat bereits eine Arbeitsstelle in einem Fastfood-Restaurant erhalten – die Suche nach der Wohnung blieb aber bislang erfolglos. Daher appelliert anyway an die Community, dem Jungen bei der Suche nach einem WG-Zimmer oder einer ähnlichen Lösung – egal ob vorübergehend oder dauerhaft – zu helfen.

Der Wohnungssuchende verfügt über einen Wohnberechtigungsschein. Für ein Zimmer kann er maximal 300 Euro pro Monat aufbringen.

"Im anyway haben wir Maris als angenehmen Menschen erlebt, der offen und sympathisch ist und die Energie mitbringt, sich ein neues Leben in Deutschland aufzubauen", heißt es in einem Schreiben des Jugendzentrums.

Zwar gibt es im EU-Mitgliedsstaat Lettland ein Antidiskriminierungsgesetz. Dennoch sind Schwule und Lesben dort immer wieder Opfer von Gewalt. In der Bevölkerung herrscht eine tiefe Intoleranz gegenüber Homosexuellen. Aus Angst vor Gleichstellungsbestrebungen hat Lettland extra in der Verfassung einen Passus eingeführt, der eine Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich macht. (pm/dk)

Youtube | Maris stellt sich auf youtube vor
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  Jugenzentrum anyway
Kamekestr. 14, 50672 Köln, Telefon: 0221-57777-60, Fax: 0221-57777-699
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» anyway
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Tags: köln, anyway, lettland
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Reaktionen zu "Jugendzentrum anyway will jungem Schwulen aus Lettland helfen"


 16 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
07.10.2014
13:12:53


(+10, 10 Votes)

Von w45wz


Finde ich toll, dass queer.de hilft!


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#2
07.10.2014
15:08:36


(+4, 8 Votes)

Von agneta
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Lettland ist ein Land mit Angst vor Russland und ggf. werden dort NATO - Soldaten in größerem Umfang stationiert. Warum eigentlich ? Die passen doch gut zu Russland ! Man fragt sich wirklich, nach was für Kriterien Länder in die EU oder die NATO aufgenommen werden bzw. worden sind.


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#3
07.10.2014
15:22:31


(+4, 6 Votes)

Von Genscher
Antwort zu Kommentar #2 von agneta


"nach was für Kriterien"

Bild-Link:
257128033.jpg


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#4
07.10.2014
16:43:10


(+2, 4 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #2 von agneta


Was meinst Du, warum der sympathische junge Mann, dem ich von Herzen alles Gute wünsche, so gut Deutsch spricht?

Wohl aus demselben Grund, aus dem zumindest seine Vorfahren Lutheraner waren.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Balten


Kulturell passen Esten und Letten 100mal besser zu uns als zu Russland.

Ob das aber gegen Homophobie hilft, wage ich bezweifeln.


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#5
07.10.2014
20:32:04


(+3, 3 Votes)

Von Sebi


Eigentlich müsste es auch ein Asylrecht zwischen EU-Staaten geben.

Und diese Tatsache ist ein Armutszeugnis für die EU...


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#6
07.10.2014
20:47:40


(+3, 3 Votes)

Von Hugo


"Aus Angst vor Gleichstellungsbestrebungen hat Lettland extra in der Verfassung einen Passus eingeführt, der eine Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich macht. (pm/dk)"

Und das mitten in der EU.
Wir Wähler müßen schauen, das mehr linksgerichtete Politiker in das EU Parlament kommen, sonnst ändert sich nichts, im Gegenteil es verschlimmert sich.


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#7
07.10.2014
20:58:30


(+2, 4 Votes)

Von in der zeit
Antwort zu Kommentar #3 von Genscher


Der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) hat ein Ende der europäischen und amerikanischen Strafmaßnahmen gegen Russland gefordert. "Ich habe meine Zweifel, ob wir am Ende sagen werden, das war eine besonders erfolgreiche Unternehmung", sagte Genscher dem Sender Phoenix. "Sanktionen sind wie eine Leiter, immer eine Stufe höher, und auf einmal ist sie zu Ende. Dann stehen sie vor der Frage, ob sie wieder runterklettern oder runterspringen", sagte er. "Das möchte ich uns lieber ersparen."

Link zu www.zeit.de

Link:
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/07/ana
lysten-nervoes-russland-sanktionen-versetzen-deuts
cher-wirtschaft-tiefschlag/


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#8
07.10.2014
21:03:51


(+1, 3 Votes)

Von Hugo
Antwort zu Kommentar #5 von Sebi


Wie meinst Du den das?
Das beste Beispiel sind sogar wir, mit unserer verlogenen merkelischen Politik, Beispiel gefällig?
Das Südosteuropäische (Rumänien, Ungarn u.s.w. ich hab EU Länder genannt) Romaproblem und Armutszuwanderung.


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#9
07.10.2014
21:05:21


(-2, 4 Votes)

Von hope
Antwort zu Kommentar #4 von goddamn liberal


"Kulturell passen Esten und Letten 100mal besser zu uns als zu Russland."

Na ja, vielleicht sind wir die Russen ja endlich bald los.

Link:
german.ruvr.ru/2014_10_07/Europa-erlauterte-Biden-
und-gab-zu-dass-die-antirussischen-Sanktionen-nich
t-greifen-5430/


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#10
07.10.2014
21:27:36


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Sebi


Asylrecht braucht er hier nicht, denn er kann sich als EU-Bürger hier niederlassen ohne aufwendiges und entwürdigendes Verfahren..

Einen Job hat er ja schon..
Hoffentlich kriegt er schnell ein Zimmer in einer WG, oder sogar eine kleine Wohnung für sich..


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