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Wer kann Maris bei der Wohnungssuche in Köln helfen?

Das schwul-lesbische Kölner Jugendzentrum anyway ruft die Community zur Mithilfe auf, um für einen 20-Jährigen aus Lettland eine Wohnung in der Domstadt zu finden.

Maris ist vor drei Wochen nach anhaltendem Mobbing aus seinem Heimatland Lettland nach Köln gekommen und hat im anyway erstmals Kontakt zu anderen Schwulen und Lesben gefunden. Er verfügt über gute Deutschkenntnisse und hat bereits eine Arbeitsstelle in einem Fastfood-Restaurant erhalten – die Suche nach der Wohnung blieb aber bislang erfolglos. Daher appelliert anyway an die Community, dem Jungen bei der Suche nach einem WG-Zimmer oder einer ähnlichen Lösung – egal ob vorübergehend oder dauerhaft – zu helfen.

Der Wohnungssuchende verfügt über einen Wohnberechtigungsschein. Für ein Zimmer kann er maximal 300 Euro pro Monat aufbringen.

"Im anyway haben wir Maris als angenehmen Menschen erlebt, der offen und sympathisch ist und die Energie mitbringt, sich ein neues Leben in Deutschland aufzubauen", heißt es in einem Schreiben des Jugendzentrums.

Zwar gibt es im EU-Mitgliedsstaat Lettland ein Antidiskriminierungsgesetz. Dennoch sind Schwule und Lesben dort immer wieder Opfer von Gewalt. In der Bevölkerung herrscht eine tiefe Intoleranz gegenüber Homosexuellen. Aus Angst vor Gleichstellungsbestrebungen hat Lettland extra in der Verfassung einen Passus eingeführt, der eine Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich macht. (pm/dk)

Youtube | Maris stellt sich auf youtube vor
Jugenzentrum anyway

Kamekestr. 14, 50672 Köln, Telefon: 0221-57777-60, Fax: 0221-57777-699


16 Kommentare

#1 w45wzAnonym
#2 agneta
  • 07.10.2014, 15:08h
  • Lettland ist ein Land mit Angst vor Russland und ggf. werden dort NATO - Soldaten in größerem Umfang stationiert. Warum eigentlich ? Die passen doch gut zu Russland ! Man fragt sich wirklich, nach was für Kriterien Länder in die EU oder die NATO aufgenommen werden bzw. worden sind.
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#3 GenscherAnonym
#4 goddamn liberalAnonym
#5 SebiAnonym
  • 07.10.2014, 20:32h
  • Eigentlich müsste es auch ein Asylrecht zwischen EU-Staaten geben.

    Und diese Tatsache ist ein Armutszeugnis für die EU...
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#6 HugoAnonym
  • 07.10.2014, 20:47h
  • "Aus Angst vor Gleichstellungsbestrebungen hat Lettland extra in der Verfassung einen Passus eingeführt, der eine Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich macht. (pm/dk)"

    Und das mitten in der EU.
    Wir Wähler müßen schauen, das mehr linksgerichtete Politiker in das EU Parlament kommen, sonnst ändert sich nichts, im Gegenteil es verschlimmert sich.
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#7 in der zeitAnonym
#8 HugoAnonym
  • 07.10.2014, 21:03h
  • Antwort auf #5 von Sebi
  • Wie meinst Du den das?
    Das beste Beispiel sind sogar wir, mit unserer verlogenen merkelischen Politik, Beispiel gefällig?
    Das Südosteuropäische (Rumänien, Ungarn u.s.w. ich hab EU Länder genannt) Romaproblem und Armutszuwanderung.
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#9 hopeAnonym
#10 TheDadProfil
  • 07.10.2014, 21:27hHannover
  • Antwort auf #5 von Sebi
  • Asylrecht braucht er hier nicht, denn er kann sich als EU-Bürger hier niederlassen ohne aufwendiges und entwürdigendes Verfahren..

    Einen Job hat er ja schon..
    Hoffentlich kriegt er schnell ein Zimmer in einer WG, oder sogar eine kleine Wohnung für sich..
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