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  • 07.10.2014           3      Teilen:   |

Filmfest

Russische LGBT-Doku gewinnt Filmpreis in Hamburg

In dem Film berichten junge Homosexuelle über ihre Diskriminierungserfahrungen
In dem Film berichten junge Homosexuelle über ihre Diskriminierungserfahrungen

Beim 22. Filmfest in Hamburg wurde am Wochenende die russische Dokumentation "Children 404" als bester politischer Film ausgezeichnet.

Die 76 Minuten lange Dokumentation zeigt in Interviews und Videotagebüchern, wie 45 junge russische Homosexuelle über Diskriminierungserfahrungen berichten. Das Material stammt von dem Webprojekt "Kinder 404", das 2013 von der Journalistin Lena Klimova ins Leben gerufen wurde und sich nach den "error 404 – page not found"-Benachrichtigungen benannt hat. Die Premiere des Films im April in Moskau war von der Polizei aufgelöst worden.

"'Children 404' konfrontiert uns mit den Fragen nach gesellschaftlicher Norm und nach der Konstruktion so genannter Randgruppen", begründete die Jury ihre Entscheidung für den Dokumentarfilm. Der Preis der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ist mit 5.000 Euro dotiert.

Das Webprojekt ist ins Leben gerufen worden, nachdem der Staatsapparat in Russland mit dem im Juni 2013 eingeführten Gesetz gegen Homo-"Propaganda" verstärkt gegen Schwule und Lesben vorgeht. Ein 17-jähriger Aktivist des Projekts ist derzeit auch für den Internationalen Kinder-Friedenspreis nominiert (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: children 404, russland, hamburg, filmfest
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Reaktionen zu "Russische LGBT-Doku gewinnt Filmpreis in Hamburg"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
07.10.2014
20:39:47


(+4, 4 Votes)

Von Sebi


Dass die Premiere von der Polizei abgebrochen wurde, zeigt wieder mal, wie dort gelogen wird.

Angeblich geht es ja bei den Gesetzen um Kinderschutz. Aber bei der Premiere waren ja gar keine Kinder. Da waren nur Leute, die das auch wirklich sehen wollten und sich bewusst für den Besuch entschieden hatten.

Die ganzen angeblichen Gründe sind also nur vorgeschoben und es geht einfach nur um reinen Homohass.


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#2
07.10.2014
21:21:16


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
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Ein deutliches Zeichen..

Damit hat ein Projekt gewonnen das für russische Jugendliche imens wichtig ist, und durch den Preis hoffentlich die mediale Aufmerksamkeit gewinnt die man vor Ort braucht..

Der Film sollte überall gezeigt werden..

Bitte Daten veröffentlichen wann und wo das möglich ist..


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#3
08.10.2014
00:32:31


(+2, 4 Votes)
 


 Ort: Hamburg


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