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Neuer Bundesvorstand gewählt

Wow: Mutige AfD-Homos achten die Demokratie



Manche Selbstverständlichkeiten sind so selbstverständlich, dass man sie nun wirklich nicht extra betonen müsste. Das scheint man bei der "Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD" allerdings etwas anders zu sehen.

Luckes lasterhafte Lümmel schickten uns heute eine recht bescheiden gestaltete, aber dennoch sehr aussagekräftige Montage als Resultat ihrer Mitgliederversammlung vom vergangenen Wochenende in Köln (s.o.). Darauf posieren die acht neuen Bundesvorstands-Herren mit jeweils einem Grundgesetz-Bändchen in der Hand, dazu der unglaublich mutige Spruch: "Wir bekennen uns zu den Werten des Grundgesetzes und achten die Urteile des Verfassungsgerichts."

Wow, Beatrix von Storch wird nun zittern!

Ob Schwusos, QueerGrün, LSU, Queeraten, LiSL oder Die Linke.Queer – in allen demokratischen Parteien versuchen die Homo-Organisationen der Parteispitze Dampf zu machen, wenn es um LGBT-Rechte geht (freilich mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg). Bei der homophoben Alternative für Deutschland, die in mehreren Bundesländern an vorderster Front gegen Bildungspläne für sexuelle Vielfalt mobilisiert und einige der größten Homo-Hasser unter ihre Fittiche genommen hat, ist dies natürlich eine Sisyphos-Aufgabe. Die Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle wird übrigens nicht einmal auf der AfD-Homepage genannt oder verlinkt.

Die Homos der neuen Rechtsaußen-Partei, das zeigt die Montage, haben schon im Vorfeld kapituliert. "Wir bekennen uns zu den Menschenrechten von Lesben und Schwulen und kämpfen aktiv für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung" – eine solche Aussage kam den beiden neugewählten Bundessprechern Alexander Tassis und Mirko Welsch gar nicht erst in den Sinn. Kein Wunder: In ihrer Mutterpartei scheinen sie ja bereits mit der Achtung von Urteilen des Bundesverfassungsgerichts anzuecken.

Wir bedanken uns herzlich für diese Klarstellung. Besser hätten die AfD-Homos der Community nicht zeigen können, dass sie nicht einmal als Feigenblatt taugen! (mize)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.10.2014, 17:26h
  • Ein paar Leuchten unter den Dunkelmännern! Auch Herr Ilg wird seine wahre Freude haben!
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#2 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.10.2014, 17:43h
  • Diese erneute "Vernebelungsaktion" macht sie nicht gerade glaubwürdiger für mich. Grins...
    Die AfD ist und bleibt eine rechte, homophobe Partei. Da wird sich auch nichts ändern.
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#3 UweBerlinProfil
  • 07.10.2014, 18:02hBerlin
  • Wieso "bescheiden gestaltet"???

    So etwas von der Cdu wäre geradezu revolutionär.
    Ich erinnere an das unwürdige Herumgeeier von Frau Merkel in der Ard Wahlarena.

    Schwule, Lesben und Trans wollen nur, was die Menschenrechte vorsehen - aber auch nicht weniger.
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#4 Sabelmann
  • 07.10.2014, 18:05h
  • Da hats doch was wenn man das schriftlich und öffentlich bekennen muss!
    Sollte das nicht eine Selbstverständlichkeit sein?
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#5 schwarzerkater
  • 07.10.2014, 18:16h
  • "Wir bekennen uns zu den Werten des Grundgesetzes und achten die Urteile des Verfassungsgerichts."

    ist ja bitter, wenn eine partei schon damit werben muss. das lässt tief blicken.
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#6 sperlingAnonym
  • 07.10.2014, 19:24h
  • diese erbärmlichen fransel können sich nicht einmal dazu durchringen, eine forderung zu stellen. aber wie lächerlich die annahme ist, in der afd gebe es irgendeine art von ernstzunehmender homo-interessenvertretung, beweist hier ja herr ilg in schöner regelmäßigkeit.

    die afd-kandidat_innen zur bundestagswahl 2013 zur frage "Homosexuelle Paare sollen heterosexuellen Paaren in jeder Hinsicht rechtlich gleichgestellt werden.":

    7 - Ja!
    5 - Eher Ja
    20 - Unentschieden
    13 - Eher nein
    18 - Nein!
    7 - Keine Angabe

    www.wen-waehlen.de/btw13/parteien/antworten/2143/2022/

    dabei ist zu beachten, dass "eher nein" und "eher ja" natürlich auch die ablehnung echter gleichstellung beinhalten.

    zum teil wussten die kandidat_innen gar nicht, was sie reden bzw ankreuzen.

    begründet wurde ein angebliches "ja" so: "Nun, da hat das Bundesverfassungsgericht doch kürzlich schon ein Urteil zu gefällt. Dem ist Folge zu leisten". im prinzip heißt das also auch "nein", denn mehr als die bisherige ungleichstellung wird auch hier nicht gefordert.

    und ein "unentschieden": "Grundsätzlich Gleichstellung: ja; diese haben wir aber bereits." auch das ist entweder dummheit oder ignoranz.
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#8 TheDadProfil
  • 07.10.2014, 20:19hHannover
  • Antwort auf #6 von sperling
  • ""beweist hier ja herr ilg in schöner regelmäßigkeit""..

    Immerhin hat sich der Herr Ilg mit seinem Spruch
    ""Wir bekennen uns zu den Werten des Grundgesetzes und achten die Urteile des Verfassungsgerichts.""
    den er hier in regelmäßigen Abständen absondert, bei der Wortwahl des Motto´s durchgesetzt, auch wenn er es nicht einmal zu einem der beiden "Bundessprecher-Pöstchen" der ""Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD""
    gebracht hat..

    Diese schon sprachlich ungeschickte Interessengemeinschaft versammelt als "Bundesvorsitzende" ACHT Herren !

    Keine Lesbe..
    Kein Intersexueller Mensch..
    Keine Trans-Person ist künftig mit der Aufgabe betraut die LGBTTIQ-Politik in wahrscheinlich jeweils 2 Bundesländern an den Wähler zu bringen..

    Gleichwohl, es gibt ja auch nicht viel zu vermitteln..

    Homosexualität ist männlich, und beschaut man sich das Bild, vor allem ein Problem mittleren Alters, und so werden Themen wie Jugendarbeit, Frauenarbeit, Intersex und Transidentität weiterhin nur Randthemen bleiben, ebenso wie die Ehe-Öffnung, denn noch immer ist der
    ""Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD""
    nicht gelungen Forderungen zu formulieren mit denen man sich wenigstens befassen könnte..
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#9 AfD-WählerAnonym
  • 07.10.2014, 20:23h
  • Sehr geehrte Damen,
    sehr geehrte Herren,
    sehr geehrte HerrInnen,

    in der AfD gibt es kein "MitgliederInnen". Dort spricht man nur von Mitgliedern. Wenn schon lustig, dann doch bitte richtig.

    AfD-Wähler mit Humor
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#10 SebiAnonym
  • 07.10.2014, 20:27h
  • Was will uns diese dümmliche AfD-Werbung sagen?

    Dass der Rest der AfD sich nicht ans Grundgesetz hält und auf Urteile des Bundesverfassungsgerichts scheißt?

    Das was die da als besonderes Merkmal herausstellen, sollte eigentlich in einer Demokratie selbstverständlich sein.

    Ansonsten ist es da genau wie bei der LSU in der Union: nur weil sich da auch mal ein paar Schwule in diese Partei verirren, wird die Partei kein bisschen homofreundlicher.
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