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IBM-Mitarbeiter feiern beim CSD in Amsterdam mit (Bild: Franklin Heijnen / flickr / by-sa 2.0)

Der amerikanische Konzern ist von einer Amsterdamer Stiftung zum weltweit besten Großarbeitgeber für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle ernannt worden.

Die "Workplace Pride"-Stiftung mit Sitz in Amsterdam zeichnet dieses Jahr den amerikanischen Technologiekonzern IBM als den LGBT-freundlichsten Arbeitgeber der Welt aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Stiftung unter großen internationalen Arbeitgebern. Sie gaben Auskunft über Maßnahmen und Initiativen für mehr Chancengleichheit von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Menschen am Arbeitsplatz.

19 große Arbeitgeber mit insgesamt mehr als 1,9 Millionen Mitarbeitern in über 96 Ländern haben den Fragebogen der Umfrage ausgefüllt. Die Ergebnisse zeigten, dass die teilnehmenden Unternehmen sehr gute Unternehmensrichtlinien für einen LGBT-inklusiven Arbeitsplatz umgesetzt haben, so die Stiftung.

Nach IBM, das 86 von 100 möglichen Punkten erzielte, liegt mit Dow Chemical eine weitere amerikanische Firma auf dem zweiten Platz der Liste. Auf Platz drei schaffte es die französische Bank BNP Paribas, gefolgt vom niederländischen Mineralölkonzern Shell. Auf dem fünften Rang liegt Cisco Systems aus den USA.

Das Verfahren zur Messung der LGBT-Gleichbehandlung, der sogenannte Global Benchmark, wurde in den vergangenen zwei Jahren unter der Leitung von Workplace Pride und mit der Unterstützung der Universität Leiden sowie großen Arbeitgebern aus verschiedenen Ländern entwickelt. Der Benchmark repräsentiert eine ideale LGBT-Arbeitsplatz-Inklusion. Sein Zweck ist es, Führungskräften Daten zur Messung und somit zur Verbesserung der Lage von LGBT-Arbeitnehmern zur Verfügung zu stellen. Berücksichtigt werden unter anderem Mitarbeiternetzweke oder Unternehmensrichtlinien.

Der Global Benchmark wurde auch nach Branchen ausgewertet. Es zeigt sich, dass die IT-Branche mit 71 Prozent und die Energiebranche mit 64 Prozent am besten abschnitten. Die Finanzbranche und der öffentliche Sektor liegen am unteren Ende mit 51 Prozent bzw. 34 Prozent.

Deutsche Partnerorganisation ist die erst Anfang des Jahres gegründete PrOut@Work Foundation. Ziel der gemeinsamen Stiftung von Accenture, BASF, Commerzbank, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, IBM, SAP und White&Case ist es, Homo- und Transphobie in Unternehmen zu thematisieren und Maßnahmen zu entwickeln, die eine offene Unternehmenskultur fördern.

IBM wurde bereits 2010 vom Bundesverband schwuler Führungskräfte mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet (queer.de berichtete). (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Benjamin CarbonAnonym
  • 08.10.2014, 20:46h
  • Ich finde es sehr toll,dass es IBM gibt der LGBT-freundlichste Arbeitgeber der Welt;gut so.MfG Benjamin Carbon
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#3 jhgkAnonym
  • 09.10.2014, 13:16h
  • Und Deutschland ist die Hölle ! Deutschland hat es sich nicht verdient überhaupt Einfluss zu haben. Die überwiegende Mehrheit der Spanier,Portugiesen,Italiener etc. bleibt in Ihrem Heimatland , auch wenn die Wirtschaft schlecht ist und die Arbeitslosenquote hoch. Auf keinen Fall nach Deutschland! Das Land besteht zu 40-50% nur aus Rassisten und Vorurteilen, die woanders schon längst abgebaut wurden. Deutschland hat versagt! Bei Minderheitnpolitik,Bildungspolitik, Toleranz,Rechtspopulismus und sooo vielem mehr.

    LGBT's sollen auswandern und das Land wieder zum Auswandererland Nr.1 machen. Basta !

    Das Geld was LGBT's in den Deutschen Staat investieren, wäre bei den US-Demokraten, Spanien,Portugal,Belgien,Niederlanden,Island,Schweden,Norwegen,Luxemburg, Großbritannien, Dänemark ,Kanada,Neuseeland viel besser angelegt!
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