Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=22462
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
NRW sieht Handlungsbedarf bei "mann-männlicher Prostitution"


#5 HannesbAnonym
  • 11.10.2014, 11:37h
  • Antwort auf #2 von goodluver120

  • "Der Anteil der mann-männlichen Prostitution wird mit zehn Prozent angegeben"

    Zudem muss man durch die doppelte Tabuisierung ( bei weitem nicht jeder Freier ist als schwul oder bi geoutet) von einer höheren Dunkelziffer ausgehen. Denn weibliche Prostitution ist anerkannter und etwas weniger tabuisiert.
    Vielleicht kommen also noch ein paar Prozentpunkte in der Verteilung zu Gunsten der männlichen Prostitution hinzu.
    Genau wird man es nie wissen, denn das Gewerbe der Prostitution lässt sich nur schätzen.

    Viele machen dem Fehler bei männlicher Prostitution nur an den geouteten Anteil der Schwulen zu denken und setzten dieses in Relation zum Anteil der Prostituierten. Vergessen werden die ungeouteten Schwulen und Bisexuellen, die Prostitution nutzen.

    Zudem gibt es aufgrund der leichteren Verfügbarkeit zum schnellen Sex ohne Prostitution im Vergleich zu Heterosexuellen eine geringere "Notwendigkeit" dassSchwule Prostitution in Anspruch nehmen.
    Trotzdem ist der Anteil der männlichen Prostitution noch überraschend hoch.

    Mich wundert der trotzdem relativ hohe Anteil an männlicher Prostitution aber nicht, denn offene oder heimliche homo- und bisexuelle Begierden sind häufiger als es unsere heteronorme Gesellschaft wünscht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »

» zurück zum Artikel