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Noch bis zum 23. Oktober zeigen queere Fußballfans gemeinsam in den Stadien Banner gegen Diskriminierung

Mehrere queere Fußball-Fanclubs beteiligen sich auf Einladung der Dachorganisation Queer Football Fanclubs (QFF) bis zum 23. Oktober an einer gemeinsamen Banneraktion im Kampf gegen Diskriminierung.

Die europaweite Aktion unter dem Motto "Football has no gender" findet im Rahmen der "FARE Action Weeks 2014" statt. Dazu wurde ein gemeinsames Banner in den jeweiligen Vereinsfarben entworfen, um zum einem die Leidenschaft zum eigenen Verein, zum anderen aber den gemeinsamen Wunsch nach dem Ende von Diskriminierung zum Ausdruck zu bringen.

In Deutschland beteiligen sich in den beiden Top-Ligen die Fanclubs Andersrum-auf-Schalke (FC Schalke 04), Queerpass Sankt Pauli (FC St. Pauli), Rainbow Borussen (Borussia Dortmund), WarmUp95 (Fortuna Düsseldorf) sowie MonacoQueers und Queerpass Bayern (beide FC Bayern München).

"Das Weltbild, das sich hinter Schmähgesängen wie 'Ihr seid alle schwul', dem 'schwulen Pass', 'Pussy' oder 'Fotze' verbirgt, betrachtet das Anderssein als schlecht, unwürdig, ekelhaft und im schlimmsten Falle als nicht lebenswürdig. Dies sollte für alle Zuschauer im Stadion inakzeptabel sein'", begründeten die QFF die Aktion.

Das europaweite Netzwerk QFF, das zirka 1.200 Fußballfans verbindet, setzt sich mit dieser groß angelegten Aktion dafür ein, dass sich alle Menschen im Stadion wohlfühlen. Man wolle damit die "schweigende Mehrheit" ansprechen. (pm/cw)



#1 NicoAnonym
  • 13.10.2014, 16:20h
  • Gute Aktion!

    Leider ist der Fußball nach wie vor extrem rückständig. Das wird sich wohl auch erst dann ändern, wenn sich wirklich schwule Fußballprofis der 1. und 2. Liga und der Nationalmannschaft gemeinsam outen.

    Das sind sie nicht nur ihren Fans schuldig, dass sie ihnen keine Schmierenkomödie vorspielen, sondern gerade auch sich selbst... Erst nach einem Outing versteht man, was man sich viel zu lange selbst angetan hat.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 sperlingAnonym
  • 14.10.2014, 14:43h
  • angesichts der tatsache, dass auch diese fans reinen männer- bzw. reinen frauen-'mannschaften' zujubeln, finde ich den slogan etwas bizarr.

    davon abgesehen: gut gemeint!
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