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  • 18.10.2014           11      Teilen:   |

Love is in the air, Teil 9

Die Wissenschaft der Liebeslieder

Artikelbild
Romantische Musik hat viel Macht, das weiß auch die Wissenschaft (Bild: Mona / flickr / cc by-nd 2.0)

Wenn Marianne Rosenberg "Fremder Mann" oder die Beatles "She Loves You" trällern, dann beeinflusst das etwas in uns – nur was? Die Wissenschaft kann vielleicht eine Antwort geben.

Seit Jahrhunderten singen Barden am liebsten über die Liebe. Doch wie beeinflusst diese Musik die Zuhörer? Helfen die romantischen Klänge, beim Angebeteten zu landen? Fragen wir doch mal die Wissenschaft: Hier gibt es einige Studien, die ermutigende Hinweise geben.

Am fleißigsten waren – wie könnte es anders sein – die französischen Forscher. Die Psychologin Céline Jacob veröffentlichte etwa 1999 eine Studie über romantische Musik im Blumenladen. Wenn diese im Shop ertönt, kaufen Männer mehr Blumen ein als bei einem nicht-romantischen Hintergrundsgedudel. Das "starke" Geschlecht ist also nicht so immun gegen Romantik wie es in Chuck-Norris-Filmen aussieht. Überraschenderweise hat diese Musik bei der Kaufentscheidung von Frauen aber keinen Einfluss.

Allerdings bleiben auch die Mädels bei Kuschelklängen nicht kalt. Der französische Psychologe Nicolas Guéguen fand das 2010 in einer Studie heraus: Unter dem Vorwand, eine Marketing-Umfrage durchzuführen, lockte er Probandinnen an. Im Wartezimmer wurden entweder Liebeslieder oder andere Songs gespielt. Danach fragte ein hübscher Kerl die Mädels nach ihrer Telefonnummer – und siehe da: Mehr als die Hälfte gab diese preis, wenn sie zuvor romantischer Musik gelauscht hatten. Bei der Vergleichsgruppe war es nur knapp mehr als jede Vierte.

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Gitarrenboys haben's besser

Was wäre Billie Joe Armstrong von Green Day ohne sein Saiteninstrument? - Quelle: Lloyd Morgan / flickr / cc by-sa 2.0
Was wäre Billie Joe Armstrong von Green Day ohne sein Saiteninstrument? (Bild: Lloyd Morgan / flickr / cc by-sa 2.0)

Auch amerikanische Studien weisen darauf hin, dass Musik einen großen Einfluss auf das Gefühl hat: So stehen Frauen etwa viel mehr auf einen Typ, wenn dieser mit eine Gitarre durch die Gegend läuft, wie eine Untersuchung von "Psychology of Music" zeigt. Bei schwulen Männern dürfte das nicht anders sein.

Auch in der Tierwelt wird auf die Kraft die Liebeslieder gesetzt – und nicht nur bei Singvögeln. So trällern Mäusemännchen Songs im Ultraschallbereich, wenn sie auf ein Weibchen und dessen Sexualduftstoffe treffen, wie eine im Fachmagazin "PLoS Biology" veröffentlichte Untersuchung aus dem Jahr 2005 belegt.

Alle Studien zeigen, dass Liebeslieder auch die Menschen emotional tief beeinflussen – wer also mit den Tränen ringt, wenn Lena Meyer-Landrut wieder "Love, oh, love" von sich gibt, braucht sich nicht zu genieren. Und die Kraft der Musik sollte man auch beim Dating nützen: Wenn du also bei deinem Liebsten richtig ankommen willst, ist es kein Fehler, mal die "Kuschelrock"-CD aus dem Keller zu holen. Wenn du ein richtiges Timing für die Musik-Dosierung hast, brauchst du dein Gegenüber nicht mal mehr mit Prosecco oder Wodka abzufüllen.

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Tags: gayparship, partnersuche, verliebtsein, studie
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Reaktionen zu "Die Wissenschaft der Liebeslieder"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
18.10.2014
14:29:08


(+7, 7 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


"Schöner fremder Mann" wurde übrigens von Connie Francis gesungen. Die Marianne-Rosenberg-Schnulze, die hier gemeint ist, trägt den Titel "Fremder Mann".


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#2
18.10.2014
19:50:53


(+5, 9 Votes)

Von antos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


'Wenn wir Landliebe-Quark löffeln, dann beeinflusst das etwas in uns - nur was?'

Gibt es eigentlich einen Namen für diese spezielle Art von Werbetexten?


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#3
19.10.2014
01:32:57


(+4, 10 Votes)

Von giliatt


Wieder mal ein Artikel, der die Blödsinnigkeit von "wissenschaftlichen" STUDIEN, wie sie die Journaille gerne zitiert, untermauert.

"Herzeliebes frouwelin " schmachtete Walther von der Vogelweide bereits um 1190 herum bei seinem Liebesgesang. Damals nannte man die melodisch untermalten menschlichen Balzrufe Minnesang, später abgelöst von französischen Troubaduren.

Romantische Musik im Blumenladen? Männer halten sich dort nicht lange auf. Das Gedudel empfinden sie eher als störend. Sie kaufen ein fertiges Gebinde. Frauen halten sich länger auf und wählen die Zusammenstellung der Blumen aus. Daran hat sich seit 1999 nicht viel geändert.

Musik ist verkaufsfördernd. Dazu bedarf es keiner Studie. Kein Buchhändler würde in seinem Laden seine suchenden Leser mit ACDC beschallen.

Frauen stehen immer auf den Typen mit der Gitarre. Auf den Musikanten. Wissen wir spätestens, seit France Gall sang: "Ein bischen näher am Pianoplayer mit den schönen Händen drüben am Klavier..."

Mäusemännchen als wissenschaftlicher Beleg für die wissenschaftlich angeblich fundierte Wirkung von Liebesliedern?
OMG!

Dann lieber Wodka! Aber ohne Prosecco bitte.


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#4
19.10.2014
03:17:58


(+5, 5 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Netter Artikel, vielleicht ein wenig dürftig hergelenkt.

Musik als Hinführung zur Liebe, ja, wahrscheinlich sogar ihr Ursprung, davon würde ich ausgehen. Im gesamten Tierreich hat der Gebrauch von Schallkonstrukten - nix anderes ist Musik, Sprache, Liebesgeflüster und geflötetes, gezirptes, geräuschvolles Werben um Mrs. oder Mr. Right - einen von mannigfaltiger Kunst bewegten Raum inne. Ob nun Gibbons für ihre Weibchen singen, die Rohrdommel ein eigentümliches Gewirk aus Klospülungs-ähnlichen Klängen im Schilf von sich gibt, oder Estas Tonne mit seiner Gitarre die Herzen verzaubert, Musik dient als Transmitter für das Emotionale, im Inneren Blühende.

Meiner Vermutung nach ist Musik, Klang, Laut ein Seiten-Raum der Sprache, vielleicht sogar ihr Vorläufer gewesen, und daher eng an die Mitteilung emotionaler Aspekte geknüpft. Die über Musik transportierten Stimmungen wirken universell ähnlich, ohne dass man die Sprache des Liedtexts verstehen muss. Wie kommt es wohl, dass bei uns Lieder in Fremdsprachen so hohe Beliebtheit erringen? Oft versteht man den Text nicht Hundert pro, auch wenn Textteile in der Musik untergehen, und doch treibt das Lied dieselben Gefühle in Menschen hoch, als dort, wo diese Sprache gesprochen wird.
Jemand, wer selbst Musik findet und 'komponiert' weiß natürlich darum, und nützt die Harmonien, Rhythmen und Akkorde, Worte und Poesie zu seiunen Gunsten. Ähnlich, wie die Dichter, welche mit dem Klang und dem Spiel um das Wort ein Werk erbauen, wächst aus dem Spiel mit den Farben der Klänge um das gesungene Wort ein Geschenk an die Liebe. Und wen würde es wundern, wenn sie in der Lage ist, Herzen zu fangen?

Wenn Frauen den Gitarrenspieler aussuchen, hat das aber sicher noch andere Gründe- Er ersetzt vielmals den tüchtigen Jäger-Typ, denn er kriegt es fertig, mit seinem Instrument Geld zu erjagen, wird vom Nimbus eines guten Versorgers, oder auch abenteuerlichen Recken umhüllt.


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#5
19.10.2014
15:39:42


(+4, 6 Votes)

Von Lars


Ach wie schön, mal ein romantischer Beitrag in diesem Forum ...


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#6
19.10.2014
19:31:18


(-1, 9 Votes)

Von Enyyo


Tränen in den Augen beim Gesang von Lena Meyer-Landrut?

Die kommen dann aber nicht vom romantischen »Gesang«, sondern den schmerzenden Ohren!


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#7
19.10.2014
19:36:17


(-1, 9 Votes)

Von FuZZZyness
Antwort zu Kommentar #6 von Enyyo


Zwiebeln halt nicht mit der Kreissäge schneiden.


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#8
21.10.2014
22:05:11


(+3, 3 Votes)

Von giliatt
Antwort zu Kommentar #4 von Homonklin44


Volle Zustimmung!
Wie kommst Du gerade auf die Rohrdommel, die unseren Regenten, die einstige Mecklenburger Durchlaucht - "Dörchleuchting" genannt von Fritz Reuter in seiner Schilderung - zur Verzweifelung trieb mit ihrem gurgelnden Balzruf?

Gegenüber vom Bahnhof in Neubrandenburg steht ein Brunnen. Die couragierte Bäckersfrau Mudder Schulten präsentiert als bronzene Brunnenfigur dem Herzog "Dörchleuchting" die Rechnung für die Versorgung seiner Soldaten. Der Brunnenrand ist von bronzenen Rohrdommeln besetzt. Herzog Adolf Friedrich IV hasste das Klospülungsgeräusch des Vogels, der "Rohrdump", und war laut Reuters scherzhafter Darlegungen angeblich überängstlich bei Gewitter. Ging daher nur mit nicht-leitenden Bekleidungsteilen zu Bett. Mit seidener Mütze und Siegellack-Schuhen.

Endlich mal ein kluger Beitrag aus MV ohne V, aus Mecklenburg.

Einschränkung: Zu Zeiten der Menschwerdung war die Gitarre noch nicht erfunden. Konnte die Klampfe also nicht Symbol mannhafter Jägererfolge sein.

Gesang ist die Urform der Musik. Schmerzensschreie. Freudenschreie. Trauer-Klagegesang. Freudengesang, begleitet von Tänzen, von Trommeln und rhythmischen Ausrufen (=Zweitstimme). Erste Musikinstrumente dürften Trommeln gewesen sein.


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#9
21.10.2014
22:21:36


(-2, 4 Votes)

Von giliatt
Antwort zu Kommentar #6 von Enyyo


Ja, genau! War sie nicht unsere HELDIN von Konstantinopel oder Buxtehude? Lisa Müller-Vorhaut. Nach 16 Jahren hatte sie ihr Vater wiedererkannt. Sie konnte "KACKE" sagen und "alter Skandinavier". Und diese Göre entblödete sich nicht, das verdienstvolle Show-Urgestein Frank Elstner coram publico zusammenzufurzen: "Das heisst nicht Grand Prix, sondern ESC!!!".
Was sie definitiv nicht konnte, war SINGEN. Das TANZEN rechnen wir mal gleich mit ein, denn ihr Zappeln deutete eher auf Inkontinenz, und somit auf den dringend-drängenden Wunsch, schnellstens zum Klo zu kommen, hin.


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#10
31.10.2014
08:16:39


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #6 von Enyyo


Wenn das so ist, dann hätte Lena für unser Land nicht den zweiten ESC-Sieg nach hause geholt!


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