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Kultusminister Andreas Stoch (SPD) ist von der MCC-Kirche für seinen Einsatz für Homo-Rechte geehrt worden

Am Sonntag ist der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und das schwul-lesbische Netzwerk "GL@D" der Daimler AG mit dem "Rosa Detlef" ausgezeichnet worden.

Der Preis, der seit 2010 von der Salz-der-Erde-MCC-Gemeinde Stuttgart für herausragend Einsatz gegen LGBT-Ausgrenzung verliehen wird, wurde am Sonntag zum selben Zeitpunkt übergeben, als Homo-Hasser gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung protestierten (queer.de berichtete).

Minister Stoch wurde dafür geehrt, dass er sich trotz des Widerstandes für den Bildungsplan und Toleranz einsetze. "Unter dem Deckmantel der Nächstenliebe wird Hass und Ausgrenzung gezeigt", kritisierte der Vorsitzende der MCC-Gemeinde, Pfarrer Axel Schwaigert, den Streit um den Bildungsplan während der Zeremonie in Stuttgart. "Wir wollen bewusst einen anderen Weg gehen und auf das Gute schauen, das passiert."

Die Laudatio auf das Daimler-Mitarbeiternetzwerk hielt Tülay Schmid, die Ehefrau des stellvertretenden Ministerpräsidenten Nils Schmid (SPD). Sie erklärte, dass "GL@D" stehe "für herausragendes Engagement, Zivilcourage und den Mut, sich treu zu bleiben".

Im vergangenen Jahr hatten Erwin Staudt, der Präsident des VfB Stuttgart, sowie der CSD Konstanz den Preis erhalten.

Die protestantische MCC-Kirche war 1968 von einem schwulen Pastor in Kalifornien gegründet worden und setzt sich im Gegensatz zu anderen Kirchen insbesondere für Schwule und Lesben sowie andere diskriminierte Minderheiten ein. Inzwischen gibt es MCC-Kirchen in 37 Ländern der Welt. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2014, 16:19h
  • Stoch ist mir aus einer Diskussion mit dem Chef der 'Evangelischen Allianz' gut in Erinnerung.

    Deshalb gut, weil er diese in todbringender Auslöschungstradition stehende Figur einfach angemessen anging.

    Er wies ihn hart und deutlich auf seine Unterleibsfixierung und Verfassungswidrigkeit hin.

    Ohne die merkwürdige Freundlichkeit und Engelsgeduld mit der Leute wie Kauch u. Co. solchen Gestalten begegnen.

    Muss man heterosexueller Familienvater sein um beim Kampf gegen Homophobie klare Kante zu zeigen?
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#3 KonsequenzneindankeAnonym
  • 20.10.2014, 21:37h

  • Da regt (schwuler) man(n) sich über Klischeedenken und daraus resultierender Diskriminierung auf und über das Schubladendenken der Konservativen - und dann werden Auszeichnungen mit dem Namen "Rosa Detlef" verliehen?! Is das deren Ernst?! Das hat doch auch nichts mehr mit Selbstironie und "über sich selbst lachen können" geschweige denn Seriosität zu tun, sondern spiegelt für mich nur Lächerlichkeit und doch-nicht-so-ganz-ernst-nehmen wieder! So ehrenwert und verdient das ganze auch ist: man hätte es mit einem anderen Namen nicht lächerlich, sondern tatsächlich seriöser machen können - MÜSSEN!!!!
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#4 NicoAnonym
  • 21.10.2014, 09:24h
  • "Die protestantische MCC-Kirche war 1968 von einem schwulen Pastor in Kalifornien gegründet worden und setzt sich im Gegensatz zu anderen Kirchen insbesondere für Schwule und Lesben sowie andere diskriminierte Minderheiten ein."

    Ich verstehe auch nicht, wie das überhaupt anders sein könnte. Die christlichen Kirchen sagen immer, dass Jesus sich gerade für die Ausgegrenzten und Diskriminierten eingesetzt hat. Und dann machen sie selbst genau das: ausgrenzen und diskriminieren um zu unterdrücken und dann so Macht zu sichern. Das ist absolut unchristllich und es ist schön, dass es auch noch Glaubensvereinigungen gibt, die das anders sehen.
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#5 Mario ParticularAnonym
  • 21.10.2014, 09:31h
  • Antwort auf #4 von Nico
  • Oh ja, das ist die überwältigende Mehrheit der progressiven Christen!
    Keine Kirche, keine Kirchensteuer, tätige Nächstenliebe, Spendenbescheinigung, Finanzamt!
    Und wieder von vorne.
    Ein Rosenkranz der aufgeklärten Vernunft!
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#6 userer
#7 goddamn liberalAnonym
#8 TheDadProfil
#9 WeinertAnonym
  • 22.10.2014, 11:06h

  • Ich versteh es einfach nicht.
    Was hat Sex überhaupt im Bildungsplan zu suchen.
    Kinder und Jugendliche holen sich Ohre Informationen doch von Internet und Zeitschriften sobald es sie interessiert. Durch Fernsehen und Internet werden sie doch schon für Toleranz erzogen
    Ist das Thema denn lebensnotwendig??? Haben wir keine anderen Bildungslücken, dass wir uns mit dem intimsten des Menschen so beschäftigen müssen. Was bitte soll denn noch bei den ersten Liebeleien spannend sein, wenn einem alles ins Detail vorgekaut wird.
    Wir stehen hier in Deutschland mittlerweile nicht mehr so toll da, dass man von ewigem Frieden reden kann. Aber unseren Kindern wird nicht beigebracht wie man sich in Notsituationen verhält. Wie man erste Hilfe leistet, welche Pflanzen essbar bzw giftig sind. Ich bin nicht gegen gleichgeschlechtliche Paare aber ich bin gegen Sexualisierung der Schule!!!!
    Ich will schließlich auch nicht wissen was mein Heteronachbar treibt noch geht es irgendjemand etwas an was ich mit meinem Partner mache. Das Projekt der Grünen ist schlicht pervers!!!!!
    Die sollten sich was schämen, Menschen ihre Intimsphäre zu stehlen.

    Meine Kinder sind aufgeklärt.
    Und trotzdem finden Sie es ekelhaft wie damit umgegangen wird.
    Zum Wohl der max 6% wird das Wohl der Kinder überrannt!?
    Herzlichen Glückwunsch!!!!!
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#10 Robby69Ehemaliges Profil
  • 22.10.2014, 12:58h
  • Antwort auf #9 von Weinert

  • Ja. der Bildungsplan ist verdammt notwendig, um endlich sachlich und neutral - sprich nicht abwertend - die Kinder und Jugendlichen über die Vielfalt der Geschlechter, über Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und Intersexualität aufzuklären und zu informieren. Damit wird wirksam etwas für die Toleranz mit LGBTIs getan und aktiv gegen Homophobie und Transphobie vorgegangen. Das müsste eigentlich auch in IHREM Sinn als Vater sein. Toleranz mit anderen sollte auch Ihnen geläufig sein...
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