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Kommentare zu:
Homosexualität "nicht normal": Rücktritt von Irmer gefordert


#44 TheDadProfil
  • 31.10.2014, 23:08hHannover
  • Antwort auf #42 von Grüner
  • Übrigens :

    ""Die von der F.D.P. durchgesetzte Reform des
    § 175 StGB hat ho­mosexuelle Erwachsene aus der Illegalität befreit.
    Die noch beste­henden Diskriminierungen müssen
    abgebaut werden, um Homo­sexuelle rechtlich und gesellschaftlich gleichzustellen. Daher ist der
    § 175 zu streichen.
    Für den Schutz von Kindern und Abhängigen reichen die übrigen Strafbestimmungen aus""..

    Das ist alles zu dem Thema aus 52 Seiten Wahlprogramm der FDP..

    Welche Rolle die FDP bei der "befreiung homosexueller Erwachsener aus der Illegalität" wirklich gespielt hat, kann man hier nachlesen :

    de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Heinemann#Bundesjustizminister_
    .281966.E2.80.931969.29


    Es fällt mir daher immer noch leicht der FDP hier Geschichtsklitterung vorzuwerfen !

    Denn faktisch scheiterte die Abschaffung des § 175 bereits 1969 an der damaligen FDP..
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#43 TheDadProfil
  • 31.10.2014, 22:50hHannover
  • Antwort auf #42 von Grüner
  • ""Aber seine Meinung sollte man schon belegen können. Ansonsten ist es ein Irrtum.""..

    Blödsinn..
    Meinungen sind das Ergebnis subjektiver Empfindungen die nicht auschließlich auf Tatsachen beruhen müssen..
    Sie zu "belegen" ist wie eine Schnitte Brot belegen..

    ""Die sind zwar eine Koalition eingegangen, hatten aber auch so die absolute Mehrheit. Nachdem die DP-Minister 1960 in die CDU übergetreten waren, war die Koalition faktisch beendet.""..

    Auch hier den Kasus Knaktus nicht verstanden..

    Die UNION aus CDU und CSU befindet sich selbst in der Opposition in einer "faktischen" Koalition als so genannte "Schwesterparteien"..
    Ein "koalitions-lose" Allein-Regierung der CDU kann es daher nur geben, wenn die CSU aus dieser Koalition austritt, oder wie die FDP aus dem Bundestag fliegt..

    Du wolltest hier Comedy machen ?
    Dann ergehe Dich nicht in flachen Scherzen..

    ""Und der SPD, siehe oben. Hätte Schmidt eingewilligt, wäre der § 175 14 (!) Jahre vor seiner endgültigen Abschaffung gefallen. Es gäbe weit weniger Menschen zu rehabilitieren.""..

    Das kann man subjektiv so sehen..

    Fakt ist :
    Die Abschaffung des § 175 wäre an der Mehrheit der CDU-Regierten Länder im Bundesrat gescheitert, denn die Abschaffung wäre ebenso zustimmungspflichtig gewesen, wie sie es 14 Jahre später war..

    Die harte Front der damaligen Alleinregierungen der CDU/CSU in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pflaz, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hessen hätte das auf jeden Fall verhindert..

    Gleichzeitig ist doch wohl klar verständlich das die SPD an die FDP keine "Zugeständnisse" an ein Ressort macht, das sie mit Hans-Jochen Vogel selbst besetzt ?
    Insofern ist der Satz
    ""Es gab also gar keinen Anlass für Helmut Schmidt mit der FDP irgendetwas zu verhandeln, oder Zugeständnisse zu machen für etwas, was nicht in deren Aufgabenbereich fiel""
    doch wohl selbsterklärend, und die Rektion von Schmidt doch erklärlich, wenn auch unverständlich aus LGBTTIQ-Sicht..

    Ich muß gestehen diese "schlagenden Beweise" stützen Deine These, die SPD habe die Chance der Abschaffung 14 Jahre verpaßt..

    Aber trotzdem dürfen wir hier nicht vergessen das die Chancen es tatsächlich auch gelingen zu lassen, denkbar gering waren..

    ""Oder das hier behaupten:""..

    Das kann ich immer noch behaupten, denn es ist einfach zweifelhaft das die Union einen solchen Querschnitt an Menschen ihr "Kernklientel" nennen kann, allein aus der Tatsache heraus, das sich diese Berufsgruppen auf alle Wählergruppen aller Parteien verteilen..

    Im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen die in anderen deutschen Staaten gar eigene Parteien "gestellt" bekamen..

    Constantin Freiherr Heereman, ehemaliger Bauernpräsident schaarte ganze Truppen als "Wahlvolk" vor den CDU-Karren, indem er den "Kollegen" bereitwillig Subventionen versprach..

    Wenn Du mir allerdings mit der eigentlich schon großen Comedy kommst, einem Schwulem Handwerker "fiele es schwer die zu wählen", erzeugt das bei mir die gleiche Wirkung, wie die Bauchschmerzen der Mutti..

    Ich kann keine Wahlentscheidung von irgendwelchen Versprechungen abhängig machen die meine Bürgerrechte vorsätzlich ausklammern !

    Und so fiele es mir im Lebe net schwer, die Union zum Teufel zu wünschen, selbst wenn ich Handwerksmeister wäre..
    Btw..
    Ich war lange genug selbstständig auch ohne die Union zu wählen..
    Ich bin nicht einmal aus der Gewerkschaft ausgetreten, denn es gibt keinen Grund sich als kleiner Selbstständiger plötzlich asozial zu verhalten, seine Angestellten zu bescheißen, oder sich für Klientel-Politik von Schwarz/Gelb zu interessieren..

    ""Du drückst dich wieder um die Antwort auf die Frage, weshalb Ulla Jelpke und Konsorten 2012 gegen die steuerliche Gleichbehandlung der Lebenspartnerschaft stellten, herum.""..

    Nöö..

    Aber irgendwie sehe ich nicht ein Dir Gründe zu erklären, die Du dir selbst dazu suchen kannst, zumal mir die Symphatisanz zur Linken hier nur anhängt, während Du deine zu den Grünen im Nick vor Dir herträgst..

    In diversen Kommentaren und Artikeln dazu wird ausdrücklich erklärt das der "Kompromiss" in der Steuerlichen Gleichstellung durch das Ehegattensplitting nicht den Politik-Wünschen der Linken entspricht, die einen eigenen Gesetzentwurf zum Familiensplitting eingebracht haben..

    Gleichwohl haben die Abgeordneten gesehen das die Angleichung für die Regenbogenfamilien ein Fortschritt bedeutet..

    Und so ist es Sitte sich zu einem solchem Gesetzentwurf zu enthalten, und ihn nicht mit einem Nein zu belegen, auch um klarzustellen, das das die Richtung in Ordnung, aber das Ergebnis falsch ist..

    Blöderweise erkennen einige Leute hier in einer Enthaltung nur den "kleinen Bruder des Nein", was es definitiv nicht ist..

    Politik ist manchmal so einfach..

    ""Die Linken haben im Bundestag mit allen Fraktionen gestimmt, als es darum ging, dass die Bürger keinen Einblick mehr in die Prüfberichte des Bunderechnungshofes über die ordnungsmäßige Verwendung der Zuwendungen an die Parteien erhalten sollen.""..

    Stimmt..
    Wann genau hast Du diese Berichte zuletzt angefordert und eingesehen ?

    Die Linken haben auch für die Erhöhung der Diäten gestimmt..
    Allerdings gehen diese Diätenerhöhungen eins zu eins an soziale Projekte..
    Eine Form von Crowdfunding..
    Die Listen der Empfänger kann man übrigens über das Büro von Gregor Gysi in Berlin anfordern, und darunter sind einige LGBTTIQ-Projekte die das Geld mehr als dringend brauchen..
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#42 GrünerAnonym
  • 30.10.2014, 23:42h
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • Ich liebe Comedy. Und ich liebe es (manchmal), mich an meinen Gegnern zu reiben. Denn ohne Debatte, TheDad, das wirst du doch zugeben, wär das Leben echt öde.

    Der lustigste Punkt ist derjenige, auf den du dich als erstes beziehst:

    "Und der Spiegel Nr. 25 aus dem jahr 1981, der im Juni über ein Symposium vom Mai berichet, belegt nun die Gespräche in den Koalitionsverhandlungen im Jahr davor genau wie ? Weil Herr Genscher zitiert wurde ? "

    Merk dir eins, TheDad: je doller ich auf meinen Behauptungen insistiere, desto besser sind die Quellen. Der Spiegel hat nämlich bereits 1980 über den Verlauf der Koalitionsverhandlungen berichtet und zwar hier:

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-14326235.html

    Und dieser Bericht wirft kein allzu gutes Bild auf Helmut Schmidts Bürgerrechtsverständnis.
    Denn dort steht recht weit unten:

    "Für die größte Verstimmung sorgte Schmidt, als er den Wunsch der Liberalen, den Paragraphen 175 abzuschaffen, als Kuriosität behandelte. Genscher zeigte sich betroffen, wie wenig Verständnis der Kanzler für Probleme S.30 von Minderheiten aufbringe. Verdrossen erinnerte er Schmidt daran, daß die Gesellschaft gerade an Homosexuellen, von denen viele in den Konzentrationslagern des Dritten Reiches umgebracht wurden, noch einiges gutzumachen habe. Schmidt indes blieb unnachgiebig: "Da müssen Sie sich einen anderen Koalitionspartner suchen." Justizminister Vogel, der neuen Streit mit der Kirchen befürchtet, schlug schließlich eine Kompromißformel vor: Es herrsche "Einvernehmen", daß die FDP die Sache in der Debatte über die Regierungserklärung "ansprechen" werde. Das wiederum fand Genscher grotesk.Innenminister Baum vorigen Montag vor Parteifreunden in der Fraktion: "Das ist ja wie in den 50er Jahren in der Koalition mit der CDU, da mußten wir genauso auf die Kirchen Rücksicht nehmen." Der Papst wird's mit Wohlgefallen hören."

    Die Liberalen wollten in den Koalitionsverhandlungen nämlich ihr Bürgerrechtsprofil schärfen, das sie in ihrem Wahlprogramm von 1980 niedergelegt hatten:

    www.freiheit.org/files/288/1980_Bundestagswahlprogramm.pdf

    Wie kannst du angesichts dieser schlagenden Beweise das hier behaupten: " Es gab also gar keinen Anlass für Helmut Schmidt mit der FDP irgendetwas zu verhandeln, oder Zugeständnisse zu machen für etwas, was nicht in deren Aufgabenbereich fiel.."????!!!!

    Oder das hier behaupten:

    "Dafür hast Du behauptet es fiele dem ""eigentlich zur Kernklientel der CDU gehören: Handwerksmeister, Mittelständler und Landwirte"" schwer sie zu wählen.."

    Soweit er schwul oder sie lesbisch ist - ja, fällt denen das schwer.

    "Die Wahlananlysen wiederlegen das"

    Und sicher kannst du das auch beweisen. Gell?

    " Von den einzelnen Gruppen zu behaupten sie seien das "Kernklientel der CDU" ist hier die Comedy.."

    Meinst du? Warum hat die CDU denn dann so vehement insistiert, dass die Erntehelfer vom Mindestlohn ausgenommen werden? Weil die Bauern die bloß zufällig wählen, oder wat?

    "Ehrlich gesagt versteht hier inzwischen wahrscheinlich niemand mehr wieso Dein Kommentar Nr.# 28 sich so vehement gegen den Satz "Deshalb war das Nein der Linken-Fraktion mehr als berechtigt." so auflehnte, und Du seitdem permanent versuchst Bundespolitik mit der Landespolitik zu vermischen ?"

    Versuch nicht, von dir auf andere zu schließen, ohne die anderen vorher gefragt zu haben. Du drückst dich wieder um die Antwort auf die Frage, weshalb Ulla Jelpke und Konsorten 2012 gegen die steuerliche Gleichbehandlung der Lebenspartnerschaft stellten, herum.

    "Nebenbei bemerkt eine Kernkompetenz der Linken in der Opposition, Anträge der CDU abzulehnen, vor allem dann wenn sie schwachsinnig sind !"

    Quatsch. Die Linken haben im Bundestag mit allen Fraktionen gestimmt, als es darum ging, dass die Bürger keinen Einblick mehr in die Prüfberichte des Bunderechnungshofes über die ordnungsmäßige Verwendung der Zuwendungen an die Parteien erhalten sollen.

    Wo war denn da bitte die Opposition zur CDU?

    "Muß man eigentlich als Grüner Anträge der CDU gut finden um sich schonmal auf Schwarz-Grün vorzubereiten? "

    Nein. Muss man nicht. Man muss nicht mal Mitglied der Grünen sein. Als Grünen-Sympathisant begrüße ich jeden Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn er vom Gegner kommt. Mit weniger Widerständen zu leben ist besser als mit mehr Widerständen zu leben. Und wenn der Widerstand bröckelt, sage ich "Ja" dazu.

    "Ein generelles SCHULDEINGESTÄNDNIS am vorsätzlichem Festhalten der Nazi-Fassung des § 175 auch über das Jahr 1969 hinaus, und ein um Verzeihung Bitten ist die Aufgabe der Bundes-UNION ! "

    Und der SPD, siehe oben. Hätte Schmidt eingewilligt, wäre der § 175 14 (!) Jahre vor seiner endgültigen Abschaffung gefallen. Es gäbe weit weniger Menschen zu rehabilitieren.

    "Und eine "Allein-Regierung" der CDU gab es nicht."

    Die sind zwar eine Koalition eingegangen, hatten aber auch so die absolute Mehrheit. Nachdem die DP-Minister 1960 in die CDU übergetreten waren, war die Koalition faktisch beendet.

    " Was die Linke im Bund angeht.. Fragt doch mal Frau Jelpke selber was sie dazu trieb sich zu enthalten : ulla.jelpke@bundestag.de Ich bin nicht in dieser Partei und schon gar nicht der persönliche Sprecher von denen.. Ich poste hier MEINE MEINUNG !"

    Da hab ich auch nix gegen. Aber seine Meinung sollte man schon belegen können. Ansonsten ist es ein Irrtum.

    Quod erat demonstrandum.
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#41 TheDadProfil
  • 26.10.2014, 21:39hHannover
  • Antwort auf #40 von Grüner
  • Und der Spiegel Nr. 25 aus dem jahr 1981, der im Juni über ein Symposium vom Mai berichet, belegt nun die Gespräche in den Koalitionsverhandlungen im Jahr davor genau wie ?

    Weil Herr Genscher zitiert wurde ?
    Weil Gerhard Baum damit Wahlkampf machte ?

    Der Bundesinnenminister ist für das Strafrecht gar nicht zuständig, auch damals nicht..
    Das obliegt dem Bundesjustizminister..
    Zuständiger Minister im Kabinett Schmidt II+III : Bis 22.Januar 1981 Hans-Jochen Vogel (SPD)..
    Ab 28.Januar 1981 Jürgen Schmude (SPD)..

    Es gab also gar keinen Anlass für Helmut Schmidt mit der FDP irgendetwas zu verhandeln, oder Zugeständnisse zu machen für etwas, was nicht in deren Aufgabenbereich fiel..

    ""wie man sieht, fühlte sich das Handwerk nicht im geringsten durch den Meisterzwang diskriminiert""..

    Falsch..
    Wer sich nicht diskriminiert fühlte und fühlt, waren ausschließlcih die Innungen und deren führender Klüngel..
    Die haben dann auch durchgesetzt das "einige Berufe" weiterhin eine außergewöhnliche Stellung haben..
    Was übrigens zu Diskriminierung von EU-Bürgern führt, denn ein Schornsteinfeger-Betrieb aus den Niederlanden oder Belgien darf erst seit der Aufhebung der Bezirke durch das Bundes-Kartellamt in grenznahen Gebieten seine Dienstleistung anbieten..
    Das Innungsrecht verstößt nach wie vor gegen EU-Recht..

    ""Eben nicht. Dann hätte ich gesagt: ach, wisst ihr wat, ist doch ejal, wählt die CDU einfach.""..

    Nöö..
    Dafür hast Du behauptet es fiele dem ""eigentlich zur Kernklientel der CDU gehören: Handwerksmeister, Mittelständler und Landwirte"" schwer sie zu wählen..

    Die Wahlananlysen wiederlegen das..

    Dieses "Kernklientel" verteilt sich seit Jahren jeweils ungefähr gleich auf die Union, die SPD und die Grünen..
    Und zwar in jeweils veränderten Zusammensetzungen je nach Wahlart Bund, Land oder Kommune..

    Von den einzelnen Gruppen zu behaupten sie seien das "Kernklientel der CDU" ist hier die Comedy..
    Wenn schon, dann richtig..
    Und mal zuhören wenn so ein CDU-Fuzzi Wahlkampf macht, und dabei verkündet was er/sie alles wieder rückgängig macht, wenn er/sie erst einmal gewählt ist..

    ""Ehrlich gesagt kapier ich nicht, weshalb du deswegen in solche Schnappatmung verfällst. Die CDU regiert doch in Bremen gar nicht, und mit dem Antrag von rot-grün kriegst du doch was du willst.""..

    Ehrlich gesagt versteht hier inzwischen wahrscheinlich niemand mehr wieso Dein Kommentar Nr.# 28 sich so vehement gegen den Satz "Deshalb war das Nein der Linken-Fraktion mehr als berechtigt." so auflehnte, und Du seitdem permanent versuchst Bundespolitik mit der Landespolitik zu vermischen ?

    Natürlich regieren die da nicht !
    Das ändert nichts an den Tatsachen des Antrages der Bremer Landes-CDU, und dem Sinn der dahinter steckt !

    Wozu dann ein eigener Antrag der in so großen Teilen vom Antrag der Regierungsfraktionen abweicht ?

    Wozu die Aufregung das die Linke einen Antrag der CDU ablehnt ?
    Nebenbei bemerkt eine Kernkompetenz der Linken in der Opposition, Anträge der CDU abzulehnen, vor allem dann wenn sie schwachsinnig sind !

    Wer hat denn hier Schnappatmung ?

    Kommst Du mit der Meinung die ich vertrete nicht klar ?
    Gehen Dir die Argumente aus, weil Deine als Grüner nicht tragfähig genug sind ?
    Muß man eigentlich als Grüner Anträge der CDU gut finden um sich schonmal auf Schwarz-Grün vorzubereiten ?

    ""Das wär ja mal nicht schlecht, wenn die CDU die Verantwortung dafür übernehmen würde. Lange genug hat sie ja im Bund regiert, zwischen 1957-1961 sogar alleine.""..

    Wer macht denn jetzt schon wieder Comedy hier ?
    Die Bremer Landes-CDU kann sich ja gerne bei den Opfern "entschuldigen"..

    Am bestem bei jedem persönlich..

    Ein generelles SCHULDEINGESTÄNDNIS am vorsätzlichem Festhalten der Nazi-Fassung des § 175 auch über das Jahr 1969 hinaus, und ein um Verzeihung Bitten ist die Aufgabe der Bundes-UNION !

    Und eine "Allein-Regierung" der CDU gab es nicht..
    Im Bund war die CDU IMMER auf die Unterstützung der CSU in ihrer Verbindung als UNION angewiesen !

    Das ist Comedy..

    Was die Linke im Bund angeht..
    Fragt doch mal Frau Jelpke selber was sie dazu trieb sich zu enthalten :
    ulla.jelpke@bundestag.de

    Ich bin nicht in dieser Partei und schon gar nicht der persönliche Sprecher von denen..
    Ich poste hier MEINE MEINUNG !
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#40 GrünerAnonym
  • 26.10.2014, 17:28h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • Weißt du, The Dad, als ich deine ersten Postings hier gelesen habe, habe ich mich über dich aufgeregt. Inzwischen ist das, was du schreibst, für mich Comedy Gold pur.

    "Die CDU verspricht doch ständig die Politik der SPD rückgängig zu machen.."

    Welche? Die der Agenda 2010? Wann haben die dat denn versprochen? Die haben die Agenda 2010 doch über den Bundesrat maßgeblch mitgestaltet.

    "Darüber wie schwachsinning diese Auffassung ist, wie viele Bauern, Mittelständler und Handwerksmeister lieber die SPD oder die Grünen wählen anstelle der Union, könnten wir lange diskutieren.. ".

    So? Hm. Da hab ich aber besonders von Handwerkern was anderes gehört. Die Agenda 2010 ging nämlich auch denen ans Leder. Hintergrund war, dass aufgrund der sog. Inländerdiskriminierung der Zugang zu Handwerksberufen erleichtert werden sollte - durch Wegfall des Meisterzwangs in vielen Bereichen. Die Union hat dann im Vermittlungsausschuss durchgesetzt, dass mehrere Handwerke "gerettet" wurden, wie die Deutsche Handwerkszeitung das nannte - wie man sieht, fühlte sich das Handwerk nicht im geringsten durch den Meisterzwang diskriminiert. Im Koalitionsvertrag von 2005 hat dann die Union ihre Absicht, die Meisterzwangaufhebung noch einmal zu überprüfen, konkretisiert.

    "Double-Bind-Argument in Reinform.. "

    Eben nicht. Dann hätte ich gesagt: ach, wisst ihr wat, ist doch ejal, wählt die CDU einfach.

    "Und ja, man muß die CDU und die Union als Ganzes auch dann beschimpfen, wenn einem beim Lesen dieses Antrages von vorne herein klar wird, hier handelt es sich um eine politische Finte, die dazu dienen soll die Veruteilten zu beschwichtigen, und mit einer einmaligen Entschädigung zu beruhigen.. Aber die Urteile bleiben dabei erhalten ! "

    Ehrlich gesagt kapier ich nicht, weshalb du deswegen in solche Schnappatmung verfällst. Die CDU regiert doch in Bremen gar nicht, und mit dem Antrag von rot-grün kriegst du doch was du willst.

    " Brauchen die Verurteilten eine Handreichung ? Eine Entschuldigung von der CDU ?"

    Das wär ja mal nicht schlecht, wenn die CDU die Verantwortung dafür übernehmen würde. Lange genug hat sie ja im Bund regiert, zwischen 1957-1961 sogar alleine.

    "Es ist mir Scheißegal ob die CDU sich angeblich wandeln will, und wie lange das dauert !"

    Danach wirst du aber gar nicht gefragt. Und je eher sich die Union wandelt, desto besser. Nachdem ja die Sozen nun das zweite Mal mit Mutti pennen, gehören die auch schon zum Establishment und blockieren mit und werden erst davon ablassen, wenn Mutti es ihnen erlaubt.

    "Harald Petzold ist in Bremen nicht zuständig ! "

    Joa. Aber im Bund. Und da hätte ich gerne mal von dir gehört, was du von Ulla Jelpke und Konsorten hältst, die sich bis zum Ende 2012 regelmäßig bei Abstimmungen zur Angleichung von Ehe und LPartG hältst. Du windest dich und redest drumherum wie eine Katze um den heißen Brei schleicht. Denn es beschädigt die Glaubwürdigkeit der Partei - insgesamt.

    "Wie man daraus ein CDU-Bashing stricken kann, hast Du als Grüner hier eindrucksvoll bewiesen, ohne die Tragweite des Antrages der CDU zu begreifen."

    Ist doch lächerlich. Bloß machste dir die Welt echt einfach, wenn du den schwarzen Peter immer der Union zuschiebst. Steigbügelhalter tragen immer mit Verantwortung. Wenn die SPD jetzt immer die Schuld pauschal an den Koalitionspartner abschiebt, muss man ihr entgegenhalten dürfen: ihr hättet nein sagen können.

    " Ein offizielles Angebot seitens der FPD in den Koalitions-Verhandlu ngen hat es mit Sicherheit nie gegeben, das weisen die Protokolle der Verhandlungen dazu aus.."

    Ach nein?

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-14339136.html
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#39 TheDadProfil
  • 26.10.2014, 13:14hHannover
  • Antwort auf #35 von Grüner
  • ""Die CDU ist nicht wählbar - was vor allem für diejenigen von uns schlimm ist, die eigentlich zur Kernklientel der CDU gehören: Handwerksmeister, Mittelständler und Landwirte.""..

    Große Klasse..
    Double-Bind-Argument in Reinform..
    ""Handwerksmeister, Mittelständler und Landwirte.""..
    Bei der Aufzählung hast Du den Beamten vergessen..
    Und die Lehrer.
    Und die Hartz-IV-Empfänger..
    Die CDU verspricht doch ständig die Politik der SPD rückgängig zu machen..

    Darüber wie schwachsinning diese Auffassung ist, wie viele Bauern, Mittelständler und Handwerksmeister lieber die SPD oder die Grünen wählen anstelle der Union, könnten wir lange diskutieren..

    Aber das hat nichts mit dem Antrag zu tun..
    Und ja, man muß die CDU und die Union als Ganzes auch dann beschimpfen, wenn einem beim Lesen dieses Antrages von vorne herein klar wird, hier handelt es sich um eine politische Finte, die dazu dienen soll die Veruteilten zu beschwichtigen, und mit einer einmaligen Entschädigung zu beruhigen..

    Aber die Urteile bleiben dabei erhalten !

    Dieser Punkt alleine genügt um diese Leute als das zu beschimpfen, was sie sind :
    Revanchisten die dazu angetreten sind LGBTTIQ-Menschen als Menschen Zweiter Klasse zu behandeln, und dieses durch alle ihre politischen Handlungen zu manifestieren..

    ""den man als - zögerliche - Handreichung verstehen kann?""..

    Da regt mich allein schon die Frage auf..

    Brauchen die Verurteilten eine Handreichung ?
    Eine Entschuldigung von der CDU ?
    Eine BONUS-Zahlung für die erlittene Haft ?

    Oder brauchen sie nicht viel eher ein SAUBERES Führungszeugnis ?
    Die VOLLE Rente, die sie bekommen würden, wenn sie keine durch Knast gebrochene Erwerbsbiographie vorweisen müßten ?
    Die Pension die ihnen als Beamter zustünde, die sie aber nicht erhalten, weil sie aus dem Beamtenverhältnis entlassen wurden, weil sie Schwul sind, und dafür in den Knast kamen ?

    Du scheinst wirklich nicht zu begreifen worum es hier für diese Menschen geht !

    ""Man beachte den Unterschied zwischen: "CDU geil finden" und "CDU nicht bepöbeln".""..

    Dazu halte ich Dir gerne erneut den Satz von oben entgegen :

    ""Es ist mir Scheißegal ob die CDU sich angeblich wandeln will, und wie lange das dauert !""..

    Denn was die Verurteilten Menschen mit Sicherheit nicht haben, ist Zeit !
    Die Zeit, die eine CDU in den Ländern, und eine UNION im Bund braucht um sich zu wandeln, haben diese Menschen einfach nicht, und genau deshalb muß man andere Wege finden um eine politische Lösung auch gegen die UNION herbeizuführen !

    Es ist nach wie vor eine Verarschung der Verurteilten, und der Antrag, gegengelesen zum Antrag von Rot/Grün, ist ein rhetorisches "gewollt, aber nicht gekonnt", und mehr nicht..

    ""Etwas mehr Begeisterung dürfte von einer Fraktion zu erwarten sein, die sich, laut Harald Petzold (Linke), "am konsequentesten von allen für die Gleichstellung aller Lebensweisen eingesetzt" haben will. Ich meine, da ginge etwas mehr.""..

    Harald Petzold ist in Bremen nicht zuständig !

    Die Bremer Fraktion hat dem SPD/Grünem Antrag zugestimmt, den Antrag der CDU abgelehnt..
    Aus den genannten guten Gründen und mit voller Berechtigung..
    Wie man daraus ein CDU-Bashing stricken kann, hast Du als Grüner hier eindrucksvoll bewiesen, ohne die Tragweite des Antrages der CDU zu begreifen..

    Der Unterschied zwischen dem "Sich-Enthalten" als "durchlaufen lassen", und dem Ablehnen als Behinderung des Gesetzesvorhabens ist Dir offenbar auch nicht klar, zumindest was die ELP 2001 betrifft..
    Dazu solltest Du vielleicht die beründenden Reden in den Protokollen des Bundestages nachlesen, in der die PDS ganz klar darlegt, warum sie für die ursprüngliche Version der von Rot/Grün eingebrachten ELP war, und dafür gestimmt hätte, diese abgespeckte Version aber nicht mittragen konnte, weil das gleichzeitig einer Zustimmung zu den Winkelzügen der FDP/Unions-Opposition bedeutete..

    ""Die Berliner Siegessäule ätzte damals sinngemäß, das sei das schlimmste Sondergesetz seit § 175 und solle zu einer Verbürgerlichung der Schwulen führen.""..

    Diese Auffassung ist nach wie vor richtig, denn es ist eine Sondergesetzgebung..
    Ob die zur Verbürgerlichung führt, und ob die Community das förderlich findet, ist dabei eine ganz andere Frage..

    Jeder einzelne muß für sich entscheiden ob er eine ELP will, oder eine Ehe..

    Man kann aber weder das Eine noch das Andere auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe beschränken, was derzeit dazu führt das BEIDE Rechtsinstitute Sondergesetzgebungen darstellen, weil sie die jeweils andere Gruppe ausschließen..

    Und was die angebliche Idee der FDP betrifft die Aufhebung in die Koalitionsverhandlungen 1980 einzubringen..

    Ich weiß ja nicht wie alt Du bist..
    Aber ich war damals dabei..
    Ich habe damals bei den Grünen die Diskussionen mit geführt, die Heute als "Pädo-Debatte" von Dobrindt ausgelöst und bezeichnet, die Angleichung der Schutzaltersgrenzen zwischen den Hetero´s und den Schwulen forderte..

    Eine Diskussion und Forderung die die FDP mitgeführt, und mitgetragen hat, weil klar war, das eine vollständige Abschaffung des § 175 gegen die Unionsgeführten Länder im Bundesrat, allen voran das Kohl-Land RP, aber auch Strauß in Bayern und Späth in BW, nicht durchzusetzen sei..

    Ein offizielles Angebot seitens der FPD in den Koalitions-Verhandlungen hat es mit Sicherheit nie gegeben, das weisen die Protokolle der Verhandlungen dazu aus..
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#38 TheDadProfil
  • 26.10.2014, 12:20hHannover
  • Antwort auf #34 von David77
  • ""Eine Schande für die deutsche Geschichte...""..

    Ganz so einfach kann man sich das nicht machen..

    Die Verjährung für Todschlag lag damals bei 10 Jahren, die für Mord bei 20, bzw. 30 Jahren, je nach Schwere der Schuld..

    Die Rechtsvorschriften der Weimarer Republik orientierten sich an der durchschnittlichen Lebenserwartung, die durchaus geringer war, als die Heute, und bezog sich in vielen Vorschriften auf alt hergebrachtes Recht, das teils schon im Jahre 800 bei Kaiser Karl Anwendung fand..

    Die heute noch angewendeten Rechtsgrundlagen, wonach für die Verurteilung bei Mord einer der Drei "Mordmerkmale" Habgier, Heimtücke oder Mordlust erfüllt sein müssen, haben die Nazi´s formuliert..

    Auch die Diskussion über die Aufhebung der Verjährung für Mord "krankte" an der im GG enthaltenen Vorschrift über die "Rechtssicherheit", und so argumentierten die Aufhebungsgegner damit, das jemand der die Verjährungsfristen "überlebt" hatte, sich nun plötzlich wieder einer Verfolgung für Taten ausgesetzt sehen würde, die er in einem anderem Staat und einem anderem Rechtssystem begangen habe..

    Gleichzeitig forderten die Opfer-Vertreter, allen voran Simon Wiesenthal aus dem Ausland, und der Zentralrat der Juden aus dem Innland, vor dem Hintergrund der drohenden Verjährung die damalige BRD auf, die Anstrengungen zur Identifikation und Verurteilung von Straftätern aus der Nazi-Zeit massiv auszuweiten, weil die BRD nicht gerade forsch ermittelte, wie der Fall Eichmann bestens zeigte..

    Der bis dahin gültige Rechtsgrundsatz das alle Schuld irgendwann verjährt sollte hier nun gebrochen werden, weil absehbar eine Veruteilung aller Schuldigen aus zeitlichen Aspekten heraus nicht gelingen konnte..

    Die heftigen inner- und außer-parlamentarischen Diskussionen dazu gingen wie ein Riss durch die Bevölkerung, und zu den Gegnern der Aufhebung gehörten bekannte Personen wie Dehler, aber auch anfangs Adenauer und Erhard..

    Zu den Befürwortern Leute wie Brandt und Heinemann, Scheel und vor allem der bekannte Hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer..

    Bauer, selbst Verfolgter des Regimes, Sohn jüdischer Eltern, und nach neuesten Erkenntnissen durch Freunde und Wegbegleiter belegt, selbst Homosexuell war, setzte alle seine Kraft daran den Prozess gegen die verantwortlichen Täter von Ausschwitz durchzusetzen..

    Fritz Bauer war der entscheidende Tippgeber für den Mossad was zur Festnahme von Eichman führte, weil er jedem im System misstraute..
    Sein bekanntester Spruch lautete daher auch :
    Wenn ich das Büro verlasse befinde ich mich in Feindesland..
    Seinen Kampf gegen Verjährung, gegen die Täter, setzte er unverdrossen bis zu seinem Tod 1968 fort, die "entnazifizierung" des § 175 erlebte er leider nicht mehr mit..

    Bauer setzte sich auch für die Abschaffung des § 175 ein, und griff mehrfach in Prozesse ein, in denen Menschen danach verurteilt werden sollten..

    ""Solche misanthropischen "Politiker" müssten posthum bestraft werden können...""..

    Ja..
    Aber die Anderen wie Bauer und Heinmann, wie Brandt und Scheel, die müssen wir ehren..

    de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bauer

    de.wikipedia.org/wiki/Auschwitzprozesse
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#37 Miguel53deProfil
#36 Miguel53deProfil
  • 26.10.2014, 09:35hOttawa
  • Antwort auf #19 von Oliver43
  • Und schwupps, da issser wieder, der gute Christ, der prompt zur Unterstreichung seines rechtspopulstischen Gebrabbels den Ausdruck vom "linken Gutmenschen" einbringen muss.

    Die Bezeichnung "Christ" ist wirklich nicht positiv, wie man meinen koennte. Denn vom Anspruch her und von der Lehre muesste ja jeder Christ ein Gitmensch sein. Im Gegenteil verheisst Christsein heute mehr denn je nichts, aber auch gar nichts Gutes. Und dieser typische "Oliver" hier belegt das einmal mehr bedrueckend.
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#35 GrünerAnonym
  • 25.10.2014, 23:36h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • "Die FDP wollte 1980 die Aufhebung des entschärften § 175 in den Koalitionsvertrag hineinverhandeln. Ergebnis: Die SPD ließ sie auflaufen."".. Blödsinn und Geschichtsklitterung !"

    Oh nein, oh nein, Google hilft dir weiter ...es stand sogar im Spiegel. Helmut Schmidt soll sich ganz maßgeblich dagegen ausgesprochen haben mit seinem berühmten Diktum: "Ich bin doch nicht der Kanzler der Schwulen". Vor ein paar jahren fühlte er sich bemüßigt, das "richtig" zu stellen und stritt sowohl den Satz, als auch die Verhandlung über die Abschaffung ab. Ich dachte nur: fällt ihm früh ein. Der Satz geistert seit drei Jahrzehnten immer wieder mal durch die Presse, und dann erinnert sich der rote Christdemokrat plötzlich daran, das nie gesagt gehabt zu haben.

    Was du ansonsten zur FDP schreibst: geschenkt. Das war nie meine Partei und hat jede Chance verloren, es zu werden.

    "Aber nicht in der NVA."

    Das bezog sich auch auf den preußischen Soldaten mit Pickelhaube und nicht auf den Ostberliner.

    "Außer vielleicht das die Linke, die damals noch PDS hieß, sich der Stimme ENTHALTEN hat, aus Protest gegen die durch die FDP und die UNION aufgezwungene Aufteilung der Gesetzesvorlage in einen Nicht Zustimmungspflichtig en und einen Zustimmungspflichtig en Teil, der dann im Bundesrat erwartungsgemäß durch die UNION´s- geführten Länder abgelehnt wurde".

    Und das ist nicht ganz wahr. Es hat damals eine recht große Minderheit bei Schwulen und Lesben gegeben, die das LPartG rundweg ablehnten. Die Berliner Siegessäule ätzte damals sinngemäß, das sei das schlimmste Sondergesetz seit § 175 und solle zu einer Verbürgerlichung der Schwulen führen. Joa, und das, nachdem Rosa von Praunheim in seinem Film von 1970 bereits gebetsmülenhaft darüber gejammert hatte, wie verspießbürgerlicht und brav die Schwulen bereits seien. Deswegen, und das hat Gysi in einem Interview mit queer.de selbst bestätigt, war die Linke skeptisch, zuzustimmen.

    "Das Gesetz wurde im November 2000 durch den Bundestag mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gegen die Stimmen von CDU/CSU-Fraktion und FDP beschlossen und trat am 1. August 2001 in Kraft".

    Ja, sicher dat. Deswegen nenne ich mich ja auch "Grüner" und nicht "Schwarzer". Die CDU ist nicht wählbar - was vor allem für diejenigen von uns schlimm ist, die eigentlich zur Kernklientel der CDU gehören: Handwerksmeister, Mittelständler und Landwirte. Alles was ich gesagt habe, ist: muss man die CDU auch dann bepöbeln, wenn ein Landesverband sich dazu durchgerungen hat, einen Antrag zu stellen, den man als - zögerliche - Handreichung verstehen kann?
    Man beachte den Unterschied zwischen: "CDU geil finden" und "CDU nicht bepöbeln".

    Ich habe auch nicht die Enthaltung der Linken mit der Ablehnung der CDU/FDP beim LPartG gleichgesetzt. Nur sagen wir: Enthaltung ist nicht wirklich Zustimmung, gell?

    Etwas mehr Begeisterung dürfte von einer Fraktion zu erwarten sein, die sich, laut Harald Petzold (Linke), "am konsequentesten von allen für die Gleichstellung aller Lebensweisen eingesetzt" haben will. Ich meine, da ginge etwas mehr.
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#34 David77Anonym
  • 25.10.2014, 22:08h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • "Bereits 1950 hatte sich der damalige Bundesjustizminister Thomas Dehler (FDP) gegen eine "Generalamnestie" verwahrt, und in der Folge sogar eine Verschärfung des § 175 über das Maß der
    Nazi-Verschärfung hinaus gefordert.."

    Und im Gegenzug gab es diese Generalamnestie bei der Entnazifizierung und in der 60ern bei der Debatte, ob Mord nicht verjähren müsse!!!!!!!!

    de.wikipedia.org/wiki/Verj%C3%A4hrungsdebatte#Einzelne_Redeb
    eitr.C3.A4ge


    WIDERLICH!!!!!!!!!!
    Während es 60 Jahre dauerte den 175er der NaziZeit als Unrecht zu erkennen, hatte man nach 20 Jahren überlegt, ob der Mord nicht verjähren müsse... allen voran die FDP...
    WIDERLICH!!!!!!

    Solche misanthropischen "Politiker" müssten posthum bestraft werden können...
    Eine Schande für die deutsche Geschichte...
    Und dann wundert man sich, dass die 68er zurecht Fragen gestellt haben...
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#33 TheDadProfil
  • 25.10.2014, 21:54hHannover
  • Antwort auf #32 von Grüner
  • ""Die FDP wollte 1980 die Aufhebung des entschärften § 175 in den Koalitionsvertrag hineinverhandeln. Ergebnis: Die SPD ließ sie auflaufen.""..

    Blödsinn und Geschichtsklitterung !

    Denn von dieser Diskussion hätte ich sicher etwas mitbekommen..

    Es war die FDP die den damaligen Bundesjustizminister und späteren Bundespräsidenten Heinemann daran hinderte 1969 den § 175 gleich vollständig abzuschaffen, denn er konnte nicht einsehen das für Männer strafbar sein sollte, was für Frauen nicht strafbar war, und begründete die Abschaffung mit der Gleichberechtigung aus dem GG..

    ""1998-2005: Die Grünen hätten gerne auch die Verurteilten nach 1945 rehabilitiert. Ergebnis: SPD ist dagegen.""..

    Stimmt..
    Führende Verfassungsrechtler, darunter der spätere Bundespräsident Herzog argumentierten mit der im GG festgelegten "Rechtssicherheit"..
    Diese Vorschrift soll sicher stellen das einmal getroffene Entscheidungen nicht aus rein populistischen Gründen wieder revidiert werden können..
    Die der Zeit zwischen 1945 und 1949 getroffenen Urteile ergingen zwar durch Deutsche Gerichte, aber unter der Hoheit Aliierten Rechtes, und unterliegen damit einer besonderen Rechtsbehandlung..
    Man entschied sich dafür diese nicht anzutasten, denn 1987 war vor der Wende, und damit galt hier überall noch aliiertes Recht das man nicht einfach außer Kraft setzen konnte..

    Aber in der Diskussion um das 1.Aufhebungsgesetz zu den Urteilen für Deserteure, in dessen Folge dann 2002 erst die Urteile von vor 1945 pauschal revidiert wurden, änderte die SPD ihre Haltung..

    Die FDP und die Union allerdings nicht..
    Beide stimmten dagegen !

    Kleiner Treppenwitz am Rande :

    ""Mit dem Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege [....] wurden bisher ausgeklammerte Personengruppen, wie Homosexuelle, Deserteure, Wehrdienstverweigerer, Wehrkraftzersetzer und andere Opfer der NS-Militärjustiz, pauschal rehabilitiert""..

    Das Gesetz trat ausgerechnet am 17.Mai 2002 in Kraft !

    Bereits 1950 hatte sich der damalige Bundesjustizminister Thomas Dehler (FDP) gegen eine "Generalamnestie" verwahrt, und in der Folge sogar eine Verschärfung des § 175 über das Maß der Nazi-Verschärfung hinaus gefordert..

    ""Zum Abstimmungsverhalten der Linkspartei im Bundestag, auf das ich hier hingewiesen habe, verlierst du vorsichtshalber kein Wort.""..

    Tut auch nicht Not, denn es geht hier um eine Landespolitische Finte der Landes-CDU in Bremen..

    ""all das ist gleich, hüben wie drüben, wie du hier eindrucksvoll illustrierst. Da möchte man echt fragen: Se ham bestimmt jedient, stimmt's? Det merkt man!""..

    Jo..
    Hab ich..
    Aber nicht in der NVA..
    Denn ich komme aus Bremen und habe dort über 40 Jahre gelebt, und weiß wie die CDU dort agiert !

    Aber auch das kannst Du haben :

    ""Zum Beispiel bei der Abstimmung über das LPartG im Jahr 2001.""..

    ""Das Gesetz wurde im November 2000 durch den Bundestag mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gegen die Stimmen von CDU/CSU-Fraktion und FDP beschlossen und trat am 1. August 2001 in Kraft.""..

    Mehr muß man dazu nicht sagen..
    Außer vielleicht das die Linke, die damals noch PDS hieß, sich der Stimme ENTHALTEN hat, aus Protest gegen die durch die FDP und die UNION aufgezwungene Aufteilung der Gesetzesvorlage in einen Nicht Zustimmungspflichtigen und einen Zustimmungspflichtigen Teil, der dann im Bundesrat erwartungsgemäß durch die UNION´s- geführten Länder abgelehnt wurde..

    Im Nachgang klagten 3 dieser Länder gegen das ELP..

    ""Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 17. Juli 2002 (BVerfGE 105, 313)[179] dieses Begehren jedoch in allen Punkten verneint.""..

    Noch Fragen Kienzle ?
    Ja Hauser..
    Wer bist Du, das Du dir anmaßt eine Enthaltung mit einer Ablehnung gleichzusetzen, und unabhängig von der Begründung dazu, diese mit der Verweigerungshaltung der FDP und der UNION gleichzusetzen ?

    Vielleicht dann doch einer von den Leuten die anderen vorwerfen mit "Halbwahrheiten" zu agieren, sich aber selber munter dieser zu bedienen ?

    Les mal den Artikel richtig..

    Die Linke hat den CDU-Antrag abgelehnt..
    Dem Antrag der SPD/Grünen Regierung dagegen zugestimmt..

    Wer die Anträge liest, dem wird klar, warum das so ist..
    Die Links dazu stehen oben im Artikel..

    Und :
    Deshalb war das Nein der Linken-Fraktion mehr als berechtigt..
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#32 GrünerAnonym
  • 25.10.2014, 18:23h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • Ei, was für eine Diktion. Der alte Populist TheDad erreicht inzwischen eine Schlichtheit, die sich selbst denunziert. Und in deiner ganzen "Heiligkeit" übersiehst du dann ganz gerne mal die Fakten:

    Die FDP wollte 1980 die Aufhebung des entschärften § 175 in den Koalitionsvertrag hineinverhandeln. Ergebnis: Die SPD ließ sie auflaufen.

    Die Grünen stellten 1987 einen Antrag zur Streichung. Ergebnis: SPD stimmte dagegen, obwohl in der Opposition.

    1998-2005: Die Grünen hätten gerne auch die Verurteilten nach 1945 rehabilitiert. Ergebnis: SPD ist dagegen.

    Nun erklär mir mal, wo sich da das Biedermann-Image beider Parteien so nennenswert unterscheidet. Klar, die parlamentarische Linke will dies und sie will das. Und so Leute wie du haben immer recht. Sie sind mit dem Gerechtigkeitssinn auf die Welt gekommen. Und sind schon immer, immer für das Richtige eingetreten.

    Aber erklären ist nicht deine Sache. Niederbrüllen schon eher. Halbwahrheiten und Dogmen verbreiten ebenso. Zum Abstimmungsverhalten der Linkspartei im Bundestag, auf das ich hier hingewiesen habe, verlierst du vorsichtshalber kein Wort. Stattdessen rotzt du hier einfach deinen aufgestauten Unmut des Ewigzukurzgekommenen in die Kommentarspalten.

    Die AfD erhält übrigens viel Zulauf aus dem Linksparteiwählerlager. Wundert mich nicht: das Schwarz-weiß-Denken, der totalitäre Charakter, die schlichten Antworten, die Realitätsverdreherei - all das ist gleich, hüben wie drüben, wie du hier eindrucksvoll illustrierst. Da möchte man echt fragen: Se ham bestimmt jedient, stimmt's? Det merkt man!
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#31 prismaAnonym
#30 HugoAnonym
#29 TheDadProfil
  • 25.10.2014, 01:16hHannover
  • Antwort auf #28 von Grüner
  • Es ist mir Scheißegal ob die CDU sich angeblich wandeln will, und wie lange das dauert !

    Wenn Leute wie Du den Sinn des Antrages der CDU nicht begreifen hat das sicher ganz bestimmte Gründe..

    Die liegen wahrscheinlich darin, nicht zu lesen was Fakt ist :

    Die CDU WILL die Urteile NICHT AUFHEBEN lassen !

    Das IST der Fortbestand der Diskriminierung, und garantiert nicht die Wandlung, die man von einer CDU erwarten kann..

    Die CDU WILL die Verurteilten mit einer Entschädigung abspeisen, aber das Urteil beibehalten, den Eintrag im Bundeszentralregister, die Haftstrafe, die dadurch verursachten geringeren Rentenbeiträge, die dadurch geringeren Renten..

    Die CDU WILL das nur für Urteile zwischen 1949 und 1969..

    Was ist mit den Urteilen die zwischen 1945 und 1949 gefällt wurden ?
    Haben die keine Entschädigung verdient ?
    Und wenn, warum nicht ?

    Was ist mit den Urteilen die zwischen 1969 und 1994 gefällt wurden ?
    Haben die keine Entschädigung verdient ?
    Und wenn, warum nicht ?

    Bevor DU UND die CDU diese Fragen nicht beantwortet, kann kein Demokrat diesem Antrag zustimmen !

    ""Wir haben derzeit ganz andere Sorgen, als uns an dem Dinosaurier CDU abzuarbeiten. Die wirkliche Gefahr droht uns von den immer salonfähiger werdenden Deutschnationalen, die unter dem Tarnnamen AfD auftreten.""..

    Nöö..
    Denn die machen genau den gleichen Scheiß dne die CDU seit 65 Jahren treibt !

    Warum sollte ich mir über die also "mehr Sorgen" machen, als über die CDU ?

    BEIDE machen den gleichen Scheiß !
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#28 GrünerAnonym
  • 24.10.2014, 23:17h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • "Deshalb war das Nein der Linken-Fraktion mehr als berechtigt."

    Ja sicher. Und jeder, der es anders sieht, wird von der PC-Police standrechtlich erschossen.

    So funktioniert die Logik der notorischen Pharisäer und ewigen Besser- und Immernochbesserwisser: Stellt der alte Tyrannosaurusrex der deutschen Parteienlandschaft, die CDU, mal einen Antrag, den man so verstehen könnte, dass sie sich langsam vom Raubtier zum Vegetarier wandeln will ...dann ...ja, dann ist dagegenstimmen natürlich absolut alternativlos.Man muss sich ja abgrenzen. Um jeden, wirklich jeden Preis.

    Mann, Mann, Mann, wie kleinkariert ist das eigentlich. Klar könnte der Antrag weiter gehen. Hat ja auch keiner von den beiden CDU-Fans bestritten. Nicht bestritten werden indes kann, dass solche Anträge von der CDU vor zehn Jahren nie gekommen wären - geschweige denn während der Kohlära. Ich finde, das könnte man schon mal anerkennen. Zum Beispiel, indem man den Antrag nicht einfach ablehnt, sondern sich enthält. Damit hat die Linkspartei ja Erfahrung - mit dem Sich-Enthalten. Zum Beispiel bei der Abstimmung über das LPartG im Jahr 2001. Oder noch 2012 bei der Abstimmung über die steuerliche Angleichung zwischen Ehe und LPartG (eine ansehnliche Gruppe um Ulla Jelpke). Das war sicher auch mehr als "berechtigt". Oder etwa nicht?

    So, aber nu mal weg vom Linkspartei-Bashing und die Fakten angeschaut: Wir haben derzeit ganz andere Sorgen, als uns an dem Dinosaurier CDU abzuarbeiten. Die wirkliche Gefahr droht uns von den immer salonfähiger werdenden Deutschnationalen, die unter dem Tarnnamen AfD auftreten. Herrn Ilgs Mission geht ja auch auf dieser Seite offenbar wunderbar auf. Das macht mir ehrlich gesagt mehr Sorgen, als lückenhafte CDU-Anträge. Die CDU mag ein notorischer Bremspedaltreter sein, die AfD indes ist der politische Rückwärtsgang.
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#27 HugoAnonym
  • 24.10.2014, 17:14h
  • "Das wird auch Herr Irmer mittragen",

    Wie war das noch? Die Katze läst das mausen nicht?
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#26 TheDadProfil
#25 TheDadProfil
  • 24.10.2014, 15:31hHannover
  • Antwort auf #19 von Oliver43
  • ""Das dies aber bei allen Mitgliedern und Wählern der CDU so ist, ist schlichtweg falsch.""..

    Er hat auch nicht "alle"geschrieben..
    Aber mit der Wahrheit hast Du es ja nicht so..

    ""Versuche doch ein wenig differenzierter zu schreiben, und Du wärest glaubwürdiger in deinen Aussagen.""..

    Äh ?
    GRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖL..

    ""Das es aber auch Themen wie Asylmissbrauch gibt und das es uns als Gesellschaft mit einer kontrollierten Einwanderung besser ergehen würde, da hat die CDU aber auch die AfD vollkommen Recht.""..

    BLÖDSINN !

    Es gibt keinen "Asylmissbrauch", denn in unserem Grundgesetz UND in den Menschenrechten steht drin :

    "Jeder hat das Recht nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit und eine Leben in Sicherheit zu streben"..

    Darüberhinaus GIBT es eine "kontrollierte" Zuwanderung..
    Sie ist sogar ÜBER-Kontrolliert..

    1999 haben die Wirtschaftwaisen geraten :
    Wenn Deutschland das Niveau seiner Sozialsysteme halten will und das Niveua seiner Wirtschaftskraft, dann braucht es bis 2050 insgesamt 50 Millionen Zuwanderer..

    Das heißt nichts anderes als jedes Jahr eine Million Asylbewerber UND freiwillige Zuwanderer..

    In KEINEM Jahr seitdem wurde diese Zahl an Zuwanderung erreicht..

    In JEDEM Jahr seitdem wurde an den Sozialsystemen etwas gestrichen, gekürzt, oder so verändert das nur wenige profitieren, und die meisten Abstriche machen müßen..

    Und wenn wir schon dabei sind :

    Wer wollte das es hier NICHT um "Allgemeinpolitische Themen" gehen soll ?

    Dann schweig mal lieber Still..
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#24 TheDadProfil
#23 David77Anonym
  • 24.10.2014, 10:45h
  • Antwort auf #19 von Oliver43
  • "Das es aber auch Themen wie Asylmissbrauch gibt und das es uns als Gesellschaft mit einer kontrollierten Einwanderung besser ergehen würde, da hat die CDU aber auch die AfD vollkommen Recht.

    Ich bin absolut für Einwanderung und Deutschland braucht Einwanderung.

    Die Frage ist nur: WIEVIELE Menschen einwandern sollen und WER es sein soll"

    Selbstverständlich christlich getauft...

    Ach ja:
    Du hast gegen das 11. Gebot verstoßen:

    www.queer.de/detail.php?article_id=22374&antwort_zeigen=
    ja#c28


    "Wir und damit meine ich die LGBT-Community, LGBT-Aktivisten als auch LGBT-Journalisten oder auch Portale wie die Queer sollten es echt unterlassen, uns auf ALLGEMEINPOLITISCHE THEMEN zu stürzen, darüber zu berichten und dort "mitzumischen".

    "Ich finde es ist nicht hilfreich, wenn Queer, LGBT-Aktivisten, wenn sie eine LGBT-Organisation vertreten, sich dann bei allgemeinpolitischen Themen und Demos präsentieren und dort dann "mitmischen""
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#22 David77Anonym
  • 24.10.2014, 10:32h
  • Antwort auf #19 von Oliver43
  • "----> Das ist wiedereinmal schlichtweg linke Gelaber, um die CDU zu diskreditieren. Und es wird durch solche Pauschalsätze auch nicht richtiger und glaubwürdiger."

    Der Meister der Pauschalisierung bist noch immer du, sobald das Wort SPD fällt...

    "UND wenn linke Gutmenschen meinen"

    Au jetzt hast du es uns aber gegeben! Die "linken Gutmenschen" sind aber sonst immer gut wenn es um deine Brieftasche geht... danach nicht mehr.
    Nebenbei läßt du deine Maske immer mehr fallen...
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#21 David77Anonym
#20 Oliver43Anonym
  • 24.10.2014, 08:13h
  • Antwort auf #7 von FOX-News
  • @Fox-News
    "Der Antrag der CDU wurde angenommen von allen Fraktionen ausser der LINKSPARTEI-Fraktion . Daumen hoch! "

    Das ist sehr erfreulich, das die CDU in Bremen die Rehablitierung der nach 1949 bis 1969 verurteilten homosexuellen Menschen fordert.

    UND es ist skandalös, das die Linkspartei dem Antrag nicht zugestimmt hat. Da kann man es dann sehen, das die Linkspartei nunmal in keinster Weise die erste Wahl in LGBT-Themen ist.

    Zu den besten LGBT-Parteien gehören immer noch:

    Grüne, FDP und Piratenpartei.

    Die Linkspartei landet gemeinsam mit der SPD auf den mittleren Plätzen.
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#19 Oliver43Anonym
  • 24.10.2014, 08:09h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • @Timon
    "Die Forderung ist richtig, aber bei der CDU wird das wohl auf taube Ohren stoßen, weil die überwältigende Mehrheit der CDU seine Meinungen zu Homosexuellen, Muslimen, Sinti und Roma, etc. teilt."

    ----> Das ist wiedereinmal schlichtweg linke Gelaber, um die CDU zu diskreditieren. Und es wird durch solche Pauschalsätze auch nicht richtiger und glaubwürdiger.

    Vielmehr ist richtig, das es in der CDU durchaus einen TEIL der Mitglieder und Wähler aus dem rechtskonservativen Bereich gibt, die so denken, wie Du es beschreibst. Das dies aber bei allen Mitgliedern und Wählern der CDU so ist, ist schlichtweg falsch.

    Versuche doch ein wenig differenzierter zu schreiben, und Du wärest glaubwürdiger in deinen Aussagen.

    Das es aber auch Themen wie Asylmissbrauch gibt und das es uns als Gesellschaft mit einer kontrollierten Einwanderung besser ergehen würde, da hat die CDU aber auch die AfD vollkommen Recht.

    Ich bin absolut für Einwanderung und Deutschland braucht Einwanderung.

    Die Frage ist nur: WIEVIELE Menschen einwandern sollen und WER es sein soll.

    UND wenn linke Gutmenschen meinen, man müsse auch alle Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen, dann antworte ich mit den Worten des verstorbenen Journalisten Scholl-Latour:

    "Die Probleme Kalkuttas lassen sich nicht lösen, indem man Kalkutta nach Deutschland holt".
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#18 schwarzerkater
  • 24.10.2014, 07:56h
  • ich vermisse da ein klares wort der schwulen mitglieder der cdu. die eigenen (weltoffenen) parteimitglieder sollten sich zu irmer äußern und nicht die politischen gegner.
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#17 TomorrowEhemaliges Profil
#16 BorbeAnonym
  • 24.10.2014, 04:31h
  • Öhm, welchen Sarrazin meinste? Olle Thilo oder seinen gar nicht mal unattraktiven Glatzensohn ausm Plattenbau mit Hartz4?

    Na ich dachte mir: wo findet man sonst grenzdebile ältere Herren? Da kommen doch nur diese drei Möglichkeiten in Frage...
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#15 CDU HASSERAnonym
  • 23.10.2014, 23:37h
  • Der Mann ist scheiße, ganz einfach. Man sollte ihm mal zeigen, was Diskriminierung bedeutet.
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#14 Kevin NoskeAnonym
#13 BorbeAnonym
  • 23.10.2014, 20:58h
  • Für den Herrn dürfte es doch bestimmt noch irgendwo ein Pöstchen bei der AfD geben? Oder der Deutschen Bahn oder der GDL?

    Entsorgung aus dem aktiven Politikbetrieb dringend vonnöten...
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#12 LaurentProfil
#11 JoonasAnonym
  • 23.10.2014, 20:12h
  • Antwort auf #10 von Andy
  • Das habe ich vor 10 Jahren auch schon gedacht.

    Das Problem ist ganz einfach, dass die meisten Bürger ziemlich dumm sind und auch keinen Bock haben daran etwas zu ändern und sich wenigstens mal ein wenig zu informieren. Die wollen dann lieber die x-te Staffel DSDS sehen statt auch mal ein Politmagazin wie Monitor, Panorama, Report, Kontraste, & Co

    Und die meisten Leute wollen auch keine Veränderung. Selbst wenn es ihnen nicht so gut geht, haben sie Angst, dass Veränderungen es nicht besser, sondern schlechter machen.

    Und so lassen sie sich dann von Personen wie Angela Merkel weiterhin ins Koma regieren und wollen es auch gar nicht so genau wissen. Hauptsache ihre kleine, begrenzte Welt dreht sich weiter...

    Wir können das nur ändern, indem wir immer wieder Leute aufklären und vor allem, indem wenigstens wir alle unser Wahlrecht klug nutzen. Es gibt auch Schwule und Lesben, die zu faul zum wählen sind, sich dann aber beschweren, wenn sie diskriminiert werden. Wenn man schon nicht zu Demos, Kiss-Ins, etc. geht oder auch keine Briefe und Mails an Abgeordnete und Parteien schickt, so kann man doch zumindest wählen gehen. Das sollte für einen Demokraten das Mindeste sein. Und zwar nicht nur bei Bundestagswahlen, sondern auch bei Landtagswahlen und EU-Wahlen. Denn die EU bestimmt immer mehr auch nationalstaatliche Politik und die Landtagswahlen sind wichtig, weil vieles auch über Landesrecht läuft und weil sie über den Bundesrat auch viel Einfluss im Bund haben.

    Ich bin überzeugt:
    würden alle Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuellen nur mal ein einziges mal an einem Strang ziehen und nur homofreundliche Parteien wählen (die auch nicht nur labern wie SPD und FDP, sondern wirklich handeln wie Grüne und Linkspartei), dann würde auch die Union sehen, wie viele wir sind und dass man gegen uns keine Politik mehr machen kann.
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#10 AndyAnonym
  • 23.10.2014, 19:58h
  • Ich bin mir sicher, in einigen Jahren werden die Menschen endlich begreifen, dass es nur wenige Unterschiede zwischen der NPD und der CDU/SCU gibt. Beides sind menschenverachtende Parteien. Die CDU hat nicht viele junge Wähler und ich bin mir sicher in 10-15 Jahren werden kaum noch Menschen diese Partei wählen. Es wird dann eine Außenseiter-Partei wie die NPD sein.
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#9 Tobi CologneAnonym
  • 23.10.2014, 18:51h
  • Auch ich denke, dass die CDU da nichts unternehmen wird. Seine Meinung teilen doch 99% der Unions-Mitglieder.
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#8 TheDadProfil
  • 23.10.2014, 18:03hHannover
  • Antwort auf #7 von FOX-News
  • ""Der Antrag der CDU wurde angenommen von allen Fraktionen ausser der LINKSPARTEI-Fraktion.""..

    Dazu muß man wissen das der Antrag der CDU darauf hinaus läuft die Verurteilten zwar über einen Fonds zu entschädigen, die Urteile blieben bei dieser Lösung aber in Kraft..

    Außerdem beschäftigt sich der CDU-Antrag wieder nur mit den Verurteilten bis zum Jahre 1969, was aus den im Radio-Bremen-Artikel angesprochenen 50.000 Betroffenen Opfer erster und zweiter Klasse machen würde..

    Das darf auf keinen Fall zugelassen werden !

    Das bedeutet dann auch die Einträge in den Führungszeugnissen bleiben erhalten, die Neuberechnung von Renten durch die in der Haftzeit nicht eingezahlten Beiträge entfallen..

    Die Verurteilten bleiben auf dem Makel des Vorbestraften sitzen..

    Eine einmalige Entschädigung kann auf diesem Weg das Unrecht nicht beseitigen..

    Deshalb war das Nein der Linken-Fraktion mehr als berechtigt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#7 FOX-NewsAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 J-eyeAnonym
  • 23.10.2014, 17:01h

  • "Er wollte mit seinem Äußerungen lediglich unterst­reichen, dass Homose­xualität nicht der normale Weg der Fortpfl­anzung sei."

    Ernsthaft? Hätte ich ja jetzt nicht gedacht... :P
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#4 Foxie
  • 23.10.2014, 16:01h

  • Die werden den nicht 'rauswerfen. Gehört er doch sicher zu den langjährigen und treuen Parteigeno...ähm Mitgliedern.
    Jetzt kommt natürlich das Zurückrudern und Beschwichtigen, ("falsch zitiert","so nicht gemeint",...). Aber der Zweck ist erreicht, zur Freude der ultrakonservativ-religiös-nationalistischen Klientel hat er 'ne Dosis Gift versprüht. Der erste Trommelwirbel für den Wahlkampf.
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#3 Fred i BKKAnonym
  • 23.10.2014, 15:06h
  • ja Herr Irmer gehoert zu denen ,welche sich aergern,dass ihre Lieblingspartei leider seit 45 verboten ist.....gell Herr Irmer die "gute alte Zeit"

    ...GOTT MIT UNS stand auf den Guerteln der Freunde

    fuer echte Maenner wie ihn ist sicher sogar die Frau Merkel eine linke Lusche...
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#2 Simon HAnonym
  • 23.10.2014, 14:51h

  • Wenn der nicht aus der CDU fliegt, muss man davon ausgehen, dass die CDU seiner Meinung ist.
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#1 TimonAnonym
  • 23.10.2014, 14:49h

  • Die Forderung ist richtig, aber bei der CDU wird das wohl auf taube Ohren stoßen, weil die überwältigende Mehrheit der CDU seine Meinungen zu Homosexuellen, Muslimen, Sinti und Roma, etc. teilt.
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