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Kommentare zu:
Bildungsplan-Debatte: FAZ führt homophobe Kampagne fort


#1 FelixAnonym
  • 24.10.2014, 12:20h
  • Die FAZ natürlich wieder mal...

    Deren Lügen grenzen schon an Volksverhetzung...

    Und das schlimme ist:
    die lügen nicht etwa aus Unwissenheit, sondern ganz bewusst. Das ist reine homophobe Propaganda.
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#2 Just meAnonym
  • 24.10.2014, 12:28h
  • "Vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll die Vorstellung von Vater/Mutter/KInd 'entnormalisiert' werden".

    Das wäre absolut wünschenswert. Vielleicht begreift dann auch der letzte heterosexistische Vollidiot, dass die angebliche 'Norm' gewaltsam hergestellt und reproduziert wird. Klar gibt es Mehrheitsverhältnisse in der Gesellschaft, aber was hier als 'normal' bezeichnet wird, ist nicht wertfrei gemeint, sondern wertend im Sinne von 'natürlich' und 'selbstverständlich'. Und das sind queere Identitäten ganz genauso. Allein die Tatsache, mit welcher Hysterie auf queere Sichtbarkeit reagiert wird zeigt, dass ihre Vorstellung von 'Normalität' eine ziemlich fragile Angelegenheit ist. Wer so sicher ist, dass Heterosexualität bioloisch gegeben und unveränderbar ist, hätte keine Angst, dass Kinder in der Schule 'umerzogen/umgepolt' werden. Die Bildungsplan-Gegner scheinen sich der Konstruiertheit ihrer Hetero-Norm also durchaus bewusst zu sein. Von 'normal' im Sinne von 'natürlich/unveränderbar' kann demnach nicht die Rede sein.
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#3 ZeitfensterAnonym
  • 24.10.2014, 12:36h
  • Es ist schon wirklich irre, wenn solche Leute behaupten, dass Sexualaufklärung den Missbrauch fördere. Das Gegenteil ist der Fall!

    Die Täter_innen der früheren Jahre konnten vor allem auf die Naivität ihrer Opfer und auf die Tabuisierung der Sexualität bauen. Das bot ihnen den Schutz vor der Aufdeckung ihrer Straftaten. Die Kinder wussten gar nicht, was da mit ihnen gemacht wurde und sie hatten oftmals auch gar keine Worte dafür. Klar war ihnen nur, dass das etwas ist, worüber man nicht redet und was mit großer Scham besetzt war.

    Das waren ideale Verhältnisse, die den Missbrauch begünstigten. Von den Kids ging keine Gefahr aus. Darauf konnten sich Täter_innen fast immer verlassen.

    Aufklärung ist sexuelle Bildung! Man vermittelt Kindern und Jugendlichen damit Kompetenzen, man macht sie stark. Gottlob trauen sich Kinder heute, darüber mit ihren Eltern zu sprechen, wenn sie Opfer von Missbrauch wurden. Und sie sind in der Lage die Dinge beim Namen zu nennen und zu beschreiben, was mit ihnen gemacht wurde.

    Die vermeintlichen Kinder- und Jugendschützer in der FAZ erreichen mit ihren Vorstellungen das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollen und was ihnen so wichtig ist. Sexualaufklärung ist immer auch Missbrauchsprävention.
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#4 der KriseAnonym
  • 24.10.2014, 12:46h
  • "zu seinem letzten Rückzugsgefecht"

    Was für eine brandgefährliche Fehleinschätzung in Zeiten, in denen rechte Rattenfänger überall in Europa und weltweit angesichts der tiefen Krise des Kapitalismus (schon wieder) immer mehr Zulauf haben!

    Und Aufmärsche neuer alter Allianzen von Konservativen und Faschisten (wie z. B. in Stuttgart) vom bürgerlichen Staat unter Polizeischutz gestellt, jede legitime Gegenwehr der Klasse der Lohnabhängigen gegen die Rechten und das System, auf dessen Grundlage Nationalismus, Chauvinismus, Rassismus, Homophobie usw. gedeihen, hingegen brutalstmöglich kriminalisiert und im Keim erstickt werden soll.

    Sind verbürgerlichte Schwule so blind, dass sie nichts mehr wahrnehmen? Allein schon die mangelnde Beteiligung an den Gegenprotesten zur "Demo für Alle", bei der zum wiederholten Male Neonazis mitmarschierten, spricht Bände und sendet ein verheerendes Signal.

    Einen klaren Aufruf zu den Gegenprotesten, klare Aufforderungen z. B. an Gewerkschaften und angeblich homofreundliche Parteien und deren Mandatsträger bis hin zum Stuttgarter OB (Grüne) - der noch nicht ein einziges Wort zu den Aufmärschen von Konservativen und Faschisten gegen LGBTI*-Menschen verloren hat - stärker für diese Gegenproteste zu mobilisieren, und eine angemessene Thematisierung der polizeilichen Aggressionen und Repressionen gegen die Gegendemonstranten hat man hier auch noch nicht ein einziges Mal gelesen.
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#5 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 24.10.2014, 12:49h
  • Die konservativen Blätter sehen ihre Felle davon schwimmen, das führt zu solchen Ergüssen, sie wähnen sich in Konkurrenz zur rechtsextremen Jungen Freiheit oder der braunen PI.News.

    Wie die CDU/CSU keine rechte Partei neben sich duldet und auf Kosten von Migranten, LGBT und anderen Gruppen, Wähler im braunen Lager fischt, möchte auch Faz, Leser vom rechten Rand angeln.

    Doch Volksverhetzung ist eine Straftat, keine Meinung und hat mit Pressefreiheit so wenig gemein wie ein Igel mit Klopapier.
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#6 ollinaieProfil
  • 24.10.2014, 12:52hSeligenstadt
  • Antwort auf #3 von Zeitfenster
  • "Gottlob trauen sich Kinder heute, darüber mit ihren Eltern zu sprechen, wenn sie Opfer von Missbrauch wurden. "

    Glücklicherweise trauen sich Kinder heute, darüber mit ihren Eltern zu sprechen, wenn sie Opfer von Missbrauch wurden.

    Es ist zum Glück nicht nötig, götter zu loben!
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#7 TimonAnonym
  • 24.10.2014, 12:53h

  • Die rechtspopulistische FAZ muss natürlich mal wieder mit ihrer Faktenverdreherei Öl ins Feuer gießen, um dann mehr Auflage zu bekommen.

    Das ist Sensationsjournalismus a la BILD-Zeitung. Mit ernsthaftem Journalismus hat das gar nichts mehr zu tun.
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#8 gefängnisAnonym
#9 userer
  • 24.10.2014, 13:05h
  • Widerlich, wer da in diesem rechtskonservativen Zentralorgan so publizieren darf: Antje Schmelcher wirft sich sonst auch schon mal für die deutsche Mutter in den Ring: "Feindbild Mutterglück", Verlag Orell Füssli, 2014.
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#10 Robby69Ehemaliges Profil
  • 24.10.2014, 13:16h
  • Antwort auf #1 von Felix

  • Richtig. Aber das homophobe Hetzblatt 'Focus' ist auch nicht besser. Die geben schon seit langem Homo-Hassern wie Eva Hermann, Sarrazin, Bushido, Lucke, Kelle etc. ein Forum und lassen die dort seitenlang gegen LGBTIs hetzen. Hetz-Leserbriefe werden im 'Focus' abgedruckt, Leserbriefe von LGBTIs, LGBTI-Organisationen, Schwulen-Aktivisten usw. aber nicht. Es ist wirklich eine Schweinerei, dass und vor allem WIE die Mainstream-Medien sich immer wieder - zur Auflagensteigerung - den Homo-Hassern anbiedern.
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#11 Robby69Ehemaliges Profil
#12 HOPEAnonym
  • 24.10.2014, 13:28h
  • "Vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll die Vorstellung von Vater/Mutter/KInd 'entnormalisiert' werden".

    Na, hoffentlich!

    Für einen Großteil der Kinder, die z. B. mit allein erziehenden Müttern oder Vätern, in Patchwork-Familien und auch Regenbogenfamilien leben, hat diese die Vielfalt von Lebensweisen eiskalt ignorierende - und herabsetzende - Ideologie nämlich nichts mit ihren realen Lebensverhältnissen zu tun. Und diese Vielfalt ist für Kinder gut - solange reaktionäre Ideologen nicht dafür sorgen, dass ihnen gleiche Lebensrechte abgesprochen werden.

    Setzen wir diesen reaktionären Aggressoren und ihren Spaltungsversuchen, die gleiche Lebensrechte für ALLE Kinder und Menschen verhindern und - im Verbund mit rechtspopulistischen bis hin zu offen faschistischen Kräften - insgesamt soziale Ungleichheit und Ungleichwertigkeit in der Gesellschaft weiter zementieren oder sogar verschärfen sollen, die Kraft der Vielfalt und entschlossene Solidarität über alle Grenzen hinweg entgegen!
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#13 goddamn liberalAnonym
#14 ZeitfensterAnonym
#15 LiberalsAnonym
  • 24.10.2014, 13:55h
  • Antwort auf #2 von Just me

  • Natürlich ist die normale Familie positiv besetzt sie zeugt die Generationen von morgen und sind die Zukunft der Gesellschaft! LGBTI Gender Queer Feminismus CIS und wie die Begriffe sonst noch lauten machen berechtigt Angst vor a normalen Einflüssen. Die schwedische Aufklärung und zu Befürworten aber Ergüsse von Bi inter und sonstigem zu vermeiden.
    Man sollte das wissen darüber vermitteln aber hier keine Aufg/Ab-wertung vornehmen! Sonst müssen auch liberale Menschen euer auf gezwängten Inhalt entschieden ablehnen und bekämpfen. Für die Gleichheit und nichts als die Gleichheit!
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#16 verfassungsstaatAnonym
  • 24.10.2014, 13:56h
  • dann soll es also wieder einmal (noch mehr als bisher schon?) aufgabe des viel zitierten "liberalen verfassungsstaates" sein, menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben und unterschiedliche wertigkeiten von menschen und deren lebensweisen herzustellen?

    die ideologen der ungleichwertigkeit entlarven sich eben, je nach von ihnen wahrgenommener konjunktur, immer wieder selbst.
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#17 andreffmProfil
  • 24.10.2014, 14:52hFrankfurt
  • Ich bin ja nun wirklich keiner, der viele Kommentare schreibt. Aber bei diesem Artikel lief mir die Galle dermaßen über, das ich der Redaktion der FAZ eine Nachricht schreiben musste.

    Ich bin mal gespannt, ob eine Antwort kommt.

    Schreibt doch bitte auch alle, ohne öffentliche Empörung wird sich nichts ändern und die Hetze und Lügen gehen weiter.

    verlag.faz.net/unternehmen/kontakt/schreiben-sie-uns-1112793
    2.html
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#18 DavidJacobEhemaliges Profil
  • 24.10.2014, 14:53h

  • Unfassbar...mir fehlen die Worte.

    Da stell ich doch wirklich die Pressefreiheit in Frage.
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#19 Just meAnonym
  • 24.10.2014, 14:54h
  • Antwort auf #15 von Liberals
  • 1) "Natürlich ist die normale Familie positiv besetzt..."
    Was ist eine 'normale Familie'- gerade in Zeiten von Patchwork-Familen, Alleinerziehenden etc.? Fakt ist, das was du für die Norm hältst ist - zumindest zu einem großen Teil - gesellschaftlich konstruiert. Kann sein, dass sie für einige positiv besetzt ist (bin selbst in einer solchen Familie aufgewachsen und es ging mir gut damit), und für andere eben negativ.

    2) "LGBTI Gender Queer Feminismus CIS und wie die Begriffe sonst noch lauten machen berechtigt Angst vor a normalen Einflüssen."
    Von wem redest du hier? Wer außer den durchgeknallten rechten Christen-Freaks hat vor sowas Angst? Mir machen solche Begriffe nicht Angst, sondern sie machen mich neugierig. Ich sehe hier keine 'anormalen' Einflüsse, sondern nur die Furcht vor Privilegien- und Machtverlust.

    3) "Die schwedische Aufklärung und zu Befürworten aber Ergüsse von Bi inter und sonstigem zu vermeiden."
    Was für Ergüsse? Ist doch wohl nicht dein ernst, oder?

    4) "Man sollte das wissen darüber vermitteln aber hier keine Aufg/Ab-wertung vornehmen!"
    Wenn ich dich richtig verstehe, bezeichnest du 'bi' und 'inter' als 'Ergüsse' und erzählst mir im nächsten Satz etwas von der Vermeidung von Auf- und Abwertung? Echt konsequent.

    5) "...euer auf gezwängten Inhalt..."
    Wieso 'euer'? Bist du nicht queer? Und wieso sprichst du nur von 'Aufzwingen', wenn es um Aufklärung zu sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten geht? Vielen Kindern wurde/wird Religionsunterricht aufgezwängt, wo bleibt hier die Empörung? Seit wann bestimmen Eltern, was ihre Kinder in der Schule lernen sollen? Sorry, da gibt es oftmals einfach kompetentere/fachkundigere Menschen...

    6) "Für die Gleichheit und nichts als die Gleichheit!"
    Genau, und damit diese eines Tages auch mal für queere Menschen gilt, ist Aufklärung wichtig. Selbst wenn - oder besser gerade weil - irgendwelche verdummbibelten oder pseudo-liberalen Eltern etwas dagegen haben.
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#20 David77Anonym
#21 TheDadProfil
  • 24.10.2014, 15:09hHannover
  • Antwort auf #6 von ollinaie
  • ""Es ist zum Glück nicht nötig, götter zu loben!""..

    Blöderweise sind die Eltern oder eine Elternteil in 9 von 10 Fällen Täter beim Missbrauch, in ihn verwickelt, davon informiert und schweigen, und es juckt sie herzlich wenig wenn Kinder ihnen etwas erzählen..

    Dafür passen sie auf das die Kinder anderen Menschen nichts erzählen..

    Es zeigt sich aber sehr deutlich das Kinder und Jugendliche erst Hilfen erhalten wenn sie anderen Menschen davon erzählen, und ihnen endlich mal einer glaubt..

    Davon am meisten betroffen sind immer noch Jungs..
    Denen glaubt man zuletzt, denn Jungs sind stark, dürfen nicht weinen, können sich ja angeblich wehren, deshalb werden Jungs ja auch keine Opfer..
    Und schon gar nicht Opfer von Frauen..

    Ein Mädchen muß im Schnitt 2 Menschen davon erzählen bis ihr geglaubt wird..
    Ein Junge 4 Menschen..
    Ist die Frau die Täterin, muß der Junge mindestens 6 Menschen erzählen bevor ihm geglaubt wird..

    Leute die so einen Schwachsinn schreiben wie dieser Herr Voigt, der sich "Jugendforscher" nennt, aber seit 2010 an seiner Doktorarbeit in Linguistik an der Münchener Uni schreibt, oder Frau Schmelzer, die Verbindungen zu Frau Storch und der AFD hat, ihr Volonatriat bei der FAZ absolviert, und als freie Autorin für die Sonntags-FAZ schreibt und Bücher über nötige Emanzipation von Müttern verfasst, helfen dabei mit, das sich an den Missbrauchs-Situationen und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen INNERHALB von Familien NICHTS ändert, denn auch das Vorenthalten richtiger Informationen und das Wissen über Sexualität ist in meinen Augen bereits eine Form von Gewalt gegen diese Kinder und Jugendlichen..

    Diese Leute muß man dringend stoppen..
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#22 FoXXXynessEhemaliges Profil
#23 royal familyAnonym
#24 wahrheit siegtAnonym
  • 24.10.2014, 16:40h
  • Antwort auf #23 von royal family
  • So, so, von FOCUS-Online-Redakteurin Philine Lietzmann....

    China, Gründung, 1. Oktober 1949
    Aktuelles BIP:
    8.250 Milliarden USD/pro Kopf 6.094 USD

    Indien, Gründung, 15. August 1947
    Aktuelles BIP:
    1.676 Milliarden USD/ pro Kopf 1.389 USD

    Das Ausmass von Todesopfern und Zerstörungen unmittelbar vor den Staatsgründungen mal weggelassen.

    Wahlspruch der "größten Demokratie der Welt": Satyameva Jayate, Sanskrit, Allein die Wahrheit siegt
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#25 FennekAnonym
#26 dem MindestenAnonym
#27 myysteryAnonym
  • 24.10.2014, 17:05h
  • Antwort auf #18 von DavidJacob
  • Man sollte zumindest einmal verstärkt darauf achten, dass der sogenannte "Pressekodex" auch Anwendung findet und bei mutwilliger Missachtung (was bei diesem verzerrenden und zusammenhanglosen Geschafel der FAZ definitiv der Fall sein sollte) öffentlich ächtet:

    "Ziffer 1 - Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde

    Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

    Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.
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#28 goddamn liberalAnonym
  • 24.10.2014, 17:23h
  • Antwort auf #27 von myystery
  • Beim Presserat, der von Vertretern reaktionärer Provinzblätter durchsetzt ist, kann unsereiner wenig erreicen.

    Der schützt erfahrungsgemäß die Kirchen und nicht uns.

    Wirksamer ist schon das Mittel der Gegendarstellung, das man den diffamierten WissenschaftlerInnen empfehlen könnte.

    Das ärgert die Verleumdungspresse schon dadurch, dass sie es in gleicher Größe und an gleicher Stelle wie die Verleumdung ungeprüft abdrucken MÜSSEN.
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#29 ZukunftAnonym
#30 goddamn liberalAnonym
#31 Robby69Ehemaliges Profil
  • 24.10.2014, 18:15h
  • Antwort auf #18 von DavidJacob
  • Was schlägst Du dann vor? Nur noch "Staats-Presse" a la Russland? Ist doch auch keine Lösung. Man müsste die einfach gerichtlich dazu verdonnern können, dass diese Idioten nicht gegen uns LGBTIs hetzen dürfen. - Aber ich schätze, da sorgt die homophobe Regierung schon dafür, dass sowas ja nicht möglich werden wird.
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#32 NicoAnonym
  • 24.10.2014, 19:17h

  • "FAZ und Focus gegen Aufklärung"

    Die Propaganda-Blättchen der Rechten halt.

    Aber dass die jetzt sogar schon Lügen abdrucken und andere Meinungen zensieren, ist echt ein starkes Stück.
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#33 HugoAnonym
#34 HugoAnonym
#35 stephan
  • 24.10.2014, 20:58h
  • "Deutschlands homophober Rand bläst zu seinem letzten Rückzugsgefecht und ausgerechnet die "Frankfurter Allgemeine" macht sich dabei zu seinem Zentralorgan."

    Was heißt denn hier 'ausgerechnet'? Bei genauerem Hinschauen auf die Entwicklung und insbesondere auf die Beiträge der Leserschaft hat sich dies doch schon seit langer Zeit abgezeichnet! Auf der Seite der FAZ geht es bei vielen Artikeln zum Thema 'Homosexualität' unter den Kommentaren zu, als sei man bei einem Naziblatt gelandet!

    Es mag sein, dass die FAZ einmal als Blatt für ein besonders 'gebildetes' Publikum galt, aber bei den Hasstiraden und der strotzenden Dummheit ist davon jedenfalls seit Jahren nichts mehr zu merken! Formale Bildung und Abschlüsse sagen ja auch recht wenig, aber mittlerweile lesen sogar Leute die FAZ, die dann in Leserbriefen die Frage stellen: 'Wieso eigentlich Homophobie? Homo... heißt doch Mensch...' Tja, das ist das 'humanistische' Bildungsniveau der heutigen FAZ-Leser!

    Die FAZ ist nichts als Frankfurter Straßendreck!
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#37 mal reingeschautAnonym
  • 25.10.2014, 10:29h

  • Wow wenn ich mir diesen entrückten Artikel und erst recht die einseitig reflektierten Kommentare durchlese, bin ich sooo froh nicht mehr in Deutschland zu leben. Ihr echauffiert Euch wirklich mehr als das Thema Wert ist... Und dann "der rechte Rand": die FAZ?! Wo sind denn die richtig Rechten angesiedelt? Ach ja, die sind ja links, die sind nämlich genauso intolerant wie die Linken. Adieu
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#39 stephan
  • 25.10.2014, 11:41h
  • Antwort auf #37 von mal reingeschaut
  • Was willst Du uns sagen? Dass wir uns nicht so haben sollen?

    Also mir reicht der Tenor der FAZ-Artikel durchaus und mir reicht es, wenn der rechte Dreck in Deutschland den Wunsch und Anspruch der LGBTIs nicht mehr diskriminieret zu werden, als gesellschaftliche Überforderung hinstellt, die nahe an Kindesmissbrauch sei!

    Ja, außerhalb Deutschlands gibt es unvergleichbar schlimmere Zustände für LGBTIs! Und es gibt hier und anderswo auch die sogenannten Rechten, die sich nach dem Mitgliedsausweis der NSDAP und SS sehnen! Aber was hat das damit zu tun, dass man eine ehemals 'große' Tageszeitung zur Ordnung rufen muss, wenn sich bei ihr unter den Artikel- und Leserbriefschreibern der diskriminierende Mob tummelt. Nicht zuletzt haben die Kinder und Jugendlichen ein Recht darauf, nicht von dem Virus der Intoleranz und Diskriminierung zu Unmenschen gemacht zu werden und deshalb ist ein früher, selbstverständliche Umgang mit einer offenen Gesellschaft und ihren Mehrheiten und Minderheiten so wichtig, dass man die Gegner des Bildungsplans nur als bösartige, dumme Ewig-Gestrige bezeichnen kann. Rechter Dreck eben!

    Und noch einmal die Frage: Was willst Du eigentlich hier zur Diskussion beitragen?
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#40 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2014, 12:33h
  • Antwort auf #37 von mal reingeschaut
  • Deine biedermeierliche Beschönigung ist deutsch, auch wenn Du hier nicht mehr leben solltest.

    Im Westen will man Gleichheit. Punkt.

    Gleichheit gegen die die Zastrows, Müllers, Kohlers, Deckers von der FAZ seit jeher polemisieren, weil sie sich das Herrenrecht der Homophobie nicht nehmen lassen wollen. Bei jemand der Jasper von Altenbockum heißt, ist das mit dem Herrenrecht übrigens ganz wörtlich zu nehmen.

    de.wikipedia.org/wiki/Katharina_von_Altenbockum

    Herrenrechte sind keine Rechte, sondern undemokratisch und rechts.

    Wer die Propaganda im betreffenden Artikel nicht erkennt, ist entrückt - der Artikel selbst will unseren Rechten auf die Pelle rücken.

    Durch Entstellungen:

    Eine rechtskatholische Aktivistin wird als Teilnehmerin eines soziologischen UN-Kongresses vorgestellt. Ihre homophobe Weltverschwörung bleibt unkommentiert.

    Weil es anscheinend kein aktuelles Empörungsmaterial mehr gibt, wird Kindersex aus einem 23 Jahre alten vergriffenen sehr problematischen Buch abgebildet und suggeriert, das sei heute Schulstoff.

    Die Sichtbarkeit erwachsener Regenbogenfamilien wird mit Kindersex gleichgesetzt.

    Der Artikel fantasiert sich eine Zwölfjährige mit Kondom auf den CSD. Was sollte sie da? Wozu brauchen Lesben Kondome?

    Fazit: Der von Heike Schmoll verantwortete sexualfeindliche Brei ist weder wissenschaftlich noch journalistisch, es ist reine Propaganda.

    Dazu passt, dass der Verursacher kein etablierter Jugendforscher ist (wie im Artikel suggeriert wird), sondern ein Germanistikdoktorand, der bislang nur vier wiss. Aufsätze publiziert hat.

    Großzügig gerechnet.

    www.forschungsstelle.org/aktivitaeten/fellowship/alumni/voig
    t/
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#41 TheDadProfil
  • 25.10.2014, 12:59hHannover
  • Antwort auf #40 von goddamn liberal
  • ""Der Artikel fantasiert sich eine Zwölfjährige mit Kondom auf den CSD. Was sollte sie da? Wozu brauchen Lesben Kondome?""..

    Auf diversen CSD´s habe ich solche Szenen beobachtet..
    Kinder und auch Jugendliche in Begleitung ihrer Eltern sammeln die Kondome ein, die von etlichen Wagen geworfen werden..

    In der Phantasie könnte man auf die Idee kommen, die kleine ginge damit zu ihrer Mutter um zu sagen :
    Bitte schön, ich will keine Geschwister mehr..
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#42 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2014, 13:26h
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • Realität gegen die polymorphe Fantasie des cand. phil. Voigt.

    Der Unterschied ist ja doch, dass sie von ihren Eltern dorthin mitgenommen wurden und nicht von bösen linken LehrerInnen und perversen Sexualpädagogen in der Schule gegen ihr christliches Elternhaus aufgehetzt wurden, um sich völlig sexualisiert mit Kondom auf dem CSD zu präsentieren, wie der Artikel so vor sich hin fantasiert.
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#43 TheDadProfil
  • 25.10.2014, 13:45hHannover
  • Antwort auf #42 von goddamn liberal
  • Eben..

    Und das Problem ist immer noch, das Leute wie Schmechelt und Voigt, Kuby und Kelle, Mewes und v.Storch an den Storch glauben..

    Die glauben jemand würde Schwul werden, sobald er davon hört..

    Warum sind die dann nicht selbst schwul geworden, wenn das doch so verführerisch wie gefährlich ist, davon zu hören ?

    Es ist leicht deren Argumente zu entkräften..
    Man darf nur nicht damit aufhören..
    Jedesmal wenn so ein Kreationist das Wort ergreift, muß man denen das Maul mit ihren eigenen Argumenten stopfen..

    Was die FAZ in dem Fall angeht..
    Es ist viel zu wenig bekannt das die Schreiberlinge der v.Storch´schen Netzzeitungen auch als "freie Autoren" für die FAZ arbeiten, in der WELT publizieren, die BILD als Sprachrohr nutzen, die so genannten "konservativen Medienhäuser" damit für ihren Schwachsinn nutzen, und diese sich willfährig an der Propaganda beteiligen, ohne in journalistischer Pflicht zu hinterfragen, welchen kruden Ideen sie damit aufsitzen..

    Den Menschen von SchLau deren Leserbriefe nicht gedruckt werden muß man raten Gegendarstellungen zu erklagen, die dann nach dem Presserecht an gleicher Stelle wie die Artikel der Hetzer gedruckt werden müssen..

    Und uns als Community obliegt es dann eben auch Informationen über die Hetzer zu sammeln, deren Netzwerke z.B. auf "Lobbypedia" offen zu legen, und unverdrossen gegen diese Leute anzuschreiben und an zu protestieren..

    Was macht man z.B. mit solchen Bildchen wie denen in der FAZ ?

    Einfach mal anonym Strafanzeige wegen des Verdachtes von Verbreitung von Kinderpornographie stellen..

    Da wird nichts bei rauskommen..
    Aber der Staatsanwalt kommt ins Haus, und kuckt auch mal in den Keller ins Archiv, um zu sehen woher die solche alten Sachen eigentlich haben..
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#44 FragerAnonym
  • 25.10.2014, 14:18h
  • Ist es Zufall, dass der Film über die Missbräuche an der Odenwaldschule ausgerechnet dann im Fernsehen lief, als die Kampagne gegen Schwule auch in den sogenannten "seriösen" Medien anlief? Im Talk bei Anne Will gleich nach der Erstausstrahlung des Films hat Alice Schwarzer die Frage in den Raum gestellt, warum im Film nur gleichgeschlechtlicher Missbrauch dargestellt wurde, obwohl in der Odenwaldschule auch Mädchen vergewaltigt wurden. Ich will in keinster Weise die Übergriffe damals rechtfertigen. Ich verurteile sie scharf. Die Nähe des Sendetermins zur homophoben Schlammschlacht bei FAZ, Focus unter Federführung des Philologenverband macht mich nachdenklich. Wenn man eine Gruppe - hier uns Schwule - fertig machen will, bezichtigt man sie einfach Pauschal des Kindesmissbrauchs. Dieses dreckige Spiel läuft jetzt gegen uns.
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#45 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2014, 14:28h
  • Antwort auf #44 von Frager
  • Alice Schwarzer, der ich oft skeptisch gegenüber stehe, hat in der Sendung auch auf den Haupttatort Familie hingewiesen (siehe Kriminalstatistik).

    Es ist sehr bezeichnend, dass die überangepaßte dezente Lesbe Anne Will, die ja auch schon homophobe Sendungen zum Eherecht verantwortete, das gleich abbürstete und auf die sog. 'Familien' der Odenwaldschule verwies.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 TheDadProfil
  • 25.10.2014, 15:21hHannover
  • Antwort auf #45 von goddamn liberal
  • Einerseits ist der Ort "Familie" in dem Zusammenhang bezogen auf die eigenen Angehörigen zu klein gefasst, insofern hat Anne Will mit dem Verweis Recht..

    Andererseits ist der Skandal der Odenwaldschule aufgekommen weil sich ehemalige Jungen endlich Gehör verschaffen konnten, deshalb wurde im Film auch "nur" über "gleichgeschlechtlichen" Missbrauch berichtet..
    Das ist im Übrigem auch dem Verursacher, dem zwischenzeitich verstorbenem Gerold Becker als Pädagogischem Leiter zu schulden, der das System Missbrauch innerhalb der Schul-Familien etabliert hat..

    Natürlich kann man Frau Schwarzer das Eine oder Andere anlasten, und so auch hier eine Form von Ablenkung, denn mit dem Verweis auf den Missbrauch von Mädchen durch männliche Lehrkräfte ist der Diskussion um den Missbrauch von Jungen in keiner Weise geholfen, die viel weniger Aufmerksamkeit erhalten, viel weniger Hilfen bekommen, und viel öfter auch einfach ignoriert werden..

    Wer denkt der Skandal sei "behoben" oder gar beendet, irrt..
    Nach dem Ausscheiden Becker´s gingen die Missbräuche weiter..
    Ehemalige prominente Schüler berichteten gar, sie hätten von all dem gar nichts mitbekommen, was sehr schwer vorstellbar ist..
    Es gibt keinen einzigen Bericht über einen Missbrauch eines männlichen oder weiblichen Schülers durch eine weibliche Lehrkraft, was ebenso unvorstellbar ist, denn in diesem System muß es zu allen Formen von Missbrauch gekommen sein, alles andere sind Lügen, die dazu beitragen sollen das "Problem" klein zu halten..

    Dazu gehört es auch, das, soweit ich die Berichte dazu gelesen habe, nicht ein einziges Opfer als Schwuler Mann in Erscheinung tritt..
    Entweder gab es keine, oder man schweigt es tod..
    Ein weiterer Punkt der den Homophobismus in der Diskussion unterstreicht..
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#47 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2014, 15:46h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • Beschweigen macht mitschuldig.

    Sehr bezeichnend ist ebenfalls, dass die traditionslinke FR und nicht die bürgerlich-reaktionäre FAZ die Zustände im Odenwald aufdeckte, obwohl Betroffene auch auf sie zugekommen waren.

    Da steht dann das alte 'Herrenrecht' (Alice Schwarzer) nicht nur auf Homophobie, sondern auch auf Missbrauch (ius primae noctis) gegen menschliche, also auch sexuelle Selbstbestimmung.
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#48 FranZiskaProfil
  • 25.10.2014, 18:54hBerlin
  • Meine erste Reaktion: Was für ein Schmierblatt! Meine zweite Reaktion: Weiss jemand aus welchem Druckerzeugnis die Bilder stammen? Kann man das irgendwo online ansehen?

    Mich interessiert das wirklich, möchte mir gerne ein umfassendes Bild machen können.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 -hw-Anonym
#50 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2014, 19:25h
  • Antwort auf #48 von FranZiska
  • Das Buch heißt:

    Frank Herrath, Uwe Sielert, Frank Ruprecht - Lisa und Jan. Ein Aufklärungsbuch für Kinder und ihre Eltern und ist bei Beltz erschienen.

    Es wird in dem FAZ-Artiikel als aktuelles Schulbuch eingeführt, was nicht belegt wird.

    Die hochproblematischen Abbildungen dienen der Angst-Lust des bürgerlichen Publikums und natürlich in der völlig willkürlichen Verbindung mit grundgesetzlich geschützten Regenbogenfamilien zur Aufpeitschung homophober Ressentiments in alter FAZ-Tradition.

    Die Taktik ist die Umkehrung des rechtsgeschichtlich verbürgten Täter-Opfer-Schemas. sehr ähnlich dem postemanzipatorischen Antisemitismus um 1900.

    www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/homosexualitaet-
    schutz-und-freiheit-einer-neuen-minderheit-12812195.html


    www.indiskretionehrensache.de/2014/02/faz-homophobie/

    Früher: "Verjudung"

    Heute: "Homosexualisierung"

    Der Reaktionär reagiert auf die bürgerrechtliche Gleichstellung einer Minderheit, die er als Angriff auf seine Privilegien versteht, indem er sich als Opfer einer Weltverschwörung aufspielt.

    Für cand. Voigt werden Kinder und Jugendliche dann durch Bildungspläne zu 'galaktischen Sex Aliens'.
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#51 -hw-Anonym
#52 Miguel53deProfil
  • 26.10.2014, 08:28hOttawa
  • Antwort auf #37 von mal reingeschaut
  • Wirklich hilfreicher Beitrag. Nichts sagen, aber viel schreiben.

    Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, die FAZ hat, wie im Artikel beschrieben, hintereinander Schreiber mit homophoben Artikeln veroeffentlicht. Zum Teil extrem homophobe Leserkommentare sind dazu veroeffentlicht worden, sachliche Entgegnungen hingegen nicht.

    Wohin denken Sie, tendiert damit die FAZ? Und wenn eine als serioes geltende Zeitung, dazu mit erheblichem Einfluss, sich auf die Seite von Homophoben schlaegt, muessen da nicht saemtliche Alarmglocken klingeln?
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#53 der christianAnonym
  • 26.10.2014, 10:06h
  • Liebes Queer.de-Team,
    der Bericht über den Artikel in der FAZ hat mich sehr geschockt, zumal ich die FAZ eigentlich gerne lese, gerade auch, weil sie z.T. andere Meinungen als ich selber vertritt. Neugierig habe ich dann einfach mal den Namen des Autoren gegoogelt, der anscheinend bereits im Januar 2014 einen Artikel veröffentlichte. Siehe da: Er gehört einer sehr obskuren Forschungsstelle an. Nur ist er kein Bildungswissenschaftler, sondern, betrachtet man seine wissenschaftliche Qualifikation genau, Germanist. Die gesamte Forschungsstelle besteht nur aus 5 Mitgliedern, die ehrenamtlich für die Stiftung des Direktors der Forschungsstelle arbeiten. Da ich selber Wissenschaftler bin und einige Homepages von Forschungsstellen kenne, hat mich diese irritiert: Gerade die Mitglieder scheinen sich untereinander zu kennen und treten vermehr in den Publikationen und den Tagungen auf. Es scheint mir eher, als würde man hier versuchen, einen Anschein von Seriosität durch eine vermeintliche Forschungsstelle zu wecken, deren Mitglieder einzeln durchaus WissenschaftlerInnen sind, deren Zusammenschluss aber -Germanist statt Bildungsforscher- einen anderen Zweck als "richtige" Forschung haben dürfte oder könnte. Vielleicht könnt ihr dem ja mal näher nachgehen.
    Beste Grüße euch!
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#54 goddamn liberalAnonym
  • 26.10.2014, 10:06h
  • Antwort auf #51 von -hw-
  • Hütet Ihr mal Euren Darwin gut, der irgendwie auch unser aller Darwin ist!

    Wenn Schule allerdings zu familiär wird und Initimitäten verletzt, dann nimmt das kein gutes Ende, wie man im Odenwald gelernt hat.

    Das gilt erst recht, wenn die fromme Familie zur Schule wird. Die ist dann auch ein Tatort.

    Denn die kindliche Intimität und Selbstbestimmung wird durch Übergriffe Erwachsener UND Verbote Erwachsener gleichermaßen verletzt.

    PS Ich fand es nicht uninteressant, dass sich Herr Becker aus dem Odenwald auch mit frommen Initiationritualen wie der Konfirmation beschäftigte. Über die Varianten katholischer Kommunion brauchen wir ja nicht zu reden. Ist auch unschön.
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#55 liberalAnonym
#56 TheDadProfil
#57 Anti Homo GesetzAnonym
  • 26.10.2014, 16:06h
  • Nichts Neues bei Auslöschungswillen und -praxis der bürgerlichen "Leitmedien".

    Oder hat man z. B. im hiesigen Gebühren- und Konzernfernsehen schon ein einziges Mal solche (inzwischen mit drei Emmys in Folge ausgezeichneten) Bilder in regelmäßigen Hauptrollen gesehen?

    www.youtube.com/watch?v=Z8pe_shZOHc

    Die Antwort auf die rechten Hetzer kann nur sein:

    Deutlich MEHR Sichtbarkeit schwuler Liebe, Zärtlichkeit, Erotik und Lust!

    Immer und überall.
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#58 Robby69Ehemaliges Profil
#60 good newsAnonym
#61 nonqueerAnonym
  • 27.10.2014, 19:44h
  • Jedes mal, wenn ich mir einer meiner Freunde einen Artikel dieser Website schickt, ist es mir peinlich schwul zu sein ;) noch peinlicher sind allerdings die weldfremden User, die hier ihren linken, geistigen Dünnschiss in Form von Kommentaren ergießen.
    Was soll das eigentlich heißen "Familie ist sozial konstruiert"? Kommt hier eigentlich mal irgendwer auch nur mal für eine Sekunde auf die Idee, diesen ganzen Ideologischen Quatsch und solche pseudo-intellektuellen und hohlen Phrasen zu hinterfragen? Konstruktivismus, nur mal so als Beispiel, wurde schon bereits vor einigen Jahrzenten als (philosophische) Denkrichtung logisch widerlegt, durch das Aufdecken seiner inhärenten Widersprüche. Die keifende Feindlichkeit gegenüber heterosexuellen Familien wird auf Dauer keineswegs zu mehr Tolleranz gegenüber Schwulen führen, sondern eher zum Gegenteil. ...und ganz ehrlich, bei so einem Gekeife, das sehr wohl verdient. Diejenigen, die hier alle Gift und Galle spucken... spuckt ihr auch euren eigenen Eltern und Familien ins Gesicht? Schließlich seid ihr doch selber ein Produkt einer heterosexuellen Befruchtung ;) Wie kann man eigentlich blos so dermaßen borniert sein.
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#62 So WhatAnonym
#63 Bildung hilftAnonym
  • 27.10.2014, 22:36h
  • Antwort auf #61 von nonqueer
  • "Was soll das eigentlich heißen "Familie ist sozial konstruiert"? "

    Historische Fakten statt bürgerlicher Ideologie:

    "Ch. Ryan und C. Jethá zeigen in ihrem New York Times Bestseller, dass unsere Vorfahren in egalitären Gruppen lebten, die Nahrung, Kinderversorgung und oftmals Sexualpartner miteinander teilten. Indem sie häufig ignorierte Belege aus Anthropologie, Archäologie, Primatologie, Anatomie und Sexualpsychologie zusammenbringen, zeigen die Autoren, wie weit entfernt von der "menschlichen Natur" Monogamie tatsächlich ist.

    Ein Buch, das alles in Frage stellt, was Sie über Sex, Ehe, Familie und Gesellschaft wissen."

    www.sexatdawn.com/

    Es werden sogar Diplomarbeiten dazu geschrieben:

    www.queer.de/detail.php?article_id=16272&antwort_zeigen=
    ja#c8
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#64 stromboliProfil
  • 28.10.2014, 08:37hberlin
  • Antwort auf #61 von nonqueer
  • was regst du dich künstlich auf wenn der heterofamilienkonstruktion der spiegel vorgehalten wird..
    beim blick rein, erschreckt ob der belanglosigkeiten hinter diesem konstrukt?

    Wie auch immer. der "natürlichen fortpflanzung bedarf es (noch.. siehe google & apple's einfriermethode ) mann und frau, nicht der "familie"!
    Und wir wollen deren lust am produzieren nicht wegreden; es sei ihnen gegönnt!
    "familie" hingegen ist ein konstrukt gesellschaftlicher entwicklúngen, in der nachkommenschaft schutz angeboten wird, unterliegt entsprechend auch zeitgemäßen änderungen.

    Von der "logischen widerlegung des konstruktivismus als philosophische richtung", ist mir wenig bekannt, könnte aber die keifende einstellung des auf status quo beharrenden "wertkonservativen" hier darstellen..
    Aber der wird uns auch erklären können, wieso es vor der, den schwulen unterstellten heterofamilienfeindlichkeit bereits einen toleranzmangel gibt!
    Wer von der möglichkeit großzügig gewährter -mehr toleranz- spricht, der setzt voraus das zuvor ein -wenig an toleranz- vorhanden ist...
    Widerstand gegen das zuvor nicht gewährte den nun aufbegehrenden homos weitere toleranzen entzieht...

    Ich liebe eure "LOGIK"!

    Ich spucke meiner "zeugungsfamilie" nicht ins gesicht wenn ich ihr sage, dass ihr ( mehrheits?) konstrukt nicht meines sein wird! Ich stell nur im offenen wettbewerb mein konstrukt dem ihren entgegen.
    Ich bin nicht was ich bin, weil sie es so wollen!

    Das ist das konstruktive am konstruktiven denken. man denkt weiter, sucht nach neuen formen und kümmert sich einen scheiß um dünnschiß geifernde "nonqueer-querulanten" mit reaktionärer weltansicht.

    Eins ist aber sicher: jemanden wie dich wollt ich nicht in meiner "familie tolerieren..
    soviel zum vielzitierten geforderten toleranzmumpiz!
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#65 goddamn liberalAnonym
  • 28.10.2014, 08:56h
  • Antwort auf #61 von nonqueer
  • "Die keifende Feindlichkeit gegenüber heterosexuellen Familien wird auf Dauer keineswegs zu mehr Tolleranz gegenüber Schwulen führen, sondern eher zum Gegenteil. ...und ganz ehrlich, bei so einem Gekeife, das sehr wohl verdient. Diejenigen, die hier alle Gift und Galle spucken... spuckt ihr auch euren eigenen Eltern und Familien ins Gesicht? "

    Also erstmal:

    Homophobie ist nie "verdient".

    Selbsthass verdient dagegen Behandlung.

    Toleranz ist nicht so toll, dass sie ein Doppel-L braucht.

    Dann:

    Wir haben unseren Eltern nicht ins Gesicht gespuckt, sondern sie im Alter intensiv betreut.

    Das heißt aber nicht, dass man sich wehrlos falsch zitierenden verfassungswidrigen homophoben Kampagnen der FAZ aussetzen muss.

    Ob die homophoben HerrenreiterInnen nämlich selbst viel Familenarbeit leisten, steht zu bezweiien.

    Oft sind die kinderlos (Steinbach, von Storch), oft kommen die Kinder ins Edel-Internat und die Alten ins Seniorenstift.

    Da ist es dann wurscht, ob die Familie ein soziales Konstrukt ist (was sie nicht nur im bewappneten Adel ganz offensichtlich ist) oder irgendwie natürlich (was sie natürlich nicht ist).
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#66 Venice-89Anonym
  • 28.10.2014, 20:02h
  • kann man sich da nicht sogar schon beim Presserat beschweren? Ich meine da wurden bewiesenermaßen falsche Tatsachen verbreitet...
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#67 rubicon777
#68 stromboliProfil
  • 29.10.2014, 08:01hberlin
  • Antwort auf #67 von rubicon777
  • na ja, der strunz fleischhauer ist der elsässer des spon.
    Der ergießt seine reaktionäre suada schon seit langem ...
    Wenigstens die Berg hat was entgegen gesetzt...

    www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-sexual
    kunde-bildungsplan-und-homo-gegner-a-998622.html


    die dale o´leary strunzin hat uns aber einen interessanten einblick in die familienplanungsfrage eröffnet:
    "Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kinder führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt."

    Abgesehen davon dass die gute sich gegen sexuelles vergnügen stemmt: Die gute übertreibt.. nicht die erhöhte homosexualität bietet die alternative zu unerwünschter befruchtung im heteronormativen sexualakt und führt so zur herabsenkung der im christliche sinne sündigen abtreibung der liebesfrucht.., sondern die propagierung des ANALSEXES, seis gleichgeschlechtlich , seins hetero-gegengeschlechtlich, sollte das ziel aller aufkläruingsbemühungen unter den heranwachsenden beiderlei geschlechtes sein.

    Denn egal wie strunzdumm die frau ist, hier hat sie recht: analverkehr führt nicht zur empfängnis!& halleluja!

    Homosexualität hingegen als alternativangebot für den hetero kann nur als bereicherung zu dessen missionarsstellunggeprägter eintönigkeit im zeugungsverkehr zwischen mann und frau verstanden werden..
    also ruhig blut dale o´fleischhauer, eure einfältigkeit wird nicht bedroht durch zwangsbekehrung und sexualaufklärung.. ihr beide dürft weiterhin mit dem spargel in der zu beackernden erde stochern oder bienen beim bestäuben beobachten...
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#69 userer
  • 30.10.2014, 12:14h
  • Antwort auf #37 von mal reingeschaut
  • mal.reingeschaut gibt sich besserwisserisch: "Ihr echauffiert Euch wirklich mehr [sic!] als das Thema Wert [sic!] ist"

    Du solltest sehr vorsichtig sein mit deinen flotten Urteilen über eine Gesellschaft, deren Teil du offenbar nicht mehr bist. Der Blick von außen kann helfen, ist allerdings oft auch einfach uninformiert, stereotyp oder schlichtweg vorgestrig.
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#70 FoXXXynessEhemaliges Profil
#71 TheDadProfil
#72 FoXXXynessEhemaliges Profil
#73 userer
#74 TheDadProfil
  • 30.10.2014, 22:43hHannover
  • Antwort auf #72 von FoXXXyness
  • Ach so..
    Die Bildungsplan-Debatte ist wie der sprichwörtliche Sack Reis..

    Das offenbart sehr schön Deinen Charakter und Deinen Anspruch !

    Ist doch egal wenn Eltern ihre Kinder zu Homophobisten erziehen..
    Kein Problem wenn Faschisten zusammen mit verdummbibelten "Eltern" gegen Bildungspläne demonstrieren..
    Macht doch nichts wenn Richtigstellungen zur eigenen Arbeit in Form von Leserbriefen der SchLau-Mitarbeiter nicht abgedruckt werden..

    Hauptsache der Herr "Foxxxyness" kann hier seine eindimensionale Sicht in semantischer Schlichheit posten..

    Institutionalisierter Homophobismus lohnt das Aufregen also nicht ?

    Unfaßbar..
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#75 David77Anonym
#76 FoXXXynessEhemaliges Profil
#77 TheDadProfil
#78 sunshinekrisAnonym
  • 23.06.2015, 10:54h

  • Kann es denn nicht sein, dass die Zeitungen einfach ein Bild davon geben, wie Eltern dazu stehen, dass ihnen das Recht genommen wird, selbst darüber zu bestimmen, wann ihre Kinder mit diesem Thema in Berührung kommen?
    Dieses Thema gehört (vorausgesetzt, es sind gesunde Familienverhältnisse) in den geschützten Rahmen der Familie und nicht in Schulen.
    Das Recht des Einzelnen auf individuelle Entfaltung seiner Persönlichkeit ist davon nicht berührt, Die Erziehung zu Toleranz und Akzeptanz gehört nicht auf das Thema "Wie leben Erwachsene ihre Sexualität aus?" reduziert.
    Wer sich an der Entwicklung von Kindern vergreift, muss mit Kritik rechnen und damit leben. Auch das ist Toleranz und Akzeptanz. Vielen Dank
  • Antworten » | Direktlink »
#79 PädagogeAnonym

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