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Einzelkommentar zu:
Bildungsplan-Debatte: FAZ führt homophobe Kampagne fort


#3 ZeitfensterAnonym
  • 24.10.2014, 12:36h
  • Es ist schon wirklich irre, wenn solche Leute behaupten, dass Sexualaufklärung den Missbrauch fördere. Das Gegenteil ist der Fall!

    Die Täter_innen der früheren Jahre konnten vor allem auf die Naivität ihrer Opfer und auf die Tabuisierung der Sexualität bauen. Das bot ihnen den Schutz vor der Aufdeckung ihrer Straftaten. Die Kinder wussten gar nicht, was da mit ihnen gemacht wurde und sie hatten oftmals auch gar keine Worte dafür. Klar war ihnen nur, dass das etwas ist, worüber man nicht redet und was mit großer Scham besetzt war.

    Das waren ideale Verhältnisse, die den Missbrauch begünstigten. Von den Kids ging keine Gefahr aus. Darauf konnten sich Täter_innen fast immer verlassen.

    Aufklärung ist sexuelle Bildung! Man vermittelt Kindern und Jugendlichen damit Kompetenzen, man macht sie stark. Gottlob trauen sich Kinder heute, darüber mit ihren Eltern zu sprechen, wenn sie Opfer von Missbrauch wurden. Und sie sind in der Lage die Dinge beim Namen zu nennen und zu beschreiben, was mit ihnen gemacht wurde.

    Die vermeintlichen Kinder- und Jugendschützer in der FAZ erreichen mit ihren Vorstellungen das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollen und was ihnen so wichtig ist. Sexualaufklärung ist immer auch Missbrauchsprävention.
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