Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 26.10.2014           38      Teilen:   |

Prostitution

94 Prozent der Freier wollen keine Kondome

Artikelbild
Champagnerbad mit Callboy: In der ZDF-Serie "SOKO 5113" hatte Bürger Lars Dietrich einen Gastauftritt als schwuler Hip-Hop-Star, der seine Phantasien auslebt (Bild: ZDF)

Das neue Buch "Male Sex Work and Society" analysiert erstmals das Thema der männlichen Sexarbeit im Internet-Zeitalter – mit überraschenden Ergebnissen.

Von Kevin Clarke

Mag ja sein, dass die Geschichte der Prostitution – auch die der männlichen – weit zurückreicht. Es mag auch sein, dass es das "älteste Gewerbe der Welt" ist, mit dokumentierten Fällen von bezahlter männlicher Sexarbeit in der griechischen und römischen Antike. Aber: In der Geschichtsschreibung der Branche kommen "Male Sex Workers" (MSW) deshalb noch lange nicht vor.

In seinem 676-Seiten-Buch "History of Prostitution" erwähnt William Sanger sie 1939 nur in einem Nebensatz, als es ums klassische Altertum geht. Er macht dabei aber sofort deutlich, wie moralisch abstoßend er die Idee von männlicher Sexarbeit findet, genauso abstoßend wie Homosexualität, die er aus christlich-moralischen Gründen selbstverständlich fundamental ablehnt. George Scott hatte in seiner Studie "History of Prostitution from Antiquity to the Present Day" 1936 zwar etwas mehr zum Thema MSW zu sagen, aber auch er entging dem Sittenkodex der christlich-abendländischen Welt nicht und beschränkte sich auf ganze elf Seiten – von insgesamt 650.

Seither hat sich viel getan, glücklicherweise. Es gab inzwischen diverse Bücher über Male Sex Worker. Aber: Die meisten erschienen vor dem Siegeszug des Internet, so dass Forscher für ihre Studien nicht in großem Umfang mit Sexarbeitern in direkten Kontakt treten konnten und meist auf die wenigen "Sichtbaren" beim Straßenstrich eingingen, oft mit Fokus auf Gesundheitsrisiken.

Fortsetzung nach Anzeige


Männliche Sexarbeiter von der Antike bis zur Neuzeit

Das Buch ist bei Amazon Deutschland ab etwa 25 Euro erhältlich
Das Buch ist bei Amazon Deutschland ab etwa 25 Euro erhältlich

An diesem Zustand – und der radikalen Umwälzung für MSW, die das Internet mit sich brachte – wollen die beiden australischen Forscher Victor Minichiello und John Scott etwas ändern. Sie luden verschiedene Autoren ein, umfangreiche Studien und Essays in einem von ihnen herausgegebenen Buch zu veröffentlichen, dass soeben bei der amerikanischen Harrington Park Press unter dem Titel "Male Sex Work and Society" herausgekommen ist.

Es sind 512 prall gefüllte Seiten. Sie teilen sich in vier Abschnitte. Zuerst geht es um Geschichte, also um MSW von der Antike bis zur Neuzeit (Mack Friedman) und von der Neuzeit bis zur Gegenwart (Kerwin Kaye), inklusive eines wunderbaren Essays von Russell Sheaffer über männliche Sexarbeiter in Kinofilmen ("My Own Private Idaho", "The Living End", aber auch "American Gigolo", "Sunset Boulevard", "An American in Paris" usw.). Dann folgt ein Abschnitt über Marketing, d.h. die Frage, wie MSW ihre Dienste annoncieren, und dann darum, welche ethnischen Gruppen besonders begehrt sind.

Interesssant fand ich hierbei den Hinweis, dass Schwarze am wenigsten gefragt sind – außer von anderen Schwarzen -, es sei denn, sie treten als aggressive Tops auf. In dem Fall landen sie weit oben auf der Begehrlichkeitsliste. Anschließend werden soziale Aspekte analysiert: Wer sind die Kunden der MSW? (14 Prozent beschrieben sich selbst als "athletisch", 12 Prozent als "übergewichtig", 6 Prozent als "normal", 5 Prozent als "attraktiv". 15 Prozent wollen jemanden, der "kinky & horny" ist und auf "Fetisch-Sex" steht.) Was suchen derweil die Kunden? (70 Prozent ist der Körper der Escorts wichtig, 30 Prozent die Persönlichkeit des MSW und nur 28 Prozent die Penisgröße, 94 Prozent wollen keine Kondome benutzen.)

Situation in Deutschland

Zum Schluss werden sechs Regionen einzeln analysiert, u.a. auch Deutschland. Leider ist der Essay von Heide Castañeda zur aktuellen Lage bei uns ziemlich dröge geschrieben, obwohl die Fakten spannend sind. Zum Beispiel: 90 Prozent der derzeitigen MSW sind Ausländer, die Mehrzahl von ihnen aus Bulgarien und Rumänien. Im Jahr 2007 stammte die Mehrzahl noch aus Polen und Tschechien. Das Durchschnittsalter der MSW ist bei uns 21.

Aber außer ausführlich über unser Gesundheits- und Arbeitserlaubnissystem zu sprechen, kommt Castañeda zu keinen menschlich packenden Passagen – obwohl das Thema der Migration nach Deutschland, um hier als Stricher Geld für die Familie zuhause in Bulgarien zu verdienen, jüngst in ausführlichen Reportagen im "Stern" und "Neo" sehr anschaulich und anrührend behandelt wurde.

Trotzdem sind die weiteren Studien zu Afrika, China, Russland, Lateinamerika sowie Nord- und Südirland wichtig und beachtenswert. Besonders der Irland-Artikel, in dem es um die katholische Moral im Land geht, die über Jahrhunderte zu einem extrem verklemmten Umgang mit Sex und Sexarbeit geführt hat, ist lesenswert – wegen der detaillierten Beschreibung, wie die politische Machtposition der Kirche gebrochen wurde und wie daraus ein neuer Umgang mit Sexualität entstand.

Kein akademisches Buch

"American Gigolo" mit Richard Gere: ein wunderbares Essay beschäftigt sich auch mit männlichen Sexarbeitern im Film
"American Gigolo" mit Richard Gere: ein wunderbares Essay beschäftigt sich auch mit männlichen Sexarbeitern im Film

Die Herausgeber betonen in ihrer Einleitung, dass dies kein "akademisches" Buch sein soll. Sie bemühen sich um klar verständliches Englisch und gehen dabei viele große Fragen frontal an. Zum Beispiel die: Wenn im 19. Jahrhundert Männer als Sexarbeiter bei männlichen Heterokunden besonders erfolgreich waren, wenn sie sich als Frauen ausgaben – wie am berühmten Beispiel von "Fanny und Stella" erläutert wird – sind es dann "männliche" Sexarbeiter? Und wenn Sexarbeiter aus der Arbeiterklasse im 19. und 20. Jahrhundert ihre Dienste an schwule Kunden verkauften, sind sie dann selbst "schwul", wenn sie Familie oder Freundinnen haben?

Rund um diese Frage entzündete sich in den 1970er Post-Stonewall-Jahren eine heftige Debatte, als Aktivisten meinten, viele Männer (besonders vom Militär) würde nur deshalb auf den Strich gehen, um Sex mit Männern zu haben – sie würden sich aber nicht eingestehen wollen, dass sie schwul sind. Prostitution sei, dieser Logik zufolge, nur eine Entschuldigung und Tarnung für die eigene Neigung.

Heute, in Zeiten von Internet-Escort-Diensten – identifiziert sich die Mehrzahl der Sexarbeiter als schwul, zumindest in den USA. Durch die Kontaktmöglichkeiten, die Online-Dienste bereitstellen, sind auch viele junge Männer gewillt, sporadisch Sex für Geld anzubieten, die zuvor nicht auf den Straßenstrich oder in ein Bordell gegangen wären und die daraus nicht einen Vollzeitberuf machen wollen. Aber: Wegen der hohen Mieten in schwulen Ghettos, die junge Menschen anziehen, verdienen sich viele junge Männer freiwillig Geld über Sexarbeit dazu, wenn sich diese anbietet. Freiwillig heißt hier: Nicht aus großer wirtschaftlicher Not und nicht, weil sie von einem Zuhälter dazu gezwungen werden.

Eine weitere grundsätzliche Frage ist die, ab wann man überhaupt von "Prostitution" sprechen kann. Wenn ein Mann den anderen bezahlt oder aushält? Was ist dann mit heterosexuellen Beziehungen, wo eine attraktive junge Frau ohne finanzielle Mittel von einem reichen älteren Mann geheiratet wird, der für ihren Lebensunterhalt zahlt. Ist das Prostitution? Was ist, wenn der reichere Mann freiwillig und mit Vergnügen einen ärmeren Mann unterstützt, wie es zum Beispiel um 1900 üblich war, wenn Männer mit Soldaten glücklich zusammenlebten, etwa im wilhelminischen Berlin?

Es gibt darauf keine klaren Antworten, aber es ist das Verdienst von Minichiello und Scott, dass sie viele dieser Punkte ausformulieren, zur Diskussion stellen und damit zum Nachdenken anregen.

Wo ist die Porno-Industrie?

Komischerweise gibt es zur Pornoindustrie, in der ja viele männliche Sexarbeiter tätig sind und die viele als Werbung für sich nutzen, um mit Filmen ihre körperlichen und sexuellen Vorzüge für Escort-Zwecke zu präsentieren, nur einen recht kleinen Nebenabschnitt. Und die vielen Todesfälle, die es zuletzt gerade im Pornobereich gab, kommen nicht vor; gleichwohl es ein Kapitel über die psychologischen Schwierigkeiten bei MSW gibt (Porno kommt dabei grundsätzlich gar nicht vor).

Alles in allem ist das Buch attraktiv aufgemacht und klar gegliedert. Es lässt sich wunderbar in Häppchen lesen, je nach Interessenschwerpunkt. Ich persönlich habe die historischen Überblickskapitel von Friedman, Kaye und Sheaffer besonders genossen und mir sofort all die Filme bestellt, die dort diskutiert werden und die ich noch nicht kannte. Zum Porno-Thema kommt ja vielleicht noch ein Band zwei?

  Infos zum Buch
Victor Minichiello, John Scott: Male Sex Work and Society. Sachbuch. 512 Seiten. Harrington Park Press. New York 2014. Preis bei Amazon.de: 24,51 € (Kindle), 45,49 € (Taschenbuch), 83,42 € (gebunden). ISBN 978-1-939594-01-3.
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit bei Amazon
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 38 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 149             10     
Service: | pdf | mailen
Tags: prostitution, sexarbeit, victor minichiello, john scott, male sex work, msw
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "94 Prozent der Freier wollen keine Kondome"


 38 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
26.10.2014
10:29:16


(+6, 8 Votes)

Von Mediziner


Finde ich unverantwortlich. Nicht nur dem Stricher gegenüber, sondern auch sich selbst gegenüber.

Die modernen Therapien haben zwar schon viel erreicht und machen immer mehr Fortschritte, aber man muss immer wieder darauf hinweisen, dass HIV nach wie vor nicht heilbar ist!

Die Therapien wirken zwar bei den meisten, aber nicht bei jedem. Und noch wichtiger: sie sind lästig, weil man strikt nach seinem Tablettenplan leben muss, zu regelmäßigen Kontrollen muss, etc. Das nimmt schon viel Spontanität aus dem Leben. Und sie haben auch teils massive Nebenwirkungen; bei manchen mehr und bei manchen weniger. Und es kann auch sein, dass man irgendwann austherapiert ist.

Der beste Schutz ist nach wie vor, es gar nicht erst zu bekommen. Und da hilft nur eines: Kondome! (Und da natürlich auch auf richtige Lagerung, Haltbarkeitsdatum, richtigen Gebrauch, etc. achten.)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
26.10.2014
10:37:25


(0, 6 Votes)

Von Sozialversichert
Antwort zu Kommentar #1 von Mediziner


"Finde ich unverantwortlich. Nicht nur dem Stricher gegenüber, sondern auch sich selbst gegenüber."

Und ehrlich gesagt auch der Gesellschaft (whomever). Denn ich finde es asozial, sich als aufgeklärter Mensch ohne Notlage mit HIV zu infizieren und der breiten Schulter seine Hunderttausende-Euro-Therapie aufzudrücken.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
26.10.2014
11:05:46


(+6, 6 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


94 Prozent der Freier wollen keine Kondome - das kann doch keinen überraschen ...
wobei ich die 94% anzweifle, den es gibt bestimmt auch ne menge freier, die gerne kondome nehmen, damit zu hause keine lästigen erkrankungen auftreten ... und der partner mißtrauisch wird.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
26.10.2014
12:53:38


(+5, 5 Votes)

Von Renorx


"Durch die Kontaktmöglichkeiten, die Online-Dienste bereitstellen, sind auch viele junge Männer gewillt, sporadisch Sex für Geld anzubieten"

Abgesehen von denen die sich selber anbieten, kommen noch jene hinzu die online angeworben werden. Bei denen also die "Freier" den ersten Schritt machen und Geld anbieten.
Das ist wohl auch zahlenmäßig der Hauptanteil der Prostitution, die Gelegenheitsprostitution.

Als ich 18, 19, 20 war, gab es bei Gayromeo immer wieder Taschengeldangebote. Auch alle schwulen Freunde haben in dieser Altersklasse entsprechende Angebote über Gayromeo gekriegt.
Darauf eingegangen bin ich nicht, aber ich denke es sind einige die das Geld annehmen und wenn der "Freier" halbwegs attraktiv ist, verbinden sie Spass beim Sex mit Gelderwerb.
Ich würde mir dabei "schmutzig" vorkommen, aber wer es mag...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
26.10.2014
14:06:40


(-5, 9 Votes)

Von prorkusi
Antwort zu Kommentar #1 von Mediziner


dem Kommentar wäre vor 20 Jahren nichts hinzuzufügen. Heute weiß man, dass eine wirksame Therapie sicherer ist als Kondome. Also die Moralkeule im Koffer lassen und miteinander sprechen :))


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
26.10.2014
14:11:51


(-3, 9 Votes)

Von porokusi
Antwort zu Kommentar #2 von Sozialversichert


an den hohen Therapiekosten sind nicht die Infizierten schuld, sondern die Pharma-Industrie. Wenn man sich die Gewinnmargen von GSK anschaut sieht man, dass die Entwicklungskosten für HIV-Medikamente schon vor langer Zeit weider eingespielt wurden. Finde es immer wieder traurig wie hier im Forum das Klischee vom verantwortungslosen Positiven bedient wird. So was erartet man eher bei der der Welt oder der jungen Freiheit.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
26.10.2014
15:55:18


(+5, 5 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von porokusi


Da wird die Lümmeltüte doch zum Schwert gegen den pösen Kapitalismus, an mir verdienen die Pharmakonzerne keinen Cent außer alle paar Monate mal ne Aspirin


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
26.10.2014
17:00:43
Via Handy


(-5, 9 Votes)

Von FOX-News


Ich finde es nicht überraschend, dass Schwarze nicht gefragt sind.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
26.10.2014
18:31:31


(+9, 11 Votes)

Von Mediziner
Antwort zu Kommentar #5 von prorkusi


"dem Kommentar wäre vor 20 Jahren nichts hinzuzufügen. Heute weiß man, dass eine wirksame Therapie sicherer ist als Kondome."

Das ist nicht nur grob fahrlässig, sondern grenzt schon an Körperverletzung.

Selbst ohne Kenntnis der Fakten ist Dein Beitrag in sich schon logisch falsch: wie kann die Therapie einer Krankheit sicherer sein als wenn man die Krankheit erst gar nicht bekommt?

Und vergleiche mal die Nebenwirkungen und die Lästigkeit der medikamentösen Therapie mit mit den Nebenwirkungen und der Lästigkeit von Kondomen. Da wähle ich aber 10000 mal lieber die Kondome.

Wenn jemand das nicht will, ist das seine Entscheidung. Und es steht mir nicht zu, das zu beurteilen, weil jeder für sich selbst verantwortlich ist. Aber ich kann zumindest die medizinischen Fakten nennen und die ändern sich auch nicht, wenn jemand bewusst auf Kondome verzichtet und wenn einem vielleicht die medikamentöse Therapie lieber ist als Kondome zu verwenden. Nur ich würde das halt nicht tun.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
26.10.2014
19:21:59


(+6, 8 Votes)

Von zeitlos
Antwort zu Kommentar #5 von prorkusi


Eine Therapie mag vom Infektionsrisiko her "sicherer" für andere sein als (insbesondere falsch angewendete) Kondome. Das bringt dir aber rein gar nichts, da viele ihren Status überhaupt nicht kennen. Mal davon abgesehen, dass es nicht nur HIV gibt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 BUCH - SACHBüCHER

Top-Links (Werbung)

 BUCH



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Österreich: Van der Bellen liegt klar vorn Von Drogen und Dreiern Drei Barkeeper in Berlin homophob beleidigt Mit "Regenbogenfahne im Herzen": Werner Graf neuer Chef der Berliner Grünen
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt