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Der JULIT:))) wird seit 2010 jährlich im März jedes Jahres in Köln verliehen

"JULIT:))) 2015" – der säkular-humanistische junge Literaturpreis für Lesben und Schwule – wird zum sechsten Mal ausgeschrieben.

Unter dem Motto "Arbeitsrecht und Christenpflicht – leb ich offen oder nicht?!" steht in diesem Jahr die Diskriminierung von homosexuellen Angestellten in katholischen Betrieben wie Krankenhäusern, Kindergärten oder Altenheimen im Mittelpunkt – eine lesbische Chef-Ärztin oder eine schwule Putzkraft können ihre Arbeitsstelle bereits verlieren, wenn sie offen homosexuell leben.

"Gehört eine solche Diskriminierung durch den Arbeitgeber noch ins 21. Jahrhundert? Ist es human, einen solchen Grundrechtsverstoß auch noch Jahr für Jahr mit Steuergeldern zu finanzieren?", heißt es im Aufruf zum Literaturpreis. "Wer das ändern will, und wem dazu eine geistreiche Geschichte einfällt, der ist aufgerufen, sich am Preisausschreiben für den JULIT 2015 zu beteiligen." Für den besten Autor und die beste Autorin winken ein Preisgeld in Höhe von jeweils 250 Euro.

Teilnehmen können alle unter 25 Jahre, Einsendeschluss für Texte bis maximal 15 Din-A4-Seiten ist der 31. Dezember 2014. Am 14. März 2015 wird dann in Köln zum sechsten Mal der deutschlandweit erste Preis für junge lesbische und schwule Literatur verliehen.

"Es gibt rund 19.000 religiöse Stiftungen in Deutschland, dies ist jetzt mal ein Preis für die Konfessionsfreien", erklärte Stifter Frank Hichert gegenüber queer.de. "Schließlich stellen sie mit ca. 37 Prozent mittlerweile die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Es wird Zeit, dies auch literarisch stärker auszudrücken und sich gegen religiöse Bevormundung zur Wehr zu setzen." (cw)