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  • 28.10.2014           13      Teilen:   |

Motto gesucht!

CSD München 2015: Schwerpunkt Familie

Regenbogenfamilien werden von Teilen der Gesellschaft und der Kirchen immer noch als minderwertig abgelehnt – dagegen setzt sich der Münchner CSD zur Wehr
Regenbogenfamilien werden von Teilen der Gesellschaft und der Kirchen immer noch als minderwertig abgelehnt – dagegen setzt sich der Münchner CSD zur Wehr

Der CSD in München hat als Schwerpunktthema für die "Prideweek" und die Politparade im kommenden Jahr die Vielfalt von Familien- und Lebensformen gewählt.

Darauf haben sich die Veranstalter von Sub, LeTRa, Münchner Aids-Hilfe und Rosa Liste zusammen mit dem sogenannten Szenestammtisch, dem Gremium sämtlicher Vereine und Gruppen der Münchner Community, bei einem Treffen vergangene Woche geeinigt.

"'Familie' ist zum Kampfbegriff von Homohassern geworden. Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen versuchen uns LGBTI damit auszugrenzen und abzuwerten. Die katholische Kirche beharrt darauf, dass es 'Familie' nur in einer heterosexueller Ehe geben kann. Und selbst die Kanzlerin hat keine guten Gründe, sondern kein gutes Gefühl, uns Lesben und Schwulen endlich die Adoption zu ermöglichen", erklärte Thomas Niederbühl, Politischer CSD-Sprecher und Rosa Liste-Stadtrat.

CSD-Pressesprecherin Rita Braaz ergänzte, dass die Community heute "immer öfter mit gesellschaftlichen Rückschritten konfrontiert" werde. "Dagegen machen wir beim CSD die Vielfalt unserer gelebten Familien- und Lebensformen sichtbar, die auch eine Bereicherung für München sind. Und dazu gehört auch die 'große Familie' unserer Community, in der wir diskriminierungsfrei und solidarisch miteinander leben wollen. Es geht uns also um positive Alternativen und Erweiterungen zum konservativen Familienbild. Auch wir sind 'Familie'!"

Die Veranstaltung, die vom 4. bis zum 12. Juli 2015 stattfinden wird, benötigt nun noch ein aussagekräftiges Motto. Vorschläge können mit einer kurzen Begründung bis zum 16. Januar 2015 per E-Mail an motto2015@csdmuenchen.de eingereicht werden. Die Veranstalter werden aus den überzeugendsten Ideen eine Auswahlliste zusammenstellen und dann mit dem Münchner Szenestammtisch Ende Januar das neue CSD-Motto gemeinsam beschließen.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte der CSD-Stammtisch über das Motto entschieden. Als Motto wurde im Januar "Regenbogen der Geschlechter – wertvoll sind wir alle!" ausgewählt (queer.de berichtete). (pm/dk)

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» CSD München
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Reaktionen zu "CSD München 2015: Schwerpunkt Familie"


 13 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
28.10.2014
16:35:27


(-1, 9 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Den Konservativen mit Hilfe einer glitschigen Tube Konservatismus in den Arsch zu kriechen, ist an Erbärmlichkeit kaum zu übertrumpfen. Respekt dafür. Jetzt gehe ich kotzen. Danke.


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#2
29.10.2014
00:09:18


(+1, 9 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Ich hätte eine Idee für das Motto: "Spießigkeit statt Bunt: wir passen uns dem HeTERRORismus an!"

Also wirklich: noch danebener geht es wirklich nicht mehr! Die Münchner Szene pfeift aus dem letzten Loch, ein schwuler Laden nach dem anderen macht dicht, und die dortigen CSD-Verantwortlichen haben nichts Besseres zu tun als ihr eigenes -für meine Begriffe spießiges- Familienidyll nach Außen zu tragen, so als ob es keine anderen, existenzielleren Sorgen vor Ort gäbe.

Macht Euch gefälligst mal klar, dass Kinder- und Familienwunsch innerhalb der Community äußerst dünn gesät sind, weil eben den wenigsten daran gelegen ist, schwule bzw. lesbische Heteros zu werden, und konzentriert Euch endlich mal auf das Wesentliche, verdammt nochmal!


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#3
29.10.2014
16:12:07
Via Handy


(-2, 6 Votes)

Von puschelchen
Aus irgendwo in nrw
Mitglied seit 18.12.2009
Antwort zu Kommentar #2 von herve64


@herve: "Macht Euch gefälligst mal klar, dass Kinder- und Familienwunsch innerhalb der Community äußerst dünn gesät sind..."

Gibt es da Umfragen zu, oder sagt das Dein Bauchgefühl?

In meinem Freundeskreis sieht das komplett anders aus, weswegen ich die Konzentrierung auf Familie klasse finde...


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#4
29.10.2014
17:58:49


(-4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich bin auf das Motto gespannt.


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#5
30.10.2014
08:08:08


(+3, 5 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008
Antwort zu Kommentar #4 von FoXXXyness


Das Motto? Am Besten "Spießigkeit statt bunt: wir heterosexualisieren uns". Tja, und wozu braucht man dann noch diese dummen Fummeltrinen, Lederkerle und Bären z. B.? Wir sind doch in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wenn wir Fruchtkutschen schieben wie einst Sisyphos seinen Felsblock.

Sleep well, Munich Community! Das Aufwachen wird bitter.


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#6
30.10.2014
10:00:11


(+2, 4 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #2 von herve64


schröckliche nachricht vom anderen ende des teiches..

Link zu www.heise.de
Über die Hälfte der US-Amerikaner sind Singles
"Der Anteil der Menschen, die niemals verheiratet waren und niemals heiraten werden, steigt kontinuierlich an
Die Gesellschaft verändert sich rapide, das lässt sich auch an den Beziehungen feststellen. Offenbar stirbt allmählich die Ehe als tradierte Beziehungsform aus. Die Menschen haben zunehmend lieber nicht amtlich oder kirchlich geregelte Beziehungen, sofern sie überhaupt noch mit ihren Partnern zusammenleben oder einen festen haben. Attraktiv ist die Ehe vielleicht noch eher bei den Schwulen und Lesben. Zwar wird sowieso erst später geheiratet, während man sich auch schneller und öfter wieder scheiden lässt. Aber die Zahl der Singles und vor allem die derjenigen, die niemals verheiratet waren, nimmt nach einer Pew-Erhebung in den USA weiter zu. "

Während die heten "EHE-Familie" langsam als das erkennen was es immer wahr .. eine marktwirtschaftliche übereinkunft zweier (meist ungleicher, weil von äusseren bedingungen abhängige "partner" ) nach optimierung ihrer sozialen situation suchender.
Verspricht doch der slogan .. "gemeinsam sind wir stärker", einen sicher erscheinende halt in einer auf konkurrenz basierenden gesellschaft.
Verändern sich die marktwirtschaftlichen bedingungen, verändern sich auch die maßstäbe für solche sicherungskonstrukte...
Bildung-besitz-beliebtheit () ersetzen den engen selbstdarstellungsraum der kleinfamilie selbst in den suburbs unserer lebensplanungsvorbilder..

Das mag in tv-serien noch romantisch verklärt propagiert sein ( " Modern Family.") , macht aber auch nur werbung für ein und das selbe auslaufprodukt.
Hinter der "modernität" sich die ursuppe "gelebter-familie" verbirgt.. ,"modernität" so zu einem verwirrspiel der begriffe verkommt.

Dem stimmungsvollen familienbild sei deshalb ein anders zur seite gestellt..

Bild-Link:
Norman-Rockwell-The-Runaway-631.jpg__800x600_q85_c
rop.jpg


es zeigt hochglanz-gnadenlos auf, wo die ursprünge der verklärung herkommen...
Wie die bild-ideologien sich doch gleichen!


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#7
30.10.2014
10:37:50


(+3, 5 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #3 von puschelchen


"Gibt es da Umfragen zu, oder sagt das Dein Bauchgefühl? .."

Laut statistik sollen seit 2001 ca 23.000 partnerschaften abgeschlossen sein..
was aufs doppelte erhöht ( zur partnerschaft gehört bekanntlich der partner..) etwas bei 46.00 personen liegen müsste.
Dies bezogen auf homo und lesbische menschen.
Bezogen auf einen 5-10% ( ich verkneif mir mal die zahl15%.. aber ...) anteil zur gesamtbevölkerung ein eher geringer prozentsatz an heiratswilligen.

Irgendwo flog mal eine statistik über den anteil der lesbisch verpartnerten herum, was so bei 64% lag. Bleiben also ca 36% homos über, die sich in die partnerschaft flüchten.
Ich will den ganzen kuddelmuddel nicht noch hochrechnen.. es langt der blick auf die fakten.

Wir wissen nicht genau wie hoch hierbei der anteil der nach adoption strebenden ist und welchem geschlecht sie zuzuordnen sind..
Es gibt ja auch partnerscdhaften die nur der gegenseitigen absicherung willens eingegangen werden.

Aber es dürften wohl mehr von lesbischen partnerschaften angestrebte adoptionen geben, als homo..
Soviel mein bauchgefühl!
Und in MEINEM freundeskreis sieht es schon wieder "komplett anders aus, als in deinem!
Bauchgefühle sind eben die sichtweisen , die man ohnehin sehen will.

Deshalb: Nichts gegen eine solidarische unterstüzung dieser minderheit in der "minderheit"!
Aber eine konzentration "aller kräfte" ist hier nicht am platze!


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#8
30.10.2014
10:56:19


(+4, 4 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von herve64


"Die Münchner Szene pfeift aus dem letzten Loch, ein schwuler Laden nach dem anderen macht dicht, und die dortigen CSD-Verantwortlichen haben nichts Besseres zu tun als ihr eigenes -für meine Begriffe spießiges- Familienidyll nach Außen zu tragen, so als ob es keine anderen, existenzielleren Sorgen vor Ort gäbe."

kann dir nur zustimmen !!!


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#9
30.10.2014
11:07:28


(+4, 4 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"unserer Community, in der wir diskriminierungsfrei ..." daß ich nicht lache - allein schon wenn ich die ablehnenden kommentare hier im forum lese, wenn es heisst "lesbisch/schwul und fett" ... oder "schwul/lesbisch und konservativ" ... und wann wird mal "schwule/lesben und altersarmut" thematisiert?


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#10
30.10.2014
12:56:15


(+4, 4 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von reiserobby


"Konservatismus in den Arsch zu kriechen"

Der ist doch sowieso zugekniffen.

Solange das nicht zur Spaltung und Desolidarisierung führt, ist der Familenanspruch im Wortsinn einfach berechtigt.

Denn auch homophobe Theoreitker wie Gerhard Amendt meinen:

"Das Recht auf Privatheit und ihr Schutz vor Diskriminierung gilt auch für homosexuelle Subkulturen."

Ungemütlich werden solche Leute erst, wenn die Unterdrückten aus ihrer Subkultur in die bürgerliche Belle Etage eindringen wollen.

Da heißt es dann bei besagtem Bremer Professor:

"Lifestyle-Freiheit kann mancherlei heißen; schwerlich aber heißt es, dass jede aus sexueller Neigung abgeleitete Elternschaftsphantasie zu akzeptieren ist. So wird zum Beispiel niemand auf den Gedanken kommen, im Namen von Lifestyle-Freiheiten anderen strafbare und schädliche Übergriffe nachzusehen, nur weil sie neurotischen Neigungen nachgehen möchten."

Der Pöbel muss also eins auf den Deckel kriegen, damit er Unten bleibt.

Das gilt natürlich nicht nur für unsereinen.


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