Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?22568

Der alte und neue Vorstand der Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V.: Brigitte Weigel, Christoph Michl und Erna Mijnheer (Bild: CSD Stuttgart e.V.)

Der Vorstand und die Organisatoren des CSD Stuttgart sind am Sonntag bei der 15. ordentlichen Jahresversammlung des Trägervereins wiedergewählt worden.

Die 255 Mitglieder der Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. setzten auf Kontinuität: Dem bisherigen ehrenamtlichen Orgateam wurde von den Anwesenden erneut einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Die Versammlung bestätigte ebenfalls den dreiköpfigen Vorstand. Christoph Michl, Erna Mihnheer und Brigitte Weigel leiten bereits seit vier Jahren Süddeutschlands größtes Kulturfestival für die Belange von LGBT.

Michl war im vergangenen Jahr von queer.de-Geschäftsführer Micha Schulze für seine "naive" Haltung gegenüber den Gegnern des Bildungsplans kritisiert worden (queer.de berichtete).

Der CSD Stuttgart 2015 findet vom 17. bis 26. Juli 2015 statt. Als Höhepunkt der Programmwoche zieht die 19. CSD-Polit-Parade am Samstag (25. Juli) durch die Stuttgarter Innenstadt. Erwartet werden dazu über 4.000 Demonstranten und mehr als 200.000 Zuschauer.

Das detaillierte Konzept des CSD 2015 wird anhand des gesellschaftspolitischen Leitthemas sowie Mottos und der Veranstaltungsplakate beim traditionellen CSD-Neujahrsempfang Mitte Januar im Stuttgarter Literaturhaus der Öffentlichkeit vorgestellt. (pm/dk)



#1 brandgefährlichAnonym
  • 29.10.2014, 21:59h
  • ein csd-"vorstand", der nicht einmal ansatzweise angemessen widerstand gegen die gemeinsamen aufmärsche von rechten und faschisten (stadt- und landesbekannte nazis) in stuttgart mobilisiert, sondern sogar noch gegen antihomophobe und antifaschistische aktivist_innen agitiert, ist nicht nur einfach politisch überflüssig. er ist brandgefährlich.

    dass auch so genannte "lsbttiq-netzwerke" dabei tatenlos zusehen und solche reaktionären anbiederer und opportunisten ebenso decken wie das nichtstun lokaler politischer verantwortlicher (oder gar die hofierung von homo-auslöschern im grünen staatsministerium) ist ebenfalls brandgefährlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 stromboliProfil
  • 30.10.2014, 09:19hberlin
  • Antwort auf #1 von brandgefährlich
  • tja, wenn die leistungsträger leistung tragen auf ihren schmalen schultern..

    Nur nicht zuviel aufladen.. immer bürgerlich korrekt bleiben und den zusammenhang mit dem einem unterdrückendem verdrängen.. dann wird man erfolgreich schwieger-tochter/sohn.

    Nebenbei : werden die mehrheitlich männlichen homos nun von frauen vertreten?

    Vieleicht sollte man den gewählten vorstand samt wahlberechtigte 255 mitglieder in die vorführung des filmes "Pride" zwingen..
    so sie lehren, dass solidarität auch was mit über den tellerand der eigenen "kontinuität" hinausblicken zu tun hat.

    Wer sich nur um die eigenen kleinlichen belange kümmert, lieber darauf achtet ob im standesamt auch das weiße tischtuch persilgewaschen ist, statt sich um wohnraumverdrängung, kiezauflösung und alltägliche lebensbedingungen wie einen lohn oberhalb der armutsgrenze zu kümmern, braucht denkanstöße von aussen!
    Und ja, es ist brandgefährlich nur homo sein zu wollen und die zusammenhänge nicht zu durchschauen...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 RepressionswelleAnonym
#4 Christoph MichlAnonym