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Dolly Parton hat in ihrer Karriere bereits mehr als 100 Millionen Alben verkauft

Die amerikanische Country-Sängerin stellt sich hinter Schwule und Lesben und kritisiert Christen, die mit Verweis auf ihren Glauben Homosexuellen Rechte absprechen.

Dolly Parton hat in einem Interview mit "Billboard" religiöse Aktivisten kritisiert, die Homosexuelle verurteilen. "Was Christen angeht, sobald diese Leute ein Urteil fällen, sündigen sie schon. Die Sünde, Menschen zu verurteilen, ist genauso schlimm wie jede andere Sünde, die sie anderen vorwerfen. Ich versuche einfach, jeden zu lieben".

Die 68-jährige, die selbst eine überzeugte Christin ist und schon mehrere Gospel-Alben aufgenommen hat, begründete ihre Verbundenheit mit der LGBT-Community auch damit, dass sie über Jahre dafür kämpfen musste, geschätzt und verstanden zu werden. "Ich denke, jeder sollte das Recht haben, so zu sein, wie man ist, und diejenige Person lieben zu dürfen, die man liebt", so die achtfache Grammy-Trägerin.

Youtube | Dolly wird uns immer lieben...

Schwule Stilikone

Parton gilt in der amerikanischen Schwulenszene als eine der Stilikonen, die auf einer Ebene mit Cher oder Madonna steht. Sie selbst hat in der Vergangenheit immer wieder positiv über ihre schwulen Fans gesprochen – und das immerhin in einem Teil der Musikbranche, der als besonders konservativ und homosexuellenfeindlich gilt. Kultstatus in der Szene hat auch ihr Zitat: "Ich hab viel Geld ausgegeben, um so billig auszusehen".

2011 berichtete die Sängerin, dass sie inkognito als Dolly Parton an einem Drag-Queen-Wettbewerb teilnahm. Damals sagte sie im Fernsehsender ABC: "All diese wunderschönen Drag Queens haben wochenlang an ihren Kleidern gearbeitet. Also bin ich auch über die Bühne gelaufen und die dachten, ich sei ein kleiner, schwuler Boy. Ich habe am wenigsten Applaus bekommen."

Außerdem setzte sie sich wiederholt für die politische Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein. So sprach sie sich bereits vor Jahren für die Ehe-Öffnung aus – also in einer Zeit, in der der frühere Hoffnungsträger Barack Obama öffentlich noch für die Ehe als exklusive Verbindung zwischen Mann und Frau warb. (dk)



#1 hypathiaProfil
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 PeerAnonym
  • 31.10.2014, 18:22h
  • Recht hat sie!

    Und das zeigt auch, wie verlogen und scheinheilig diese Religioten sind. Erzählen laufend, dass Jesus gerade auf die Ausgestoßenen zugegangen ist um ihnen beizustehen und dann schüren sie Hass und grenzen aus.
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#4 Tonner66Ehemaliges Profil
#5 JadugharProfil
  • 31.10.2014, 21:38hHamburg
  • Antwort auf #3 von Peer
  • Und ich sage euch, "Selig sind die Schwulen, den denen ist das Himmelreich", denn wenn jemand einen Anderen vom ganzen Herzen liebt, hat dadurch nicht gesündigt.

    Verdammt sind diejenigen, die ungerecht sind und Haß verbreiten und dafür sorgen, daß Andere mit ihren Schikanen gequält werden mit homophoben Gesetzen.
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