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Schätzung des Robert-Koch-Instituts

3.200 HIV-Neuinfektionen im Jahr 2013


Es sollen 14.000 Menschen in Deutschland mit HIV leben, ohne es zu wissen. Daher werden Kondome insbesondere bei One-Night-Stands empfohlen (Bild: Tomizak / flickr / by-nd 2.0)

Das Robert-Koch-Institut hat die Zahl der HIV-Neuinfektionen im vergangenen Jahr auf 3.200 geschätzt.

Das hat das Bundesinstitut am Montag im "Epidemiologischen Bulletin 44" (PDF) mitgeteilt. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Demnach gehörten 2.400 der Neuinfektionen in die Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Dazu kamen rund 550 Infektionen durch ungeschützte heterosexuelle Kontakte und 300 Infektionen durch intravenösen Drogenkonsum. Insgesamt lebten in Deutschland 80.000 Menschen mit HIV.

Die Deutsche Aids-Hilfe reagierte ermutigt auf die Statistik: "Die konstante Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist ein Erfolg der Prävention", erklärte Manuel Izdebski vom DAH-Vorstand. "Vergleichbare Länder melden mehr HIV-Übertragungen und einen Anstieg. Doch es könnte bei uns noch deutlich weniger Infektionen geben: Ein Rückgang ist machbar!"

Allerdings sei das Infektionsrisiko gestiegen, weil die Testraten bei Menschen mit erhöhten Ansteckungsrisiko zu niedrig seien. Es wird geschätzt, dass derzeit 14.000 Menschen in Deutschland leben, die noch nichts von ihrer HIV-Infektion wüssten.

Weil sie nicht behandelt werden würden, ist das Risiko einer Übertragung beim Sex ohne Kondom groß. Dagegen wolle die DAH vorgehen: "Eine vordringliche Aufgabe der Prävention besteht heute darin, Menschen zum Test zu motivieren, wenn sie ein Risiko hatten", erklärte Izdebski. Für höhere Testraten würden mehr anonyme und vertrauenswürdige Testangebote in den Lebenswelten der am stärksten betroffenen Gruppen benötigt, zum Beispiel in Aidshilfen, schwulen Zentren und Einrichtungen der Drogenhilfe sowie an geeigneten Orten für Migranten. Diese Angebote stellten zugleich eine optimale Beratung sicher.

Schwulen Männern und anderen Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko empfiehlt die Deutsche Aids-Hilfe, sich einmal im Jahr auf HIV testen zu lassen. (pm/dk)



17 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 rszuggAnonym
#3 Robby69Ehemaliges Profil
  • 03.11.2014, 19:09h
  • Safer Sex schützt euch selbst und eure Sex-Partner!

    Darum mein erneuter Aufruf an alle - ja, auch die Gummi-Müden:
    Ficken nur mit Kondom - und beim Blasen kein Sperma schlucken!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 NicoAnonym
  • 03.11.2014, 19:16h
  • Das sind 3.200 zu viel...

    Die Politik muss endlich mehr Geld in die Bekämpfung von HIV / AIDS stecken. Sowohl in Aufklärung als auch Forschung.
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#5 PorokusiAnonym
  • 03.11.2014, 20:45h
  • Antwort auf #2 von rszugg
  • Davon geht die Welt nicht unter. Wichtig war, dass du nen Test gemacht hast und es jetzt weißt. Alles kommt ins Lot. Lass dir von anderen hier nicht einreden, dass die Therapie nicht wirkt oder mit heftigen Nebenwirkungen verbunden ist. Ist alles quatsch ;).
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#6 Robby69Ehemaliges Profil
  • 04.11.2014, 09:33h
  • Antwort auf #5 von Porokusi

  • Unverantwortlicher gehts wohl nicht mehr! Statt einen HIV-Positives objektiv und sachlich über die FAKTEN - die er übrigens durchaus auch von der AIDS-Hilfe erfährt - bzgl. HIV und die entsprechende medikamentöse Therapie aufzuklären, verniedlichst bzw. verleugnest Du mit Deinen Ammenmärchen auch noch die Fakten. Das ist ja wohl das Letzte!
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#7 Tobi CologneAnonym
  • 04.11.2014, 10:18h
  • Antwort auf #4 von Nico
  • Frau Merkel gibt das Geld lieber notleidenden Bankern, deren Boni ansonsten ein paar Euro sinken würden...

    Schließlich muss man auch wenn man eine Bank in den Dreck gefahren hat, noch dafür belohnt werden...
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#8 jhgkAnonym
#9 seb1983
  • 04.11.2014, 15:55h
  • Antwort auf #7 von Tobi Cologne
  • Es ist unmöglich die Ansteckungsrate auf 0 zu drücken.

    Es wird immer Leute geben die sich nicht anschnallen, keinen Helm tragen, Rauchen, betrunken Auto fahren usw. usw.
    Ein gewisser Prozentsatz wird immer sagen: mein Leben, meine Verantwortung, mein Körper, meine Entscheidung.
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#10 PorokusiAnonym
  • 04.11.2014, 17:58h
  • Antwort auf #6 von Robby69
  • Ich finde es unverantwortlich, Menschen Angst vor einem positiven Testergebnis zu machen. Damit erhöht man nicht die safer Sex Quote, sondern erniedrigt die Testbereitschaft. Das frühe Wissen um die Infektion ist heutzutage jedoch sehr wichtig. Nach deinen letzten Kommentaren erwarte ich aber nicht wirklich, dass du das verstehst. Ich freue mich auf deine Antwort :))
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