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  • 04.11.2014           5      Teilen:   |

USA

Houston: Tausende bei homophober Kundgebung

Artikelbild
Reality-Star Phil Robertson bei seiner Rede am Sonntag

Am Sonntag haben sich im Vorfeld der US-Zwischenwahlen tausende christlich motivierte Homo-Gegner in Houston getroffen, um gegen eine Gleichbehandlungsverordnung der Stadt zu protestieren.

Die Veranstaltung fand in der Grace Community Church statt, einer protestantischen Megachurch. Die Teilnehmer kritisierten insbesondere die lesbische Bürgermeisterin Annise Parker. Die 58-Jährige gilt als leidenschaftliche Unterstützerin der Verordnung, die vorsieht, dass Homo- und Transsexuellen nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität der Zugang zu Dienstleistungen verwehrt werden darf. In Texas gibt es derzeit kein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz.

Bei der Veranstaltung nahmen viele bekannte Homo-Gegner teil, unter ihnen der republikanische Ex-Gouverneur Mike Huckabee, der Fox-News-Moderator Todd Starnes oder der Reality-TV-Star Phil Robertson, der bereits wiederholt Stimmung gegen Homosexuelle gemacht hatte (queer.de berichtete).

Viele der Teilnehmer trugen Shirts mit der Aufschrift: "Wir haben das Recht, Homosexuellen Dienstleistungen zu verweigern". In Reden wurde immer wieder davor gewarnt, dass christliche Konditoren oder Blumenhändler die Möglichkeit entzogen werden soll, Homo-Paare abzuweisen – und damit würden sie indirekt dazu gezwungen, die Homo-Ehe gutzuheißen.

Zeitgleich zur Veranstaltung der Homo-Gegner führten LGBT-Aktivisten in der Stadt einen "Positive Impact Day" durch, bei dem sie warme Kleidung für Obdachlose sammelten.

Homo-Gegner haben in den vergangenen Wochen bereits 31.000 Unterschriften gegen die Gleichbehandlungsverordnung gesammelt und könnten damit einen Volksentscheid erzwingen. Allerdings wollen LGBT-Aktivisten eine Überprüfung der Unterschriften durchsetzen, da viele gefälscht seien oder von Menschen außerhalb Houstons stammten. (dk)

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Tags: usa, houston, phil robertson
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Reaktionen zu "Houston: Tausende bei homophober Kundgebung"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
04.11.2014
14:46:43


(+1, 3 Votes)

Von Oliver43


Tja den homophoben Aktivisten "geht allmählich der Arsch auf Grundeis", weil mittlerweile 32 von 50 US-Bundesstaaten sowie der Hauptstadtdistrikt die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet haben und dies ebenso auf Bundesenebene anerkannt ist.

Und weitere Bundesstaaten dürften in den kommenden Wochen durch Gerichtsentscheidungen noch folgen. Bin mal gespannt, wann die Bundesstaaten Florida und Texas folgen.

------

Erstmal aber wird heute in den USA gewählt (Midterm-Elections)...


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#2
04.11.2014
14:49:15
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Nanu? Noch gar keine Beschwichtigungskommentare von
T.J.-usw-nicknamen?

Um ewiggestrige,religionsvernebelte Haßprediger zu finden, braucht man wirklich nicht bis nach Amerika zu reisen. Hierzulande haben wir Kuby, Geis, Irmer und Konsorten, die allesamt am Rock der Bundesmutti hängen und von ihr hofiert werden.
Nicht zu vergessen, die Hetzer von ProSonstwas, die AfD-Kläffer und ihre "Demo für alle..."-Marschierer samt EU-Störchin.
Merken deren Mitläufer denn gar nicht, wie sie mit einfachen Parolen manipuliert und benutzt werden?
Sicher nicht, mitlaufen und nachblöken ist ja viel bequemer als selber denken und selber sehen!
Mir ist zwar schlecht, aber ich habe keine Angst vor denen. Weil ich weiß, auch wir sind viele, und wir bitten nicht um unsere Rechte, wir fordern sie laut ein.


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#3
04.11.2014
18:43:22


(+3, 3 Votes)

Von Marten


"Am Sonntag haben sich im Vorfeld der US-Zwischenwahlen tausende christlich motivierte Homo-Gegner in Houston getroffen, um gegen eine Gleichbehandlungsverordnung der Stadt zu protestieren."

Immer wieder sind es die Religionen, die Hass und Zwietracht verbreiten...


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#4
05.11.2014
10:27:18


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Houston hat ein Problem!


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#5
06.11.2014
14:18:36


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User Monster_Baby
Antwort zu Kommentar #2 von Foxie


"...wir bitten nicht um unsere Rechte, wir fordern sie laut ein..."

Da bin ich wohl etwas pessimistischer als Du. Ich sehe keine LGBT*s, die lautstark ihre Rechte einfordern. In den jeweiligen Foren, schreiben viele, dass ihnen gleiche Rechte zustehen - was ja auch so ist. Aber Minderheiten bekommen ihre Rechte nicht durch die Mehrheit geschenkt, die muss man sich nehmen. Da wären wir wieder bei dem laut einfordern - ich sehe leider viel zu wenige, die realisieren, dass die LGBT*-Rechte in Gefahr sind und dieser Entwicklung etwas entgegensetzen. Schreiben und tun sind zwei Paar Schuhe...


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