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  • 05.11.2014           3      Teilen:   |

Bundesgericht ordnet Gleichstellung an

Kansas muss Ehe öffnen

Kansas könnte der 33. Bundesstaat in Amerika sein, der Homo-Paare gleichstellt
Kansas könnte der 33. Bundesstaat in Amerika sein, der Homo-Paare gleichstellt

Ein Bundesrichter hat das Eheverbot im US-Bundesstaat Kansas am Dienstag für verfassungswidrig erklärt.

Richter Daniel Crabtree erklärte, dass der Ausschluss von Schwulen und Lesben von dem Institut gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der US-Verfassung verstößt. Er berief sich wie dutzende Urteile zuvor auf eine Entscheidung des Supreme Courts vom Juni 2013, in der ein Bundesgesetz gekippt wurde, das die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Ehen untersagt (queer.de berichtete).

Die Bevölkerung von Kansas hatte 2005 mit 70 Prozent dafür gestimmt, ein Verbot der Eheschließung für Schwule und Lesben in der Regionalverfassung zu verankern. Dieses Referendum sei aber ungültig, weil es die Grundrechte von Homosexuellen verletze, so Crabtree.

Der Richter setzte das Urteil für eine Woche aus, um der Regionalregierung die Möglichkeit zu geben, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Der republikanische Gouverneur Sam Brownback, der sich bei der Gouverneurswahl am Dienstag mit vier Prozentpunkten Vorsprung gegen seinen demokratischen Widersacher durchsetzte, wird voraussichtlich versuchen, die Ehe-Öffnung zu verhindern. Der überzeugte Katholik hat Homosexualität in der Vergangenheit wiederholt als unmoralisch und als "Verstoß gegen das Naturgesetz" bezeichnet.

Bislang haben 32 der 50 US-Bundesstaaten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet (queer.de berichtete). Die Zahl hat sich allein in diesem Jahr fast verdoppelt. (dk)

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Tags: kansas, usa, homo-ehe, ehe-öffnung, sam brownback
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Reaktionen zu "Kansas muss Ehe öffnen"


 3 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
05.11.2014
16:12:36


(+1, 5 Votes)

Von Marek


Toll!

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ziel...


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#2
05.11.2014
16:15:22


(+1, 5 Votes)

Von Joonas


"Dieses Referendum sei aber ungültig, weil es die Grundrechte von Homosexuellen verletze"

Sehr richtig!

Es kann doch nicht sein, dass der homophobe Mob, der sich von konservativen Politikern und religiösen Fanatikern aufwiegeln lässt, über elementare Menschenrechte entscheiden darf.

In einer Demokratie müssen Grundrechte über allem stehen!

Auch über Volksentscheiden. Ansonsten wäre das eine Scheindemokratie, die sich zwar mit Volksentscheiden angeblich basisdemokratisch gibt, aber durch die Abschaffung demokratischer Grundrechte keine Demokratie mehr ist!


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#3
05.11.2014
16:34:43


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wieder eine deftige Watsche für die Homogegner!


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