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  • 12. Januar 2005, noch kein Kommentar

Montgomery Ein republikanischer Abgeodneter des Repräsentantenhauses des US-Bundesstaates Alabama hat eine Gesetzesvorlage eingereicht, die es dem Staat verbieten soll, homosexuelle Kultur zu unterstützen. Die Vorlage HB 30, eingereicht von Gerald Allen, würde den Einsatz von öffentliche Geldern bei Aktivitäten verbieten, die Homosexualität unterstützen, anerkennen oder gar bewerben. Sollten öffentliche Angestellte gegen das Gesetz verstoßen, drohen ihnen eine Geldstrafe bis zu 2.000 US-Dollar und eine Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr, so die Vorlage. Kritiker bemängeln, unter das Gesetz fielen dann Bücher, Theaterstücke und Lieder von homosexuellen Autoren oder mit homosexuellen Inhalten oder Charakteren ebenso wie Aufklärungsmaterial an Schulen. Der Vorlage werden jedoch kaum Chancen auf Verabschiedung eingeräumt. Ein ähnliches Gesetz, dass es Schulen und Behörden verbot, für Homosexualität zu werben, war jedoch als "Section 28" einige Jahre in Großbritannien in Kraft und ließ angesichts der weiten Interpretationsmöglichkeit viele Aufklärungs- und Hilfebemühungen scheitern. (nb)