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Carl DeMaio hofft, dem Demokraten Scott Peters den Wahlkreis in San Diego abnehmen zu können

Am Dienstag sah es so aus, als ob mit Carl DeMaio der erste offen schwule Republikaner einen Sitz im US-Repräsentantenhaus erobern könnte – doch jetzt liegt er knapp hinter seinem demokratischen Mitbewerber.

DeMaio hatte am Wahlabend mit 50,3 Prozent vor Scott Peters gelegen, der seit 2013 den 52. kalifornischen Wahlkreis von San Diego vertritt. Zu diesem Zeitpunkt wurden aber noch keine Briefwahlstimmen mitgezählt. Nach der Auszählung eines Teils dieser "Absentee ballots" kommt DeMaio nach Angaben des Wahlamtes nun nur noch auf 49,73 Prozent. Er hat demnach 861 Stimmen weniger als Peters – bei mehr als 150.000 abgegebenen Stimmen. Das Wahlamt hofft, bis Samstag alle Stimmen ausgezählt zu haben, um am Montag den Gewinner zu verkünden.

Es könnte allerdings noch länger dauern, bis ein Endergebnis feststeht: Bei solch knappen Ergebnissen hat der Unterlegene das Recht, eine komplette Neuauszählung zu verlangen. In der Vergangenheit gab es auch gerichtliche Klagen gegen ein Ergebnis. Im Extremfall könnte sich die Auseinandersetzung noch bis ins nächste Jahr ziehen.

Carl DeMaio ist ein 40-jähriger ehemaliger Stadtrat von San Diego und hat seine sexuelle Orientierung nie versteckt. Er gibt sich als "neuer Republikaner", der die Partei modernisieren will, um etwa Homosexuelle oder ethnische Minderheiten anzusprechen.

Sein Gegner Scott Peters gilt als konservativer Demokrat, ist aber ein Anhänger der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben. Paradoxerweise wurde er trotzdem von der erzkonservativen "National Organization for Marriage" unterstützt, die sich dem Kampf gegen die Gleichbehandlung von Homosexuellen verschrieben hat. Grund: Die Lobbygruppe kämpft insbesondere dafür, die republikanische Partei auf LGBT-feindlichem Kurs zu halten.

Bei den Wahlen am Dienstag haben die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus ausgebaut und außerdem den Senat von den Demokraten zurückerobert (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 jaykayProfil
#3 jhgkAnonym
  • 07.11.2014, 17:53h
  • Lieber ein US-Demokrat ,als ein schwuler Republikaner.Wäre es ein schwuler US-Demokrat ,noch besser!
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#4 genderAnonym
  • 09.11.2014, 19:11h

  • Gender als equality of Loretta Lynch of Obama of the USA ist Übergang vom Faschismus, Rassismus zur Gleichstellung, Ehen für alle und Liberalismus.
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