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  • 08.11.2014           1      Teilen:   |

"Forever Butt"

Das Prinzip "geil und glücklich"

Artikelbild
Rosa Raufaserpapier, intellektuell und gleichzeitig herrlich versaut: das unkonventionelle "Butt Magazine" hat viele andere Schwulenzeitschriften überlebt

Der neue Text- und Fotoband "Forever Butt" aus dem Taschen Verlag vereint das Beste und Schrägste aus dem "Butt Magazine", von 2001 bis heute.

Im Taschenbuchformat, pink und superschwul: So erschien im Frühjahr 2001 die erste Ausgabe von "Butt" und fegte mit einem Schlag sämtliche Klischees der Mainstream-Homopresse beiseite. Seitdem hat das Magazin es geschafft, seine Unabhängigkeit zu bewahren; statt eines glatten kommerziellen Stils bietet es knallharte Interviews, offenherzige Fotos und einen erfrischend direkten Blick auf Sex zwischen Männern.

Mit dem einfachen Grundprinzip "geil und glücklich" gelang es "Butt" immer wieder, einige der weltbesten Autoren und Fotografen für sich zu gewinnen. Die beliebten "Butt"-Partys und das soziale Netzwerk des "Club Butt" haben derweil eine internationale Armee von treuen Freunden und Fans zu einer sexy Solidargemeinschaft zusammengeschweißt.

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Material aus inzwischen raren Sammlerausgaben

Die Anthologie zum 13. Verlagsjubiläum ist im Kölner Taschen Verlag erschienen
Die Anthologie zum 13. Verlagsjubiläum ist im Kölner Taschen Verlag erschienen

Die "Butt"-Herausgeber Gert Jonkers und Jop van Bennekom lassen mit der gut bestückten Anthologie "Forever Butt", die jetzt im Taschen Verlag erschienen ist, einige der besten und aufregendsten Momente aus über zehn Jahren Revue passieren: Material aus inzwischen raren Sammlerausgaben des Magazins, coole Bilder und Interviews mit Stilikonen wie Gore Vidal, François Sagat, Marc Jacobs und Perez Hilton.

In typischer "Butt"-Manier zelebriert das Buch Sex als heiter-lässige, soziale und auch Albernheiten nicht abgeneigte Angelegenheit, ist aber, wie Wolfgang Tillmans in seiner Einleitung schreibt, "zuallererst einfach faszinierender Lesestoff". Das eigene Magazin wird dabei bewusst nicht bierernst genommen, wie bereits der Untertitel "The Ultimate Compendium of the Best and the Baddest from Butt Magazine" zeigt.

Jop van Bennekom und Gert Jonkers, die beiden Herausgeber, Verleger, Unternehmer und Allround-Medienfreaks, führen ihren unnachahmlichen Verlag nun schon seit über einem Jahrzehnt. Beide wurden in der dünn besiedelten niederländischen Provinz Gelderland geboren, lernten sich aber erst in den späten 1990er-Jahren bei der Arbeit an einer Monatszeitschrift in Amsterdam kennen.



Magazine auch für bekleidete Herren

"Butt" gründeten sie 2001 nach einem leicht alkoholisierten Arbeitstreffen in Amsterdams illustrer Schwulenbar "Spijker". Als im Jahr 2006, ebenfalls im Taschen Verlag, eine Kompilation der ersten fünf Jahre des Magazins erschien und zum absoluten Bestseller wurde, war der Erfolg von "Butt" besiegelt.

Weniger bekannt ist, dass Jop und Gert mit dem Launch von "Fantastic Man", einem Mode- und Stylemagazin für Männer, bereits 2005 ihre Produktpalette erweiterten und den Blick nunmehr auch auf bekleidete Herren richteten. Mit Witz, ausführlichen Interviews, Stil-Anthropologie, einem eigenwilligen Design und der Weigerung, die Leser als reine Konsumenten zu betrachten, konnte "Fantastic Man" einige neue Maßstäbe in der Welt der Modezeitschriften setzen.

Vor vier Jahren riefen die beiden Holländer zudem in London, ihrer zweiten Wahlheimat, eine Schwesterpublikation, "The Gentlewoman", ins Leben. (cw/pm)

  Infos zum Buch
Gert Jonkers, Jop van Bennekom (Hrsg.): Forever Butt. The Ultimate Compendium of the Best and the Baddest from Butt Magazine. Anthologie in englischer Sprache. Hardcover. Format: 16,5 x 23,3 cm. 536 Seiten. Taschen Verlag. Köln 2014. 29,99 €. ISBN 978-3-8365-5157-1
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit bei Amazon
» Homepage des Butt Magazine
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Tags: butt magazine, forever butt, gert jonkers, jop van bennekom, taschen verlag
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Reaktionen zu "Das Prinzip "geil und glücklich""


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
08.11.2014
23:45:11


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Dieses Magazin ist auf jeden Fall nicht das, was es im Titel trägt: für'n A****!


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