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Klaus Lederer steht bereits seit neun Jahren an der Spitze der Berliner Linkspartei

Der schwule Politiker Klaus Lederer wurde am Samtag für zwei weitere Jahre zum Vorsitzenden der Linkspartei in der Hauptstadt gewählt. Die Delegierten des Landesparteitages bestätigten den 40-Jährigen mit 70,1 Prozent der Stimmen im Amt. Vor zwei Jahren hatte er nur 66,4 Prozent erhalten.

Lederers Gegenkandidat, der selbst in der Partei recht unbekannte Norbert Pultermann aus Spandau, kam auf 7,9 Prozent der Stimmen. Damit Lederer, der bereits seit neun Jahren Parteichef ist, überhaupt noch einmal antreten durfte, war zuvor die Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der Delegierten notwendig. Dieses Quorum wurde mit 75,9 Prozent deutlich erreicht.

Als Parteichef und in der früheren rot-roten Regierungskoalition hat Lederer, der seit 2003 auch Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses ist, einen Schwerpunkt auf die Queer-Politik gelegt. So war er etwa an der Einführung der "Initiative sexuelle Vielfalt (ISV)/Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie" maßgeblich beteiligt.

Geboren wurde Klaus Lederer in Schwerin, aufgewachsen ist er in Frankfurt an der Oder. Mit seinen Eltern zog er 1988 nach Berlin-Hohenschönhausen. Heute lebt er zusammen mit seinem eingetragenen Lebenspartner in Prenzlauer Berg. (cw)