Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 10.11.2014           6      Teilen:   |

Konzert in St. Petersburg

Elton John kritisiert Gesetz gegen "Homo-Propaganda"



Der britische Popstar Elton John hat sich am Sonntag bei einem Auftritt im St. Petersburger Eispalast gegen das Gesetz gegen Homo-Propaganda ausgesprochen.

Ich habe nicht viel Ahnung von Technologie, aber ich liebe mein iPad. Diese Geräte sind erstaunlich, oder? Die Art, wie sie uns verbinden mit Dingen und Menschen, die wir lieben. Es war würdevoll, dass St. Petersburg ein Denkmal für Steve Jobs eingerichtet hat, den bemerkenswerten Gründer von Apple. Aber letzte Woche wurde es als "homosexuelle Propaganda" angesehen und entfernt.

Kann das wahr sein? Das Andenken an Steve wird umgeschrieben, weil sein Nachfolger, Tim Cook, schwul ist? Macht das auch aus iPads "Homo-Propaganda"? Ist die wunderschöne Musik von Tschaikowsky "sexuell pervers"?

Als schwuler Mann habe ich mich immer willkommen gefühlt hier in Russland. Geschichten über russische Fans – Männer und Frauen, die sich verliebten, als sie zu "Nikita" tanzten, oder ihre Kinder, die "Circle of Life" mitsingen – bedeuten mir sehr viel.

Wenn ich nicht ehrlich bin über das, was ich bin, könnte ich nicht diese Musik schreiben. Das ist nicht "Homo-Propaganda". Das ist, wie ich Leben ausdrücke. Wenn wir beginnen, Leute dafür zu bestrafen, verliert die Welt ihre Menschlichkeit."



Nach der Rede, die auf Russisch übersetzt wurde, sang Elton John das Lied "I believe in Love". Bereits im letzten Dezember war er in Russland aufgetreten und hatte sein Konzert einem ermordeten Schwulen gewidmet (queer.de berichtete).

In der letzten Woche hatte eine private Firma das von ihr gestiftete Jobs-Denkmal abbauen lassen und das unter anderem mit dem Gesetz gegen "Homo-Propaganda" begründet (queer.de berichtete). Während von Anfang an klar war, dass es nicht wirklich zu einem Konflikt mit dem Gesetz gekommen wäre, lassen weitere Pressemitteilungen des Unternehmens die Frage offen, ob es sich bei der Aktion um Homophobie oder eine Art PR unter Ausnutzung von Homophobie handelt. Ein Angebot des sozialen Netzwerks vKontakte, das Denkmal aus eigenen Mitteln wieder aufbauen zu lassen, hat die Firma abgelehnt. (nb)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 6 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 369             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: elton john, russland, homo-propaganda, st. petersburg
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Elton John kritisiert Gesetz gegen "Homo-Propaganda""


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
10.11.2014
19:54:59


(-4, 6 Votes)

Von hugo


Elton John geht mir schon lange auf den Keks, er ist einfach nur nervig. Besser wärs, er würde sich nur mit seiner Musik beschäftigen. Von allen anderen Dingen versteht er nämlich nichts.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
10.11.2014
20:08:20


(+3, 3 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013


Elton Johns öffentliche Äußerungen zur Gesellschaftspolitik erinnern mich an die Ups and Downs seiner Karriere: Mal "Madman across the Water", mal "Island Girl". In St. Petersburg hatte er wohl einen seiner besseren Tage. Die diskriminierten Lesben und Schwulen in Russland werden seine Worte zu schätzen wissen, nehme ich an.
Musikalisch würde ich mir von ihm neue Songs im Stil von "Levon", "Someone saved my Life tonight" oder auch "Wasteland" und "It's getting dark in here" wünschen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
11.11.2014
00:38:10


(+1, 3 Votes)

Von sperling


>"Wenn ich nicht ehrlich bin über das, was ich bin, könnte ich nicht diese Musik schreiben."

na, das scheint aber ein paar jahrzehnte lang ganz ertragreich funktioniert zu haben...

trotzdem gut, dass er sich endlich mal ein paar worte abringt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
11.11.2014
07:49:52


(+6, 6 Votes)

Von vulkansturm
Antwort zu Kommentar #1 von hugo


Wenn Elton John in Russlannd ein Konzert gegeben hätte, ohne Worte gegen die Homophobie dort zu finden, wäre das Ihrer Meinung nach weniger "nervig" gewesen?. Ich denke eher, dass ein Weltstar vom Format von Elton John geradezu dazu verpflichtet ist, wenn er dort auftritt. Wenn er sich in Russland wie von Ihnen gewünscht, nur auf seine Musik beschränken würde, das wäre wirklich "nervig".


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
11.11.2014
08:13:59


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wahre Worte eines großen Künstlers!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
18.11.2014
08:34:31


(-1, 3 Votes)

Von Martin28a
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Hat er nicht letztens noch ganz was anderes gesagt ?
Er ist nicht so glaubwürdig in meinen Augen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Queer.de-Blog

Top-Links (Werbung)

 MEINUNG



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
"Looking: The Movie" im Oktober im deutschen TV Coming-out einer werdenden Mutter Zwei schwule Männer in Berlin-Mitte niedergeschlagen Bettina Böttinger traut sich nach Greifswald
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt