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Kommentare zu:
FAZ hetzt erneut gegen Schulaufklärung


#57 TheDadProfil
  • 24.11.2014, 22:17hHannover
  • Antwort auf #53 von Sarah
  • ""- Der Klassensprecher wird von der Klasse gewählt (..normalerweise geschieht dies nicht am Elterabend, da die Schüler dort meist nicht anwesend sind zumindest ist das an unseren Schule so),""..

    Was war an den Sätzen oben unverständlich, wenn dort steht :

    ""UND :Jede Schulklasse hat einen Elternabend.Dort wählen sie einen Eltern-Klassensprecher""
    usw.. ?

    Hier ging es um die Organisation der ELTERN !

    "Analog dazu" bedeutet hier, die Schülerorganisation ist parallell zu den Eltern-Strukturen aufgebaut !

    Für Doofe :
    JEDE Klasse hat einen Eltern-Sprecher und einen Schüler-Sprecher..

    Jeder Jahrgang auch..
    Jede Schule hat Eltern-Sprecher UND Schüler-Sprecher, jeder Bezirk oder Region einen Regions-Elternrat und einen Regions-Schülerrat, jedes Bundesland einen Landes-Elternrat und einen Landes-Schüler-Rat..

    Diese beiden zuletzt genannten Bei-Räte haben beratende Funktion bei der Landesschulbehörde die in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium die Bildungspläne erstellt, und damit ist die Behauptung der Bildungsplangegner, sie wären als Eltern nicht gehört worden, schlichtweg gelogen !

    Sie haben sich vielleicht nicht beteiligt, weil sie keinem der genannten Gremien angehört haben..

    Das ist aber etwas anderes, als nicht gehört zu werden, und wer sich nicht beteiligt und sich hinterher beschwert, hat selber Schuld, wenn seine Einwände ungehört bleiben !

    Was den Link zu diesem ominösen Blogg angeht..

    Steht viel interessantes drin, aber eben auch keine Zahlen die nachweisen würden, das LGBTTIQ-Jugendliche KEIN erhöhtes Suizid-Risiko haben..

    Für einen "Wissenschafts-Blogg" der auf ein Impressum verzichtet, damit eine Verifikation der publizierenden Personen als Fachreferenten aus dem Weg geht, ist die Behauptung es sei nicht so, ohne eigene Zahlen zu nennen, ziemlich unwissenschaftlich, zumal sich der Beitrag nur mit den Behauptungen und Gegenbehauptungen der verschiedenen Petitionen befaßt, nicht aber mit den von Dir in Anrede gestellten angeblich schlechten Statistiken, die empirische Fehler aufweisen würden..

    Die Quelle zu den Statistiken ist hier mehrfach genannt, und Du solltest sie einfach lesen, anstatt einen ungenannten Blogger zu verlinken, der die Gegenbehauptung aufstellt die sich in seinem Satz verkürzt offenbart :
    ´weil beide petitionen gegenteiliges behaupten ist beides zweifelhaft´..

    Das ist einfach zu dünn, denn die VERMUTUNG des Bloggers "suizidale jugendliche hätten vielleicht andere dinge im kopf als ausgerechnet an empirischen studien über die gründe ihres suizides teilzunehmen", offenbart zumindest die Unkenntnis des Bloggers, das Statistiken nicht immer durch Informationen zusammengeschrieben werden, denen man den Probanden in vollem Bewußtsein Teil einer Studie oder Statistik zu sein, entlockt hat..

    Wäre das so, gäbe es schlichtweg keine Sterbe-Statistiken..

    ""Und selbst wenn die Elternräte und Landeselternbeirat von bestimmten Schule dem zugestimmt hätte, was mit Sicherheit nicht alle waren, spricht das nicht für die Meinung aller Eltern, deren Kinder Schüler sind.""..

    "bestimmte Schulen" ?

    Du bist nicht in der Lage die Struktur der Eltern-Vertretung zu erfassen ?

    Muß man hier Bilder aufmalen um zu erklären das der Landes-Elternbeirat ALLE Schulen des Landes vertritt, weil JEDE Schule einen eigenen Vertreter in ihn sendet, und dieser von ALLEN Eltern einer Schule gewählt werden kann ?

    Wer sich an solchen Wahlen nicht beteiligt kann sich nicht darüber beschweren nicht gefragt worden zu sein, denn SO funktioniert Demokratie nun mal !

    ""Zumal ich gerne mal den Beleg dafür hätte, dass alle Elternbeiräte für diesen Bildungsplan waren mit dem Wissen, was für Unterrichtsmaterialien dafür vorgesehen werden. ""..

    Die Zustimmung des Elternbeirates UND des Schülerbeirates B-W ist im entsprechendem Artikel dazu verlinkt !

    Und NEIN !
    Es gab dazu kein
    "Wissen, was für Unterrichtsmaterialien dafür vorgesehen werden",
    weil es diese Vorschläge die Du hier ständig aufzählst im Bildungsplan gar nicht gibt !

    Welche Materialien vorgesehen werden, und vor allem welche Materialien aus Landesmitteln dazu beschafft werden können, entscheidet sich nämlich erst, wenn aus dem Bildungsplan ein LEHRPLAN erstellt wird, der dann verbindlich vorschreibt, welche Unterrichts-Ziele erreicht werden sollen !

    Wir reden hier die ganze Zeit über einen Bildungsplan !
    Der Bildungsplan formuliert ZIELE !
    SONST NICHTS !

    In einem Bildungsplan gibt es weder Vorschläge dazu welche Materialien VERBINDLICH zum Einsatz kommen sollen, noch den Auftrag an Lehrer mit Schülern Gedanken-Spiele zur wirtschaftlichen Situation von Bordellen durchzuspielen !

    LES ENDLCIH DEN BILDUNGSPLAN !

    Er ist hier im entsprechedem Artikel als PDF verlinkt !

    Es nervt ständig so eine Scheiße lesen zu müssen die auf FALSCHEN INFORMATIONEN basiert, die von den Gegner VORSÄTZLICH VERBREITET werden !

    Und von Leuten die das einfach so glauben und nachplappern !

    ""Auch Eltern, Opa, Oma, Bruder etc., die nicht in Elternbeiräten sitzen haben das Recht gegen diesen Bildungsplan zu demonstriere oder in zu kritisieren.""..

    Äh ?
    NÖÖÖ !

    Ich hätte als Schulsprecher vehement dagegen protestiert wenn mein OPA bestimmen will, was ich an einer Schule lernen darf, und was nicht !

    ""Nein, ich habe wieder einen Beitrag geschrieben, der nicht von Queer veröffentlich wurde. Zumal ich dir schon gesagt habe, dass man meinem Beitrag mit vollen Quellenangaben auf Facebook einsehen kann und du auch bestimmt jemand kennst, der dort angemeldet ist.""..

    Nein, kenne ich nicht..
    Und nein, brauche ich auch nicht lesen, denn Du erkennst den Blödsinn nicht, der sich hinter dieser Frage und der Behauptung, und damit auch hinter der Quellenangabe steht :

    ES GIBT SOLCHE FRAGEN AN SCHÜLER IN DEN SCHULEN NICHT !

    Was es allerdings gibt sind solche Fragen die von Schülern gestellt werden..
    Und da erschließt sich mir jetzt nicht, wieso man diese Fragen nicht altergerecht beantworten sollte ?

    ""Ich meine Belege für deine explizite Ausformulierung seiner Ansichten im letzten Beitrag. Nichts desto trotz ändern deine Erfahrungen in diesem Bereich nichts an den Unterrichtsmaterialien oder den Untersuchungen zu den Studien. ""..

    Ist das absichtlich ?

    Die Belege seiner Ansichten STEHEN IN DER PETITION !

    Und solche Materialien GIBT ES NICHT IN DEN SCHULEN !

    Wenn es sie gäbe, würde ich sie nutzen, da kannst Du dir sicher sein !

    Denn nichts geht über eine vernünftige und UMFASSENDE Aufklärung um bestehende Vorurteile bei den Schülern auzuräumen die sie aus den Familien mitbringen und in der Schule ausleben, wenn sie Mitschüler als "Schwuchtel" oder "schwule Sau" beschimpfen !

    ""MAN MUSS SICH MIT DEM ARGUMENT AN SICH BEFASSEN. Das habe ich gemeint. ""..

    Äh ?
    Das Haupt-Argument von Frau Kelle z.B. ist die Behauptung, Homosexualität sei nicht Teil des Schöpfungsplanes von Gott..

    Wie aufwendig muß man solche "Argumente" als absurd entlarven, bis sie auch von Dir als absurd erkannt werden ?

    ""Und heißt immer noch: Homophobie, homophob und nicht "homophobistisch" und "Homophobistin" gibt es auch nicht müsstest du eigentlich wissen, wenn du so vetraut mit der Materie bist. ;) ""..

    Nöö..
    Den Gebrauch der Sprache bestimmen die Betroffenen..

    Homophobie ist ein untauglicher Begriff, weil die vorliegende Abneigung von Homosexualität keine Angst im Sinne von Phobie darstellt, sondern ein HASS gegen eine Minderheit..

    Da die Auswirkungen die gleichen sind wie beim Rassismus, der sich aus ähnlichen Gründen gegen eine Minderheit richtet, haben sich einige User hier angewöhnt den Begriff Homophobismus zu nutzen, und ihn so in die Diskussion einzuführen..

    Wir Schwulen haben in den Siebzigern den Begriff Schwul, der zuvor nur eine beleidigende Aussage beinhaltete, für uns okkupiert, und ihn zu einer Eigenbezeichnung gewandelt, die unser Lebensgefühl beschreibt..
    Gesellschaft hat sich inzwischen daran gewöhnt, und an den Begriff Homophobismus wird sie sich auch gewöhnen..

    ""- Du hast eine Behauptung aufgestellt (Homosexualität ist angeboren, nicht sozialisiert, durch psychische Einflüsse bedingt) und ich habe dich gebeten sie zu belegen - zumal es hier gar nicht speziell um dich geht. Aber das ist nicht unverschämt, sondern kritisch. ""..

    Hm.. Schauen wir mal..

    Ist es also dann auch nur "kritisch" einen dunkelhäutigen Menschen zu fragen, warum seine Haut mehr Pigmente hat, als die hellerer Haut-Typen ?
    Und ihn nebenbei zu fragen ob er das für bilogisch natürlich hält ?

    Darf man diese Frage entsprechend umformuliert auch einem Angehörigen der Tenthausend Nations fragen, und anfügen ob er wirklich auf natürliche Weise zu seiner rötlichen Haut gekommen ist ?

    ""Das ist mein Standpunkt. Und wissenschaftlich gesehen, ist das auch noch nicht sauber erforscht.""..

    Das muß auch gar nicht erforscht werden, so lange nicht klar ist, ob Heterosexualität angeboren ist..

    Der Punkt dahinter ist nämlich, wem nutzt diese Information zu welchem Zweck..

    Nehmen wir einmal an, Homosexualität entstünde tatsächlich ausschließlich durch die Sozialisation, "psychische Einflüße", oder die Verwendung von Weichmachern in Plastiktüten..

    Was wäre wohl das Ergebnis dieser Erkenntnis ?
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#56 David77Anonym
  • 21.11.2014, 22:35h
  • Antwort auf #53 von Sarah

  • Ach so, obwohl wir WISSEN (!!!), dass wir uns unsere orientierung NICHT ausgesucht haben, dürfen wir nicht sagen, dass sie uns in die wiege gelegt ist und müssen belegen, dass wir nicht durch psychische einflüsse so "gemacht" werden? Das ist mehr als unverschämt! Ach ja, erfahrungen zählen ja nicht. Ich habe noch nie gehört, dass man dies von heten verlangt. Aber die sind wohl von geburt so, gell?! Was soll denn der zweck davon sein, wenn man es zuende denkt? Doch nur, dass man rumdoktern will, und man die leute erst drängen will sich doch "reparieren" zu lassen. Das ist genau der druck, der betroffene erst zu leidenden macht, weil sie dann für einen fehler halten. Und was sollen denn die ursachen sein? Dazu verführt? Durch frühe aufklärung? Komisch, ich hatte mit 12 schon konkrete fantasien ohne zu wissen dass es homosexualität ist und dass es sie gibt. Dass man sich auch in mann verlieben und in einer beziehung leben und man dazu stehen kann, wusste ich erst mit 20.
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#55 David77Anonym
#54 David77Anonym
  • 21.11.2014, 20:34h
  • Antwort auf #52 von Sarah

  • Ach so. Aber da die bildungsplangegner keine persönlichen erfahrungen mit homosexuellen haben, diskutieren die also sachlich und wissen besser, wie es den homosexuellen jugdendlichen geht? Und haben nicht etwa vorurteile? Und sind auch nicht von religiösen ansichten emotional geprägt? Und die gründe, weshalb sich jugendliche im coming out umbringen haben NICHTS damit zu tun, sondern sind dieselben faktoren wie bei heterosexuellen jugendlichen auch? Also wäre ich in meiner jugend auch als hete genauso suizidgefährdet gewesen wegen derselben faktoren? Oder wie erklärt man sich dann dieselbe suizidrate? Auf die sachliche erklärung bin ich mal gespannt. Ps ich gehöre zur generation die ohne internet aufwuchs. Wo hätte ich mich da informieren sollen und wie wäre ich erreicht worden, wenn dies die schule nicht dafür zuständig war?
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#53 SarahAnonym
  • 21.11.2014, 20:25h
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • * BLÖDSINN !Das kann auch jeder erkennen der sich die Bilder der Demonstranten gegen den Bildungsplan in B.-W. anschaut..Die meisten Demonstranten waren so alt, das man ihnen bedenkenlos unterstellen kann keine schulpflichtigen Kinder mehr zu haben ! UND :Jede Schulklasse hat einen Elternabend.Dort wählen sie einen Eltern-Klassensprecher..Diese bilden in ihrer Gesamtheit den Schul-Elternbeirat..Daraus entwickelt sich der Stadt-Eltern-Beirat und der Regions-Elternbeirat, und der Landeselternbeirat..DAS sind die Eltern deren Kinder davon betroffen sind, und genau diese Menschen sind beteiligt gewesen und haben dem Entwurf der Regierung B.-W. zugestimmt ! Analoges gilt zu den Schüler-Vertretern die jeweils ein Gegenbild zu den Eltern-Beiräten bilden..Wer nicht weiß wie sich solche Beiräte bilden, und sich nicht als Eltern oder Schüler entsprechend daran beteiligt, kann dem System nicht später vorwerfen irgendwie ausgeschlossen zu sein, bloß weil er sich nicht drum gekümmert hat..Aber das nur mal so nebenbei..""

    - Der Klassensprecher wird von der Klasse gewählt (..normalerweise geschieht dies nicht am Elterabend, da die Schüler dort meist nicht anwesend sind zumindest ist das an unseren Schule so), die Klassensprecher wählen den Schulsprecher und die Elternsprecher werden auf dem Elternabend für die jeweilige Klasse gewählt den weiteren Verlauf kenne ich nicht.
    Und selbst wenn die Elternräte und Landeselternbeirat von bestimmten Schule dem zugestimmt hätte, was mit Sicherheit nicht alle waren, spricht das nicht für die Meinung aller Eltern, deren Kinder Schüler sind. Zumal ich gerne mal den Beleg dafür hätte, dass alle Elternbeiräte für diesen Bildungsplan waren mit dem Wissen, was für Unterrichtsmaterialien dafür vorgesehen werden.
    Aber genau so, wie ein Klassensprecher nicht für jeden einzelnen Schüler spricht und woher weißt du, dass diese Personen, die dem Bildungsplan zustimmen auch über die konkreten Unterrichtsmaterialien informiert waren?
    Auch Eltern, Opa, Oma, Bruder etc., die nicht in Elternbeiräten sitzen haben das Recht gegen diesen Bildungsplan zu demonstriere oder in zu kritisieren.

    *Nun ja, eine höhere Suizidrate bei Homosexuellen ist auch nicht durch methodisch saubere Studien belegt, meines Wissens, aber ich lasse noch gerne von Gegenteil überzeugen. Kannst mir gerne die Links posten.""..Nöö..

    - Doch, habe ich gepostet, zumal ich schon in vorherigen Beiträgen die Literatur dazu aufgelistet habe. Siehe Beitrag weiter unten!

    *Dazu habe ich die drei Quellen oben genannt..Der Rest ist ein bißchen Recherche über Google oder Wikipedia..""Nun ja, wenn man 12 Jährige mit der Frage "Was ist Gang-Bang?" konfrontieren will und minderjährige Schüler im Schauspiel den Begriff Darkroom darstellen sollen, sind diese Ängste dann so unverständlich?""..Du wiederholst schon wieder unbewiesene Behauptungen..

    - Nein, ich habe wieder einen Beitrag geschrieben, der nicht von Queer veröffentlich wurde. Zumal ich dir schon gesagt habe, dass man meinem Beitrag mit vollen Quellenangaben auf Facebook einsehen kann und du auch bestimmt jemand kennst, der dort angemeldet ist. Du kannst mir gerne deine Email Adresse hinterlassen und dann sende ich dir die Belege zu, damit es auch in deiner Realität endlich ankommt! ;)
    Ok, ich werde danach schauen!

    *Zum Dritten mal :Welcher Lehrer macht das, in welcher Altersstufe, in welcher Schule, in welcher Stadt, in welchem Bundesland, und aus welcher Quelle ist dieser Vorwurf ?Du argumentierst hier ständig mit Vorwürfen die von Bildungsplangegnern lanciert wurden..Darunter Frau Kelle, Frau Mewes, Frau v.Storch, Herr Stängle..Das "Problem" der Bildungsplangegner hierbei ist :Hier unter uns sind Menschen die im Bildungssystem arbeiten !

    - Habe ich in dem anderen Beitrag zu deinem älteren Beitrag geschrieben. Falls dieser wieder nicht veröffentlicht wird, gibt mir deine E-Mail Adresse und du bekommst Belege, wie Antworttexte von mir zugesendet.

    *Wir wissen was dort wirklich vor sich geht, und was gelehrt wird !Wir haben täglich Einblick in die Reale Welt von Schulen und Schülern, und vor allem auch von LGBTTIQ-Schülern..Ich persönlich arbeite mit gehandicapten Schülern verschiedener Jahrgangsstufen an einer Regelschule (IGS) mit 1850 Schülern, und nebenbei in verschiedenen Projekten gegen Missbrauch, gegen Gewalt, gegen Rassismus und auch mit einer Gruppe von Schülern die man in der Aufzählung LGBTTIQ als Q und T und I bezeichnet, deren Sexuelle Identität also nicht unbedingt ihrem äußerem Erscheinungsbild entspricht..

    ""Hast du Belege für diese Ansichten Stängles?""..Äh ?Die Petition ist der Beleg für seine Ansichten, denn er fordert darin in den Schulen weiterhin nicht über andere Sexuelle Identitäten als der Hetero-Identität aufzuklären, und diese Aufklärung nicht vor der 8.Jahrgangsstufe durchzuführen..Lest ihr eigentlich die Petitionen bevor ihr sie unterschreibt und verteidigt ?

    - Ist ja wunderbar, dass du dich engagierst und was soll mir das jetzt sagen? Dass deine begrenzte Wahrnehmung, die sich auf dein Umfeld beschränkt, für die Gesamtsituation aller Menschen spricht? Sicher nicht. Nochmal, ich behaupte doch überhaupt nicht mit Stängle übereinzustimmen, sondern ich habe meine eigene Kritik ausformuliert und ich habe diese Gegenpetition auch nicht unterschrieben. Ich meine Belege für deine explizite Ausformulierung seiner Ansichten im letzten Beitrag. Nichts desto trotz ändern deine Erfahrungen in diesem Bereich nichts an den Unterrichtsmaterialien oder den Untersuchungen zu den Studien.

    *"Es ist ja nicht so, dass man derzeit nicht über Homosexuelle und deren Rolle in der Geschichte an deutschen Schulen nicht reden dürfe.""..Stimmt sogar..Man "darf" es..Aber man macht es nicht, und genau dass ist das Problem dabei..Die Verfolgung von Schwulen durch die Nazi´s muß genauso verpflichtender Bestandteil des Lehrplanes werden, wie es die Verfolgung von Juden, Sinti&Roma, Sozialdemokraten und Kommunisten ist..""Habe ich ebenfalls nie gesagt, ich sagte, dass man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen muss, sie entkräften oder widerlegen muss.""..Hast Du nicht..Du hast geschrieben das man die Argumente nicht allein mit der Behauptung sie seien Homophob weil die Frau Homophobistin sei, außer Kraft setzen könne, weil es sich um "persönliche Ansichten" handele..

    -Man macht es nicht... Wer ist man?

    Ja, natürlich, Aussage eines homophoben Menschen kann trotzdem wissenschaftlich gesehen richtig sein oder sind nun alle Aussagen von homophoben Menschen, auf sachlicher Ebene falsch? MAN MUSS SICH MIT DEM ARGUMENT AN SICH BEFASSEN. Das habe ich gemeint.

    *Der Punkt ist dabei, man muß nicht jedem der hier "neu" dazu kommt die ganze Geschichte dieser Leute "erklären" um quasi täglich zu beweisen wie Homophobistisch diese Dame ist..In diversen Artikel hier sind Links zu öffentlichen Auftritten von ihr, wo man sich alles Live und in Farbe ansehen und anhören kann..Das muß als Verweis genügen um die Behauptung zu stützen, das wir es mit den Aktivisten gegen den Bildungsplan mit Leuten zu tun haben, die Homophobisten sind, und es sich sehr oft um verdummbibelte Leute handelt..In den älteren Artikeln stöbern, die Links anklicken, und sich von der Schönheit des Ekels überraschen lassen..

    - Überprüfst du Berichte oder glaubst du das was du liest einfach ohne es zu überprüfen? Das ist Ansichtssache, wie man diese Menschen bewertet wie gesagt, es zählt eine sachliche Auseinandersetzung mit ihren Argumenten.
    Und heißt immer noch: Homophobie, homophob und nicht "homophobistisch" und "Homophobistin" gibt es auch nicht müsstest du eigentlich wissen, wenn du so vetraut mit der Materie bist. ;)

    *Wieso gibt es dann so viele von euch ?Die Hälfte weniger von euch, und das Problem der Überbevölkerung wäre ein für alle Mal gelöst..Woher nimmst Du unverschämte Person Dir das Recht einen BEWEIS zu fordern, der MEINE Sexuelle Identität als NATUR erklärt ?

    - Du hast eine Behauptung aufgestellt (Homosexualität ist angeboren, nicht sozialisiert, durch psychische Einflüsse bedingt) und ich habe dich gebeten sie zu belegen - zumal es hier gar nicht speziell um dich geht. Aber das ist nicht unverschämt, sondern kritisch.

    *Kommt hier gar nicht in Frage..Es sei denn Du erklärst mal, wie Du darauf kommst das sich Homosexualität anders entwickeln würde, als es Heterosexualität macht ?Ist Heten-tum angeboren, oder "erworben" ?Ist das Heten-Ding gar erlernt ?Wenn Sozialisation einen Einfluß auf die Entstehung der Sexuellen Identitäten hätte, wieso versagt denn dann diese Sozialisation in Form von Heteronormativität so oft und bei mehr als 20 % der Bevölkerung völlig unabhängig von sozialem Rang der Familien ?Psychische Einflußfaktoren auf Intersexualität ?Auf Transidentität ?Auf Schwule ? Auf Lesben ?Die Familie ist arm und Scheiße, also werde ich mal eben Schwul um die Mutter endgültig in den Wahnsinn zu treiben ?Willst Du meiner Mutter erklären warum ausgerechnet ich als mittleres von fünf Kindern Schwul bin ?KEIN Mensch "lernt" irgendeine Sexuelle Identität..Die ENTDECKT man..Dazu habe ich einen Link für Dich der alles erklärt :Link zu www.queer.deDer Rap ist untertitelt und sagt worum es geht..

    - Wieso soll ich etwas belegen, was ich nicht behauptet habe, wohingegen du etwas behauptest was du aber nicht belegst? :D Ich weiß nicht, ob Homosexualität angeboren ist oder durch Umweltfaktoren/psychische Faktoren beeinflusst wird. Das ist mein Standpunkt. Und wissenschaftlich gesehen, ist das auch noch nicht sauber erforscht.

    Zumal ich überhaupt nicht weiß, was dieses ganze Gespräch zu dir mit meiner eigentlichen Ursprungsaussage zu tun hat, die war: Ich bin für sachliche Aufklärung, verstehe unter sachlicher Aufklärung etwas anderes als die Unterrichtsmaterialien, die für den Unterricht vorgesehen wurden Belege kann man immer noch auf Facebook einsehen oder ich kann sie auch per Email senden.

    Und dieser Rap soll nun was wissenschaftlich belegen?

    *"Ich kann dir gerne die Analyse zum GPG schicken""..Oooch nöööö..So einen Scheiß will ich nicht lesen..Denn ich WEISS das Frauen bei gleicher Ausbildung und gleicher Erfahrung und gleicher Qualifikation weniger verdienen, und das schon BEVOR sie aus dem Job aussteigen um Mutter zu werden und eine Familie zu gründen..

    -Hach ja, immer wenn das an Belege geht, zieht man den Schwanz ein und drückt sich vor der Auseinandersetzung. Dein letzter Kommentar hat einfach nur gezeigt, dass du keine Ahnung hast. :D

    Siehe:
    sciencefiles.org/2012/04/22/ungleichheit-ist-nicht-gleich-di
    skriminierung-entideologisierung-des-gender-pay-gaps/
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#52 SarahAnonym
  • 21.11.2014, 19:13h
  • Antwort auf #48 von David77
  • - Und das kommt bei Ottonormalverbraucher an?
    Ich bezog mich auf Meldungen und Diskussionen im Fernsehen.
    Denn das wird sehr wohl ausgeblendet. Meldungen über Suizide finden sich in den US-Medien, aber bei uns?
    Drüben gab/gibt es die "it gets better"-Kampagne.
    Bei uns geht das ziemlich unter.

    Ok, wer deine Bildung nur aus Fernsehen bezieht, bei dem kommt es eventuell nicht in diesem Maß an, aber bitte, wir leben im Zeitalter des Internets - wenn du Homosexualität und Suizid googlest, bekommst du ausreichend Information zu dem Thema, und in den Print-Medien, wie auch im Fernsehen wird auch nicht darüber geschwiegen. Wie bestimmte Angebote/Aktivitäten in einer Gesellschaft ankommen, hat nichts damit zu tun, dass sie nicht diskutiert werden würden/behandelt werden würden.

    - Und was das Selbstbewusstsein oder die Widerstandsfähigkeit hast:
    Die hatte ich in vielen anderen Dingen.
    Das hat aber mit der Außenwirkung zu tun. Ich spreche aber vom INNERSTEN Wesen in dir selbst. Mit dieser "Widerstandsfähigkeit" wehrst du dich nämlich gegen die Erkenntnis, ergo kämpfst du gegen dich selbst.

    Wieso denn das? Ich glaube du weißt gar nicht wirklich was Resilienz bedeutet. Siehe:
    if-weinheim.de/fileadmin/dateien/systhema/2005/3_2005/Sys_3_
    2005_Wolter.pdf


    Es geht doch gerade darum, dass man innerliche Stärke zu entwickeln, Belastungsfähgikeit entwickelt.

    - Entweder überlebst du das, oder nicht...
    Und da spielen Einflüsse wie die Sozialisation von klein an eine wichtige Rolle. Und daran sind die Stängles schuld, die ein homosexuelles Kind mit ihren Ansichten auch in den Suizid treiben würden... Dass die ihre homophoben Vorurteile auch noch damit begründen, obwohl sie selber zur Ursache beitragen, diese perfide, verlogene Argumentation kann man nicht oft genug anprangern.

    Wieder: Ich behaupte überhaupt nicht, dass Stängle keine Fehler gemacht hat oder es keine bessere Lösung für den derzeitigen gesellschaftlichen Stand gibt. Das Problem, das ich sehe ist auch in diesem Diskurs, dass viele Menschen aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen und Emotionen nicht mehr in der Lage sind eine sachliche Debatte zu führen. Darin sehe ich ein Problem.

    Ich sage nur, dass ich den derzeitigen Weg, mit den vorgesehenen Unterrichtsmaterialen nicht befürworten kann und das für mich nichts mit einer sachlichen Aufklärung zu tun hat.
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#51 SarahAnonym
  • 21.11.2014, 19:00h
  • Antwort auf #47 von David77
  • "Also Wieso kann ich dir das nicht glauben? Bist du es nun? Lebst du es? Warum nicht einfach "ich bin". Das hört sich sehr verdächtig an. Wenn es so sein sollte: Freu dich, dass du in einer heilen Welt aufgewachsen bist. Das Glück oder Privileg hat nicht jeder!!Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung nicht bestätigen, dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte."

    - Es ist mir egal, ob du das glaubst oder nicht. Ich weiß ja, dass es so ist, und ich werde mich jetzt hier auch nicht weiter vor Menschen rechtfertigen, die eh nur glauben, was sie glauben wollen. Ich möchte mich lediglich nicht festlegen, da ich für beide Geschlechter (Männer und Frauen) sexuelle Anziehung empfinde, deshalb lebe weil ich beides lebe.

    Aha. Hast du dich mal mit anderen unterhalten? Mit Älteren? Mit anderen, die vielleicht anders aufgewachsen sind?Du bist ja anscheinend auch nicht strenggläubig wie deine besagte Freundin aufgewachsen, die mit deiner Homosexualität nicht klarkam. Stell dir mal vor, sie hätte festgestellt, dass sie SELBER lesbisch wäre... Ob die das auch so locker genommen hätte, und nicht etwa an sich gezweifelt?Wow... Also die Suizidmeldung der homosexuellen Jugendlichen, die hier ab und an eingehen, sind also nur Zufall?

    - Nochmal: Ich bestreite überhaupt nicht, dass es keine Suizide aufgrund der Tatsache gibt, dass Menschen negative Reaktionen von ihrer Umwelt erfahren, weil sie homosexuell sind. Ich sage lediglich, dass die Studien nicht sauber belegen, was sie vorgeben zu belegen.
    Aber natürlich habe ich mich mit anderen unterhalten, fast mein ganzer Freundeskreis besteht aus Menschen die homosexuell oder bisexuell sind, ich arbeite sogar ehrenamtlich in diesem Bereich. Im Übrigen hat diese Freundin sich damals tatsächlich zu mir hingezogen gefühlt, was sie auch in eine schwierige Situation gebracht hat, für die aber ihren Weg gefunden hat.

    -Du hast absolut NULL Ahnung was ich selber durchgemacht habe...Durch welche innere Hölle ich gegangen bin...Was andere erlebt haben.Ich bin nicht der einzige.Was meinst du, warum sich manche erst im Alter outen? Haben die einfach so aus Jux festgestellt, dass die kein Bock mehr auf die Frau haben? Oder eher, dass die sich ein Leben lang selbst belogen haben, vor sich davongelaufen sind?" "Also jetzt mach mal ein Punkt,"Willst du mir meine Erfahrungen absprechen?"...dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte."Ich finde das unverschämt, taktlos empathielos und äußerst polemisch das jemandem abzusprechen und verharmlosen, der kurz davor sich genau deshalb umzubringen! Und denjenigen, die das getan haben.Und da soll ICH BITTESCHÖN EINEN PUNKT MACHEN?!??! Ich wurde auch wegen anderer Dinge gemobbt, musste anderes aushalten, dass war aber nichts, gegen meinen inneren Kampf gegen meine Strenggläubigkeit, in der es Homosexualität erst nicht gab, und dann eine ganz ganz schlimme Sünde war. Gegen meine Schuldgefühle ankämpfen. Gegen die Angst, dass das irgendwie rauskommt. Ich hätte mich eher umgebracht, als dazu zu stehen!!! Und irgendwann war ich fast soweit...Und was soll die Literatur sagen? Dass es keinen Zusammehang gibt? Das eine höhere Suizidrate nicht sein kann? Dass es Faktoren sind, die Heterosexuelle auch betreffen??Man bekommt zwar mit, dass Heterosexuelle unglücklich mit dem anderen Geschlecht sind.Aber hast du je gehört, dass Heterosexuellesich umbringen, weil sie nicht homosexuell sind?Dass sie sich ihrer Orientierung schämen? Dass sie mit ihren Eltern nicht darüber reden können, dass sie nicht homosexuell sind?Dass sie nicht verstehen können, warum sie nicht dasselbe erleben was sie bei homosexuellen Freunden beobachten (erste Liebe, miteinander gehen, etc...) Oder das sie Schulgefühle haben, weil sie von klein eingetrichtert bekommen, dass Sexualität ganz böhse ist, schlimmer als Homosexuelle?!?Machen DAS ebenfalls heterosexuelle Schüler mit, sodass diese nur einen Ausweg im Suizid sehen? Jetzt mach aber mal einen Punkt!

    - Ich habe gesagt, dass ich nicht relativieren möchte. Wie gesagt, ich denke lediglich dass es dazu gehört, dass man auch selbst eine gewisse Resilienz, psychische Widerstandsfähigkeit entwickelt, zumal ich jetzt schon mehrmals gesagt habe, dass ich für eine sachliche Aufklärung bin, du hier aber total vom Thema abweichst.
    Ich behaupte doch überhaupt nicht, dass deine Erfahrungen für dich nicht schlimm waren. Aber Menschen verarbeiten Erfahrungen auf unterschiedliche Art und Weise und woher weißt du, was ich in meinem Leben schon erlebt habe und ob das objektiv gesehen nicht eine größere psychische Belastung darstellen? Du weißt nichts über mich, genau so wenig, wie ich nichts über dich weiß, aber ich bilde mir auch nicht ein über dich urteilen zu können, sondern rede hier lediglich sachlich von Studien, was du dann auf deine persönliche Erfahrungen beziehst. Es tut mir sehr leid, wenn du dieses für dich belastenden Erfahrungen gemacht hast, und ich wünsche es auch keinem anderen Menschen, aber es gibt im Übrigen Wege, wie man psychischen Belastungen besser umgehen lernen kann bzw. sich eine stärkere Resilienz aneignen kann z.B. durch Therapien, etc.
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#49 TheDadProfil
  • 15.11.2014, 21:54hHannover
  • Antwort auf #44 von Sarah
  • ""Ja, das die Menschen, deren Kinder der Bildungsplan betrifft.""..

    BLÖDSINN !
    Das kann auch jeder erkennen der sich die Bilder der Demonstranten gegen den Bildungsplan in B.-W. anschaut..
    Die meisten Demonstranten waren so alt, das man ihnen bedenkenlos unterstellen kann keine schulpflichtigen Kinder mehr zu haben !

    UND :
    Jede Schulklasse hat einen Elternabend.
    Dort wählen sie einen Eltern-Klassensprecher..
    Diese bilden in ihrer Gesamtheit den Schul-Elternbeirat..
    Daraus entwickelt sich der Stadt-Eltern-Beirat und der Regions-Elternbeirat, und der Landeselternbeirat..

    DAS sind die Eltern deren Kinder davon betroffen sind, und genau diese Menschen sind beteiligt gewesen und haben dem Entwurf der Regierung B.-W. zugestimmt !

    Analoges gilt zu den Schüler-Vertretern die jeweils ein Gegenbild zu den Eltern-Beiräten bilden..

    Wer nicht weiß wie sich solche Beiräte bilden, und sich nicht als Eltern oder Schüler entsprechend daran beteiligt, kann dem System nicht später vorwerfen irgendwie ausgeschlossen zu sein, bloß weil er sich nicht drum gekümmert hat..

    Aber das nur mal so nebenbei..

    ""Nun ja, eine höhere Suizidrate bei Homosexuellen ist auch nicht durch methodisch saubere Studien belegt, meines Wissens, aber ich lasse noch gerne von Gegenteil überzeugen. Kannst mir gerne die Links posten.""..

    Nöö..
    Dazu habe ich die drei Quellen oben genannt..
    Der Rest ist ein bißchen Recherche über Google oder Wikipedia..

    ""Nun ja, wenn man 12 Jährige mit der Frage "Was ist Gang-Bang?" konfrontieren will und minderjährige Schüler im Schauspiel den Begriff Darkroom darstellen sollen, sind diese Ängste dann so unverständlich?""..

    Du wiederholst schon wieder unbewiesene Behauptungen..

    Zum Dritten mal :
    Welcher Lehrer macht das, in welcher Altersstufe, in welcher Schule, in welcher Stadt, in welchem Bundesland, und aus welcher Quelle ist dieser Vorwurf ?

    Du argumentierst hier ständig mit Vorwürfen die von Bildungsplangegnern lanciert wurden..
    Darunter Frau Kelle, Frau Mewes, Frau v.Storch, Herr Stängle..

    Das "Problem" der Bildungsplangegner hierbei ist :
    Hier unter uns sind Menschen die im Bildungssystem arbeiten !
    Wir wissen was dort wirklich vor sich geht, und was gelehrt wird !
    Wir haben täglich Einblick in die Reale Welt von Schulen und Schülern, und vor allem auch von LGBTTIQ-Schülern..

    Ich persönlich arbeite mit gehandicapten Schülern verschiedener Jahrgangsstufen an einer Regelschule (IGS) mit 1850 Schülern, und nebenbei in verschiedenen Projekten gegen Missbrauch, gegen Gewalt, gegen Rassismus und auch mit einer Gruppe von Schülern die man in der Aufzählung LGBTTIQ als Q und T und I bezeichnet, deren Sexuelle Identität also nicht unbedingt ihrem äußerem Erscheinungsbild entspricht..
    Und ich weiß wovon ich spreche, wenn ich behaupte das JEDE/R dieser Schüler mindestenes einen Suizidversuch hinter sich hat, weil sie in den Schulen auf die sie vorher gingen Diskriminierungen, Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt waren !

    Und ich lasse mir von solchen Leuten wie den Bildungsplangegenern nicht erzählen das es so etwas angeblich gar nicht gibt !

    ""Hast du Belege für diese Ansichten Stängles?""..

    Äh ?
    Die Petition ist der Beleg für seine Ansichten, denn er fordert darin in den Schulen weiterhin nicht über andere Sexuelle Identitäten als der Hetero-Identität aufzuklären, und diese Aufklärung nicht vor der 8.Jahrgangsstufe durchzuführen..

    Lest ihr eigentlich die Petitionen bevor ihr sie unterschreibt und verteidigt ?

    ""Es ist ja nicht so, dass man derzeit nicht über Homosexuelle und deren Rolle in der Geschichte an deutschen Schulen nicht reden dürfe.""..

    Stimmt sogar..
    Man "darf" es..
    Aber man macht es nicht, und genau dass ist das Problem dabei..
    Die Verfolgung von Schwulen durch die Nazi´s muß genauso verpflichtender Bestandteil des Lehrplanes werden, wie es die Verfolgung von Juden, Sinti&Roma, Sozialdemokraten und Kommunisten ist..

    ""Habe ich ebenfalls nie gesagt, ich sagte, dass man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen muss, sie entkräften oder widerlegen muss.""..

    Hast Du nicht..
    Du hast geschrieben das man die Argumente nicht allein mit der Behauptung sie seien Homophob weil die Frau Homophobistin sei, außer Kraft setzen könne, weil es sich um "persönliche Ansichten" handele..

    Der Punkt ist dabei, man muß nicht jedem der hier "neu" dazu kommt die ganze Geschichte dieser Leute "erklären" um quasi täglich zu beweisen wie Homophobistisch diese Dame ist..

    In diversen Artikel hier sind Links zu öffentlichen Auftritten von ihr, wo man sich alles Live und in Farbe ansehen und anhören kann..
    Das muß als Verweis genügen um die Behauptung zu stützen, das wir es mit den Aktivisten gegen den Bildungsplan mit Leuten zu tun haben, die Homophobisten sind, und es sich sehr oft um verdummbibelte Leute handelt..

    In den älteren Artikeln stöbern, die Links anklicken, und sich von der Schönheit des Ekels überraschen lassen..

    ""Wo hat sie das denn gesagt? Beleg? Der Gegenbeweis wäre, dass die Sozialisation und psychische Einflussaktoren keinen Einfluss auf die Entwicklung von Sexueller Orientierung haben. Soweit ich weiß gibt es keine sauberen Belege dafür, dass Homosexualität ausschließlich angeboren ist, auch wenn ich einen genetischen Aspekt vermute, aber andere Einflussfaktoren nicht sicher ausschließen kann. Du etwa?""..

    Eine Grundsatzdiskussion über die Entstehung ?

    Soweit ich weiß gibt es keine sauberen Belege dafür dass Heterosexualität ausschließlich angeboren ist !
    Wieso gibt es dann so viele von euch ?
    Die Hälfte weniger von euch, und das Problem der Überbevölkerung wäre ein für alle Mal gelöst..

    Woher nimmst Du unverschämte Person Dir das Recht einen BEWEIS zu fordern, der MEINE Sexuelle Identität als NATUR erklärt ?

    Kommt hier gar nicht in Frage..

    Es sei denn Du erklärst mal, wie Du darauf kommst das sich Homosexualität anders entwickeln würde, als es Heterosexualität macht ?

    Ist Heten-tum angeboren, oder "erworben" ?
    Ist das Heten-Ding gar erlernt ?

    Wenn Sozialisation einen Einfluß auf die Entstehung der Sexuellen Identitäten hätte, wieso versagt denn dann diese Sozialisation in Form von Heteronormativität so oft und bei mehr als 20 % der Bevölkerung völlig unabhängig von sozialem Rang der Familien ?

    Psychische Einflußfaktoren auf Intersexualität ?
    Auf Transidentität ?
    Auf Schwule ? Auf Lesben ?

    Die Familie ist arm und Scheiße, also werde ich mal eben Schwul um die Mutter endgültig in den Wahnsinn zu treiben ?

    Willst Du meiner Mutter erklären warum ausgerechnet ich als mittleres von fünf Kindern Schwul bin ?

    KEIN Mensch "lernt" irgendeine Sexuelle Identität..
    Die ENTDECKT man..

    Dazu habe ich einen Link für Dich der alles erklärt :

    www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=945

    Der Rap ist untertitelt und sagt worum es geht..

    ""Ich kann dir gerne die Analyse zum GPG schicken""..

    Oooch nöööö..
    So einen Scheiß will ich nicht lesen..
    Denn ich WEISS das Frauen bei gleicher Ausbildung und gleicher Erfahrung und gleicher Qualifikation weniger verdienen, und das schon BEVOR sie aus dem Job aussteigen um Mutter zu werden und eine Familie zu gründen..
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#48 David77Anonym
  • 15.11.2014, 21:11h
  • Antwort auf #41 von Sarah
  • "Wieso? Es gibt sehr viel Literatur, die sich damit beschäftigt. Also von verschweigen kann hier keine Rede sein, siehe"

    Und das kommt bei Ottonormalverbraucher an?
    Ich bezog mich auf Meldungen und Diskussionen im Fernsehen.
    Denn das wird sehr wohl ausgeblendet. Meldungen über Suizide finden sich in den US-Medien, aber bei uns?
    Drüben gab/gibt es die "it gets better"-Kampagne.
    Bei uns geht das ziemlich unter.

    Und was das Selbstbewusstsein oder die Widerstandsfähigkeit hast:
    Die hatte ich in vielen anderen Dingen.
    Das hat aber mit der Außenwirkung zu tun. Ich spreche aber vom INNERSTEN Wesen in dir selbst. Mit dieser "Widerstandsfähigkeit" wehrst du dich nämlich gegen die Erkenntnis, ergo kämpfst du gegen dich selbst.
    Entweder überlebst du das, oder nicht...
    Und da spielen Einflüsse wie die Sozialisation von klein an eine wichtige Rolle. Und daran sind die Stängles schuld, die ein homosexuelles Kind mit ihren Ansichten auch in den Suizid treiben würden... Dass die ihre homophoben Vorurteile auch noch damit begründen, obwohl sie selber zur Ursache beitragen, diese perfide, verlogene Argumentation kann man nicht oft genug anprangern.
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#47 David77Anonym
  • 15.11.2014, 20:57h
  • Antwort auf #41 von Sarah
  • "Also jetzt mach mal ein Punkt, ich bin lebe selbst homosexuell."

    Wieso kann ich dir das nicht glauben? Bist du es nun? Lebst du es? Warum nicht einfach "ich bin". Das hört sich sehr verdächtig an.
    Wenn es so sein sollte: Freu dich, dass du in einer heilen Welt aufgewachsen bist. Das Glück oder Privileg hat nicht jeder!!

    Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung nicht bestätigen, dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte."

    Aha. Hast du dich mal mit anderen unterhalten? Mit Älteren? Mit anderen, die vielleicht anders aufgewachsen sind?
    Du bist ja anscheinend auch nicht strenggläubig wie deine besagte Freundin aufgewachsen, die mit deiner Homosexualität nicht klarkam. Stell dir mal vor, sie hätte festgestellt, dass sie SELBER lesbisch wäre... Ob die das auch so locker genommen hätte, und nicht etwa an sich gezweifelt?

    Wow... Also die Suizidmeldung der homosexuellen JUgendlichen, die hier ab und an eingehen, sind also nur Zufall?

    Du hast absolut NULL Ahnung was ich selber durchgemacht habe...Durch welche innere Hölle ich gegangen bin...Was andere erlebt haben.
    Ich bin nicht der einzige.
    Was meinst du, warum sich manche erst im Alter outen? Haben die einfach so aus Jux festgestellt, dass die kein Bock mehr auf die Frau haben? Oder eher, dass die sich ein Leben lang selbst belogen haben, vor sich davongelaufen sind?

    " "Also jetzt mach mal ein Punkt,"
    Willst du mir meine Erfahrungen absprechen?

    "...dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte."

    Ich finde das unverschämt, taktlos empathielos und äußerst polemisch das jemandem abzusprechen und verharmlosen, der kurz davor sich genau deshalb umzubringen!
    Und denjenigen, die das getan haben.
    Und da soll ICH BITTESCHÖN EINEN PUNKT MACHEN?!??!
    Ich wurde auch wegen anderer Dinge gemobbt, musste anderes aushalten, dass war aber nichts, gegen meinen inneren Kampf gegen meine Strenggläubigkeit, in der es Homosexualität erst nicht gab, und dann eine ganz ganz schlimme Sünde war. Gegen meine Schuldgefühle ankämpfen. Gegen die Angst, dass das irgendwie rauskommt. Ich hätte mich eher umgebracht, als dazu zu stehen!!! Und irgendwann war ich fast soweit...

    Und was soll die Literatur sagen? Dass es keinen Zusammehang gibt? Das eine höhere Suizidrate nicht sein kann? Dass es Faktoren sind, die Heterosexuelle auch betreffen??

    Man bekommt zwar mit, dass Heterosexuelle unglücklich mit dem anderen Geschlecht sind.
    Aber hast du je gehört, dass Heterosexuelle
    sich umbringen, weil sie nicht homosexuell sind?
    Dass sie sich ihrer Orientierung schämen? Dass sie mit ihren Eltern nicht darüber reden können, dass sie nicht homosexuell sind?
    Dass sie nicht verstehen können, warum sie nicht dasselbe erleben was sie bei homosexuellen Freunden beobachten (erste Liebe, miteinander gehen, etc...)
    Oder das sie Schulgefühle haben, weil sie von klein eingetrichtert bekommen, dass Sexualität ganz böhse ist, schlimmer als Homosexuelle?!?

    Machen DAS ebenfalls heterosexuelle Schüler mit, sodass diese nur einen Ausweg im Suizid sehen?


    Jetzt mach aber mal einen Punkt!
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#46 sperlingAnonym
#45 David77Anonym
  • 15.11.2014, 12:43h
  • Antwort auf #44 von Sarah

  • Welche ursachen und welche faktoren beim suizidrisiko homosexueller sind denn nicht nachvollziehen? Man muss nur 1 + 1 zusammenzählen um festzustellen, dass es faktoren sind, die es bei heterosexuellen jugendlichen NICHT gibt. Und zum thema angeboren oder nicht - warum müssen wir uns überhaupt rechtfertigen? Müssen heten auch nicht, wann und wie sie so "wurden".
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#44 SarahAnonym
  • 15.11.2014, 11:49h
  • Antwort auf #43 von TheDad

  • - S"timmt..Von den Bildungsplangegnern.."

    Ja, das die Menschen, deren Kinder der Bildungsplan betrifft. Sind die nicht relevant? Dürfen die keine Meibung dazu haben? Viele Befürworter kennen die von mir aufgezeigten Unterrichtsmaterialien wohl nicht, sondern denken es gehe hier lediglich um sachliche, angemessene Aufklärung. DIE BILDUNGSPLANGEGNER fasst nicht die Vielfalt der Kritik der einzelnen Individuen zusammenfassen. Es gibt für diverse Ansichten unter ihnen.

    - "den Lebensraum der meisten Kinder"" ? Ach so..Weil die meisten Kinder KEINE LGBTTIQ sind, muß man denen gegenüber nicht erwähnen daß es die gibt ?Das ist natürlich logisch"

    Habe ich nie behauptet. Aber dreh mir ruhig die Wörter im Mund rum, wenn das das einzige ist, was dir bleibt.

    - "Äh ? Bitte was ?Je mehr man die "unbegründeten Ängste/Abneigungen" also zuläßt, sie gewähren läßt, desto mehr verändert sich die Gesellschaft in positiver Weise ?
    Das ist klassische Double-Bind Argumentation.."

    Red doch keinen Unsinn. Ein Double-bind ist eine ambivalente Nachricht und die habe ich hier nicht gesendet. Nein, aber ich glaube dass eine sachliche, wohlwollende Auseinandersetzung den Menschen eher dazu verhilft ihre Ängste und Abneigungen abzubauen, als mit dem Finger auf die zu zeigen und sie nicht mehr als Mensch, sondern nur als Homophober zu sehen, den man isolieren muss. Diese Erfahrung habe ich übrigens mit einer Freundin gemacht, die mich aufgrund ihrer Erziehung und ihrem Glaube von Homosexualität anbringen wollte. Wir haben viel diskutiert, hatten Toleranz für die unterschiedlichen Ansichten, die wir dazu haben und sind heute noch befreundet und sie hat mittlerweile ein viel vorurteilsfreieres Bild von homosexuellen Menschen und ihrer Lebensweise. Auseinandersetzung hilft meiner Meinung nach mehr als die Isolation oder Verurteilung des Menschen.

    -"Was daran war nicht richtig ?
    Das die gestrichen werden mußten, oder das sie überhaupt dort drin waren ?
    Nachweislich falsche Behauptungen wurden gestrichen, was die gesamte Argumentation der Bildungsplangegner eigentlich ins Wanken hätte bringen müssen.."

    - Ich fand Stengles Vorgehensweise nicht richtig, weil ich für wissenschtlich saubere, aufklärerische Arbeit bin. Nun ja, eine höhere Suizidrate bei Homosexuellen ist auch nicht durch methodisch saubere Studien belegt, meines Wissens, aber ich lasse noch gerne von Gegenteil überzeugen. Kannst mir gerne die Links posten.

    -"Ebenso wie die Demonstranten gegen den Bildungsplan mit Schildern herumlaufen, auf denen sie behaupten, der Bildungsplan würde dazu führen das Pädophile die Bildung übernehmen.."

    Nun ja, wenn man 12 Jährige mit der Frage "Was ist Gang-Bang?" konfrontieren will und minderjährige Schüler im Schauspiel den Begriff Darkroom darstellen sollen, sind diese Ängste dann so unverständlich? Zumal die grüne Vergangenheit hier mitschwingt:

    mobil.stern.de/politik/deutschland/in-den-1980er-jahren-grue
    ne-unterstuetzten-paedophilen-ausschuss-2009551.html?mobil=1


    - "Herr Stängle als Initiator der Petition, selbst Realschullehrer, der mit seinen anvertrauten Klassen an Projekten zum Erhalt eines ehemaligen KZ´s arbeitet, ein ausgewiesener Christ, Mitglied einer Evangelikalen Splitter-Kirche, hält es also für "unnötig" zu erwähnen das in dem KZ dessen Erhalt als Gedenkstätte er fördert, auch Schwule ermordet wurden, weil das seine Schüler nach seiner Auffassung über Aufklärung, "sexuell verwirrt" ?
    Was hat diese Information mit Sexualität zu tun, außer der Tatsache, das erwähnt wird, das einige Formen der Sexuellen Identität nicht nur in unserer Gesellschaft diskrminiert werden und wurden ?"

    Nochmal: Wo habe ich gesagt, dass ich gegen eine sachliche Aufklärung bin? Hast du Belege für diese Ansichten Stängles? Von dieser Äußerung gäbe ich nie was gelesen. Das was du hier anführst, dieses Beispiel, hat aber auch nichts mit Sexualaufklärung zu tun. Es ist ja nicht so, dass man derzeit nicht über Homosexuelle und deren Rolle in der Geschichte an deutschen Schulen nicht reden dürfe. Wenn das Herr Stängles Ansicht ist, teile ich sie keineswegs.

    - "Verläßliche Zahlen zu Suiziden unter Kindern und Jugendlichen bekommt man beim Bundesamt für Gesundheitliche Aufklärung, beim Statistischen Bundesamt, und beim Niedersächsischen Kriminologischen Institut.."

    Kannst du mir die Links zu den Studien schicken/posten. Das würde ich mir gerne mal ansehen und mich selbst überzeugen.

    - "Die "Argumente" von Frau Kelle sind also "tragfähig" weil sie ihre persönlichen Ansichten darstellen ?"

    Habe ich ebenfalls nie gesagt, ich sagte, dass man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen muss, sie entkräften oder widerlegen muss. Im Zusammenhang mit dem Bildungsplan, habe ich doch den Artikel von ihr gepostet. Da wird ihre Kritik doch ersichtlich. Musst dich schon selbst etwas einlesen. Habe ich im ersten Beitrag gepostet.

    -"Wenn LGBTTIQ´s sichtbar in der Nähe von Kindern und Jugendlichen in Erscheinung treten, machen sie diese Kinder und Jugendlichen ebenfalls zu LGBTTIQ´s.."

    Wo hat sie das denn gesagt? Beleg? Der Gegenbeweis wäre, dass die Sozialisation und psychische Einflussaktoren keinen Einfluss auf die Entwicklung von Sexueller Orientierung haben. Soweit ich weiß gibt es keine sauberen Belege dafür, dass Homosexualität ausschließlich angeboren ist, auch wenn ich einen genetischen Aspekt vermute, aber andere Einflussfaktoren nicht sicher ausschließen kann. Du etwa?

    - "Völlig andere Baustelle..
    Können wir gerne bei passender Gelegenheit diskutieren, aber als Ablenkung vom Bildungsplan ist das ungeeignet, weil es auch Teil verschiedener Bildungspläne ist, zu hinterfragen warum Mädchen trotz besserer Zensuren weniger qualifizierte Berufsabschlüsse erwerben, und damit weniger Geld verdienen.."

    Ich kann dir gerne die Analyse zum GPG schicken, aber wo ist dein Beleg für oben aufgestellte Aussage? Der GPG belegt keine Diskriminierung von Frauen - das ist schlichtweg ein Mythos und es wird auch nicht wahr, wenn man es wiederholt.
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#43 TheDadProfil
  • 14.11.2014, 19:16hHannover
  • Antwort auf #39 von Sarah
  • ""1. Dass die Aufgabenstellung ans sich für den Unterrichts als unangemessen empfunden wird ""..

    Stimmt..
    Von den Bildungsplangegnern..

    Von den beteiligten Pädagogen, den beteiligten Elternverbänden, den beteiligten Schülervertretungen nicht !

    ""2. Dass wenn so eine Aufgabenstellung erstellt wird (...die über verschiedene sexuelle Lebensweise aufklären soll), der Lebensraum von dem meisten Kindern nicht miteinbezogen wird""..

    ""den Lebensraum der meisten Kinder"" ?

    Ach so..
    Weil die meisten Kinder KEINE LGBTTIQ sind, muß man denen gegenüber nicht erwähnen daß es die gibt ?

    Das ist natürlich logisch..

    Und einer muslimischen Schülerin muß man verschweigen das es andere Religionen gibt, es könnte sonst ihre unterwürfige Haltung den Eltern gegenüber verwirren ?

    ""und ich finde die Art und Weise wie man mit den unbegründeten Ängsten/Abneigungen mit den Menschen umgeht auch entscheidend dafür, dass sich der Zustand in unserer Gesellschaft verbessert.""..

    Äh ? Bitte was ?

    Je mehr man die "unbegründeten Ängste/Abneigungen" also zuläßt, sie gewähren läßt, desto mehr verändert sich die Gesellschaft in positiver Weise ?

    Das ist klassische Double-Bind Argumentation..

    Verhaltet ihr Schwuchteln euch ruhig und unaufällig, dann fallt ihr bei der Heten-Mehrheit auch nicht so auf, und umso weniger werdet ihr offen diskriminiert..

    Ja, nee, ist klar..

    ""Ja, das habe ich auch mitbekommen und das finde ich nicht richtig. Ich finde, wenn Aufklärung erfolgt, dann bitte wissenschaftlich und sachlich und ausgewogen.""..

    Was daran war nicht richtig ?
    Das die gestrichen werden mußten, oder das sie überhaupt dort drin waren ?
    Nachweislich falsche Behauptungen wurden gestrichen, was die gesamte Argumentation der Bildungsplangegner eigentlich ins Wanken hätte bringen müssen..

    Ebenso wie die Demonstranten gegen den Bildungsplan mit Schildern herumlaufen, auf denen sie behaupten, der Bildungsplan würde dazu führen das Pädophile die Bildung übernehmen..

    Herr Stängle als Initiator der Petition, selbst Realschullehrer, der mit seinen anvertrauten Klassen an Projekten zum Erhalt eines ehemaligen KZ´s arbeitet, ein ausgewiesener Christ, Mitglied einer Evangelikalen Splitter-Kirche, hält es also für "unnötig" zu erwähnen das in dem KZ dessen Erhalt als Gedenkstätte er fördert, auch Schwule ermordet wurden, weil das seine Schüler nach seiner Auffassung über Aufklärung, "sexuell verwirrt" ?
    Was hat diese Information mit Sexualität zu tun, außer der Tatsache, das erwähnt wird, das einige Formen der Sexuellen Identität nicht nur in unserer Gesellschaft diskrminiert werden und wurden ?

    Das IST Homophobismus !

    ""soweit ich weiß, weisen diese Studien, die dies belegen sollen, so starke methodische Mängel auf, dass letztendlich nicht belegt werden kann, was vorgeben wird. Kennst du du dich mit der Meta-Analyse von Studien aus? Dann kann ich dir dir hierzu gerne mal Literatur mit Verweisen schicken.""..

    Verläßliche Zahlen zu Suiziden unter Kindern und Jugendlichen bekommt man beim Bundesamt für Gesundheitliche Aufklärung, beim Statistischen Bundesamt, und beim Niedersächsischen Kriminologischen Institut..

    Dort gibt es keine "Probleme" in der Meta-Analyse, die die Zahlen zweifelhaft erscheinen lassen müssen..

    Eine Studie ist sogar erhältlich deren Daten ausschliesßlich aus den Abschiedsbriefen der Teenies und KInder substrahiert wurden, und diese zeigt deutlich, das LGBTTIQ-Kinder und LGBTTIQ-Jugendliche ein minimum dreifach erhöhtes Risiko zum Suizid haben..

    Nebenbei bemerkt sterben jedes Jahr mehr Kinder und Jugendliche durch Suizid als durch Verkehrsunfälle..

    Und jeden Tag sterben 2 Kinder durch Gewalteinwirkungen oder Vernachlässigung durch die Eltern und Erziehungsberechtigten..

    ""Aber egal wie die Ansichten von Birgit Kelle sind muss man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen, wenn man eine faire Diskussionskultur walten lassen will und darf ihr nicht die Richtigkeit ihrer Argumente absprechen aufgrund ihrer persönlichen Ansichten das wäre nämlich ein Argument ad-hominem und nicht zulässig. ""..

    Das ist jetzt echt der Hammer..

    Die "Argumente" von Frau Kelle sind also "tragfähig" weil sie ihre persönlichen Ansichten darstellen ?

    Welche "Argumente" führt Frau Kelle an ?

    Ein beliebtes "Argument" dieser Frau :
    Wenn LGBTTIQ´s sichtbar in der Nähe von Kindern und Jugendlichen in Erscheinung treten, machen sie diese Kinder und Jugendlichen ebenfalls zu LGBTTIQ´s..

    Muß man hier "dagegen argumentieren", oder ist es erlaubt das ohne weiteren Kommentar in das Reich der Märchen zu verweisen, denn Teil der LGBTTIQ´s sind Intersexuelle Menschen, also Menschen mit Genetischen Abweichungen auf den Geschlechtschromosomen ?

    Woher kommen Lesben und Schwule ?
    Deiner Meinung nach..

    Durch Reklame anderer Lesben und anderer Schwuler ?
    Hängst Du hier also der seit über 100 Jahren widerlegten Verführungstheorie an ?

    Kein Mensch WIRD Schwul oder Lesbisch..
    Menschen SIND es..
    Also kann auch niemand dazu verführt werden..
    Weder durch Reklame oder Werbung, noch durch einen Zaubertrick..

    ""Bei einer Quellenüberprüfung zeigt sich oft, dass Sachverhalte verzerrt oder schlicht weg falsch dargestellt werden.""..

    Dazu empfehle ich die hier dutzendfach verlinkten Auftriite dieser Dame anzusehen, wo sie selbst Live und in Farbe die absurden Erklärungen dazu abgibt, die Du hier als ihre persönlichen Ansichten bezeichnest..

    ""Gender-Pay-Gap""..

    Völlig andere Baustelle..
    Können wir gerne bei passender Gelegenheit diskutieren, aber als Ablenkung vom Bildungsplan ist das ungeeignet, weil es auch Teil verschiedener Bildungspläne ist, zu hinterfragen warum Mädchen trotz besserer Zensuren weniger qualifizierte Berufsabschlüsse erwerben, und damit weniger Geld verdienen..
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#42 TheDadProfil
  • 14.11.2014, 18:27hHannover
  • Antwort auf #38 von Sarah
  • ""Die Links die ich darunter geschrieben habe, verlinkten nicht ins nichts, sondern wurden offenbar verändert, als mein Text veröffentlich wurde, sonst nichts.""..

    Natürlich sind dann wieder die anderen Schuld..

    Die Redaktion hat ja auch nichts anderes zu tun als die Links so zu verändern das eine leere Seite zu einem gelöschtem Artikel bei "theeuropean" erreicht wird, als der tatsächlich Artikel der Frau Kelle..

    Frau Kelle´s Ansichten KÖNNEN nichts "beweisen", außer das sie eine Homophobistin ist..

    Und NEIN !
    Ich "muß" hier die "Argumente" der Bildungsplangegner überhaupt nicht entkräften, das machen sie bereits selbst..

    Daher noch einmal die Frage :

    In welcher Schule, in welcher Altersstufe, von welchem Lehrer, in welcher Stadt, welches Bundeslandes soll dieses Buch verwendet worden sein, das frei verkäuflich bei Amazon erhältlich ist ?

    Das war nämlich der Link, der funktioniert hat..

    ""Also bevor du darüber uerteilst, ob ich keine Ahnung habe, frage doch erst einmal höflich nach. Denn der einzige, der hier offenbar nicht Realität sehen will und die Diskussion sachlich führen kann, bist du. Zumal für alle Selbstständigen: Es gibt auch Google. Dort kann man diese Unterrichtsmaterialien auch finden.""..

    Das ist lächerlich..
    Wer verweigert sich denn hier der REALITÄT das LGBTTIQ´s in den Schulen diskriminiert werden, und auch zukünftig in der Aufklärung nicht vorkommen sollen ?

    Ich argumentiere niemals "emotional", denn erstens bin ich ein Kerl, und Kerle können das nicht laut verschiedenster Kommunikationstheoretiker, und zweitens argumentiere ich wenigstens, im Gegensatz zu den Bildungsplangegnern, die NUR und AUSSCHLIE?LICH anführen, das durch den Bildungsplan "Werbung" für Schwule gemacht werden soll..

    Wie blödsinnig das ist, erkennt jeder, der weiß das man nicht schwul werden kann..

    Aufklärung über die realen Lebensituationen von LGBTTIQ-Menschen ist zudem keine Reklame, sondern Aufklärung..
    Und wenn Leute wie Birgit Kelle mit den gleichen Argumenten um die Ecke kommen wie die Russische Regierung, und von Homo-Propaganda schreibt, ist das schon Homophobismus !

    Ich würde mich ja auch mit den anderen "Argemumenten" auseinander gesetzt haben wollen, aber ich bin nicht bei Facebook..

    Und ganz ehrlich ?
    Wenn dort die Links angeblich funktionieren, und hier nicht, liegt das eindeutig an Dir, und nicht an der Redaktion !

    Nimm den Beitrag, Rechtsklick in Kontext-Menue, Copy, Öffne hier einen Kommentar, Paste, fertig..

    Wo Du den Begriff Diskussionskultur noch anführst..

    Wie stehst Du selbst zu der Idee den Juden über eine veränderte Diskussionskultur klar zu machen das sie an allem Schuld sind ?

    Denn genau das versucht IHR mit eurer "Diskussionskultur" gerade mit uns LGBTTIQ´s !

    Zu erklären das wir UNTERMENSCHEN sind, die nach wie vor im Unterricht nicht vorkommen dürfen, weil das den Seelen der lieben Kleinen schadet, die über Sex und Schwule, über vergaste Schwule in KZ`s und ermordete und zwangsverheiratete Lesben, über Lebenspartnerschaften, über Adoptionsrechte, über Regenbogenfamilien, über Alleinerziehende in Rumpffamilien, über Diskriminierungen von LGBTTIQ´s, von Alten, von Alleinerziehenden NICHTS wissen sollen, damit bestehende Vorurteile und Abneigungen auch die nächste Generation erreichen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 SarahAnonym
  • 14.11.2014, 17:32h
  • Antwort auf #40 von David77
  • Wieso? Es gibt sehr viel Literatur, die sich damit beschäftigt. Also von verschweigen kann hier keine Rede sein, siehe:

    Cochran, Susan D. & Mays, Vickie M., Sexual Orientation and Mortality Among US Men Aged 17 to 59 Years: Results From the National Health and Nutrition Examination Survey III. American Journal of Public Health 101, 6: 1133-1138.

    De Graaf, Ron, Sandfort, Theo G. M. & ten Have, Margreet, 2006: Suicidality and Sexual Orientation: Differences Between Men and Women in a General Population-Based Sample From The Netherlands. Archives of Sexual Behavior 35, 3: 253-262.

    Schaffer, David, Fisher, Prudence, Hicks, R. H., Parides, Michael & Gould, Madelyn, 1996: Sexual Orientation in Adolescents Who Commit Suicide. Suicide and Life-Threatening Behavior 25, s1: 64-71.

    Bell, Alan P. & Weinberg, Martin S., 1978: Homosexualities: A Study of Diversity Among Men and Women. New York: Simon and Schuster.

    DAugelli, Anthony R., Grossman, Arnold H., Salter, Nicholas P., Vasey, Joseph J., Starks, Michael T. & Sinclair, Katerina O., 2005: Predicting the Suicide Attempts of Lesbian, Gay, and Bisexual Youth. Suicide and Life-Threatening Behavior, 35, 6: 646-660.

    Gibson, Paul, 1989: Gay Male and Lesbian Youth Suicide, pp. 110-142 in: Feinleib, Marcia R. (ed.): Prevention and Intervention in Youth Suicide. (Report of the Secretarys Task Force on Youth Suicide, Vol. 3: Prevention and Interventions in Youth Suicide.). Washington, DC: U.S. Department of Health and Human Services.

    Jay, Karla & Young, Allan, 1977: The Gay Report: Lesbians and Gay Men Speak Out About Their Sexual Experiences and Lifestyles. New York: Summit.

    Muehrer, Peter, 1995: Suicide and Sexual Orientation: A Critical Summary of Recent Research and Directions for Future Research. Suicide and Life-Threatening Behavior 25, s1: 72-81.

    Shaffer, David, Fisher, Prudence, Hicks, R. H., Parides, Michael, Gould, Madelyn, 1995: Sexual Orientation in Adolescents Who Commit Suicide. Suicide and Life Threatening Behavior 25, s1: 64-71.

    Wang, Jen, Häusermann, Michael, Wydler, Hans, Mohler-Kuo, Meichun & Weiss, Mitchell G., 2012: Suicidality and Sexual Orientation Among Men in Switzerland: Findings from 3 Porbability Surveys. Journal of Psychiatric Research 46,8: 980-986.

    Und es gibt noch mehr. Das sind nur einige Beispiele.

    Also jetzt mach mal ein Punkt, ich bin lebe selbst homosexuell. Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung nicht bestätigen, dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte.
    Zumal es hier ja darum geht, dass Studien etwas vorgeben zu belegen, was sich nicht belegen und das ist wissenschaftlich gesehen inakzeptabel.
    Jetzt frag dich mal selbst: Was würde ein Aufschrei erfolgen, wenn man eine Studie rausgäbe die angeblich belegen würde, dass Homosexualität in Kausalität mit psychischen Krankheiten steht - diese Studie aber einfach methodisch unsauber ist und deshalb eigentlich gar nicht belegt, was sie zu belegen vorgibt.

    Ich habe meine Homosexualität meist sehr offen gelebt, ob nun in der Schule, an der Universität, im Freundeskreis, Partys, etc. und hatte damit nur sehr geringfügige Probleme. Die meisten Menschen haben mich als Menschen kennengelernt und ihnen war meine Sexualität einfach Schnuppe, selbst, wenn sie darüber eine andere Ansicht hatte aufgrund von ihrem Glauben, ihrer Erziehung, etc. Ich definiere mich auch nicht nur über meine Sexualität, ich bin ja noch mehr als das.

    Ich mag überhaupt nicht bestreiten, dass es Menschen gibt, die da andere Erfahrungen machen, gerade je nachdem, wo sie aufwachsen, wie ihr Umfeld aussieht und dass eine dauerhafte psychische Belastung zu Selbstmordgedanken führen kann.
    Aber es ist auch eine Frage des Selbstbewusstseins, wie man damit umgeht und eine gewisse Widerstandsfähigkeit sollte man sich in seinem Entwicklungsprozess auch aneignen, wenn man Probleme mit seiner Umwelt bewältigen will. Es wird immer Menschen geben, die einen aufgrund irgendwelcher Merkmale diskriminieren, dazu muss man nicht homosexuell sein.

    In der siebten Klasse drohten mir Mädchen aus einer anderen Klasse mich zu verprügeln oder eine Pistole mit in die Schule zu bringen - und der Grund dafür war, weil sie dachten, dass ich dachte ich sei etwas Besseres, Die haben mich nicht einmal näher gekannt.

    Ich will hier nichts relativieren, Menschen die aufgrund ihrer Homosexualität diskriminiert werden, sollten auf jeden Fall unseren Schutz erfahren, ich bin auch absolut für den Abbau von Vorurteilen und ein offenes und harmonisches Miteinander. Aber ich bin auch dafür, dass man die Menschen von innen stärkt und ihnen hilft sich eine gewisse Resilienz anzueignen, dass sie einen Selbstverständlichen Umgang mit ihrer Sexualität führen können, auch wenn nicht alle durchweg positiv auf sie reagieren.

    -

    Das wollen DIE GEGNER!" - Das ist schon wieder eine Verallgemeinerung, die viele Menschen zusammenfasst, die aus ganz unterschiedlichen Gründen gegen diesen Bildungsplan sein können. Da muss man differenzieren.
    Es gibt solche und solche.

    Viele dieser Gegner haben auch einfach Ängste und zwar darüber, dass ein Lebensmodell (Mutter, Vater, Kind), das sehr essentiell für unsere Gesellschaft ist, da nun mal ca. 90% der Menschen heterosexuell leben untergraben wird.
    Wenn homosexuelle, transsexuelle, intersexuelle Lebensformen nicht um Unterricht behandelt werden, ist es Diskriminierung. Wenn das heterosexuelle Lebensmodell keine Aufmerksamkeit erfährt, heißt es: "So What?"
    Wenn man sexuelle Aufklärung betreibt, dann sollen auch alle Lebensformen/Identitäten Beachtung finden, auch die heterosexuelle.

    Nochmal: Ich bin für eine sachliche Aufklärung über diverse Identitäten und Lebensweisen, ich sehe nur eine bessere Methode dafür vor, als das aufgelistete Unterrichtsmaterialien, denn darin erkenne ich leider einen sehr geringen Bildungswert und glaube, dass es wesentlich bessere Methoden gäbe, mit denen auch die Menschen, die Angst und Abneigungen gegenüber Homosexualität haben, sich anfreunden könnten und denen man entgegenwirken könnte (...also diesen Ängsten und Abneigungen).
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#40 David77Anonym
  • 14.11.2014, 14:42h
  • Antwort auf #39 von Sarah
  • "- Die höhere Suizidrate bei Homosexuellen kann ich nicht bestätigen, - soweit ich weiß, weisen diese Studien, die dies belegen sollen, so starke methodische Mängel auf, dass letztendlich nicht belegt werden kann, was vorgeben wird. Kennst du du dich mit der Meta-Analyse von Studien aus? Dann kann ich dir dir hierzu gerne mal Literatur mit Verweisen schicken."

    Bitte? Ja klar, kannst du das nicht bestätigen. Darüber wird nämlich gewollt oder ungewollt geschwiegen.
    Dazu braucht man sich nur die Erfahrungen homosexueller Jugendlicher im oder vor dem Coming Out anzuhören und man findet viele Gemeinsamkeiten. Das können Außenstehende nicht nachvollziehen. Ich brauche aufgrund meiner Lebenserfahrung keine Studien, weil ich weiß wie man sich fühlt, und das es anderen geht. Ich habe es selber ERLEBT.
    Alleine die Möglichkeit darüber zu REDEN und solche Menschen und deren Erfahrungen KENNENZULERNEN ist doch hilfreicher als das zitieren irgendwelcher Studien und Daten.
    Wer sich da chwer tut 1 + 1 zusammenzuzählen und auf die Ursachen zu kommen, dem muss es an Empathie mangeln.
    Der sollte selber mal die Hölle durchleben, durch die viele Jugendliche im Coming Out gehen.
    Und Coming out heißt nicht "hallo ich bin schwul und das wars", sondern ist ein langer, schwerwiegender und vor allem INNERER Prozess der schmerzhaft sein kann.
    Das wäre alles nicht nötig, wenn man von früh an erfährt, dass es auch andere Formen des Zusammenlebens gibt und diese in Ordnung sind, anstatt es vorsätzlich vorzuenthalten. Und genau das wollen die Gegner.
    Und wenn mal in einer Aufgabe das Paar nicht hetero, ist, sondern gleichgeschlechtlich: SO WHAT?!?!? Wo ist das Problem? Was soll daran überfordernd sein? Die Überforderung kommt hinterher, wenn man dann erklären muss, dass es eben auch anders geht.
    Wenn jemand von klein an mitbekommt, dass der Onkel statt seiner Freundin seinen Freund mitbringt, und beide zusammengehören, dann versteht das Kind es und hat damit kein Problem.
    Um diesen selbstverständlichen Umgang sollte es gehen.
    Und am meisten sind die überfordert, die irgendwann feststellen, dass sie selber anders sind. Und die gilt es zu erreichen und zu schützen. Damit sie im schlimmsten Fall eben nicht zum Suizid getrieben werden.
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#39 SarahAnonym
  • 14.11.2014, 14:17h
  • Antwort auf #36 von David77
  • Es geht auch hier nicht darum, dass Schwule und Lesben nicht wahrgenommen werden sollen oder andere alternative Lebensformen sondern darum:
    1. Dass die Aufgabenstellung ans sich für den Unterrichts als unangemessen empfunden wird
    2. Dass wenn so eine Aufgabenstellung erstellt wird (...die über verschiedene sexuelle Lebensweise aufklären soll), der Lebensraum von dem meisten Kindern nicht miteinbezogen wird

    Ja, das stimmt, aber deshalb kann man nicht alle Kritiker über einen Kamm scheren und sie als homophob betiteln und ich finde die Art und Weise wie man mit den unbegründeten Ängsten/Abneigungen mit den Menschen umgeht auch entscheidend dafür, dass sich der Zustand in unserer Gesellschaft verbessert. Und da hilft meiner Meinung nach eine sachliche Auseinandersetzung eher, als die eine Gruppe (Gruppe die Bildungsplan) kritisiert kollektiv als homophob zu bezeichnen. Das ist ebenso nichts anderes als Vorurteile schaffen und ein Klima, in dem jeder, der Kritik an diesem äußert, gleich unter dem Generalverdacht der Homophobie steht.

    - So mussten Passagen in der Formulierung der Petition gestrichen werden, in denen sich beschwert wurde, in diesem Bildungsplan würde nicht auf die "negativen Begleiterscheinungen eines homosexuellen Lebensstils" hingewiesen.

    Ja, das habe ich auch mitbekommen und das finde ich nicht richtig. Ich finde, wenn Aufklärung erfolgt, dann bitte wissenschaftlich und sachlich und ausgewogen.

    Noch andere Anmekrungen:

    - Die höhere Suizidrate bei Homosexuellen kann ich nicht bestätigen, - soweit ich weiß, weisen diese Studien, die dies belegen sollen, so starke methodische Mängel auf, dass letztendlich nicht belegt werden kann, was vorgeben wird. Kennst du du dich mit der Meta-Analyse von Studien aus? Dann kann ich dir dir hierzu gerne mal Literatur mit Verweisen schicken.

    - Das Problem ist, dass wir, egal von welcher Seite wir Informationen erhalten, wir diese überprüfen müssen, auch Studien, ob das nun von Queer.de oder der FAZ ist. Und erst dann können wir uns ein realistisches Bild formen.

    Aber egal wie die Ansichten von Birgit Kelle sind muss man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen, wenn man eine faire Diskussionskultur walten lassen will und darf ihr nicht die Richtigkeit ihrer Argumente absprechen aufgrund ihrer persönlichen Ansichten das wäre nämlich ein Argument ad-hominem und nicht zulässig.

    Zumal man auch hier sehr vorsichtig sein muss, viele beziehen ihr scheinbares Wissen über bestimmte Persönlichkeiten über das Bild, das uns der Spiegel, die Welt, die Süddeutsche oder sonstige Zeitungen vermitteln, ohne eine Quellenprüfung durchzuführen. Bei einer Quellenüberprüfung zeigt sich oft, dass Sachverhalte verzerrt oder schlicht weg falsch dargestellt werden.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass hier viele Glauben der Gender-Pay-Gap z.B. belege Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen aufgrund von Diskriminierung, auch wenn der Gender-Pay-Gap dies wissenschaftlich überhaupt nicht beleget und die Gehaltunterschiede zwischen Männer und Frauen nicht als Zeichen für die Benachteiligung von Frauen abhängig sind, sondern schlichtweg von andere Faktoren, wie z.B. Berufswahl, Überstunden, Berufspausen, etc.
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#38 SarahAnonym
  • 14.11.2014, 13:35h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • @ The Dad

    Ich untermauere meine Argumente mit Links ja, mit Links die unter anderem zu den originalen Unterrichtsmaterialen führen und selbst, wenn ich mich dabei auf eine andere Quelle (Birgit Kelle) stütze müsstest dazu argumentativ dagegen vorgehen und die Ungültigkeit des Arguments an sich aufzeigen und nicht versuchen das Argument auszuboten in dem man auf der Person verweist das ist nämlich ein Argument ad-hominem und in einer guten Diskussionskultur nicht gültig.

    Die Links die ich darunter geschrieben habe, verlinkten nicht ins nichts, sondern wurden offenbar verändert, als mein Text veröffentlich wurde, sonst nichts. Meinen Original-Kommentar kann man sich auch auf der Queer- Facebook Seite ansehen. Beitrag vom 11. Novemeber und da befinden sich auch die richtigen Links:
    www.facebook.com/lgbtgermany?fref=ts

    Wenn du dich dann damit befasst hast, können wir gerne weiterdiskutieren, bevor du mich beschuldigst keine Ahnung zu haben oder sonstiges.

    Also bevor du darüber uerteilst, ob ich keine Ahnung habe, frage doch erst einmal höflich nach. Denn der einzige, der hier offenbar nicht Realität sehen will und die Diskussion sachlich führen kann, bist du. Zumal für alle Selbstständigen: Es gibt auch Google. Dort kann man diese Unterrichtsmaterialien auch finden.

    Schau dir mal deinen Text an und die Begriffe, die du darin verwendest einzig und allein, mit welch emotional besetzten Begriffen du argumentierst, zeigt, dass du für eine sachliche Auseinandersetzung nicht in der Lage bist.
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#37 sperlingAnonym
#36 David77Anonym
  • 13.11.2014, 09:05h
  • Antwort auf #30 von Sarah
  • "beispielsweise als Unterrichtsmaterialien von den Schülern ersteigert werden für verschiedene Parteien eines Mietshauses, in dem zwar kein einziges heterosexuelles Paar mit Kindern wohnt, was dem Lebensraum der meisten Kinder in Deutschland am nächsten käme, dafür aber alleinerziehende Mütter, Lesben mit und Schwule ohne Kind, aber auch ein klassisches Heteropaar ohne Kinder."

    Ja und? Die Formen des Zusammenleben sind mittlerweile vielfältig und hat auch ein Recht darauf wahrgenommen zu werden.
    Warum sollen alleinerziehende Mütter ausgeblendet werden, warum dürfen SChwule und Lesben nicht wahrgenommen werden, und warum darf man nicht wissen, dass es auch kinderlose Ehepaare gibt?
    Weil das sonst dem anderen indoktrinierten Bild widerspricht, dass Ehe nicht automatisch Kinder bedeuten und umgekehrt?
    Wenn die oben genannten Formen bislang immer vorsätzlich ausgenommen wurden, dann haben die auch ein Recht darauf wahrgenommen zu werden.
    Es werden nicht wenige geben, die, wenn man sie zusammennimmt, auch in solche Formen leben oder leben werden.

    "Ich finde die Debatte über den Bildungsplan wird tatsächlich unfair geführt jeder der den Bildungsplan kritisiert, wird oft als homophob"

    Den Ruf haben die Bildungsplangegner und Ersteller der Petition zu verantworten.
    Die Petition war voller Hass-Kommentare, voller Vorurteile, und war von vornherein homophob tituliert.
    So mussten Passagen in der Formulierung der Petition gestrichen werden, in denen sich beschwert wurde, in diesem Bildungsplan würde nicht auf die "negativen Begleiterscheinungen eines homosexuellen Lebensstils" hingewiesen.
    Ging es da etwas um negative Erscheinungen wie Mobbing gegen Homosexuelle, oder die höhere Suizidrate als Folge solcher Ausgrenzung? Mitnichten!!! Stattdessen schwang ein "selbstverschuldet" mit und wurden allerlei Vorurteile angeführt.
    Das ist ein Schlag ins Gesicht Homosexueller Schüler, die mit dem Plan erreich werden sollten.
    Und das auch noch von einem Lehrer (!!) formuliert.
    In der Hinsicht war die Reaktion auf diese Petition berechtigt und hat gezeigt, wie nötig der Bildungsplan doch ist.

    Und ausgerechnet Birgit Kelle zu zitieren, die sich schon alleine darüber aufregt, dass Kinder auch bei Homosexuellen aufwachsen, anderen dieselbe Förderung abspricht, die sie als Mutter erhält, dass man Schüler neutral über Homosexuelle aufklären will, das ist auch nicht gerade überzeugend.
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#35 AlixAnonym
  • 13.11.2014, 07:19h
  • zitiertes Zitat "Lufthoheit über Kinderbetten" ????
    ist doch jetzt nicht wahr oder !!!
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#34 Oliver43Anonym
  • 13.11.2014, 02:09h
  • Die FAZ mutiert immer mehr zu einem homophoben Revolverblatt.

    Das dort ernsthaft Journalisten Artikel verfassen, damit in den Schulen nicht über Homosexualität gesprochen wird, ist schon mehr als skandalös.

    Im Übrigen andere Bundesländer wie Berlin, NRW, Bremen oder Rheinland-Pfalz haben dies längst beschlossen und Aktionspläne verabschiedet.

    Aber jetzt wo die homophobe AfD um "die Ecke biegt", meint auch die FAZ sie müßte bei diesem Thema "mitmischen".
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#33 Beate BrahnAnonym
#32 Gernot BackAnonym
  • 12.11.2014, 22:06h
  • "FAZ-Redakteurin Heike Schmoll, zuständig für die Ressorts Bildung und Theologie" ,das sagt ja alles: zuständig für Bildung und das genaue Gegenteil "Obskurantismus"!
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#31 TheDadProfil
  • 12.11.2014, 18:35hHannover
  • Antwort auf #30 von Sarah
  • Du "untermauerst" Deine "Argumente" durch Links..

    Bloß blöd das diese gar nichts beweisen..

    Der erste Link führt ins große NICHTS wo es keine Seite 28 gibt..

    Der zweite Link führt zu einem Onlin-Händler..
    Welche Schule in welchem Bundesland nutzt dieses Buch in welcher Altersstufe ?

    Der Dritte Link ist wieder ein Link ins Nirwana..
    Was beweist der ?

    Der vierte Link ist wieder eine Fehlerseite..

    Die angeführten "Zitate" können deshalb garnicht verifiziert werden..

    Aber nehmen wir mal eines heraus :

    Das Mietshaus mit multipler Ausgestaltung als Mehrgenerationenhaus mit diversen Familienmodellen scheint Dir besonders zu gefallen, denn es kommt gleich zweimal vor..

    ""In der Erläuterung heißt es, dass Vorurteile und Klischees hinterfragt werden sollen.""..

    Was genau ist daran störend, und welcher Wohnung würdest Du persönlich neben dem Häkeldeckchen die Vaginalkugeln zuordnen ?

    Dem Schwulem Pärchen ?
    Oder der Spätaussiedlerin aus Kasachstan ?

    Den Hinweis ""(für die Sekundarstufe!)"" find ich übrigens aufschlußreich, denn die beginnt mit Jahrgangsstufe 5 und endet mit Jahrgangsstufe 10..
    Geht es etwas ganauer bitte ?

    ""- Die Schüler können alternativ den neuen Puff für alle kreieren. (...) Das Haus soll im Unterricht mit allerlei Zimmern bestückt werden, indem man der pädagogisch wertvollen Fragestellung nachgeht: Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und zufriedengestellt werden?, wobei explizit verschiedene sexuelle Präferenzen und auch Praktiken benannt werden sollen. (...)""..

    Aus welchem Buch ist diese Beispiel ?
    Für welche Altersstufe gedacht ?
    In welchem Bundesland, welcher Stadt, welcher Schule wird das genutzt ?

    Ach kuck..
    Da ist der Hinweis unter dem nächstem Absatz versteckt sich der nichtfunktionierende Link zu einer Publikation von Birgit Kelle auf theeuropean..

    Die Publikation einer ausgewiesenen Schwulen-Hasserin hältst Du also für unabhängig genug, und für nachweisbar als tatsächliches Unterrichtsmaterial ?
    Um damit zu "beweisen" das nicht alle Bildungsplangegner Homophobisten sind bemühst Du eine ausgewiesene Gegnerin der Gleichstellung von LGBTTIQ´s ?

    Wie lustig..

    Du könntest ebenso versuchen mit den Worten von Kardinal Bergoglio zu beweisen das der Papst kein Katholik sei, und würdest ebenso kläglich scheitern, weil sich die Tatsache das die Bildungsplangegner in der Argumentation vorsätzlich LGBTTIQ-feindliche "Argumente" bemühen die aus Vorurteilen und Lügen bestehen, nicht wegleugnen lassen !

    Ganz ehrlich ?
    Für mich liest sich das so, als wenn Du nicht den leisesten Schimmer von dem Schwachsinn hast den Du da als Wahrheit verbreitet sehen willst !
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#30 SarahAnonym
  • 12.11.2014, 17:44h
  • Ich hoffe wirklich die Queer-Redaktion ist nun endlich mal in der Lage meine Kommentare freizuschalten, ansonsten finde ich dieses Verhalten unmöglich! Ich argumentiere hier sachlich mit Belegen - wie kann es sein, dass keine Freischaltung meiner Kommentare erfolgt? Ist eine sachliche Auseinandersetzung nicht gewünscht?

    Also noch einmal:

    Ich finde die Debatte über den Bildungsplan wird tatsächlich unfair geführt jeder der den Bildungsplan kritisiert, wird oft als homophob, als Gegner gegen die Aufklärung betitelt oder er "hetzt gegen Homsosexuelle/Transsexuelle/Intersexuelle", selbst wenn dem nicht so ist und die Kritik sich gegen ganz andere Punkte richtet.

    Meine Kritik richtet sich gegen diese Darstellung, denn wer sich intensiver mit dem Bildungsplan auseinandergesetzt und sich mal die Unterlagen angeschaut hat, die für die Unterrichtssgestaltung zur Verfügung gestellt werden sollten, weiß, dass sich die Kritik oftmals nicht gegen Aufklärung über diverse sexuelle Identitäten richtet, sondern gegen etwas anderes, was ich im folgenden ausführen werde:

    * Zu Material 1:
    www.berlin.de/.../lesbische_und_schwule...

    - Hier werden Pantomime-Spiele ausgedacht, in denen Begriffe wie Darkroom, zu früh kommen, Sadomaso oder Porno von Kindern dargestellt werden sollen als lustige Spieleinheit vor der ganzen Klasse (S.28)

    * Zu Material 2:

    www.amazon.de/Sexualpädagogik.../dp/3779920751

    - Dildos, Potenzmittel (für die Sekundarstufe!), Lack, Leder, Latex, Aktfotos, Vaginalkugeln und Handschellen sollen laut Sexualpädagogik der Vielfalt beispielsweise als Unterrichtsmaterialien von den Schülern ersteigert werden für verschiedene Parteien eines Mietshauses, in dem zwar kein einziges heterosexuelles Paar mit Kindern wohnt, was dem Lebensraum der meisten Kinder in Deutschland am nächsten käme, dafür aber alleinerziehende Mütter, Lesben mit und Schwule ohne Kind, aber auch ein klassisches Heteropaar ohne Kinder.

    - Die Schüler können alternativ den neuen Puff für alle kreieren. (...) Das Haus soll im Unterricht mit allerlei Zimmern bestückt werden, indem man der pädagogisch wertvollen Fragestellung nachgeht: Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und zufriedengestellt werden?, wobei explizit verschiedene sexuelle Präferenzen und auch Praktiken benannt werden sollen. (...)

    - Herrlich auch der Hinweis, dass bei möglichen kritischen Nachfragen von Jugendlichen zum Thema käufliche Liebe die Lehrkraft der Diskussion die Tiefe nehmen soll, indem sie auf die persönliche Freiheit hinweist, sexuelle Dienste in Anspruch nehmen zu dürfen bzw. diese anzubieten.
    (Birgit Kelle in:
    www.theeuropean.de/.../8250-sexualunterricht...)

    Weiterhin:

    - Ab 12 Jahren. Die Leitung stellt Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten, die die Kinder in Kleingruppen beantworten sollen. Darunter auch diese Fragen:
    Was ist eine Vakuumpumpe?
    a) Ein Gerät zur Zubereitung luststeigernder Lebensmittel; b) Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion; c) ein Gummipuppen-Sterilisator.
    Was ist gang-bang?
    a) Sex in einer Gruppe von vielen Männern und Frauen; b) Sex zu dritt; c) Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange anstehen, hintereinander Sex hat (urspr. Gruppenvergewaltigung).
    Das Quiz diene der Wissenvermittlung und Begriffsklärung, heißt es in der Erläuterung. (Auflösung: 1b, 2c)

    - Altersstufe: ab 13 Jahren. Die Jugendlichen bilden Vierergruppen und ziehen vier Karten, auf denen verschiedene erste Male stehen. Neben das erste Mal Eifersucht, Händchenhalten oder Küssen gibt es auch das erste Mal Petting und das erste Mal Analverkehr. Die Jugendlichen sollen dann ein erstes Mal auswählen und es in frei gewählter Form (zum Beispiel als Gedicht, als Bild, als Theaterstück oder Ähnliches) darstellen. Die Zuschauenden müssen dann raten, was dargestellt wird.
    Ziel der Methode wird genannt, dass Wünsche und Ängste bei unterschiedlichen ersten Malen thematisiert werden können.

    (...)
    - Ab ca. 14 Jahren. Bei einer gespielten Auktion sollen die Jugendlichen Gegenstände für sieben verschiedene Parteien in einem Mietshaus ersteigern. Dort wohnen eine alleinerziehende Mutter, eine heterosexuelles kinderloses Paar, ein schwules Paar, ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, ein Senioren-Paar, eine Wohngemeinschaft mit drei Behinderten, eine Spätaussiedlerin aus Kasachstan. Ersteigern können die Jugendlichen neben Häkeldeckchen, Windeln und Schraubenzieher unter anderem einen Dildo, Kondome, Potenzmittel, Vaginalkugeln, Lack und Leder. Handschellen und Kamasutra.
    In der Erläuterung heißt es, dass Vorurteile und Klischees hinterfragt werden sollen.

    Quelle:
    www.hna.de/.../kasseler-soziologin-fordert...

    So, und ganz ehrlich, das klingt selbst für mich nicht nach sachlicher Aufklärung über unterschiedliche sexuelle Identitäten oder Lebensweisen. Dass die Menschen Ängste und Ablehnung gegenüber des Bildungsplans entwickeln, wenn solche Materialien zu Thematisierung bereit gestellt bzw. vorgesehen werde, finde ich schon verständlich.

    Ich bin definitiv für eine sachliche Aufklärung über sexuelle Identitäten und unterschiedliche sexuelle Lebensweisen, aber bitte auf einem sachlichen und angemessenen Niveau. Leider wird von diversen Medien nicht über diese oben präsentierte Problematik berichtet, denn meiner Meinung nach liegt dort die Wurzel des Problems. Wenn sich die Redaktion von Queer.de intensiver mit den Sachverhalten auseinandersetzen würde, wäre vielleicht eine sauberere und fairere Berichterstattung möglich.

    Es gibt mit Sicherheit Menschen, die tatsächlich aus homophoben Motiven gegen den Bildungsplan sind - aber auch hier hilft es meiner Meinung nach die sachliche Auseinandersetzung betreiben, die Ängste abbaut und aufklärt. Es wird immer Menschen geben die unbegründete Ängste haben und es wird immer Menschen geben, die sich aus unerfindlichen Gründen eine bestimmte Menschengruppe raussuchen und diese auszugrenzen versuchen - dagegen muss man definitiv vorgehen, aber der Weg ist entscheidend, meiner Meinung nach.
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#29 Wirre QueersAnonym
#28 sperlingAnonym
#27 sperlingAnonym
#26 reality checkAnonym
  • 12.11.2014, 11:27h
  • Antwort auf #25 von Wirre Queers
  • Wie "wirr" sind eigentlich die Adam-Eva-usw.-"Theorien" derer, die Kinder und Jugendliche zu Versuchsobjekten religiöser Vernebelung und Unterdrückung machen?

    Bald ist dann die Erde wieder eine Scheibe, wenn die Tatsache der gesellschaftlichen Erzeugung von Geschlecht schon wieder geleugnet wird.
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#25 Wirre QueersAnonym
  • 12.11.2014, 09:36h
  • Auch David Berger hat den FAZ-Artikel auf seiner FB-Seite gepostet. Er kommentiert:
    "Rächt sich jetzt die allzu enge Verquickung von wirren Queer/Gender-Theorien und dem Kampf gegen Homophobie, besonders bei Jugendlichen?"

    Erstaunlich! Der Chefredakteur eines Schwulenmagazins fällt unseren eigenen Leuten aus den Aufklärungsprojekten wie "SchLAu" in den Rücken. Anstatt Solidarität zu üben und die Community nach innen zu stärken, redet er den reaktionären Kräften das Wort. Die Schulaufklärer sorgen ehrenamtlich für eine wichtige Anti-Diskriminierungsarbeit. Sie tun das sehr qualifiziert, und ihre Arbeit hat mitnichten etwas mit der Sexualisierung der Kinder oder der Pornografisierung der Schulen zu tun - so lauten ja die polemischen Vorwürfe der erzkonservativen Gegner. Dass der Chefredakteur eines Homo-Magazins sich auf ihre Seite schlägt, ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Er entkräftet nicht die wahnhaften Anschuldigungen, sondern stellt die Aufklärungsarbeit unserer eigenen Ehrenamtler_innen in Frage.

    Langsam frage ich mich, wie lange Berger als Chefredakteur eines Schwulenmagazins noch tragbar ist?
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#24 goddamn liberalAnonym
  • 12.11.2014, 07:27h
  • Antwort auf #21 von Elitenjournaille
  • Eliten statt Eltern.

    Fakten, Fakten, Fakten: Es muss zudem festgehalten werden, dass weder die offiziellen Eltern-, noch gar die Schülervertretunge in BW und anderswo was gegen die Bildungspläne hatten.

    Wer da moblisiiert, ist eine albekannte altdeutsche Allianz von 'Elite' und Straßenmob. Die Akteuere haben z. T. die selben Namen wie damals.
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#23 EnyyoAnonym
  • 12.11.2014, 01:40h
  • Warum können/dürfen diese Weiber überhaupt was von sich geben?

    Eigentlich sollten sie dem Manne untertan und mit der Aufzucht der Brut (mindestens 12) und der Pflege des Heims beschäftigt sein!

    Zumindest wenn es nach den Grundregeln ihres Märchenbuchs ginge...
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#22 goddamn liberalAnonym
  • 11.11.2014, 23:33h
  • Antwort auf #20 von Anti-Nebel XXL
  • Frau Schmoll ist eine besonders üble Produzentin dieser Ideologie, deren Bildungsideal natürlich nicht die Bildung, nicht einmal marktgerechte Effizienz, sondern die Reproduktion rechtsreaktionärer bürgerlicher deutscher Pseudo-Eliten unter Verhinderung des Aufstiegs Einzelner aus den unteren Klassen ist. Ihr Ideal ist der Ständestaat.

    Das ist dann der pervertierte Elite-Begriff der es erlaubt, sich ausgerechnet von Kuby Ideen aus der untersten Schublade zu 'holen', ohne auf Kuby zu verweisen.

    Was man angesichts von Kubys Peinlichkeit zwar gut verstehen kann, aber methodisch sicher nicht ganz korrekt ist.

    Elite hin, Elite her.
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#21 ElitenjournailleAnonym
  • 11.11.2014, 23:00h
  • Kinder sind seit Jahren die Versuchsobjekte (und Opfer) von Lohn- und Sozialraub, fehlenden und/oder privatisierten qualifizierten Betreuungsmöglichkeiten, ungleichen Bildungs- und Teilhaberechten, mangelnder pädagogischer Schulung und Kompetenz ihres (oft auch des familiären) Umfeldes, Mobbing und Diskriminierung auf Grund von Klassismus, Rassismus, Homphobie usw.

    Auf Titelseiten der sozial verrohten oberen Mittelschichts- und Oberschichts"presse" wartet man in diesem Zusammenhang sicherlich auch weiterhin vergeblich.
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#20 Anti-Nebel XXLAnonym
  • 11.11.2014, 22:41h
  • Die breite Masse der Kinder ist in der bürgerlichen Gesellschaft seit jeher in erster Linie möglichst kostensparend und marktkonform im Rahmen des auf Ausbeutung und Unterdrückung basierenden bürgerlichen Familienkonstruktes aufzuziehender Nachschub der Ware Arbeitskraft und wird aggressiv heteronormativ auf das gewünschte Untertanensein im Interesse der Profite und Vermögen einiger Weniger vorbereitet und getrimmt.

    Das wird von sozial privilegierten bürgerlichen Ideologen und Aggressoren sorgsam vernebelt.

    Sie besitzen dabei sogar die Dreistigkeit, diese Art des Aufwachsens von Kindern und jungen Menschen, in extremer sozialer Ungleichheit, Abhängigkeit, Ausgeliefertsein und Beraubung gleicher Lebens- sowie Selbstbestimmungsrechte (und dazu gehören ganz wesentlich auch die sexuellen) immer wieder als "am besten", "moralisch überlegen" usw. zu verkaufen.
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#19 David77Anonym
  • 11.11.2014, 21:37h
  • ""Kinder sind seit Jahren die Versuchsobjekte der Gender-Theorie", behauptet Redakteurin Heike Schmoll auf der Titelseite. "Das wird sorgsam vernebelt.""

    Richtig muss es heißen "homosexuelle Kinder und Jugendliche sind schon immer ihr Leben lang Versuchsobjekte der "jeder ist hetero geboren und was anderes gibt es nicht "-Theorie".
    Wie schlecht es denen später geht, dass wird hingenommen...
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#18 RobinAnonym
  • 11.11.2014, 20:27h
  • Schon wieder so eine religiöse Fanatikerin...

    Nur schlimm, dass solche homophoben, vom Hass zerfressenen Subjekte dann auch noch in Zeitungen publizieren dürfen.

    Das zeigt, wie weit der konservative Rollback schon ist.
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#17 GeorgB
  • 11.11.2014, 20:21h
  • Ist Heike Schmoll nicht die Tante, die immer wieder die FAZ-Rechtsabteilung gegen Gerüchte ausrücken lässt, sie sei die Lebenspartnerin der neuen deutschen Botschafterin beim Vatikan?

    Google weiß da mehr ;-)

    Nachtigall, ick hör dir mal wieda trapsen
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#16 alexAnonym
  • 11.11.2014, 19:55h

  • Diese Frau Schmoll hebt die Gegner gegen den Bildungsplan in den Himmel als wenn das Ehrenwerte Bürger sind. Ich möchte daran erinnern das da bei diesen Demos Homosexualität mit Pedophilie gleich gesetzt wurden und werden.
    Das schwule die meisten Kinderschänder sind. Hallo geht es noch das und viele andere Äußerungen auf Plakat usw geistern auf diesen Demos.
    Wie bitte schön kann da eine sachliche Diskussion geführt werden. Ich weiß zwar nicht in welcher Welt Frau Schmoll lebt aber nicht auf dieser.
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#15 Foxie
  • 11.11.2014, 19:53h

  • Die FAZ, wird immer mehr das Hausblättchen der, nach eigenem Verständnis "besseren", sprich ultrakonservativ-christlichen Kreise. ("Elite"?)Die sich nach den "guten(?) alten Zeiten" sehnen.
    Als unsereins gefälligst unsichtbar zu sein hatte. Als es noch fürs Volk im allgemeinen "Beten und Arbeiten" hieß. Jeder an seinem gottgegebenen Platz, und sonntags in der Kirche. So ein Rollbac geht nicht ohne Feindbild, ratet mal, wer die Feinde sind!
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#14 goddamn liberalAnonym
#13 globoProfil
#12 goddamn liberalAnonym
  • 11.11.2014, 17:20h
  • Antwort auf #9 von GeorgG
  • Pannenberg?

    Nomen es omen.

    "1997 gab Pannenberg sein Bundesverdienstkreuz aus Protest zurück, nachdem 1996 der Diakonin und Sozialpädagogin Herta Leistner das Bundesverdienstkreuz verliehen worden war. Nach Pannenberg steht die Auszeichnung im Widerspruch zum im Grundgesetz Art. 6 Abs. 1 verankerten Schutz von Ehe und Familie.[7] Darüber hinaus stehe das Engagement für Homosexualität im Widerspruch zur theologischen Lehre. Pannenberg bezog in der Schrift Maßstäbe zur kirchlichen Urteilsbildung über Homosexualität von 1994 dezidiert zu dem Thema Stellung. Dabei konstatierte er, dass die biblischen Zeugnisse eindeutig in ihrer scharfen Ablehnung von homosexuellem Verhalten seien. Dieses bringe die Abkehr von Gott besonders eklatant zum Ausdruck. Die Aufgabe der Kirche, die einerseits Toleranz und Verständnis aufbringen müsse, sei es, die Betreffenden zur Umkehr aufzurufen. Würde die Kirche homosexuelle Lebensgemeinschaften anerkennen, stünde sie nicht mehr auf dem Boden der Schrift." (wiki)

    Der zu Lebzeiten hochdekorierte Herr war ein wohl hochgradiger ekklesiogener Neurotiker.
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#11 TheDadProfil
#10 userer
  • 11.11.2014, 17:09h
  • Antwort auf #3 von Kirchenaustritt
  • Danke, genau, die Dame kommt aus Baden-Württemberg (1962 geb. in Villingen). Diese Religionspsychopathen mischen eben doch überall an vorderster Front mit.

    Denn:
    "Sie setzte ihr Studium als Stipendiatin des Evangelischen Stifts Tübingen ... fort."

    Und:
    "Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) ist sie zuständig für Schul- und Hochschulpolitik sowie Fragen der wissenschaftlichen Theologie."

    'Wissenschaftliche Theologie' ... ein Oxymoron.

    Informationen lt.:
    de.wikipedia.org/wiki/Heike_Schmoll
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#9 GeorgGAnonym
  • 11.11.2014, 16:33h
  • Heike Schmoll ist theologisch geprägt durch den erzkonservativen Wolfhart Pannenberg.

    Sie ist Mitglied der Église reformée de France und ist Gegnerin der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre. Am 5. Juni 2002 verlieh ihr die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen die Ehrendoktorwürde.

    aus: Wikipedia
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#8 sperlingAnonym
  • 11.11.2014, 16:31h
  • eine kleine, aber gefährliche, psychisch kranke minderheit, die im hintergrund ihre fäden zieht und alle gesellschaftlichen bereiche heimlich infiltriert, mit erheblichen geldmitteln ausgestattet und von der öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, um die gesunde identität des volkes zu zerstören.

    hab ich irgendwo schon mal gehört.
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#7 LIberalerAnonym
  • 11.11.2014, 16:09h

  • Total daneben und uninformiert. Einen Moment hatte ich den Eindruck, es handele sich um ein Pseudonym von Frau von Storch. Reaktionär.
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#6 le petit princeAnonym
#5 RalfAnonym
  • 11.11.2014, 15:42h
  • Für Bildung und Theologie ist die Dame zuständig? Einerseits also für die Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, andererseits für die Vermittlung altorientalischer Mythologie und Märchen um einen nicht näher bekannten Wanderprediger... Wie vereinbart sich das? Das ist ja wie jemand, der gleichzeitig an der Universität Medizin lehrt, aber im Internet Nashornpulver zur Heilung von Krankheiten empfiehlt. Pervers. Wissenschaft und Esoterik sind nun mal unvereinbar. Versucht man's trotzdem, kommt Schwachsinn raus. Die FAZ hat sich aus dem Kreis der seriösen Presse verabschiedet. Das allein wäre für sie nur blamabel und für die Gesellschaft nicht schlimm. Dass die FAZ sich aber zunehmend zum Sprachrohr einer menschenverachtenden extremistischen Ideologie macht, birgt Gefahren für das gedeihliche Zusammenleben der verschiedenen Gruppen in unserem Lande.
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#4 goddamn liberalAnonym
  • 11.11.2014, 15:37h
  • Antwort auf #2 von Timon
  • So ist es wohl.

    Zumal Frau Schmoll, die immer gerne nach der Elite schreit, ihre wirre Verschwörungstheorie vollständig von Gabriele Kuby übernimmt.

    Was ja nicht unbedingt eine saubere Quelle ist.

    Die ist eher braun - mit schwarzen Einsprengseln, die den eigentlichen Urheber überdecken sollen.
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#3 KirchenaustrittAnonym
  • 11.11.2014, 15:10h
  • Heike Schmoll bestand 1981 sie am neusprachlichen Bunsen-Gymnasium in Heidelberg das Abitur. Anschließend studierte sie Germanistik und Evangelische Theologie (Lehramt und Volltheologie) an der Universität Heidelberg.
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#2 TimonAnonym
  • 11.11.2014, 15:04h

  • Die FAZ muss ja echt verzweifelt sein, dass sie auf dieser rechtspopulistischen Schiene fahren muss, um sich noch zu verkaufen.

    Dass die dafür sogar noch Fakten verdrehen und lügen, zeigt wie tief die FAZ gesunken ist.
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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil

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