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Kommentare zu:
FAZ hetzt erneut gegen Schulaufklärung


#21 ElitenjournailleAnonym
  • 11.11.2014, 23:00h
  • Kinder sind seit Jahren die Versuchsobjekte (und Opfer) von Lohn- und Sozialraub, fehlenden und/oder privatisierten qualifizierten Betreuungsmöglichkeiten, ungleichen Bildungs- und Teilhaberechten, mangelnder pädagogischer Schulung und Kompetenz ihres (oft auch des familiären) Umfeldes, Mobbing und Diskriminierung auf Grund von Klassismus, Rassismus, Homphobie usw.

    Auf Titelseiten der sozial verrohten oberen Mittelschichts- und Oberschichts"presse" wartet man in diesem Zusammenhang sicherlich auch weiterhin vergeblich.
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#22 goddamn liberalAnonym
  • 11.11.2014, 23:33h
  • Antwort auf #20 von Anti-Nebel XXL
  • Frau Schmoll ist eine besonders üble Produzentin dieser Ideologie, deren Bildungsideal natürlich nicht die Bildung, nicht einmal marktgerechte Effizienz, sondern die Reproduktion rechtsreaktionärer bürgerlicher deutscher Pseudo-Eliten unter Verhinderung des Aufstiegs Einzelner aus den unteren Klassen ist. Ihr Ideal ist der Ständestaat.

    Das ist dann der pervertierte Elite-Begriff der es erlaubt, sich ausgerechnet von Kuby Ideen aus der untersten Schublade zu 'holen', ohne auf Kuby zu verweisen.

    Was man angesichts von Kubys Peinlichkeit zwar gut verstehen kann, aber methodisch sicher nicht ganz korrekt ist.

    Elite hin, Elite her.
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#23 EnyyoAnonym
  • 12.11.2014, 01:40h
  • Warum können/dürfen diese Weiber überhaupt was von sich geben?

    Eigentlich sollten sie dem Manne untertan und mit der Aufzucht der Brut (mindestens 12) und der Pflege des Heims beschäftigt sein!

    Zumindest wenn es nach den Grundregeln ihres Märchenbuchs ginge...
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#24 goddamn liberalAnonym
  • 12.11.2014, 07:27h
  • Antwort auf #21 von Elitenjournaille
  • Eliten statt Eltern.

    Fakten, Fakten, Fakten: Es muss zudem festgehalten werden, dass weder die offiziellen Eltern-, noch gar die Schülervertretunge in BW und anderswo was gegen die Bildungspläne hatten.

    Wer da moblisiiert, ist eine albekannte altdeutsche Allianz von 'Elite' und Straßenmob. Die Akteuere haben z. T. die selben Namen wie damals.
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#25 Wirre QueersAnonym
  • 12.11.2014, 09:36h
  • Auch David Berger hat den FAZ-Artikel auf seiner FB-Seite gepostet. Er kommentiert:
    "Rächt sich jetzt die allzu enge Verquickung von wirren Queer/Gender-Theorien und dem Kampf gegen Homophobie, besonders bei Jugendlichen?"

    Erstaunlich! Der Chefredakteur eines Schwulenmagazins fällt unseren eigenen Leuten aus den Aufklärungsprojekten wie "SchLAu" in den Rücken. Anstatt Solidarität zu üben und die Community nach innen zu stärken, redet er den reaktionären Kräften das Wort. Die Schulaufklärer sorgen ehrenamtlich für eine wichtige Anti-Diskriminierungsarbeit. Sie tun das sehr qualifiziert, und ihre Arbeit hat mitnichten etwas mit der Sexualisierung der Kinder oder der Pornografisierung der Schulen zu tun - so lauten ja die polemischen Vorwürfe der erzkonservativen Gegner. Dass der Chefredakteur eines Homo-Magazins sich auf ihre Seite schlägt, ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Er entkräftet nicht die wahnhaften Anschuldigungen, sondern stellt die Aufklärungsarbeit unserer eigenen Ehrenamtler_innen in Frage.

    Langsam frage ich mich, wie lange Berger als Chefredakteur eines Schwulenmagazins noch tragbar ist?
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#26 reality checkAnonym
  • 12.11.2014, 11:27h
  • Antwort auf #25 von Wirre Queers
  • Wie "wirr" sind eigentlich die Adam-Eva-usw.-"Theorien" derer, die Kinder und Jugendliche zu Versuchsobjekten religiöser Vernebelung und Unterdrückung machen?

    Bald ist dann die Erde wieder eine Scheibe, wenn die Tatsache der gesellschaftlichen Erzeugung von Geschlecht schon wieder geleugnet wird.
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#27 sperlingAnonym
#28 sperlingAnonym
#29 Wirre QueersAnonym
#30 SarahAnonym
  • 12.11.2014, 17:44h
  • Ich hoffe wirklich die Queer-Redaktion ist nun endlich mal in der Lage meine Kommentare freizuschalten, ansonsten finde ich dieses Verhalten unmöglich! Ich argumentiere hier sachlich mit Belegen - wie kann es sein, dass keine Freischaltung meiner Kommentare erfolgt? Ist eine sachliche Auseinandersetzung nicht gewünscht?

    Also noch einmal:

    Ich finde die Debatte über den Bildungsplan wird tatsächlich unfair geführt jeder der den Bildungsplan kritisiert, wird oft als homophob, als Gegner gegen die Aufklärung betitelt oder er "hetzt gegen Homsosexuelle/Transsexuelle/Intersexuelle", selbst wenn dem nicht so ist und die Kritik sich gegen ganz andere Punkte richtet.

    Meine Kritik richtet sich gegen diese Darstellung, denn wer sich intensiver mit dem Bildungsplan auseinandergesetzt und sich mal die Unterlagen angeschaut hat, die für die Unterrichtssgestaltung zur Verfügung gestellt werden sollten, weiß, dass sich die Kritik oftmals nicht gegen Aufklärung über diverse sexuelle Identitäten richtet, sondern gegen etwas anderes, was ich im folgenden ausführen werde:

    * Zu Material 1:
    www.berlin.de/.../lesbische_und_schwule...

    - Hier werden Pantomime-Spiele ausgedacht, in denen Begriffe wie Darkroom, zu früh kommen, Sadomaso oder Porno von Kindern dargestellt werden sollen als lustige Spieleinheit vor der ganzen Klasse (S.28)

    * Zu Material 2:

    www.amazon.de/Sexualpädagogik.../dp/3779920751

    - Dildos, Potenzmittel (für die Sekundarstufe!), Lack, Leder, Latex, Aktfotos, Vaginalkugeln und Handschellen sollen laut Sexualpädagogik der Vielfalt beispielsweise als Unterrichtsmaterialien von den Schülern ersteigert werden für verschiedene Parteien eines Mietshauses, in dem zwar kein einziges heterosexuelles Paar mit Kindern wohnt, was dem Lebensraum der meisten Kinder in Deutschland am nächsten käme, dafür aber alleinerziehende Mütter, Lesben mit und Schwule ohne Kind, aber auch ein klassisches Heteropaar ohne Kinder.

    - Die Schüler können alternativ den neuen Puff für alle kreieren. (...) Das Haus soll im Unterricht mit allerlei Zimmern bestückt werden, indem man der pädagogisch wertvollen Fragestellung nachgeht: Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und zufriedengestellt werden?, wobei explizit verschiedene sexuelle Präferenzen und auch Praktiken benannt werden sollen. (...)

    - Herrlich auch der Hinweis, dass bei möglichen kritischen Nachfragen von Jugendlichen zum Thema käufliche Liebe die Lehrkraft der Diskussion die Tiefe nehmen soll, indem sie auf die persönliche Freiheit hinweist, sexuelle Dienste in Anspruch nehmen zu dürfen bzw. diese anzubieten.
    (Birgit Kelle in:
    www.theeuropean.de/.../8250-sexualunterricht...)

    Weiterhin:

    - Ab 12 Jahren. Die Leitung stellt Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten, die die Kinder in Kleingruppen beantworten sollen. Darunter auch diese Fragen:
    Was ist eine Vakuumpumpe?
    a) Ein Gerät zur Zubereitung luststeigernder Lebensmittel; b) Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion; c) ein Gummipuppen-Sterilisator.
    Was ist gang-bang?
    a) Sex in einer Gruppe von vielen Männern und Frauen; b) Sex zu dritt; c) Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange anstehen, hintereinander Sex hat (urspr. Gruppenvergewaltigung).
    Das Quiz diene der Wissenvermittlung und Begriffsklärung, heißt es in der Erläuterung. (Auflösung: 1b, 2c)

    - Altersstufe: ab 13 Jahren. Die Jugendlichen bilden Vierergruppen und ziehen vier Karten, auf denen verschiedene erste Male stehen. Neben das erste Mal Eifersucht, Händchenhalten oder Küssen gibt es auch das erste Mal Petting und das erste Mal Analverkehr. Die Jugendlichen sollen dann ein erstes Mal auswählen und es in frei gewählter Form (zum Beispiel als Gedicht, als Bild, als Theaterstück oder Ähnliches) darstellen. Die Zuschauenden müssen dann raten, was dargestellt wird.
    Ziel der Methode wird genannt, dass Wünsche und Ängste bei unterschiedlichen ersten Malen thematisiert werden können.

    (...)
    - Ab ca. 14 Jahren. Bei einer gespielten Auktion sollen die Jugendlichen Gegenstände für sieben verschiedene Parteien in einem Mietshaus ersteigern. Dort wohnen eine alleinerziehende Mutter, eine heterosexuelles kinderloses Paar, ein schwules Paar, ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, ein Senioren-Paar, eine Wohngemeinschaft mit drei Behinderten, eine Spätaussiedlerin aus Kasachstan. Ersteigern können die Jugendlichen neben Häkeldeckchen, Windeln und Schraubenzieher unter anderem einen Dildo, Kondome, Potenzmittel, Vaginalkugeln, Lack und Leder. Handschellen und Kamasutra.
    In der Erläuterung heißt es, dass Vorurteile und Klischees hinterfragt werden sollen.

    Quelle:
    www.hna.de/.../kasseler-soziologin-fordert...

    So, und ganz ehrlich, das klingt selbst für mich nicht nach sachlicher Aufklärung über unterschiedliche sexuelle Identitäten oder Lebensweisen. Dass die Menschen Ängste und Ablehnung gegenüber des Bildungsplans entwickeln, wenn solche Materialien zu Thematisierung bereit gestellt bzw. vorgesehen werde, finde ich schon verständlich.

    Ich bin definitiv für eine sachliche Aufklärung über sexuelle Identitäten und unterschiedliche sexuelle Lebensweisen, aber bitte auf einem sachlichen und angemessenen Niveau. Leider wird von diversen Medien nicht über diese oben präsentierte Problematik berichtet, denn meiner Meinung nach liegt dort die Wurzel des Problems. Wenn sich die Redaktion von Queer.de intensiver mit den Sachverhalten auseinandersetzen würde, wäre vielleicht eine sauberere und fairere Berichterstattung möglich.

    Es gibt mit Sicherheit Menschen, die tatsächlich aus homophoben Motiven gegen den Bildungsplan sind - aber auch hier hilft es meiner Meinung nach die sachliche Auseinandersetzung betreiben, die Ängste abbaut und aufklärt. Es wird immer Menschen geben die unbegründete Ängste haben und es wird immer Menschen geben, die sich aus unerfindlichen Gründen eine bestimmte Menschengruppe raussuchen und diese auszugrenzen versuchen - dagegen muss man definitiv vorgehen, aber der Weg ist entscheidend, meiner Meinung nach.
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