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Kommentare zu:
FAZ hetzt erneut gegen Schulaufklärung


#31 TheDadProfil
  • 12.11.2014, 18:35hHannover
  • Antwort auf #30 von Sarah
  • Du "untermauerst" Deine "Argumente" durch Links..

    Bloß blöd das diese gar nichts beweisen..

    Der erste Link führt ins große NICHTS wo es keine Seite 28 gibt..

    Der zweite Link führt zu einem Onlin-Händler..
    Welche Schule in welchem Bundesland nutzt dieses Buch in welcher Altersstufe ?

    Der Dritte Link ist wieder ein Link ins Nirwana..
    Was beweist der ?

    Der vierte Link ist wieder eine Fehlerseite..

    Die angeführten "Zitate" können deshalb garnicht verifiziert werden..

    Aber nehmen wir mal eines heraus :

    Das Mietshaus mit multipler Ausgestaltung als Mehrgenerationenhaus mit diversen Familienmodellen scheint Dir besonders zu gefallen, denn es kommt gleich zweimal vor..

    ""In der Erläuterung heißt es, dass Vorurteile und Klischees hinterfragt werden sollen.""..

    Was genau ist daran störend, und welcher Wohnung würdest Du persönlich neben dem Häkeldeckchen die Vaginalkugeln zuordnen ?

    Dem Schwulem Pärchen ?
    Oder der Spätaussiedlerin aus Kasachstan ?

    Den Hinweis ""(für die Sekundarstufe!)"" find ich übrigens aufschlußreich, denn die beginnt mit Jahrgangsstufe 5 und endet mit Jahrgangsstufe 10..
    Geht es etwas ganauer bitte ?

    ""- Die Schüler können alternativ den neuen Puff für alle kreieren. (...) Das Haus soll im Unterricht mit allerlei Zimmern bestückt werden, indem man der pädagogisch wertvollen Fragestellung nachgeht: Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und zufriedengestellt werden?, wobei explizit verschiedene sexuelle Präferenzen und auch Praktiken benannt werden sollen. (...)""..

    Aus welchem Buch ist diese Beispiel ?
    Für welche Altersstufe gedacht ?
    In welchem Bundesland, welcher Stadt, welcher Schule wird das genutzt ?

    Ach kuck..
    Da ist der Hinweis unter dem nächstem Absatz versteckt sich der nichtfunktionierende Link zu einer Publikation von Birgit Kelle auf theeuropean..

    Die Publikation einer ausgewiesenen Schwulen-Hasserin hältst Du also für unabhängig genug, und für nachweisbar als tatsächliches Unterrichtsmaterial ?
    Um damit zu "beweisen" das nicht alle Bildungsplangegner Homophobisten sind bemühst Du eine ausgewiesene Gegnerin der Gleichstellung von LGBTTIQ´s ?

    Wie lustig..

    Du könntest ebenso versuchen mit den Worten von Kardinal Bergoglio zu beweisen das der Papst kein Katholik sei, und würdest ebenso kläglich scheitern, weil sich die Tatsache das die Bildungsplangegner in der Argumentation vorsätzlich LGBTTIQ-feindliche "Argumente" bemühen die aus Vorurteilen und Lügen bestehen, nicht wegleugnen lassen !

    Ganz ehrlich ?
    Für mich liest sich das so, als wenn Du nicht den leisesten Schimmer von dem Schwachsinn hast den Du da als Wahrheit verbreitet sehen willst !
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#32 Gernot BackAnonym
  • 12.11.2014, 22:06h
  • "FAZ-Redakteurin Heike Schmoll, zuständig für die Ressorts Bildung und Theologie" ,das sagt ja alles: zuständig für Bildung und das genaue Gegenteil "Obskurantismus"!
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#33 Beate BrahnAnonym
#34 Oliver43Anonym
  • 13.11.2014, 02:09h
  • Die FAZ mutiert immer mehr zu einem homophoben Revolverblatt.

    Das dort ernsthaft Journalisten Artikel verfassen, damit in den Schulen nicht über Homosexualität gesprochen wird, ist schon mehr als skandalös.

    Im Übrigen andere Bundesländer wie Berlin, NRW, Bremen oder Rheinland-Pfalz haben dies längst beschlossen und Aktionspläne verabschiedet.

    Aber jetzt wo die homophobe AfD um "die Ecke biegt", meint auch die FAZ sie müßte bei diesem Thema "mitmischen".
  • Antworten » | Direktlink »
#35 AlixAnonym
  • 13.11.2014, 07:19h
  • zitiertes Zitat "Lufthoheit über Kinderbetten" ????
    ist doch jetzt nicht wahr oder !!!
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#36 David77Anonym
  • 13.11.2014, 09:05h
  • Antwort auf #30 von Sarah
  • "beispielsweise als Unterrichtsmaterialien von den Schülern ersteigert werden für verschiedene Parteien eines Mietshauses, in dem zwar kein einziges heterosexuelles Paar mit Kindern wohnt, was dem Lebensraum der meisten Kinder in Deutschland am nächsten käme, dafür aber alleinerziehende Mütter, Lesben mit und Schwule ohne Kind, aber auch ein klassisches Heteropaar ohne Kinder."

    Ja und? Die Formen des Zusammenleben sind mittlerweile vielfältig und hat auch ein Recht darauf wahrgenommen zu werden.
    Warum sollen alleinerziehende Mütter ausgeblendet werden, warum dürfen SChwule und Lesben nicht wahrgenommen werden, und warum darf man nicht wissen, dass es auch kinderlose Ehepaare gibt?
    Weil das sonst dem anderen indoktrinierten Bild widerspricht, dass Ehe nicht automatisch Kinder bedeuten und umgekehrt?
    Wenn die oben genannten Formen bislang immer vorsätzlich ausgenommen wurden, dann haben die auch ein Recht darauf wahrgenommen zu werden.
    Es werden nicht wenige geben, die, wenn man sie zusammennimmt, auch in solche Formen leben oder leben werden.

    "Ich finde die Debatte über den Bildungsplan wird tatsächlich unfair geführt jeder der den Bildungsplan kritisiert, wird oft als homophob"

    Den Ruf haben die Bildungsplangegner und Ersteller der Petition zu verantworten.
    Die Petition war voller Hass-Kommentare, voller Vorurteile, und war von vornherein homophob tituliert.
    So mussten Passagen in der Formulierung der Petition gestrichen werden, in denen sich beschwert wurde, in diesem Bildungsplan würde nicht auf die "negativen Begleiterscheinungen eines homosexuellen Lebensstils" hingewiesen.
    Ging es da etwas um negative Erscheinungen wie Mobbing gegen Homosexuelle, oder die höhere Suizidrate als Folge solcher Ausgrenzung? Mitnichten!!! Stattdessen schwang ein "selbstverschuldet" mit und wurden allerlei Vorurteile angeführt.
    Das ist ein Schlag ins Gesicht Homosexueller Schüler, die mit dem Plan erreich werden sollten.
    Und das auch noch von einem Lehrer (!!) formuliert.
    In der Hinsicht war die Reaktion auf diese Petition berechtigt und hat gezeigt, wie nötig der Bildungsplan doch ist.

    Und ausgerechnet Birgit Kelle zu zitieren, die sich schon alleine darüber aufregt, dass Kinder auch bei Homosexuellen aufwachsen, anderen dieselbe Förderung abspricht, die sie als Mutter erhält, dass man Schüler neutral über Homosexuelle aufklären will, das ist auch nicht gerade überzeugend.
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#37 sperlingAnonym
#38 SarahAnonym
  • 14.11.2014, 13:35h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • @ The Dad

    Ich untermauere meine Argumente mit Links ja, mit Links die unter anderem zu den originalen Unterrichtsmaterialen führen und selbst, wenn ich mich dabei auf eine andere Quelle (Birgit Kelle) stütze müsstest dazu argumentativ dagegen vorgehen und die Ungültigkeit des Arguments an sich aufzeigen und nicht versuchen das Argument auszuboten in dem man auf der Person verweist das ist nämlich ein Argument ad-hominem und in einer guten Diskussionskultur nicht gültig.

    Die Links die ich darunter geschrieben habe, verlinkten nicht ins nichts, sondern wurden offenbar verändert, als mein Text veröffentlich wurde, sonst nichts. Meinen Original-Kommentar kann man sich auch auf der Queer- Facebook Seite ansehen. Beitrag vom 11. Novemeber und da befinden sich auch die richtigen Links:
    www.facebook.com/lgbtgermany?fref=ts

    Wenn du dich dann damit befasst hast, können wir gerne weiterdiskutieren, bevor du mich beschuldigst keine Ahnung zu haben oder sonstiges.

    Also bevor du darüber uerteilst, ob ich keine Ahnung habe, frage doch erst einmal höflich nach. Denn der einzige, der hier offenbar nicht Realität sehen will und die Diskussion sachlich führen kann, bist du. Zumal für alle Selbstständigen: Es gibt auch Google. Dort kann man diese Unterrichtsmaterialien auch finden.

    Schau dir mal deinen Text an und die Begriffe, die du darin verwendest einzig und allein, mit welch emotional besetzten Begriffen du argumentierst, zeigt, dass du für eine sachliche Auseinandersetzung nicht in der Lage bist.
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#39 SarahAnonym
  • 14.11.2014, 14:17h
  • Antwort auf #36 von David77
  • Es geht auch hier nicht darum, dass Schwule und Lesben nicht wahrgenommen werden sollen oder andere alternative Lebensformen sondern darum:
    1. Dass die Aufgabenstellung ans sich für den Unterrichts als unangemessen empfunden wird
    2. Dass wenn so eine Aufgabenstellung erstellt wird (...die über verschiedene sexuelle Lebensweise aufklären soll), der Lebensraum von dem meisten Kindern nicht miteinbezogen wird

    Ja, das stimmt, aber deshalb kann man nicht alle Kritiker über einen Kamm scheren und sie als homophob betiteln und ich finde die Art und Weise wie man mit den unbegründeten Ängsten/Abneigungen mit den Menschen umgeht auch entscheidend dafür, dass sich der Zustand in unserer Gesellschaft verbessert. Und da hilft meiner Meinung nach eine sachliche Auseinandersetzung eher, als die eine Gruppe (Gruppe die Bildungsplan) kritisiert kollektiv als homophob zu bezeichnen. Das ist ebenso nichts anderes als Vorurteile schaffen und ein Klima, in dem jeder, der Kritik an diesem äußert, gleich unter dem Generalverdacht der Homophobie steht.

    - So mussten Passagen in der Formulierung der Petition gestrichen werden, in denen sich beschwert wurde, in diesem Bildungsplan würde nicht auf die "negativen Begleiterscheinungen eines homosexuellen Lebensstils" hingewiesen.

    Ja, das habe ich auch mitbekommen und das finde ich nicht richtig. Ich finde, wenn Aufklärung erfolgt, dann bitte wissenschaftlich und sachlich und ausgewogen.

    Noch andere Anmekrungen:

    - Die höhere Suizidrate bei Homosexuellen kann ich nicht bestätigen, - soweit ich weiß, weisen diese Studien, die dies belegen sollen, so starke methodische Mängel auf, dass letztendlich nicht belegt werden kann, was vorgeben wird. Kennst du du dich mit der Meta-Analyse von Studien aus? Dann kann ich dir dir hierzu gerne mal Literatur mit Verweisen schicken.

    - Das Problem ist, dass wir, egal von welcher Seite wir Informationen erhalten, wir diese überprüfen müssen, auch Studien, ob das nun von Queer.de oder der FAZ ist. Und erst dann können wir uns ein realistisches Bild formen.

    Aber egal wie die Ansichten von Birgit Kelle sind muss man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen, wenn man eine faire Diskussionskultur walten lassen will und darf ihr nicht die Richtigkeit ihrer Argumente absprechen aufgrund ihrer persönlichen Ansichten das wäre nämlich ein Argument ad-hominem und nicht zulässig.

    Zumal man auch hier sehr vorsichtig sein muss, viele beziehen ihr scheinbares Wissen über bestimmte Persönlichkeiten über das Bild, das uns der Spiegel, die Welt, die Süddeutsche oder sonstige Zeitungen vermitteln, ohne eine Quellenprüfung durchzuführen. Bei einer Quellenüberprüfung zeigt sich oft, dass Sachverhalte verzerrt oder schlicht weg falsch dargestellt werden.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass hier viele Glauben der Gender-Pay-Gap z.B. belege Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen aufgrund von Diskriminierung, auch wenn der Gender-Pay-Gap dies wissenschaftlich überhaupt nicht beleget und die Gehaltunterschiede zwischen Männer und Frauen nicht als Zeichen für die Benachteiligung von Frauen abhängig sind, sondern schlichtweg von andere Faktoren, wie z.B. Berufswahl, Überstunden, Berufspausen, etc.
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#40 David77Anonym
  • 14.11.2014, 14:42h
  • Antwort auf #39 von Sarah
  • "- Die höhere Suizidrate bei Homosexuellen kann ich nicht bestätigen, - soweit ich weiß, weisen diese Studien, die dies belegen sollen, so starke methodische Mängel auf, dass letztendlich nicht belegt werden kann, was vorgeben wird. Kennst du du dich mit der Meta-Analyse von Studien aus? Dann kann ich dir dir hierzu gerne mal Literatur mit Verweisen schicken."

    Bitte? Ja klar, kannst du das nicht bestätigen. Darüber wird nämlich gewollt oder ungewollt geschwiegen.
    Dazu braucht man sich nur die Erfahrungen homosexueller Jugendlicher im oder vor dem Coming Out anzuhören und man findet viele Gemeinsamkeiten. Das können Außenstehende nicht nachvollziehen. Ich brauche aufgrund meiner Lebenserfahrung keine Studien, weil ich weiß wie man sich fühlt, und das es anderen geht. Ich habe es selber ERLEBT.
    Alleine die Möglichkeit darüber zu REDEN und solche Menschen und deren Erfahrungen KENNENZULERNEN ist doch hilfreicher als das zitieren irgendwelcher Studien und Daten.
    Wer sich da chwer tut 1 + 1 zusammenzuzählen und auf die Ursachen zu kommen, dem muss es an Empathie mangeln.
    Der sollte selber mal die Hölle durchleben, durch die viele Jugendliche im Coming Out gehen.
    Und Coming out heißt nicht "hallo ich bin schwul und das wars", sondern ist ein langer, schwerwiegender und vor allem INNERER Prozess der schmerzhaft sein kann.
    Das wäre alles nicht nötig, wenn man von früh an erfährt, dass es auch andere Formen des Zusammenlebens gibt und diese in Ordnung sind, anstatt es vorsätzlich vorzuenthalten. Und genau das wollen die Gegner.
    Und wenn mal in einer Aufgabe das Paar nicht hetero, ist, sondern gleichgeschlechtlich: SO WHAT?!?!? Wo ist das Problem? Was soll daran überfordernd sein? Die Überforderung kommt hinterher, wenn man dann erklären muss, dass es eben auch anders geht.
    Wenn jemand von klein an mitbekommt, dass der Onkel statt seiner Freundin seinen Freund mitbringt, und beide zusammengehören, dann versteht das Kind es und hat damit kein Problem.
    Um diesen selbstverständlichen Umgang sollte es gehen.
    Und am meisten sind die überfordert, die irgendwann feststellen, dass sie selber anders sind. Und die gilt es zu erreichen und zu schützen. Damit sie im schlimmsten Fall eben nicht zum Suizid getrieben werden.
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