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Kommentare zu:
FAZ hetzt erneut gegen Schulaufklärung


#51 SarahAnonym
  • 21.11.2014, 19:00h
  • Antwort auf #47 von David77
  • "Also Wieso kann ich dir das nicht glauben? Bist du es nun? Lebst du es? Warum nicht einfach "ich bin". Das hört sich sehr verdächtig an. Wenn es so sein sollte: Freu dich, dass du in einer heilen Welt aufgewachsen bist. Das Glück oder Privileg hat nicht jeder!!Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung nicht bestätigen, dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte."

    - Es ist mir egal, ob du das glaubst oder nicht. Ich weiß ja, dass es so ist, und ich werde mich jetzt hier auch nicht weiter vor Menschen rechtfertigen, die eh nur glauben, was sie glauben wollen. Ich möchte mich lediglich nicht festlegen, da ich für beide Geschlechter (Männer und Frauen) sexuelle Anziehung empfinde, deshalb lebe weil ich beides lebe.

    Aha. Hast du dich mal mit anderen unterhalten? Mit Älteren? Mit anderen, die vielleicht anders aufgewachsen sind?Du bist ja anscheinend auch nicht strenggläubig wie deine besagte Freundin aufgewachsen, die mit deiner Homosexualität nicht klarkam. Stell dir mal vor, sie hätte festgestellt, dass sie SELBER lesbisch wäre... Ob die das auch so locker genommen hätte, und nicht etwa an sich gezweifelt?Wow... Also die Suizidmeldung der homosexuellen Jugendlichen, die hier ab und an eingehen, sind also nur Zufall?

    - Nochmal: Ich bestreite überhaupt nicht, dass es keine Suizide aufgrund der Tatsache gibt, dass Menschen negative Reaktionen von ihrer Umwelt erfahren, weil sie homosexuell sind. Ich sage lediglich, dass die Studien nicht sauber belegen, was sie vorgeben zu belegen.
    Aber natürlich habe ich mich mit anderen unterhalten, fast mein ganzer Freundeskreis besteht aus Menschen die homosexuell oder bisexuell sind, ich arbeite sogar ehrenamtlich in diesem Bereich. Im Übrigen hat diese Freundin sich damals tatsächlich zu mir hingezogen gefühlt, was sie auch in eine schwierige Situation gebracht hat, für die aber ihren Weg gefunden hat.

    -Du hast absolut NULL Ahnung was ich selber durchgemacht habe...Durch welche innere Hölle ich gegangen bin...Was andere erlebt haben.Ich bin nicht der einzige.Was meinst du, warum sich manche erst im Alter outen? Haben die einfach so aus Jux festgestellt, dass die kein Bock mehr auf die Frau haben? Oder eher, dass die sich ein Leben lang selbst belogen haben, vor sich davongelaufen sind?" "Also jetzt mach mal ein Punkt,"Willst du mir meine Erfahrungen absprechen?"...dass ich aufgrund meiner Homosexualität Selbstmordgedanken hatte."Ich finde das unverschämt, taktlos empathielos und äußerst polemisch das jemandem abzusprechen und verharmlosen, der kurz davor sich genau deshalb umzubringen! Und denjenigen, die das getan haben.Und da soll ICH BITTESCHÖN EINEN PUNKT MACHEN?!??! Ich wurde auch wegen anderer Dinge gemobbt, musste anderes aushalten, dass war aber nichts, gegen meinen inneren Kampf gegen meine Strenggläubigkeit, in der es Homosexualität erst nicht gab, und dann eine ganz ganz schlimme Sünde war. Gegen meine Schuldgefühle ankämpfen. Gegen die Angst, dass das irgendwie rauskommt. Ich hätte mich eher umgebracht, als dazu zu stehen!!! Und irgendwann war ich fast soweit...Und was soll die Literatur sagen? Dass es keinen Zusammehang gibt? Das eine höhere Suizidrate nicht sein kann? Dass es Faktoren sind, die Heterosexuelle auch betreffen??Man bekommt zwar mit, dass Heterosexuelle unglücklich mit dem anderen Geschlecht sind.Aber hast du je gehört, dass Heterosexuellesich umbringen, weil sie nicht homosexuell sind?Dass sie sich ihrer Orientierung schämen? Dass sie mit ihren Eltern nicht darüber reden können, dass sie nicht homosexuell sind?Dass sie nicht verstehen können, warum sie nicht dasselbe erleben was sie bei homosexuellen Freunden beobachten (erste Liebe, miteinander gehen, etc...) Oder das sie Schulgefühle haben, weil sie von klein eingetrichtert bekommen, dass Sexualität ganz böhse ist, schlimmer als Homosexuelle?!?Machen DAS ebenfalls heterosexuelle Schüler mit, sodass diese nur einen Ausweg im Suizid sehen? Jetzt mach aber mal einen Punkt!

    - Ich habe gesagt, dass ich nicht relativieren möchte. Wie gesagt, ich denke lediglich dass es dazu gehört, dass man auch selbst eine gewisse Resilienz, psychische Widerstandsfähigkeit entwickelt, zumal ich jetzt schon mehrmals gesagt habe, dass ich für eine sachliche Aufklärung bin, du hier aber total vom Thema abweichst.
    Ich behaupte doch überhaupt nicht, dass deine Erfahrungen für dich nicht schlimm waren. Aber Menschen verarbeiten Erfahrungen auf unterschiedliche Art und Weise und woher weißt du, was ich in meinem Leben schon erlebt habe und ob das objektiv gesehen nicht eine größere psychische Belastung darstellen? Du weißt nichts über mich, genau so wenig, wie ich nichts über dich weiß, aber ich bilde mir auch nicht ein über dich urteilen zu können, sondern rede hier lediglich sachlich von Studien, was du dann auf deine persönliche Erfahrungen beziehst. Es tut mir sehr leid, wenn du dieses für dich belastenden Erfahrungen gemacht hast, und ich wünsche es auch keinem anderen Menschen, aber es gibt im Übrigen Wege, wie man psychischen Belastungen besser umgehen lernen kann bzw. sich eine stärkere Resilienz aneignen kann z.B. durch Therapien, etc.
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#52 SarahAnonym
  • 21.11.2014, 19:13h
  • Antwort auf #48 von David77
  • - Und das kommt bei Ottonormalverbraucher an?
    Ich bezog mich auf Meldungen und Diskussionen im Fernsehen.
    Denn das wird sehr wohl ausgeblendet. Meldungen über Suizide finden sich in den US-Medien, aber bei uns?
    Drüben gab/gibt es die "it gets better"-Kampagne.
    Bei uns geht das ziemlich unter.

    Ok, wer deine Bildung nur aus Fernsehen bezieht, bei dem kommt es eventuell nicht in diesem Maß an, aber bitte, wir leben im Zeitalter des Internets - wenn du Homosexualität und Suizid googlest, bekommst du ausreichend Information zu dem Thema, und in den Print-Medien, wie auch im Fernsehen wird auch nicht darüber geschwiegen. Wie bestimmte Angebote/Aktivitäten in einer Gesellschaft ankommen, hat nichts damit zu tun, dass sie nicht diskutiert werden würden/behandelt werden würden.

    - Und was das Selbstbewusstsein oder die Widerstandsfähigkeit hast:
    Die hatte ich in vielen anderen Dingen.
    Das hat aber mit der Außenwirkung zu tun. Ich spreche aber vom INNERSTEN Wesen in dir selbst. Mit dieser "Widerstandsfähigkeit" wehrst du dich nämlich gegen die Erkenntnis, ergo kämpfst du gegen dich selbst.

    Wieso denn das? Ich glaube du weißt gar nicht wirklich was Resilienz bedeutet. Siehe:
    if-weinheim.de/fileadmin/dateien/systhema/2005/3_2005/Sys_3_
    2005_Wolter.pdf


    Es geht doch gerade darum, dass man innerliche Stärke zu entwickeln, Belastungsfähgikeit entwickelt.

    - Entweder überlebst du das, oder nicht...
    Und da spielen Einflüsse wie die Sozialisation von klein an eine wichtige Rolle. Und daran sind die Stängles schuld, die ein homosexuelles Kind mit ihren Ansichten auch in den Suizid treiben würden... Dass die ihre homophoben Vorurteile auch noch damit begründen, obwohl sie selber zur Ursache beitragen, diese perfide, verlogene Argumentation kann man nicht oft genug anprangern.

    Wieder: Ich behaupte überhaupt nicht, dass Stängle keine Fehler gemacht hat oder es keine bessere Lösung für den derzeitigen gesellschaftlichen Stand gibt. Das Problem, das ich sehe ist auch in diesem Diskurs, dass viele Menschen aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen und Emotionen nicht mehr in der Lage sind eine sachliche Debatte zu führen. Darin sehe ich ein Problem.

    Ich sage nur, dass ich den derzeitigen Weg, mit den vorgesehenen Unterrichtsmaterialen nicht befürworten kann und das für mich nichts mit einer sachlichen Aufklärung zu tun hat.
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#53 SarahAnonym
  • 21.11.2014, 20:25h
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • * BLÖDSINN !Das kann auch jeder erkennen der sich die Bilder der Demonstranten gegen den Bildungsplan in B.-W. anschaut..Die meisten Demonstranten waren so alt, das man ihnen bedenkenlos unterstellen kann keine schulpflichtigen Kinder mehr zu haben ! UND :Jede Schulklasse hat einen Elternabend.Dort wählen sie einen Eltern-Klassensprecher..Diese bilden in ihrer Gesamtheit den Schul-Elternbeirat..Daraus entwickelt sich der Stadt-Eltern-Beirat und der Regions-Elternbeirat, und der Landeselternbeirat..DAS sind die Eltern deren Kinder davon betroffen sind, und genau diese Menschen sind beteiligt gewesen und haben dem Entwurf der Regierung B.-W. zugestimmt ! Analoges gilt zu den Schüler-Vertretern die jeweils ein Gegenbild zu den Eltern-Beiräten bilden..Wer nicht weiß wie sich solche Beiräte bilden, und sich nicht als Eltern oder Schüler entsprechend daran beteiligt, kann dem System nicht später vorwerfen irgendwie ausgeschlossen zu sein, bloß weil er sich nicht drum gekümmert hat..Aber das nur mal so nebenbei..""

    - Der Klassensprecher wird von der Klasse gewählt (..normalerweise geschieht dies nicht am Elterabend, da die Schüler dort meist nicht anwesend sind zumindest ist das an unseren Schule so), die Klassensprecher wählen den Schulsprecher und die Elternsprecher werden auf dem Elternabend für die jeweilige Klasse gewählt den weiteren Verlauf kenne ich nicht.
    Und selbst wenn die Elternräte und Landeselternbeirat von bestimmten Schule dem zugestimmt hätte, was mit Sicherheit nicht alle waren, spricht das nicht für die Meinung aller Eltern, deren Kinder Schüler sind. Zumal ich gerne mal den Beleg dafür hätte, dass alle Elternbeiräte für diesen Bildungsplan waren mit dem Wissen, was für Unterrichtsmaterialien dafür vorgesehen werden.
    Aber genau so, wie ein Klassensprecher nicht für jeden einzelnen Schüler spricht und woher weißt du, dass diese Personen, die dem Bildungsplan zustimmen auch über die konkreten Unterrichtsmaterialien informiert waren?
    Auch Eltern, Opa, Oma, Bruder etc., die nicht in Elternbeiräten sitzen haben das Recht gegen diesen Bildungsplan zu demonstriere oder in zu kritisieren.

    *Nun ja, eine höhere Suizidrate bei Homosexuellen ist auch nicht durch methodisch saubere Studien belegt, meines Wissens, aber ich lasse noch gerne von Gegenteil überzeugen. Kannst mir gerne die Links posten.""..Nöö..

    - Doch, habe ich gepostet, zumal ich schon in vorherigen Beiträgen die Literatur dazu aufgelistet habe. Siehe Beitrag weiter unten!

    *Dazu habe ich die drei Quellen oben genannt..Der Rest ist ein bißchen Recherche über Google oder Wikipedia..""Nun ja, wenn man 12 Jährige mit der Frage "Was ist Gang-Bang?" konfrontieren will und minderjährige Schüler im Schauspiel den Begriff Darkroom darstellen sollen, sind diese Ängste dann so unverständlich?""..Du wiederholst schon wieder unbewiesene Behauptungen..

    - Nein, ich habe wieder einen Beitrag geschrieben, der nicht von Queer veröffentlich wurde. Zumal ich dir schon gesagt habe, dass man meinem Beitrag mit vollen Quellenangaben auf Facebook einsehen kann und du auch bestimmt jemand kennst, der dort angemeldet ist. Du kannst mir gerne deine Email Adresse hinterlassen und dann sende ich dir die Belege zu, damit es auch in deiner Realität endlich ankommt! ;)
    Ok, ich werde danach schauen!

    *Zum Dritten mal :Welcher Lehrer macht das, in welcher Altersstufe, in welcher Schule, in welcher Stadt, in welchem Bundesland, und aus welcher Quelle ist dieser Vorwurf ?Du argumentierst hier ständig mit Vorwürfen die von Bildungsplangegnern lanciert wurden..Darunter Frau Kelle, Frau Mewes, Frau v.Storch, Herr Stängle..Das "Problem" der Bildungsplangegner hierbei ist :Hier unter uns sind Menschen die im Bildungssystem arbeiten !

    - Habe ich in dem anderen Beitrag zu deinem älteren Beitrag geschrieben. Falls dieser wieder nicht veröffentlicht wird, gibt mir deine E-Mail Adresse und du bekommst Belege, wie Antworttexte von mir zugesendet.

    *Wir wissen was dort wirklich vor sich geht, und was gelehrt wird !Wir haben täglich Einblick in die Reale Welt von Schulen und Schülern, und vor allem auch von LGBTTIQ-Schülern..Ich persönlich arbeite mit gehandicapten Schülern verschiedener Jahrgangsstufen an einer Regelschule (IGS) mit 1850 Schülern, und nebenbei in verschiedenen Projekten gegen Missbrauch, gegen Gewalt, gegen Rassismus und auch mit einer Gruppe von Schülern die man in der Aufzählung LGBTTIQ als Q und T und I bezeichnet, deren Sexuelle Identität also nicht unbedingt ihrem äußerem Erscheinungsbild entspricht..

    ""Hast du Belege für diese Ansichten Stängles?""..Äh ?Die Petition ist der Beleg für seine Ansichten, denn er fordert darin in den Schulen weiterhin nicht über andere Sexuelle Identitäten als der Hetero-Identität aufzuklären, und diese Aufklärung nicht vor der 8.Jahrgangsstufe durchzuführen..Lest ihr eigentlich die Petitionen bevor ihr sie unterschreibt und verteidigt ?

    - Ist ja wunderbar, dass du dich engagierst und was soll mir das jetzt sagen? Dass deine begrenzte Wahrnehmung, die sich auf dein Umfeld beschränkt, für die Gesamtsituation aller Menschen spricht? Sicher nicht. Nochmal, ich behaupte doch überhaupt nicht mit Stängle übereinzustimmen, sondern ich habe meine eigene Kritik ausformuliert und ich habe diese Gegenpetition auch nicht unterschrieben. Ich meine Belege für deine explizite Ausformulierung seiner Ansichten im letzten Beitrag. Nichts desto trotz ändern deine Erfahrungen in diesem Bereich nichts an den Unterrichtsmaterialien oder den Untersuchungen zu den Studien.

    *"Es ist ja nicht so, dass man derzeit nicht über Homosexuelle und deren Rolle in der Geschichte an deutschen Schulen nicht reden dürfe.""..Stimmt sogar..Man "darf" es..Aber man macht es nicht, und genau dass ist das Problem dabei..Die Verfolgung von Schwulen durch die Nazi´s muß genauso verpflichtender Bestandteil des Lehrplanes werden, wie es die Verfolgung von Juden, Sinti&Roma, Sozialdemokraten und Kommunisten ist..""Habe ich ebenfalls nie gesagt, ich sagte, dass man sich mit ihren Argumenten an sich auseinandersetzen muss, sie entkräften oder widerlegen muss.""..Hast Du nicht..Du hast geschrieben das man die Argumente nicht allein mit der Behauptung sie seien Homophob weil die Frau Homophobistin sei, außer Kraft setzen könne, weil es sich um "persönliche Ansichten" handele..

    -Man macht es nicht... Wer ist man?

    Ja, natürlich, Aussage eines homophoben Menschen kann trotzdem wissenschaftlich gesehen richtig sein oder sind nun alle Aussagen von homophoben Menschen, auf sachlicher Ebene falsch? MAN MUSS SICH MIT DEM ARGUMENT AN SICH BEFASSEN. Das habe ich gemeint.

    *Der Punkt ist dabei, man muß nicht jedem der hier "neu" dazu kommt die ganze Geschichte dieser Leute "erklären" um quasi täglich zu beweisen wie Homophobistisch diese Dame ist..In diversen Artikel hier sind Links zu öffentlichen Auftritten von ihr, wo man sich alles Live und in Farbe ansehen und anhören kann..Das muß als Verweis genügen um die Behauptung zu stützen, das wir es mit den Aktivisten gegen den Bildungsplan mit Leuten zu tun haben, die Homophobisten sind, und es sich sehr oft um verdummbibelte Leute handelt..In den älteren Artikeln stöbern, die Links anklicken, und sich von der Schönheit des Ekels überraschen lassen..

    - Überprüfst du Berichte oder glaubst du das was du liest einfach ohne es zu überprüfen? Das ist Ansichtssache, wie man diese Menschen bewertet wie gesagt, es zählt eine sachliche Auseinandersetzung mit ihren Argumenten.
    Und heißt immer noch: Homophobie, homophob und nicht "homophobistisch" und "Homophobistin" gibt es auch nicht müsstest du eigentlich wissen, wenn du so vetraut mit der Materie bist. ;)

    *Wieso gibt es dann so viele von euch ?Die Hälfte weniger von euch, und das Problem der Überbevölkerung wäre ein für alle Mal gelöst..Woher nimmst Du unverschämte Person Dir das Recht einen BEWEIS zu fordern, der MEINE Sexuelle Identität als NATUR erklärt ?

    - Du hast eine Behauptung aufgestellt (Homosexualität ist angeboren, nicht sozialisiert, durch psychische Einflüsse bedingt) und ich habe dich gebeten sie zu belegen - zumal es hier gar nicht speziell um dich geht. Aber das ist nicht unverschämt, sondern kritisch.

    *Kommt hier gar nicht in Frage..Es sei denn Du erklärst mal, wie Du darauf kommst das sich Homosexualität anders entwickeln würde, als es Heterosexualität macht ?Ist Heten-tum angeboren, oder "erworben" ?Ist das Heten-Ding gar erlernt ?Wenn Sozialisation einen Einfluß auf die Entstehung der Sexuellen Identitäten hätte, wieso versagt denn dann diese Sozialisation in Form von Heteronormativität so oft und bei mehr als 20 % der Bevölkerung völlig unabhängig von sozialem Rang der Familien ?Psychische Einflußfaktoren auf Intersexualität ?Auf Transidentität ?Auf Schwule ? Auf Lesben ?Die Familie ist arm und Scheiße, also werde ich mal eben Schwul um die Mutter endgültig in den Wahnsinn zu treiben ?Willst Du meiner Mutter erklären warum ausgerechnet ich als mittleres von fünf Kindern Schwul bin ?KEIN Mensch "lernt" irgendeine Sexuelle Identität..Die ENTDECKT man..Dazu habe ich einen Link für Dich der alles erklärt :Link zu www.queer.deDer Rap ist untertitelt und sagt worum es geht..

    - Wieso soll ich etwas belegen, was ich nicht behauptet habe, wohingegen du etwas behauptest was du aber nicht belegst? :D Ich weiß nicht, ob Homosexualität angeboren ist oder durch Umweltfaktoren/psychische Faktoren beeinflusst wird. Das ist mein Standpunkt. Und wissenschaftlich gesehen, ist das auch noch nicht sauber erforscht.

    Zumal ich überhaupt nicht weiß, was dieses ganze Gespräch zu dir mit meiner eigentlichen Ursprungsaussage zu tun hat, die war: Ich bin für sachliche Aufklärung, verstehe unter sachlicher Aufklärung etwas anderes als die Unterrichtsmaterialien, die für den Unterricht vorgesehen wurden Belege kann man immer noch auf Facebook einsehen oder ich kann sie auch per Email senden.

    Und dieser Rap soll nun was wissenschaftlich belegen?

    *"Ich kann dir gerne die Analyse zum GPG schicken""..Oooch nöööö..So einen Scheiß will ich nicht lesen..Denn ich WEISS das Frauen bei gleicher Ausbildung und gleicher Erfahrung und gleicher Qualifikation weniger verdienen, und das schon BEVOR sie aus dem Job aussteigen um Mutter zu werden und eine Familie zu gründen..

    -Hach ja, immer wenn das an Belege geht, zieht man den Schwanz ein und drückt sich vor der Auseinandersetzung. Dein letzter Kommentar hat einfach nur gezeigt, dass du keine Ahnung hast. :D

    Siehe:
    sciencefiles.org/2012/04/22/ungleichheit-ist-nicht-gleich-di
    skriminierung-entideologisierung-des-gender-pay-gaps/
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#54 David77Anonym
  • 21.11.2014, 20:34h
  • Antwort auf #52 von Sarah

  • Ach so. Aber da die bildungsplangegner keine persönlichen erfahrungen mit homosexuellen haben, diskutieren die also sachlich und wissen besser, wie es den homosexuellen jugdendlichen geht? Und haben nicht etwa vorurteile? Und sind auch nicht von religiösen ansichten emotional geprägt? Und die gründe, weshalb sich jugendliche im coming out umbringen haben NICHTS damit zu tun, sondern sind dieselben faktoren wie bei heterosexuellen jugendlichen auch? Also wäre ich in meiner jugend auch als hete genauso suizidgefährdet gewesen wegen derselben faktoren? Oder wie erklärt man sich dann dieselbe suizidrate? Auf die sachliche erklärung bin ich mal gespannt. Ps ich gehöre zur generation die ohne internet aufwuchs. Wo hätte ich mich da informieren sollen und wie wäre ich erreicht worden, wenn dies die schule nicht dafür zuständig war?
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#55 David77Anonym
#56 David77Anonym
  • 21.11.2014, 22:35h
  • Antwort auf #53 von Sarah

  • Ach so, obwohl wir WISSEN (!!!), dass wir uns unsere orientierung NICHT ausgesucht haben, dürfen wir nicht sagen, dass sie uns in die wiege gelegt ist und müssen belegen, dass wir nicht durch psychische einflüsse so "gemacht" werden? Das ist mehr als unverschämt! Ach ja, erfahrungen zählen ja nicht. Ich habe noch nie gehört, dass man dies von heten verlangt. Aber die sind wohl von geburt so, gell?! Was soll denn der zweck davon sein, wenn man es zuende denkt? Doch nur, dass man rumdoktern will, und man die leute erst drängen will sich doch "reparieren" zu lassen. Das ist genau der druck, der betroffene erst zu leidenden macht, weil sie dann für einen fehler halten. Und was sollen denn die ursachen sein? Dazu verführt? Durch frühe aufklärung? Komisch, ich hatte mit 12 schon konkrete fantasien ohne zu wissen dass es homosexualität ist und dass es sie gibt. Dass man sich auch in mann verlieben und in einer beziehung leben und man dazu stehen kann, wusste ich erst mit 20.
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#57 TheDadProfil
  • 24.11.2014, 22:17hHannover
  • Antwort auf #53 von Sarah
  • ""- Der Klassensprecher wird von der Klasse gewählt (..normalerweise geschieht dies nicht am Elterabend, da die Schüler dort meist nicht anwesend sind zumindest ist das an unseren Schule so),""..

    Was war an den Sätzen oben unverständlich, wenn dort steht :

    ""UND :Jede Schulklasse hat einen Elternabend.Dort wählen sie einen Eltern-Klassensprecher""
    usw.. ?

    Hier ging es um die Organisation der ELTERN !

    "Analog dazu" bedeutet hier, die Schülerorganisation ist parallell zu den Eltern-Strukturen aufgebaut !

    Für Doofe :
    JEDE Klasse hat einen Eltern-Sprecher und einen Schüler-Sprecher..

    Jeder Jahrgang auch..
    Jede Schule hat Eltern-Sprecher UND Schüler-Sprecher, jeder Bezirk oder Region einen Regions-Elternrat und einen Regions-Schülerrat, jedes Bundesland einen Landes-Elternrat und einen Landes-Schüler-Rat..

    Diese beiden zuletzt genannten Bei-Räte haben beratende Funktion bei der Landesschulbehörde die in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium die Bildungspläne erstellt, und damit ist die Behauptung der Bildungsplangegner, sie wären als Eltern nicht gehört worden, schlichtweg gelogen !

    Sie haben sich vielleicht nicht beteiligt, weil sie keinem der genannten Gremien angehört haben..

    Das ist aber etwas anderes, als nicht gehört zu werden, und wer sich nicht beteiligt und sich hinterher beschwert, hat selber Schuld, wenn seine Einwände ungehört bleiben !

    Was den Link zu diesem ominösen Blogg angeht..

    Steht viel interessantes drin, aber eben auch keine Zahlen die nachweisen würden, das LGBTTIQ-Jugendliche KEIN erhöhtes Suizid-Risiko haben..

    Für einen "Wissenschafts-Blogg" der auf ein Impressum verzichtet, damit eine Verifikation der publizierenden Personen als Fachreferenten aus dem Weg geht, ist die Behauptung es sei nicht so, ohne eigene Zahlen zu nennen, ziemlich unwissenschaftlich, zumal sich der Beitrag nur mit den Behauptungen und Gegenbehauptungen der verschiedenen Petitionen befaßt, nicht aber mit den von Dir in Anrede gestellten angeblich schlechten Statistiken, die empirische Fehler aufweisen würden..

    Die Quelle zu den Statistiken ist hier mehrfach genannt, und Du solltest sie einfach lesen, anstatt einen ungenannten Blogger zu verlinken, der die Gegenbehauptung aufstellt die sich in seinem Satz verkürzt offenbart :
    ´weil beide petitionen gegenteiliges behaupten ist beides zweifelhaft´..

    Das ist einfach zu dünn, denn die VERMUTUNG des Bloggers "suizidale jugendliche hätten vielleicht andere dinge im kopf als ausgerechnet an empirischen studien über die gründe ihres suizides teilzunehmen", offenbart zumindest die Unkenntnis des Bloggers, das Statistiken nicht immer durch Informationen zusammengeschrieben werden, denen man den Probanden in vollem Bewußtsein Teil einer Studie oder Statistik zu sein, entlockt hat..

    Wäre das so, gäbe es schlichtweg keine Sterbe-Statistiken..

    ""Und selbst wenn die Elternräte und Landeselternbeirat von bestimmten Schule dem zugestimmt hätte, was mit Sicherheit nicht alle waren, spricht das nicht für die Meinung aller Eltern, deren Kinder Schüler sind.""..

    "bestimmte Schulen" ?

    Du bist nicht in der Lage die Struktur der Eltern-Vertretung zu erfassen ?

    Muß man hier Bilder aufmalen um zu erklären das der Landes-Elternbeirat ALLE Schulen des Landes vertritt, weil JEDE Schule einen eigenen Vertreter in ihn sendet, und dieser von ALLEN Eltern einer Schule gewählt werden kann ?

    Wer sich an solchen Wahlen nicht beteiligt kann sich nicht darüber beschweren nicht gefragt worden zu sein, denn SO funktioniert Demokratie nun mal !

    ""Zumal ich gerne mal den Beleg dafür hätte, dass alle Elternbeiräte für diesen Bildungsplan waren mit dem Wissen, was für Unterrichtsmaterialien dafür vorgesehen werden. ""..

    Die Zustimmung des Elternbeirates UND des Schülerbeirates B-W ist im entsprechendem Artikel dazu verlinkt !

    Und NEIN !
    Es gab dazu kein
    "Wissen, was für Unterrichtsmaterialien dafür vorgesehen werden",
    weil es diese Vorschläge die Du hier ständig aufzählst im Bildungsplan gar nicht gibt !

    Welche Materialien vorgesehen werden, und vor allem welche Materialien aus Landesmitteln dazu beschafft werden können, entscheidet sich nämlich erst, wenn aus dem Bildungsplan ein LEHRPLAN erstellt wird, der dann verbindlich vorschreibt, welche Unterrichts-Ziele erreicht werden sollen !

    Wir reden hier die ganze Zeit über einen Bildungsplan !
    Der Bildungsplan formuliert ZIELE !
    SONST NICHTS !

    In einem Bildungsplan gibt es weder Vorschläge dazu welche Materialien VERBINDLICH zum Einsatz kommen sollen, noch den Auftrag an Lehrer mit Schülern Gedanken-Spiele zur wirtschaftlichen Situation von Bordellen durchzuspielen !

    LES ENDLCIH DEN BILDUNGSPLAN !

    Er ist hier im entsprechedem Artikel als PDF verlinkt !

    Es nervt ständig so eine Scheiße lesen zu müssen die auf FALSCHEN INFORMATIONEN basiert, die von den Gegner VORSÄTZLICH VERBREITET werden !

    Und von Leuten die das einfach so glauben und nachplappern !

    ""Auch Eltern, Opa, Oma, Bruder etc., die nicht in Elternbeiräten sitzen haben das Recht gegen diesen Bildungsplan zu demonstriere oder in zu kritisieren.""..

    Äh ?
    NÖÖÖ !

    Ich hätte als Schulsprecher vehement dagegen protestiert wenn mein OPA bestimmen will, was ich an einer Schule lernen darf, und was nicht !

    ""Nein, ich habe wieder einen Beitrag geschrieben, der nicht von Queer veröffentlich wurde. Zumal ich dir schon gesagt habe, dass man meinem Beitrag mit vollen Quellenangaben auf Facebook einsehen kann und du auch bestimmt jemand kennst, der dort angemeldet ist.""..

    Nein, kenne ich nicht..
    Und nein, brauche ich auch nicht lesen, denn Du erkennst den Blödsinn nicht, der sich hinter dieser Frage und der Behauptung, und damit auch hinter der Quellenangabe steht :

    ES GIBT SOLCHE FRAGEN AN SCHÜLER IN DEN SCHULEN NICHT !

    Was es allerdings gibt sind solche Fragen die von Schülern gestellt werden..
    Und da erschließt sich mir jetzt nicht, wieso man diese Fragen nicht altergerecht beantworten sollte ?

    ""Ich meine Belege für deine explizite Ausformulierung seiner Ansichten im letzten Beitrag. Nichts desto trotz ändern deine Erfahrungen in diesem Bereich nichts an den Unterrichtsmaterialien oder den Untersuchungen zu den Studien. ""..

    Ist das absichtlich ?

    Die Belege seiner Ansichten STEHEN IN DER PETITION !

    Und solche Materialien GIBT ES NICHT IN DEN SCHULEN !

    Wenn es sie gäbe, würde ich sie nutzen, da kannst Du dir sicher sein !

    Denn nichts geht über eine vernünftige und UMFASSENDE Aufklärung um bestehende Vorurteile bei den Schülern auzuräumen die sie aus den Familien mitbringen und in der Schule ausleben, wenn sie Mitschüler als "Schwuchtel" oder "schwule Sau" beschimpfen !

    ""MAN MUSS SICH MIT DEM ARGUMENT AN SICH BEFASSEN. Das habe ich gemeint. ""..

    Äh ?
    Das Haupt-Argument von Frau Kelle z.B. ist die Behauptung, Homosexualität sei nicht Teil des Schöpfungsplanes von Gott..

    Wie aufwendig muß man solche "Argumente" als absurd entlarven, bis sie auch von Dir als absurd erkannt werden ?

    ""Und heißt immer noch: Homophobie, homophob und nicht "homophobistisch" und "Homophobistin" gibt es auch nicht müsstest du eigentlich wissen, wenn du so vetraut mit der Materie bist. ;) ""..

    Nöö..
    Den Gebrauch der Sprache bestimmen die Betroffenen..

    Homophobie ist ein untauglicher Begriff, weil die vorliegende Abneigung von Homosexualität keine Angst im Sinne von Phobie darstellt, sondern ein HASS gegen eine Minderheit..

    Da die Auswirkungen die gleichen sind wie beim Rassismus, der sich aus ähnlichen Gründen gegen eine Minderheit richtet, haben sich einige User hier angewöhnt den Begriff Homophobismus zu nutzen, und ihn so in die Diskussion einzuführen..

    Wir Schwulen haben in den Siebzigern den Begriff Schwul, der zuvor nur eine beleidigende Aussage beinhaltete, für uns okkupiert, und ihn zu einer Eigenbezeichnung gewandelt, die unser Lebensgefühl beschreibt..
    Gesellschaft hat sich inzwischen daran gewöhnt, und an den Begriff Homophobismus wird sie sich auch gewöhnen..

    ""- Du hast eine Behauptung aufgestellt (Homosexualität ist angeboren, nicht sozialisiert, durch psychische Einflüsse bedingt) und ich habe dich gebeten sie zu belegen - zumal es hier gar nicht speziell um dich geht. Aber das ist nicht unverschämt, sondern kritisch. ""..

    Hm.. Schauen wir mal..

    Ist es also dann auch nur "kritisch" einen dunkelhäutigen Menschen zu fragen, warum seine Haut mehr Pigmente hat, als die hellerer Haut-Typen ?
    Und ihn nebenbei zu fragen ob er das für bilogisch natürlich hält ?

    Darf man diese Frage entsprechend umformuliert auch einem Angehörigen der Tenthausend Nations fragen, und anfügen ob er wirklich auf natürliche Weise zu seiner rötlichen Haut gekommen ist ?

    ""Das ist mein Standpunkt. Und wissenschaftlich gesehen, ist das auch noch nicht sauber erforscht.""..

    Das muß auch gar nicht erforscht werden, so lange nicht klar ist, ob Heterosexualität angeboren ist..

    Der Punkt dahinter ist nämlich, wem nutzt diese Information zu welchem Zweck..

    Nehmen wir einmal an, Homosexualität entstünde tatsächlich ausschließlich durch die Sozialisation, "psychische Einflüße", oder die Verwendung von Weichmachern in Plastiktüten..

    Was wäre wohl das Ergebnis dieser Erkenntnis ?
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