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  • 11.11.2014           25      Teilen:   |

Christlicher Fundamentalismus

Zeugen Jehovas kritisieren "homosexuelle" Hosen

Artikelbild
Kirchenführer Anthony Morris ist der Schlabberlook lieber als hautenge Klamotten

Die homophobe christliche Sekte ist besorgt, weil schwule Männer ihre Mode-Ideen auch Heterosexuellen aufzwingen würden.

Die Zeugen Jehovas, die bereits mehrfach das Ende der Welt vorausgesagt hatten, üben sich jetzt als Modekritiker: In einer Predigt zeigte sich Anthony Morris, der dem acht Männer zählendem Führungsgremium der Glaubensgemeinschaft angehört, am Samstag insbesondere über schwule Kleidungswünsche verärgert: "Man muss auch Folgendes an jene jungen Kerle richten, weil die Älteren das dankenswerterweise nicht so sehr machen – ich rede von der metrosexuellen Optik, über die wir ja schon viel gesprochen haben" so Morris. "Aber jetzt ist diese Optik viel populärer – die hautengen Jackets und die hautengen Hosen. Die sind besser bekannt als 'tight pants'. Die sind überall hauteng bis runter zu den Knöcheln. Das ist nicht angemessen. Das ist schwachsinnig."

Später verdeutlichte Morris, wen er für diesen Trend verantwortlich macht: "Die Homosexuellen, die diese Kleidung gestalten – die wollen euch in hautengen Hosen sehen."

Youtube | Chef-Zeuge Anthony Morris macht sich Sorgen über die Hosen und Höschen
Fortsetzung nach Anzeige


Auch Frauen sollen sich "angemessen" kleiden

So sollte laut Herrn Morris kein männlicher Zeuge Jehovas herumlaufen - Quelle: fourway333 / flickr / cc by 2.0
So sollte laut Herrn Morris kein männlicher Zeuge Jehovas herumlaufen (Bild: fourway333 / flickr / cc by 2.0)

Auch über Damenkleidung ist Morris nicht glücklich. Hier kritisierte er insbesondere "Spanx", also straffende Höschen für Frauen, die Fettröllchen verbergen und die Trägerin dünner aussehen lassen. Zwar sei es in Ordnung, wenn Frauen diese Kleidung in den eigenen vier Wänden trügen. Aber wenn sie etwa zum Jogging in der Öffentlichkeit so angezogen seien, sei das ebenfalls "nicht angemessen" und "schwachsinnig". "Gehen Sie nicht so nach draußen und behaupten dann, sie würden den einzigen wahren Gott anbeten", sagte Morris.

Den Zeugen Jehovas gehören weltweit zirka acht Millionen Menschen an, davon gut 160.000 in Deutschland. Homosexualität lehnt die amerikanische Glaubensgemeinschaft kategorisch ab – sexuell aktive Homosexuelle dürfen daher nicht Mitglied der Sekte sein. Anthony Morris ist Mitglied der sogenannten "leitenden Körperschaft", die von New York City aus die hierarchische Organisation anführt. (dk)

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Tags: zeugen jehovas, mode
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Reaktionen zu "Zeugen Jehovas kritisieren "homosexuelle" Hosen"


 25 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
11.11.2014
15:18:26


(+13, 13 Votes)

Von audi5000
Aus lindau (Bayern)
Mitglied seit 20.05.2013


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#2
11.11.2014
15:21:58


(+2, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ansonsten haben die Wachturmfuzzys keine Sorgen oder was? Dazu paßt auch:

Link zu www.daserste.de

Wehret den Anfängen!


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#3
11.11.2014
15:48:49


(+7, 9 Votes)

Von David77


Hat er die letzten Jahrzehnte verpasst, oder ist er so rückständig, dass er gedanklich noch 200 Jahre zurückhängt?
Diese engen Hosen trug man schon in den 1970ern....


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#4
11.11.2014
15:52:37


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam
Antwort zu Kommentar #1 von audi5000


Stimmt genau . Bis auf manchmal.

Bild-Link:
oliver-pocher-im-hautengen-ganzkoerperanzug-r2.jpg


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#5
11.11.2014
15:54:07


(+12, 12 Votes)

Von jochen
Aus münchen (Bayern)
Mitglied seit 03.05.2008


Exzellent beobachtet von dem netten Herrn.:
Immer häufiger ist es jetzt auf den Strassen oder den Kaufhäusern zu sehen , wo hilflose normale heterosexuelle Männer von perversen und skrupellosen Homosexuellen mit vorgehaltener Waffe gezwungen werden diese ruchlosen und empörenden Hosen anzuziehen.

++++

Und jetzt im Ernst:
Schon aus dem 12 Jahrhundert gibt Schriften, wo sich Mönche über die Jugend beklagen - und speziell über die jungen Männer - die in widernatürlicher und vulgärer Weise so eng ihre Hosen (bzw.Beinkleider) tragen und zuschnüren, dass sich ihre Geschlechtsteile überdeutlich abzeichnen und diese sozusagen zur Schau stellen...

Tja ... der Mensch und die Natur ändern sich in manchen Dingen eben nicht .


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#6
11.11.2014
16:14:32
Via Handy


(+13, 13 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die Zeugen Jehovas verteufeln bereits die Onanie, behaupten in ihren Schriften diese führe zur Homosexualität. Wenn das doch nur zutreffen würde!

Schon klar sind die gegen diese Radlerhosen. Mit gutem Grund.

Hat einer nämlich keinen Zugang zu Pornografie, wie die Mitglieder dieser Sekte, oder beispielsweise ich früher als pubertierender Junge, genügen nur schon die Unterwäsche-Seiten von Versandhäuser-Katalogen um sich damit einen abzuwedeln.

Oh weija, wenn es damals schon solche Radlerhosen gegeben hätte...


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#7
11.11.2014
16:30:42


(+2, 6 Votes)

Von olblueye
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Youtube-Video:


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#8
11.11.2014
16:32:23


(+9, 11 Votes)

Von Danny387
Aus Mannheim (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 06.07.2014
Antwort zu Kommentar #5 von jochen


In der Renaissance war genau das Mode, nur gab's da halt noch keine Zeugen J., die sich aufregten. S.
Link:
de.wikipedia.org/wiki/Schamkapsel


War doch eigentlich eine sehr hübsche Mode, oder? Also mir gefällt's.


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#9
11.11.2014
16:45:25


(+8, 10 Votes)
 
#10
11.11.2014
17:16:13


(+5, 13 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Vollemanzipierte Schwule beklagen dass sich Männer zu schlabberig und verhüllend alla 90er Look anziehen.
Die Zeugen Jehovas sehen überall enge Hosen und Hemden, sind sogar in den 70ern stecken geblieben.

Dieses unendliche Leiden in der Welt


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