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Einzelkommentar zu:
Saudi-Arabien: Mann wegen Homosexualität verurteilt


#8 wiking77
  • 25.02.2015, 12:05h
  • ... genau hat alles nix mit dem Islam zu tun. Saudi-Arabien ist ja auch kein IS, und es sind natürlich auch keine Islamisten, schließlich sind sie die Saudis strategischen Partner unseres Landes. Und natürlich die meisten Moslems, egal wo sie leben wünschen sich im Idealfall natürlich kein Gottesstaat à la Saudi-Arabien ... das reden uns auch die Verteidiger des Islams hier ein, und spielen auf längst vergangene und überwundene Schlechtigkeiten des Christentums an, die heute längst nicht mehr bedrohlich sind. Schließlich fordert die Pius-Bruderschaft keine Hexenverbrennungen. Deren islamische Pendants, die Salafisten, Wahabiten usw. aber wollen entsprechendes, Steinigungen, Köpfungen (siehe Syrien und Irak). Und die haben heute die Deutungshoheit im Islam. Das verkennen die Schlaumeier hier: die Piusbrüder sind in der katholischen Kirche eine Minderheit in der Minderheit und werden selbst von "erzkonservativen" Katholen nicht ernst genommen. Ihre Brüder im Geiste im Islam, die Wahabiten, die extremen Sunniten, haben aber, dort wo der Islam Staatsreligion ist, die Deutungshoheit und werden sehr wohl ernst genommen. Und das strahlt bis nach Westeuropa aus. Ich habe etliche Situationen erlebt, in denen ganz einfache Moslems, untereinender zustimmen, was diese Extremisten des Islams wollen und auch klammheimliche Freude empfinden, wie Nichtmuslime mit sanften Tönen hinters Licht geführt werden. Einzelfälle? Gewiss, aber sehr viele Einzelfälle. Komisch, bei Buddhisten habe ich nie mitgekriegt, dass sie ihre Weiber steinigen wollen oder Schwule köpfen wollen, im Buddhismus ist sowas überhaupt keine großes Thema, das für Aussenstehende bedrohlich wirken könnte. Bei den Moslems schon. Bei den Christen war es vielleicht mal, heute ist es aber längst nicht mehr der Fall. Und wann ja, dann sind es wirklich "Einzelfälle", während diese Vorkommnise im Islam immer mit Krokodilstränen als "Einzelfälle" schamhaft deklariert werden, aber eben keine sind. Weil man eine Gesamtschau dieser Personengruppe machen muss und nicht sezieren kann zwischen, Mentalität, Kulur, Religion usw. Wenn es in einer Relgion gehäuft "Einzelfällen" von Steinigungen, "Ehrenmorde", Köpfungen, Terror gibt, dann ist sie eben heutzutage weniger Wert als eine Religion (z. B. Buddhismus) wo es das nicht gibt. Im Christentum oder im Zeitalter des Nationalismus gab es das wohl auch in Europa, aber es ist heute nicht mehr Thema, weil es einen Fortschritt gab, eine Aufklärung. Der Islam mit seiner Theologie ist eben zurückgeblieben.
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