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  • 13.11.2014           7      Teilen:   |

USA

Siege für Ehe-Öffnung in Kansas und South Carolina

Artikelbild
Die Richter des Supreme Court haben mehrheitlich die Ehe-Öffnung in Kansas abgesegnet

Am Dienstag konnten LGBT-Aktivisten zwei weitere Siege vor amerikanischen Gerichten feiern: Der oberste Gerichtshof ordnete in Kansas die Gleichstellung von Homosexuellen im Eherecht an; ein Bundesgericht brachte die Ehe-Öffnung auch in South Carolina näher.

Der Supreme Court in Washington hat die vorläufige Aussetzung der Ehe-Öffnung in Kansas beendet. Damit muss der konservative Bundesstaat das Urteil eines Bundesrichters umsetzen, der vor einer Woche das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben für einen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der amerikanischen Verfassung erklärt hat (queer.de berichtete).

Im neunköpfigen Supreme Court stimmten nur die Richter Antonin Scalia und Clarence Thomas gegen die Anerkennung des Urteils. Die beiden von Republikanern ernannten Juristen gelten als die konservativsten Richter des Supreme Courts und stimmen fast immer gegen Homo-Rechte.

Kansas ist damit der 33. Bundesstaat, der die Ehe für Schwule und Lesben öffnet. In den 17 anderen Bundesstaaten verhandeln noch Gerichte über die Gleichstellung.

Ein Bundesgericht in Charleston hat außerdem das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben in South Carolina für verfassungswidrig erklärt. Richter Mark Gergel hat das Urteil aber bis zum 20. November ausgesetzt, um dem Staat die Möglichkeit zur Berufung zu geben.

Die republikanische Regierung von South Carolina will weiter gegen die Gleichstellung kämpfen. Justizminister Alan Wilson hat bereits Rechtsmittel angekündigt. Er erklärte, das Urteil sei ein Schlag gegen die direkte Demokratie im Bundesstaat. Im Jahr 2006 hatten sich bei einem Referendum 78 Prozent der Wähler für ein Verbot von gleichgeschlechtlichen Eheschließungen ausgesprochen. (dk)

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Tags: south carolina, kansas, usa, ehe-öffnung
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Reaktionen zu "Siege für Ehe-Öffnung in Kansas und South Carolina"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
13.11.2014
15:20:18


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das sind erfreuliche Neuigkeiten und immer mehr schwimmen den Homoehegegnern die Felle davon!


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#2
13.11.2014
16:54:22


(+3, 3 Votes)

Von Robin


Das sind wieder mal gute Nachrichten aus den USA.

Aber statt dieses jahrelangen Stückwerkes und ewigen Hin und Hers wäre es natürlich noch schöner, wenn der Supreme Court einfach die US-weite Eheöffnung in allen Bundesstaaten anordnen würde!


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#3
13.11.2014
20:10:10


(+3, 3 Votes)

Von Nico
Antwort zu Kommentar #2 von Robin


Im Prinzip stimme ich Dir voll zu.

Aber vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, wenn erst mal zig einzelne US-Staaten die Ehe geöffnet haben, bevor das höchste Gericht endgültig entscheidet. Denn in je mehr Bundesstaaten die Ehe bereits geöffnet ist, desto besser sind die Argumente.


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#4
13.11.2014
22:35:04


(+3, 3 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #3 von Nico


"Im neunköpfigen Supreme Court stimmten nur die Richter Antonin Scalia und Clarence Thomas gegen die Anerkennung des Urteils."

Stimmt. Es geht stückweise voran, so dass sich der fromme Hinterhof im Süden langsam auf das einstellen kann, was da auf ihn zukommen könnte.

Es gab und gibt Kreml-Astrologen und es gibt in Italien Vaticanisti, die gerne rätseln und deuten, was sich hinter mächtigen Mauern so tut.

Ich mach heute mal den SCOTUS-Watcher.

Es ist spannend, dass diesmal nicht nur die üblichen Goddamn-Liberal-Verdächtigen inklusive Kennedy der Eheöffnung zugestimmt haben.

Da scheint sich was zu tun, was mich vorsichtig optmistisch auf das Ende des juristischen Gewürges blicken lässt.

Schaun wer mal.


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#5
14.11.2014
16:19:16


(+1, 3 Votes)

Von Oliver43


Das ist ein sehr wichtiger weiterer Etappensieg und läßt mich für 2015 sehr zuversichtlich werden.

Ich denke im kommendem Jahr kommt das entscheidende Urteil vom Supreme Court, denn dann muss der Supreme Court die Entscheidung aus Cincinatti für die Bundesstaaten Michigan, Tennessee, Kentucky und Ohio überprüfen.

Wenn jetzt schon eine 7:2 Entscheidung zu Kansas in Washington erging, wird das auch dann 2015 nicht viel anders zugunsten homosexueller Paare ausgehen.


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#6
15.11.2014
02:18:11


(+1, 3 Votes)

Von Oliver43


Übrigens weil darüber auf der Queer nicht berichtet wurde und man dies bei CNN nachlesen muß:

2014 hat eine weitere US-amerikanische Kirche in den USA reguläre Trauungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht. Ein Segnungsgottesdienst ist in dieser Kirche bereits seit 2000 erlaubt.

*
Link:
edition.cnn.com/2014/06/19/us/presbyterian-church-
same-sex-marriage/


(CNN:Presbyterians vote to allow same-sex marriage)

Mittlerweile gibt es einige nordamerikanische christliche Kirchen, die reguläre Trauungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare und nicht nur Segnungsgottesdienste ermöglicht haben.

Zu nennen sind:

* Metropolitan Community Church
* Unity Church
* Unitarier
* United Church of Christ
* United Church of Canada
* Evangelical Lutheran Church in Canada
* Quäker
* Presbyterian Church (USA)


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#7
15.11.2014
20:29:25


(-2, 2 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #6 von Oliver43


""Übrigens weil darüber auf der Queer nicht berichtet wurde und man dies bei CNN nachlesen muß:""..

Das ist hier nicht das Zentralorgan für Sekten-Nachrichten !

Im Übrigem ist es durchaus zumutbar das sich daran Interessierte entsprechende Informationen in anderen Medien und anderen Quellen beschaffen..


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