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Immer mehr Menschen mögen den Regenbogen (Bild: Guillaume Paumier / flickr / by 2.0)

Laut einer amerikanischen Studie hat sich die Akzeptanz von Homosexualität in 90 Prozent der Staaten der Welt in den letzten 20 Jahren verbessert.

Forscher der Universitäten von Chicago und Los Angeles hatten dazu Fragen zum Thema von 2.000 vergleichenden Umfragen aus bis zu 52 Ländern ausgewertet, beispielsweise aus den regelmäßig stattfinden Eurobarometer-Meinungsumfragen der Europäischen Kommission.

Dabei kam heraus, dass Frauen durchschnittlich 50 Prozent eher Homosexuelle akzeptierten als Männer. In 98 Prozent der Fälle zeigten sich jüngeren Menschen unter 30 offener gegenüber Schwulen und Lesben als Ältere. Religion sei ebenfalls einer der entscheidenden Faktoren: So sei die Zustimmungsrate in christlich geprägten Ländern am höchsten, allerdings mit Ausnahme der christlich-orthodox dominierten Länder.

In Europa gibt es eine besonders hohe Akzeptanz, speziell im Norden des Kontinents. Im Durchschnitt aller Länder nimmt die europäische Akzeptanz von Homosexuellen pro Jahr um 0,9 Prozentpunkte zu.

"Diese Trends sind aber nicht universell und Veränderungen vollziehen sich oft langsam. Veränderungen sind langsamer und eher sporadisch in ex-kommunistischen Ländern und die Daten aus vielen Bereichen – etwa aus muslimischen oder afrikanischen Ländern – sind unvollständig, so dass man hier viele Entwicklungen schwer erkennen kann", heißt es in der 29-seitigen Studie. Die Autoren erwarten weitere Verbesserungen in der Akzeptanz, allerdings sei die "Zunahme bei weitem nicht garantiert".

"Public Attitudes toward Homosexuality and Gay Rights across Time and Countries" kann als englischsprachige PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. (dk)



#1 RobinAnonym
  • 13.11.2014, 16:56h
  • Ein Zeitraum von 20 Jahren ist natürlich auch sehr groß gewählt. Und ich will jetzt nicht nochmal 20 Jahre für nochmal ein paar Prozentpunkte warten.

    Zumindest volle rechtliche Gleichstellung sollte jetzt sehr schnell auch in Deutschland kommen. Und die gesellschaftliche Gleichstellung kommt dann auch noch. Aber die rechtliche Gleichstellung ist erst mal die Voraussetzung dafür - denn wie soll man gesellschaftliche Akzeptanz erwarten, wenn man schon rechtlich Mensch zweiter Klasse ist.
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#2 HugoAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 schwarzerkater
  • 15.11.2014, 02:55h
  • "Studie: 90 Prozent der Länder werden homofreundlicher" --- wobei es in der studie heisst, dass KEIN einziges muslimisches land (ausnahme türkei) befragt wurde
    afrikanische länder - fehlanzeige
    china, indien und andere asiatische staaten - nix
    wahr ist: "vergleichenden Umfragen aus bis zu 52 Ländern " - die betonung liegt bei "bis zu"
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