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  • 16.11.2014           3      Teilen:   |

Berlin

CSD-Verein entschuldigt sich bei Wowi

Artikelbild
Hoffen auf einen gemeinsamen CSD am 27. Juni 2015 in Berlin (v.l.n.r.): Lutz Ermster, Monique King, Sissy Kraus (alle CSD); Klaus Wowereit; Lea Junghans (Senatskanzlei); David Staeglich, Robert Kastl, Angela Schmerfeld (alle CSD)

Versöhnliches Kaffeetrinken in der Hauptstadt: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit folgte einer Einladung des neuen Vorstands des Berliner CSD e.V.

In der Hauptstadt stehen die Zeichen auf Versöhnung. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nahm eine Einladung des Berliner CSD e.V. zu einem Gespräch in den neuen Räumen des Vereins an. Dabei entschuldigte sich der neue Vorstand für die umstrittene Fahndungsplakat-Kampagne des Vereins.

Zwei Stunden dauerte das Gespräch, das bereits am 3. November stattfand. "Dabei wurden insbesondere die Probleme der Vergangenheit sowie grundlegende und strukturelle Aspekte der Organisation einer Großveranstaltung wie dem CSD erörtert und auch konstruktive Ideen für die zukünftige Vereinsarbeit besprochen", heißt es in einer Pressemitteilung der Berliner CSD-Veranstalter.

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Entschuldigung für den Wowereit-"Steckbrief"

In diesem Jahr hatte sich im sogenannten Stonewall-Streit nicht nur das Aktionsbündnis aus Parteien und Verbänden vom Berliner CSD abgespalten und einen eigenen Marsch organisiert (queer.de berichtete), auch zwischen dem CSD-Verein und Klaus Wowereit war es zum öffentlichen Zerwürfnis gekommen.

Auf einer Pressekonferenz am 26. Februar hatte CSD-Geschäftsführer Robert Kastl dem Regierenden Bürgermeister und anderen Politikern wegen angeblicher behördlicher Schikanen Diskriminierung und Homophobie vorgeworfen – und dazu fragwürdige Fahndungsplakate gezeigt (queer.de berichtete). Wowereit eröffnete schließlich am 21. Juni die CSD-Demo des Aktionsbündnisses.

Wowereit und CSD-Verein hoffen auf Ende des Streits

Der neue CSD-Vorstand (v.l.n.r.): David Staeglich, Angela Schmerfeld, Lutz Ermster, Monique King, Sissy Kraus
Der neue CSD-Vorstand (v.l.n.r.): David Staeglich, Angela Schmerfeld, Lutz Ermster, Monique King, Sissy Kraus

Laut Pressemitteilung stehen die Zeichen nun wieder auf Versöhnung: "Der Regierende Bürgermeister und der Berliner CSD e.V. teilen den Wunsch, dass auch innerhalb der LGBTIQ-Community die Streitigkeiten beigelegt werden können." Ziel sei es, "dass sich möglichst viele Menschen und Gruppen aus den diversen Teilen der Szene zusammenfinden und gemeinschaftlich eine kraftvolle CSD-Demonstration 2015 gestalten, welche die Berliner LGBTIQ-Communitys in ihrer Vielfalt sichtbar macht und an die Menschen in dieser Stadt, diesem Land und der ganzen Welt ein starkes Zeichen für Freiheit und Menschenrechte sendet".

Bereits am 1. Oktober hatten die Mitglieder des Berliner CSD e.V. einen neuen fünfköpfigen Vereinsvorstand gewählt, der für mehr Vielfalt steht: Sissy Kraus und Lutz Ermster erklärten sich für eine weitere Amtszeit bereit; neu an der Vereinsspitze sind Angela Schmerfeld, Monique King und David Staeglich, die u.a. auch im SchwuZ, im SO36 und im O.S.P.I. aktiv sind.

Bereits im September kam eine eingesetzte Transparenzkommission zu dem Schluss, dass sich Vorwürfe von unzulässiger Verquickung und Bereicherung rund um den Berliner CSD e.V. nicht bestätigt hätten (queer.de berichtete). (cw)

Links zum Thema:
» Homepage des CSD Berlin
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Tags: berliner csd e.v., csd berlin, robert kastl, klaus wowereit, david staeglich, angela schmerfeld, lutz ermster, monique king, sissy kraus
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Reaktionen zu "CSD-Verein entschuldigt sich bei Wowi"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
16.11.2014
10:58:34


(-2, 10 Votes)

Von Sebi


Fakt ist:
Wowereit hat einiges versaut, weil er lieber auf Partys geht statt Politik zu machen. Wieso soll man das nicht mit solchen Steckbriefen parodistisch aufgreifen.

Wieso immer diesen Bückling vor Politikern machen?!

Wenn Politiker nichts für uns tun, schadet das schon genug. Das gehört thematisiert - egal ob die Politiker schwul sind und welcher Partei sie angehören.


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#2
16.11.2014
14:40:53


(0, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wowi auf Abschiedstour: da will man mit einigen Menschen nicht im Streit auseinandergehen!


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#3
17.11.2014
07:28:43


(-3, 5 Votes)

Von Guy Fawkes
Antwort zu Kommentar #1 von Sebi


Wenn Politiker nichts für uns tun, schadet das schon genug. Das gehört thematisiert - egal ob die Politiker schwul sind und welcher Partei sie angehören.

So schaut's aus!

Diese "Kampagne" ist/war absolut richtig! Jetzt einen Rückzieher mit Entschuldigung hinzulegen ist mehr als erbärmlich.

Erbärmliches Pack!


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