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Kommentare zu:
Brauchen wir noch die Grünen?


#1 palatinoAnonym
  • 13.01.2005, 18:32h
  • Sind ja sehr brave Analysen von euch beiden. Passen zum politischen Zeitgeist in unserem Land, sich immer irgendwie in der "Mitte" rumzudrücken. Nur eines ist wirklich absurd und zwar im Kontra-Artikel: Westerwelle und seine FDP werden in einer bürgerlichen Koalition mit der CDU/CSU mit Sicherheit keine weiteren Homorechte durchsetzen - in diesem Falle wird man nur noch auf Brüssel, Straßburg oder Luxemburg hoffen können!
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#2 ACopAnonym
  • 13.01.2005, 18:47h
  • Was für eine blöde Frage!

    Natürlich brauchen wir die Grünen noch - vielleicht sogar
    mehr wie früher!
    Wenn hier was überflüssig ist, dann die CDU/CSU und
    solche sinnlosen Fragen wie das Thema hier!

    Das System kann nur mit den eigenen Mitteln bekämpft
    werden. Turnschuhe und Jeans reichen da nicht mehr aus!
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#3 SuisseAnonym
  • 13.01.2005, 18:56h
  • ...... Da fliegt mir doch das Blech weg.......so hiess es mal Anfang der 80er Jahre und Herr Blech scheint gedanklich immer noch dort zu verweilen. Spricht hier von "Szene und Rest-Gesellschaft ". Warum nur müssen wir immer wieder betonen, wie anders wir sind? Sind wir nicht längst ein Teil dieser Gesellschaft und wird es nicht endlich mal Zeit, dass dies auch die selbsternannten Homoaktivisten wie ein Herr Blech kapieren ?

    Dazu ein Beispiel, aber sicher kein Einzelfall: Mein Liebster ist Italiener, ich bin Deutscher, wir haben 4 Zimmerwohnung, er arbeitet als Fliesenleger und ich arbeite im Büro. Wir gingen auf den Kölner CSD, solange er noch nicht Sommerkarneval war. Er liebt Housemusik und ich liebe Hamburg 90,3. Wir trennen den Müll und wir rauchen gerne mal was. Wir haben einen Computer, einen Fernseher, grossen Freundeskreis, eine Katze, kaufen manchmal beim Delikatessenhändler und manchmal bei Aldi. Er trägt Energie und ich trage Hartwich. Wir trinken Rotwein , essen gerne Hausmannskost und mögen Spaghetti mit Muscheln. Wir haben noch nie Anfeindungen erlebt, wir leben in der tiefsten Provinz der Schweiz, jeder weiss dass wir schwul sind (und niemand störts) und wir sind in unserer Familie als Paar akzeptiert und geliebt. Wir wissen nix von FF oder Barebacking, dafür leuchten seine Augen, wenn ich Apfelkuchen backe. Wir haben als Sicherheit gegenseitig eine Lebensversicherung abgeschlossen und wir sind uns treu........

    Warum ich das erzähle???? Na Herr Blech sind wir nun SZENE ? Oder was trennt uns von der RESTGESELLSCHAFT ?

    Wir glauben, dass wir ein akzeptierter Teil dieser Gesellschaft sind. Und um auf obige Frage zu kommen: Dank auch dafür an die grüne Partei !
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#4 Jörg FischerAnonym
  • 13.01.2005, 19:13h
  • Die Grünen sind wohl ein Paradebeispiel für Prinzipienlosigkeit und Karrieregeilheit auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Aus einer Partei, die einst für alternative Politik, Emanzipation und Fortschritt eintrat, ist eine Partei der Besserverdienenden geworden, die mit der FDP um das gleiche Klientel streitet, die Pazifismus genauso über Bord geworfen hat wie soziale Gerechtigkeit. Und: Auch bezüglich der Emanzipation von Schwulen und Lesben bröckelt es bei den Grünen auch schon. Erinnert sei an Aussagen von Antje Vollmers zur Frage des Adoptionsrecht.

    Und das ist nur logisch - eine Partei, die sich darauf vorbereitet perspektivisch auch für die Union koalitionsfähig zu werden, muß "Ballast" abwerfen. Immerhin geht es um lukrative Ministersessel nebst üppigen Gehältern ....
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#5 calvin765Anonym
  • 13.01.2005, 20:19h
  • die grünen werden genauso gebraucht oder nicht gebraucht. wie die spd, die union, die fdp oder die pds. sie sind genauso angepasst. wenn man die fragen natürlich nur auf das schwule thema reduziert dann heisst die antwort ja. und dann müsste man wenn man die contra beitragt ernstnehmen sollte, eigentlich auf eine grünen-fdp koalition hoffen mit guido als spaßkanzler ;-)
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#6 mr. bigAnonym
#7 ACopAnonym
  • 13.01.2005, 22:39h
  • Na mit dem Adoptionsrecht haben die doch Recht! Wer will
    das? Ich auf jeden Fall nicht! So ein Quatsch. Aber wer
    dieses absurde Adoptionsrecht fordert, kann natürlich auch
    sonst seltsame Ideen haben.
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#8 DavidAnonym
  • 13.01.2005, 23:01h
  • Warum ist das Adoptionsrecht Quatsch?
    Wenn DU es nicht willst, brauchst du es nicht in Anspruch zu nehmen - es geht um ein Recht und keine Pflicht!
    Es gibt sehr wohl Paare, an denen das alte Adoptionsrecht praxisfern ist!
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#9 WernerAnonym
  • 14.01.2005, 00:49h
  • Was ich persönlich sehr aufschlussreich finde, ist, dass diese Frage auf dieser Seite direkt darüber gestellt wird, ob Schwule nun einen Christian Anders wollen oder nicht. Darf isch sie nun also Ernst nehmen oder als ein Füllstück für die "Ich-will-Spass-tiker"-Gesellschaft, die schon längst das Denken verlernt hat?
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#10 MarkusAnonym
  • 14.01.2005, 09:10h
  • Ganz einfach: Die "Uns-geht's-hier-doch-gut"- Huschen und "Also-mir-hat-hier-noch-niemand-was-getan"-Tucken brauchen die Grünen definitiv nicht, weil sie politisch eh nicht interessiert sind und sich eher Sorgen darum machen, wo sie das nächste Markenkleidchen herkriegen. Wer die Rechte von Schwulen und Lesben erweitern will, kommt hingegen um die Grünen nicht herum, denn wenn auch seit allerneuestem auch die FDP einen auf homofreundlich macht, verspricht Guidessa allenfalls, daß man nichts vom Erreichten zurücknehmen werde. MEHR erreichen zu wollen, verkünden nur die Grünen - leider stets gebunden an einen Koalitionspartner, dessen Stammwähler doch immer noch so ihre Probleme mit den Schwulen haben, und der deswegen immer bremsen wird. Und zu der merkwürdigen Adoptionsrechtsdebatte eben: Man kann nur auf Rechte verzichten, die man hat! Wenn jemand keine Kinder adoptieren will, ist das seine Sache. Wenn ich aber keine adoptieren DARF, obwohl mein Partner und ich gerne würden, und dann auch noch zur Kasse gebeten werden, weil wir keine Kinder großziehen - dann ist das Diskriminierung und muß abgeschafft werden!
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#11 gerdAnonym
  • 14.01.2005, 11:10h
  • Wenn wir andere Politikfelder betrachten, so werden bestimmt einige sagen: klar brauchen wir die Grünen oder die FDP oder die SPD oder die PDS oder selbst die CDU. Die Ansichten in anderen Politikfeldern sind unter homosexuellen Menschen genauso verschieden, wie dies bei heterosexuellen Menschen der Fall ist.

    Was homosexuelle Menschen in der politischen Wahlentscheidung verbindet, ist die Stellung der Parteien zur rechtlichen Anerkennung homosexueller Paare.

    Und da wird es in den kommenden Jahren noch sehr interessant, wenn es um das Steuerrecht geht...denn es interessiert uns alle, was wir an Geld haben, bekommen und an den Staat zu zahlen haben...denn "ohne Moss nichts los".

    In diesem Bereich werden wir dann sehen, welche Partei uns am meisten finanziell entgegenkommt und uns nicht finanziell diskriminiert.

    Natürlich ist der Kampf zwischen SPD, Grüne, FDP und PDS sehr viel differenzierter geworden und man muss genauer heute 2005 hinschauen, wer denn wirklich uns die steuerliche Gleichstellung bringt und wer uns das gemeinschaftliche Adoptionsrecht nichtleiblicher Kinder ermöglicht. Denn auch wenn man selbst keine Kinder will, gibt es durchaus einige schwule Paare, die dies sich wünschen (lesbische Paare können bereits den Weg der Stiefkindadoption in aller Regel seit diesem Jahr jetzt gehen).

    Ich denke homopoltisch gesehen sind alle Parteien, die sich für unsere Rechte aussprechen, willkommen und werden benötigt...egal ob die PDS, die Grünen, die SPD oder die FDP...und auch alles an unterstützenden Menschen in der CDU (wo momentan die meiste Überzeugungsarbeit läuft) ist mir gern willkommen, während es in der CSU wohl noch eines grossen Umdenkens bedarf.

    Unter Stoiber rechne ich damit aber nicht mehr (wenn der Kanzlerkandidat wird, sollten wir auf jeden Fall nicht FDP wählen, sondern unsere Stimme der SPD/Grünen geben).
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#12 Schmuddel-SchreibeAnonym
  • 14.01.2005, 14:06h
  • Ich finde es einfach bedauerlich: eine Diskussion Pro und Contra "Grüne"..unglaublich. Mal sehen, wann die nächste Partei ihren runden Geburtstag feiert und dann hier abgewogen wird, ob wir nicht besser zur Anarchie übergehen. Die Pros und die Contras unterscheiden sich nicht wirlich exzessiv und irgendwie könnte einen der Eindruck ereilen, man hat fix mal nach irgendwelchen Argumenten gesucht. Eine Partei als überflüssig zu bezeichnen, weil die sich entwickelt hat... oh oh.. das ist anspruchsvoller Journalismus..
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#13 Eike StedefeldtAnonym
  • 16.01.2005, 10:41h
  • Beide Positionen sind der blanke Bullshit. He, aufwachen da drüben! Die Partei, um die es hier geht, hat 1999 die deutsche Nachkriegszeit mit einem Angriffskrieg beendet, schon vergessen? Sie ist der Motor der forcierten Sozialabbaupolitik und treibt den Koalitionspartner mit immer neuen Sparinitiativen bei den unteren Schichten vor sich her. Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, Hartz IV: Nichts davon bemerkt? Für Menschen mit HIV und AIDS in Sozialhilfe wurden dank der Grünen die bedarfsbedingten Zusatzleistungen (höhere Kosten für Ernährung z.B.) ersatzlos gestrichen. Auch nicht mitbekommen? Liebe Leute, die Grünen sind eine neoliberale Partei und genauso durchschnittlich marktradikal wie homophob. Wer etwas zur Strukturiertheit ihres Homo-Personals wissen will, kann das am konkreten Beispiel nachlesen:

    www.gigi-online.de/editorial34.html
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#14 gegenlinksAnonym
  • 17.01.2005, 00:12h
  • ist der eike stedefeld eigentlich schon prämortal in die gruft gestiegen? hat 1989-91 im drogenrausch verpennt? kann man nicht wirklich ernst nehmen, solche typen...
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#15 maikAnonym
  • 17.01.2005, 16:08h
  • "Doch auch wenn man sich die Grünen manchmal radikaler wünschen würde, so sind sie halt tatsächlich in der Regierungsverantwortung der kleinere Partner, der sich in der Homopolitik nicht immer gegen die SPD durchsetzen kann. Vieles ist deshalb noch unerledigt. "

    Komisch... genau dies werfen die Grünen immer der FDP vor!
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#16 Eike StedefeldtAnonym
  • 17.01.2005, 17:42h
  • Es folgt ein Zitat: „Vergeßt nicht: Die Grünen sind keine linke Partei, und eine Volkspartei sind sie schon gar nicht. Ihre Mitgliedschaft hat sich im letzten Jahrzehnt völlig verändert. In weiten Bereichen dominiert heute jene Gruppe, die von ihrem inneren Wertekompaß her eigentlich zur CDU tendiert; die sind da nur nicht gelandet, weil ihnen diese Partei zu spießig oder zu langweilig ist.“

    Rudolf Dreßler, SPD-Sozialexperte, heute Botschafter in Israel, am 13. 3. 1998 auf dem Magdeburger Parteitag der SPD
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#17 RudiAnonym
#18 Uwe-Michael KlossAnonym
  • 02.02.2005, 18:25h
  • Ach ja die Grünen:
    Ein ehemaliger Steineschmeißer ist Außenminister- ok. Und dann?
    Seit die Grünen ander Regierung sind, sind Sie genause etabliert wie alle anderen, die gerne Pöstchen und Diäten haben wollen. Braucht mal Grüne für Schwule? Die Frage kann man gleich weiter Stellen braucht man die SPD, CDU, FDP dafür?
    Da ich selbst jahrelang politisch engagiert bin, ging es immer um Sachthemen, ich hatte bei der Entscheidung, ob ein Baugebiet erschlossen wird oder eine Schule renoviert wird noch nie das Problem zu beantworten, ob einige private Stunden, in denen ich mein Schwulsein auslebe, einen Einfluß auf eine politische Entscheidung hatten. Wenn ich aber mein Leben auf schwul reduzieren, bliebe nicht mehr viel an politischen Entscheidungen übrig.
    Jeder hat so seine Einstellung zum Leben, der eine ist Selbständig und denkt ans Geldverdienen, der wird sich eine passende Partei aussuchen, der andere sitzt in der Verwaltung, auch der hat seine dazugehörige Partei. Aber bitte nicht alles auf Sex reduzieren. Gibt es denn überhaupt eine "Schwule Partei"- wir selber (als eine sehr Große schweigende Mehrheit) bekommen leider keine hin. Die anderen haben mitlerweile werbewirksame Untergrüppchen z.B. Schwusos, LSU usw., das bedeutet aber halt Untergrüppchen, also nicht voll intergriert- somit AUFPASSEN!
    Als ich für mich akzeptiert hatte, dass ich Männer geil finde, waren mir Parteiprogramme total egal, aber eins war wichtig- nicht so langweilig wie die Eltern und die Gesellschaft leben.
    Und was passiert zur Zeit, die ganze heteroschei... wird nachgemacht. Übrigens ein guter Vertrag beim Rechtsanwalt ist 1000mal besser als eine Verpartnerung.
    Ach und dann war da noch die Sache, dass man Spaß am Sex hatte, mal hier, mal da, flierten, feiern, Party halt- scheint es ja nun nicht mehr zu geben. Jetzt wird dann erst mal verpartnert und dann gehts erst mal fröhlich ins Trennungsjahr, dazwischen spielt man das Superpaar. Ja endlich kann man treu sein, weil es jetzt die Verpartnerung gibt, wäre ja vorher nicht möglich gewesen! Hauptsache geregelt ist alles. Diese Reglementierung kann mann noch erweitern, ja für diese Verödung brauchen wir sicher noch Parteien- das ist dann gut so.
    Für das große Weltgeschehen oder die städtische Arbeit brauchen wir Parteien- aber für uns Schwule brauchen wir mal wieder Spaß am Leben und Party, unsere Extravaganz, unser "Anders sein" und unsere "Lebensfreude", für die wir mal beneidet wurden.
    Oder etwa doch eine Darkroom- und Slingbenutzungsregel und eine Achenerweiherentsamungsabgabe?
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#19 markAnonym
#20 davidAnonym
  • 07.02.2005, 17:29h
  • Nun, an sich könnte man genausogut fragen, wofür man noch einen CSD in Köln benötigt! Der hat sich doch genauso erledigt.
    Was aber keinen daran hindert, noch mitzumachen.
    Bei den Grünen ist das nicht anders - soll die Partei deshalb verschwinden?
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#21 andyAnonym
  • 16.02.2005, 19:27h
  • ich denke , dass die grünen für uns schwule gut sind.sie sind auch garant, dass sich die spd ein wenig zusammennimmt.da die grünen nicht immer ihre aufgabe erfüllen , schadet nicht .wer macht von uns keine fehler?
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#22 GüntherMAnonym
#23 MeouAnonym
  • 15.03.2005, 18:18h
  • PRO: Die Grünen sind Garant für eine liberale Gesellschaft

    Genau das Gegenteil ist der Fall ,

    Garant für liberale Gesellschaft , der Witz war echt gut !!!!
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#24 ericAnonym
#25 MarkusAnonym
  • 28.05.2005, 12:44h
  • Egal ob Pro oder Kontra, so einen Hanebusch können nur Tunten von sich geben.

    Seien wir doch mal ganz neutral. Da revolutionierte Ende der 70er Jahre eine Gruppe aus Friedensliste und Umweltschützern Deutschland mit provokanten Aktionen. Die ersten Anti-Kernkraft-Demos, Proteste gegen Aufrüstung, Forderung von Umweltschutz usw. usf.. Von den meisten erst müde belächelt schaffte die damalige Grüne Liste Umweltschutz wenig später sensationell den Einzug in den Bundestag. Zwischen spießig-konservativen Schlipsträgern mischten sich auf einmal Männer mit langen Haaren und Palästinensertüchern, sowie Frauen in selbstgestrickten Wollpullovern und Birkenstocksandalen. Zwischen CSU und SPD ein buntes Volk von Hippies und 68ern. Erst müde belächelt veränderte gerade diese Partei das Umweltbewusstsein der Deutschen ganz gewaltig. Mülltrennung, Abrüstung, Ausstieg aus der Kernenergie, Friedensverträge usw., alles Verdienste der Grünen.

    Doch damals bestand diese Partei ja auch noch aus Köpfen. Dieses bunte Völkchen hatte noch seine Ziele und Ideale für das es gekämpft hat.

    Aber heute? Heute sitzt ein Joschka Fischer im Zweireiher und hebt mit dem Regierungsjet von der Startbahn West ab, gegen die er damals noch protestierte. Heute feiern alle Tunten eine Witzfigur Volker Beck für seinen Einsatz für die Homoehe. Heute stimmen die ehemaligen Friedensaktivisten für Auslandseinsätze der Bundeswehr.

    Gab es früher in Reihen der Grünen noch Köpfe, besteht deren Parteispitze heute doch nur noch aus Fähnchen im Wind.

    Definitiv brauchen wir die Grünen nicht mehr. Definitiv jedoch brauchen wir auch die CDU, FDP und SPD nicht mehr. Diesem Land kann politisch nur noch eine radikale Änderung helfen. Aber die werden wir wohl nie erleben.
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#26 dragonbearAnonym
  • 30.05.2005, 14:31h
  • wie sehr wir die grünen brauchten - und weiter brauchen werden, werden etliche erst dann kapieren, wenn sich in sachen gleichstellung innerhalb einer großen koalition garnichts mehr bewegt oder westerwelles kämpferische parolen im rahmen schwarzgelber koalitionsvvereinbarungen auf einmal zu schall und rauch werden...

    das hatten wir 16 jahre lang...
    und das wird sich nicht ändern.
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#27 AntigrünerAnonym
  • 03.07.2005, 15:28h
  • Dieser Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht. Hetze dulden wir in diesem Forum nicht!
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#28 TOMAnonym
  • 27.07.2005, 15:10h
  • NEIN!!!! Wir brauchen diese Grünen nicht.!
    Klar einfach immer auf die CDU/CSU hauen und alle sollen denken die sind schuld .BLÖDSINN. Keiner der Schwulen und Lesben Lebt anders durch die CDU/CSU.
    Kümmert euch doch mal ums eigene Leben,dann ist es egal ob Grün oder wer auch immer.
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#29 HuberAnonym
  • 18.08.2005, 13:45h
  • Dieser rassistische und antisemitische Userkommentar wurde von der Redaktion gelöscht. Die Löschung solcher Postings erfolgt regelmäßig - bitte ignoriert sie so lange.
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#30 Ralph HoffmannAnonym
  • 02.09.2005, 15:50h
  • Da sitze ich nun mit meinen Birkenstocksandalen. Die Haare sind längst kurz, weil der Zeitgeist das so will (und ich mich viel wohler darunter fühle). Stricken habe ich noch nie gekonnt. Die Parteispitze sind nur noch Fähnchen im Wind? Da muss es wohl eine 2. grüne Partei geben. Ich leben hier in dem Underdog-Land Bayern, in dem es zweierlei Menschen gibt: Die Privilegierten (mit Parteibuch) und die Unterprivilegierten (ohne Parteibuch). Aus diesem Land stammen Hetzer wie Norbert Geis, Markus Söder, Edmund Stoiber. Letzterer entblödet sich nicht, den Osten Deutschlands zu verunglimpfen. Und da brauchen wir keine Grünen? Wer tagtäglich hier mit Politik konfrontiert wird und diese selbst als Vorstandsmitglied eines schwullesbischen Vereines betreibt, kann ein anderes Lied davon singen. Wenn außerhalb Bayerns sogar ein LSU-ler gegen Schwule hetzt und einen offen schwul lebenden Bürgermeister in Berlin verunglimpft, dann kann es noch nicht soweit sein, dass der Protest einschlafen kann und darf. Wie schaut das konkret vor Ort in Nürnberg aus? Alle Anliegen, die ich über die Grünen in den Stadtrat eingebracht habe, waren weitgehend erfolgreiche. Alle Anliegen, die ich mit der SPD eingebracht habe, sind gescheitert. Alle Anliegen, die ich mit CSU oder FDP sogar nur angesprochen haben, sind von vorne herein gescheitert. Selbst die vorgeblich homofreundliche FDP zieht sofort den Schwanz ein, wenn es die "große Mutter CSU" anordnet. Ich freue mich auch den Tag, wenn es keine Lesben- und Schwulenbewegung mehr bracuht, wenn es keine Grünen mehr braucht, wenn herkömmliche Parteien das Thema Homosexualität wertfrei behandeln. Aber davon sind wir noch meilenweit entfernt. Zusammen mit den Grünen und mit einigen vernünftigen der SPD (darunter zum Glück der Oberbürgermeister) wird die lesbischschwule Bewegung hier in Nürnberg noch vieles erreichen. Und solange sind Grüne noch notwendig. Und sollte Merkel tatsächlich Kanzlerin werden, dann freue ich mich schon auf die neuen Meinungen hier.
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#31 queeryAnonym
  • 02.09.2005, 16:06h
  • @ralf hoffmann:

    ich muss dir zwar rechtgeben, was den herrn stoiber und
    seine bande betrifft, allerdings muss ich zwei dinge
    hinzufügen bzw. kritisieren:

    erstens hat stoiber mit seinem anspruch, das in bayern
    "viel schlauere menschen" leben alle deutschen, die
    nicht in bayern leben, verunglimpft. leider merken das
    die meisten leute nicht und wählen die trotzdem....

    zweitens fand ich es nicht gut, das eine partei wie die
    grünen, in der sich auch so genannte "bürgerrechtler"
    wiedergefunden haben, zu den "reformen" zugestimmt
    haben.
    ihr hättet da ganz klar NEIN sagen sollen, auch wenn
    "kaiser gerhard 1" tausendmal wiederholt hätte, es gebe
    "KEINE ALTERNATIVE"
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#32 Ralph HoffmannAnonym
  • 03.09.2005, 15:46h
  • Die Anmerkung von queery mit Stoiber und die seltsame bayerische Wahlgefolgschaft ist leider so. Auch wenn hier in BY plakatiert wird "Zeit für den Wechsel", wechselt in BY nichts.

    Auch die Anmerkung mit den Reformen sieht im ersten Moment richtig aus. Doch man darf nicht vergessen, dass wir hier schon eine (vorweggenommene?) große Koalition von SPD und Union hatten. Grün hatte da nciht viel zum melden gehabt. Die Reformen sind zwar nötig, aber sicherlich nicht in dieser Härte. Das wissen auch die Grünen...
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#33 David2Anonym
  • 05.12.2005, 23:58h
  • Ich bin Mitglied bei den Grünen. Wenn ich hier lese, wie träumerisch manche Schwule sich vorstellen, wie eine Politik ohne die Grünen aussehen wird, ist das einfach nur traurig! Ich habe vor der Wahl die Parteiprogramme aller größeren Parteien(Die 5 im Bundestag) zur Homo.Politik gelesen, wir Grünen waren mal wieder am direktesten und sicher am glaubhaftesten. Viele Diskussionen üner Homo-Politik habe ich mit jungen und alten Mitgliedern der 4 anderen Parteien geführt, und nie waren die Meinungen der Basis zu positiv und fordernd, egal ob homo- oder heterosexuell, wie bei den Grünen! Wir können das als traurig ansehen, dass in den anderen Parteien viel weniger Akzeptanz vorherrscht als bei uns Grünen- aber das sind immer wieder meine Erfahrungen. Solange (aber auch darüber hinaus!) brauchen wir die Grünen in der Homo-Politik! Auf die anderen parteien ist da überhaupt kein Verlass!
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#34 TorstenAnonym
  • 13.05.2006, 13:20h
  • Claudia Roth ist wohl das peinlichste was Deutschland an Politikern zu bieten hat. Sie steht exemplarisch für Ihre Grüne Partei. Wer in ihren Reden und Artikeln nach geistiger Substanz sucht, stößt auf Wortmüll wie "postmoderne Gesellschaften" und "multikulturelle Demokratie". Im übrigen befleißigt sie sich einer infantilen Bildersprache, die dem transportierten Inhalt adäquat ist. Ihren Traum einer Zukunftsgesellschaft stellte sie auf einem Parteitag folgendermaßen dar: Sie radelt mit dem Fahrrad über die Autobahn, links grüßen Windräder, rechts küßt sich ein Schwulenpärchen, dem sie zuwinkt, und das Ziel ist ein multikulturelles Straßenfest. Wer die Chose bezahlen soll, sagte sie nicht.
    Lieber redet sie von "Betroffenen", für die sie "permanent Druck" macht und "eine Menge erreicht hat". Sie schwärmt von der "frischen Politik" und den "wahnsinnig tollen Programmen" der Grünen und zürnt über diejenigen, die nicht begriffen, "wie sich die Gesellschaft verändert hat". Am Aschermittwoch 2002 rief sie aus: "Für die Frau gilt nicht mehr Kirche, Küche und Kinder, wir Grünen wollen für die Frauen Karriere, Kinder und andere Kerle." Roth ist ledig und kinderlos. Einer türkischen Zeitung erklärte sie, daß sie nichts gegen die Heirat mit einen türkischen Mann hätte. Prompt trafen Heiratsanträge bei ihr ein, die aber nicht verfingen. Wie schade! Diesen Kampf der Kulturen hätte man gern erlebt.
    So verbringt sie weiter ihre Zeit damit, Unsinn zu verbreiten. "Der Volmer-Erlaß war absolut richtig", findet sie, denn er habe "Härtefälle" bei "Familienzusammenführungen" verhindert. "Die Verfahren, die mit großer krimineller Energie zu Schleusungen ausgenutzt wurden, waren nicht Teil des Volmer-Erlasses." So ist es immer bei Roth & Co.: Wir sind die Guten! Die Verantwortung für Risiken und Nebenwirkungen unserer Handlungen weisen wir daher schärfstens zurück!
    Wenn sie in Talkshows sitzt und die Kamera auf sich gerichtet weiß, reißt sie die Augen weit auf: Die Augen, das hat sie beim Studium gelernt, sind der Spiegel der Seele - und Claudia will, daß alle ihre edle Seele sehen können. Ihr Mund ist halboffen, und zwar aus Zorn über die Ungerechtigkeit in der Welt. Es heißt, daß sie italienische Brecht-Inszenierungen mag. Noch mehr mag sie Fellinis Film "La strada", was freilich ein riesiges Mißverständnis ist: In den angstvoll geweiteten Augen der kleinen Gelsomina (Giulietta Masina) wird ein Schmerz sichtbar, dessen existentielle Tiefe am Ende durch den Tod beglaubigt wird.
    Roths Schmerzensausdruck ist dagegen ein kalkulierter. Sie will sich nicht opfern, sondern bloß Mehrheiten sammeln. Ihr Blick ist denn auch trübe und stumpf vor Berechnung, selbst wenn die Augen feucht werden - und sie werden oft feucht. Giulietta Masina hatte in ihrem Gesicht ein existentielles Drama zur Anschauung gebracht, Roth versucht ihre persönlichen Affekte künstlich zum Existenzdrama hochzustemmen. In Wahrheit steht sie in der Tradition von Maria Schell, dem verheulten "Seelchen" des deutschen Nachkriegsfilms.
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