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Kommentare zu:
Brauchen wir noch die Grünen?


#11 gerdAnonym
  • 14.01.2005, 11:10h
  • Wenn wir andere Politikfelder betrachten, so werden bestimmt einige sagen: klar brauchen wir die Grünen oder die FDP oder die SPD oder die PDS oder selbst die CDU. Die Ansichten in anderen Politikfeldern sind unter homosexuellen Menschen genauso verschieden, wie dies bei heterosexuellen Menschen der Fall ist.

    Was homosexuelle Menschen in der politischen Wahlentscheidung verbindet, ist die Stellung der Parteien zur rechtlichen Anerkennung homosexueller Paare.

    Und da wird es in den kommenden Jahren noch sehr interessant, wenn es um das Steuerrecht geht...denn es interessiert uns alle, was wir an Geld haben, bekommen und an den Staat zu zahlen haben...denn "ohne Moss nichts los".

    In diesem Bereich werden wir dann sehen, welche Partei uns am meisten finanziell entgegenkommt und uns nicht finanziell diskriminiert.

    Natürlich ist der Kampf zwischen SPD, Grüne, FDP und PDS sehr viel differenzierter geworden und man muss genauer heute 2005 hinschauen, wer denn wirklich uns die steuerliche Gleichstellung bringt und wer uns das gemeinschaftliche Adoptionsrecht nichtleiblicher Kinder ermöglicht. Denn auch wenn man selbst keine Kinder will, gibt es durchaus einige schwule Paare, die dies sich wünschen (lesbische Paare können bereits den Weg der Stiefkindadoption in aller Regel seit diesem Jahr jetzt gehen).

    Ich denke homopoltisch gesehen sind alle Parteien, die sich für unsere Rechte aussprechen, willkommen und werden benötigt...egal ob die PDS, die Grünen, die SPD oder die FDP...und auch alles an unterstützenden Menschen in der CDU (wo momentan die meiste Überzeugungsarbeit läuft) ist mir gern willkommen, während es in der CSU wohl noch eines grossen Umdenkens bedarf.

    Unter Stoiber rechne ich damit aber nicht mehr (wenn der Kanzlerkandidat wird, sollten wir auf jeden Fall nicht FDP wählen, sondern unsere Stimme der SPD/Grünen geben).
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#12 Schmuddel-SchreibeAnonym
  • 14.01.2005, 14:06h
  • Ich finde es einfach bedauerlich: eine Diskussion Pro und Contra "Grüne"..unglaublich. Mal sehen, wann die nächste Partei ihren runden Geburtstag feiert und dann hier abgewogen wird, ob wir nicht besser zur Anarchie übergehen. Die Pros und die Contras unterscheiden sich nicht wirlich exzessiv und irgendwie könnte einen der Eindruck ereilen, man hat fix mal nach irgendwelchen Argumenten gesucht. Eine Partei als überflüssig zu bezeichnen, weil die sich entwickelt hat... oh oh.. das ist anspruchsvoller Journalismus..
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#13 Eike StedefeldtAnonym
  • 16.01.2005, 10:41h
  • Beide Positionen sind der blanke Bullshit. He, aufwachen da drüben! Die Partei, um die es hier geht, hat 1999 die deutsche Nachkriegszeit mit einem Angriffskrieg beendet, schon vergessen? Sie ist der Motor der forcierten Sozialabbaupolitik und treibt den Koalitionspartner mit immer neuen Sparinitiativen bei den unteren Schichten vor sich her. Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, Hartz IV: Nichts davon bemerkt? Für Menschen mit HIV und AIDS in Sozialhilfe wurden dank der Grünen die bedarfsbedingten Zusatzleistungen (höhere Kosten für Ernährung z.B.) ersatzlos gestrichen. Auch nicht mitbekommen? Liebe Leute, die Grünen sind eine neoliberale Partei und genauso durchschnittlich marktradikal wie homophob. Wer etwas zur Strukturiertheit ihres Homo-Personals wissen will, kann das am konkreten Beispiel nachlesen:

    www.gigi-online.de/editorial34.html
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#14 gegenlinksAnonym
  • 17.01.2005, 00:12h
  • ist der eike stedefeld eigentlich schon prämortal in die gruft gestiegen? hat 1989-91 im drogenrausch verpennt? kann man nicht wirklich ernst nehmen, solche typen...
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#15 maikAnonym
  • 17.01.2005, 16:08h
  • "Doch auch wenn man sich die Grünen manchmal radikaler wünschen würde, so sind sie halt tatsächlich in der Regierungsverantwortung der kleinere Partner, der sich in der Homopolitik nicht immer gegen die SPD durchsetzen kann. Vieles ist deshalb noch unerledigt. "

    Komisch... genau dies werfen die Grünen immer der FDP vor!
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#16 Eike StedefeldtAnonym
  • 17.01.2005, 17:42h
  • Es folgt ein Zitat: „Vergeßt nicht: Die Grünen sind keine linke Partei, und eine Volkspartei sind sie schon gar nicht. Ihre Mitgliedschaft hat sich im letzten Jahrzehnt völlig verändert. In weiten Bereichen dominiert heute jene Gruppe, die von ihrem inneren Wertekompaß her eigentlich zur CDU tendiert; die sind da nur nicht gelandet, weil ihnen diese Partei zu spießig oder zu langweilig ist.“

    Rudolf Dreßler, SPD-Sozialexperte, heute Botschafter in Israel, am 13. 3. 1998 auf dem Magdeburger Parteitag der SPD
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#17 RudiAnonym
#18 Uwe-Michael KlossAnonym
  • 02.02.2005, 18:25h
  • Ach ja die Grünen:
    Ein ehemaliger Steineschmeißer ist Außenminister- ok. Und dann?
    Seit die Grünen ander Regierung sind, sind Sie genause etabliert wie alle anderen, die gerne Pöstchen und Diäten haben wollen. Braucht mal Grüne für Schwule? Die Frage kann man gleich weiter Stellen braucht man die SPD, CDU, FDP dafür?
    Da ich selbst jahrelang politisch engagiert bin, ging es immer um Sachthemen, ich hatte bei der Entscheidung, ob ein Baugebiet erschlossen wird oder eine Schule renoviert wird noch nie das Problem zu beantworten, ob einige private Stunden, in denen ich mein Schwulsein auslebe, einen Einfluß auf eine politische Entscheidung hatten. Wenn ich aber mein Leben auf schwul reduzieren, bliebe nicht mehr viel an politischen Entscheidungen übrig.
    Jeder hat so seine Einstellung zum Leben, der eine ist Selbständig und denkt ans Geldverdienen, der wird sich eine passende Partei aussuchen, der andere sitzt in der Verwaltung, auch der hat seine dazugehörige Partei. Aber bitte nicht alles auf Sex reduzieren. Gibt es denn überhaupt eine "Schwule Partei"- wir selber (als eine sehr Große schweigende Mehrheit) bekommen leider keine hin. Die anderen haben mitlerweile werbewirksame Untergrüppchen z.B. Schwusos, LSU usw., das bedeutet aber halt Untergrüppchen, also nicht voll intergriert- somit AUFPASSEN!
    Als ich für mich akzeptiert hatte, dass ich Männer geil finde, waren mir Parteiprogramme total egal, aber eins war wichtig- nicht so langweilig wie die Eltern und die Gesellschaft leben.
    Und was passiert zur Zeit, die ganze heteroschei... wird nachgemacht. Übrigens ein guter Vertrag beim Rechtsanwalt ist 1000mal besser als eine Verpartnerung.
    Ach und dann war da noch die Sache, dass man Spaß am Sex hatte, mal hier, mal da, flierten, feiern, Party halt- scheint es ja nun nicht mehr zu geben. Jetzt wird dann erst mal verpartnert und dann gehts erst mal fröhlich ins Trennungsjahr, dazwischen spielt man das Superpaar. Ja endlich kann man treu sein, weil es jetzt die Verpartnerung gibt, wäre ja vorher nicht möglich gewesen! Hauptsache geregelt ist alles. Diese Reglementierung kann mann noch erweitern, ja für diese Verödung brauchen wir sicher noch Parteien- das ist dann gut so.
    Für das große Weltgeschehen oder die städtische Arbeit brauchen wir Parteien- aber für uns Schwule brauchen wir mal wieder Spaß am Leben und Party, unsere Extravaganz, unser "Anders sein" und unsere "Lebensfreude", für die wir mal beneidet wurden.
    Oder etwa doch eine Darkroom- und Slingbenutzungsregel und eine Achenerweiherentsamungsabgabe?
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#19 markAnonym
#20 davidAnonym
  • 07.02.2005, 17:29h
  • Nun, an sich könnte man genausogut fragen, wofür man noch einen CSD in Köln benötigt! Der hat sich doch genauso erledigt.
    Was aber keinen daran hindert, noch mitzumachen.
    Bei den Grünen ist das nicht anders - soll die Partei deshalb verschwinden?
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