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Kommentare zu:
Brauchen wir noch die Grünen?


#31 queeryAnonym
  • 02.09.2005, 16:06h
  • @ralf hoffmann:

    ich muss dir zwar rechtgeben, was den herrn stoiber und
    seine bande betrifft, allerdings muss ich zwei dinge
    hinzufügen bzw. kritisieren:

    erstens hat stoiber mit seinem anspruch, das in bayern
    "viel schlauere menschen" leben alle deutschen, die
    nicht in bayern leben, verunglimpft. leider merken das
    die meisten leute nicht und wählen die trotzdem....

    zweitens fand ich es nicht gut, das eine partei wie die
    grünen, in der sich auch so genannte "bürgerrechtler"
    wiedergefunden haben, zu den "reformen" zugestimmt
    haben.
    ihr hättet da ganz klar NEIN sagen sollen, auch wenn
    "kaiser gerhard 1" tausendmal wiederholt hätte, es gebe
    "KEINE ALTERNATIVE"
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#32 Ralph HoffmannAnonym
  • 03.09.2005, 15:46h
  • Die Anmerkung von queery mit Stoiber und die seltsame bayerische Wahlgefolgschaft ist leider so. Auch wenn hier in BY plakatiert wird "Zeit für den Wechsel", wechselt in BY nichts.

    Auch die Anmerkung mit den Reformen sieht im ersten Moment richtig aus. Doch man darf nicht vergessen, dass wir hier schon eine (vorweggenommene?) große Koalition von SPD und Union hatten. Grün hatte da nciht viel zum melden gehabt. Die Reformen sind zwar nötig, aber sicherlich nicht in dieser Härte. Das wissen auch die Grünen...
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#33 David2Anonym
  • 05.12.2005, 23:58h
  • Ich bin Mitglied bei den Grünen. Wenn ich hier lese, wie träumerisch manche Schwule sich vorstellen, wie eine Politik ohne die Grünen aussehen wird, ist das einfach nur traurig! Ich habe vor der Wahl die Parteiprogramme aller größeren Parteien(Die 5 im Bundestag) zur Homo.Politik gelesen, wir Grünen waren mal wieder am direktesten und sicher am glaubhaftesten. Viele Diskussionen üner Homo-Politik habe ich mit jungen und alten Mitgliedern der 4 anderen Parteien geführt, und nie waren die Meinungen der Basis zu positiv und fordernd, egal ob homo- oder heterosexuell, wie bei den Grünen! Wir können das als traurig ansehen, dass in den anderen Parteien viel weniger Akzeptanz vorherrscht als bei uns Grünen- aber das sind immer wieder meine Erfahrungen. Solange (aber auch darüber hinaus!) brauchen wir die Grünen in der Homo-Politik! Auf die anderen parteien ist da überhaupt kein Verlass!
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#34 TorstenAnonym
  • 13.05.2006, 13:20h
  • Claudia Roth ist wohl das peinlichste was Deutschland an Politikern zu bieten hat. Sie steht exemplarisch für Ihre Grüne Partei. Wer in ihren Reden und Artikeln nach geistiger Substanz sucht, stößt auf Wortmüll wie "postmoderne Gesellschaften" und "multikulturelle Demokratie". Im übrigen befleißigt sie sich einer infantilen Bildersprache, die dem transportierten Inhalt adäquat ist. Ihren Traum einer Zukunftsgesellschaft stellte sie auf einem Parteitag folgendermaßen dar: Sie radelt mit dem Fahrrad über die Autobahn, links grüßen Windräder, rechts küßt sich ein Schwulenpärchen, dem sie zuwinkt, und das Ziel ist ein multikulturelles Straßenfest. Wer die Chose bezahlen soll, sagte sie nicht.
    Lieber redet sie von "Betroffenen", für die sie "permanent Druck" macht und "eine Menge erreicht hat". Sie schwärmt von der "frischen Politik" und den "wahnsinnig tollen Programmen" der Grünen und zürnt über diejenigen, die nicht begriffen, "wie sich die Gesellschaft verändert hat". Am Aschermittwoch 2002 rief sie aus: "Für die Frau gilt nicht mehr Kirche, Küche und Kinder, wir Grünen wollen für die Frauen Karriere, Kinder und andere Kerle." Roth ist ledig und kinderlos. Einer türkischen Zeitung erklärte sie, daß sie nichts gegen die Heirat mit einen türkischen Mann hätte. Prompt trafen Heiratsanträge bei ihr ein, die aber nicht verfingen. Wie schade! Diesen Kampf der Kulturen hätte man gern erlebt.
    So verbringt sie weiter ihre Zeit damit, Unsinn zu verbreiten. "Der Volmer-Erlaß war absolut richtig", findet sie, denn er habe "Härtefälle" bei "Familienzusammenführungen" verhindert. "Die Verfahren, die mit großer krimineller Energie zu Schleusungen ausgenutzt wurden, waren nicht Teil des Volmer-Erlasses." So ist es immer bei Roth & Co.: Wir sind die Guten! Die Verantwortung für Risiken und Nebenwirkungen unserer Handlungen weisen wir daher schärfstens zurück!
    Wenn sie in Talkshows sitzt und die Kamera auf sich gerichtet weiß, reißt sie die Augen weit auf: Die Augen, das hat sie beim Studium gelernt, sind der Spiegel der Seele - und Claudia will, daß alle ihre edle Seele sehen können. Ihr Mund ist halboffen, und zwar aus Zorn über die Ungerechtigkeit in der Welt. Es heißt, daß sie italienische Brecht-Inszenierungen mag. Noch mehr mag sie Fellinis Film "La strada", was freilich ein riesiges Mißverständnis ist: In den angstvoll geweiteten Augen der kleinen Gelsomina (Giulietta Masina) wird ein Schmerz sichtbar, dessen existentielle Tiefe am Ende durch den Tod beglaubigt wird.
    Roths Schmerzensausdruck ist dagegen ein kalkulierter. Sie will sich nicht opfern, sondern bloß Mehrheiten sammeln. Ihr Blick ist denn auch trübe und stumpf vor Berechnung, selbst wenn die Augen feucht werden - und sie werden oft feucht. Giulietta Masina hatte in ihrem Gesicht ein existentielles Drama zur Anschauung gebracht, Roth versucht ihre persönlichen Affekte künstlich zum Existenzdrama hochzustemmen. In Wahrheit steht sie in der Tradition von Maria Schell, dem verheulten "Seelchen" des deutschen Nachkriegsfilms.
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