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  • 17.11.2014           92      Teilen:   |

Streit um Aufklärung über sexuelle Vielfalt

Ein Kuckucksei in der Hirschfeld-Stiftung?

Artikelbild
Für ihr Lebenswerk wurde Karla Etschenberg vor zwei Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung die Magnus Hirschfeld Medaille verliehen
Bild: DGSS

Prof. Dr. Karla Etschenberg warnt vor Homo-"Propaganda" an Deutschlands Schulen – wie kam sie bloß in den Fachbeirat der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld?

Von Micha Schulze

Zweck der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, so heißt es in der Satzung, ist die "Förderung von Bildung sowie von Wissenschaft und Forschung", um u.a. "einer gesellschaftlichen Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen in Deutschland entgegenzuwirken". In den vergangenen drei Jahren hat die Stiftung dieses Ziel überzeugend verfolgt. Um so überraschter reagierte die Community, als nun ausgerechnet eine Fachbeirätin in Interviews vor homosexueller "Werbung" und "Propaganda" an Schulen warnte und bei einer Veranstaltung von Bildungsplan-Gegnern auftrat (queer.de berichtete).

Bei dem möglichen "Kuckucksei" handelt es sich um Prof. Karla Etschenberg, Jahrgang 1941, emeritierte Professorin an den Universitäten Kiel und Flensburg, bis 2001 Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtserziehung e.V. und noch immer Vizepräsidentin der von Rolf Gindorf gegründeten Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS).

Nicht wenige wundern sich über die Professorin für Didaktik der Biologie. Denn Etschenbergs Wikipedia-Eintrag klingt ausgesprochen positiv: "In der Sexualpädagogik gilt sie als Vertreterin einer ideologiefreien wissenschaftlich fundierten Sexualaufklärung von der Grundschule an mit Orientierung an sozialethischen Werten wie Selbstbestimmung, Partnerschaftlichkeit, Toleranz und Rücksichtnahme". Auch die DGSS, zu deren Schwerpunktthemen stets die homosexuelle Emanzipation gehörte, hatte Etschenberg erst vor zwei Jahren mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille ausgezeichnet – für Verdienste um die Sexualaufklärung in der Schule.

In einem Aufsatz "Homosexualität als Thema schulischer Sexualerziehung" aus dem Jahr 2001 hatte Etschenberg noch explizit für Aufklärung über sexuelle Vielfalt in der Schule geworben: "Heterosexuelle Beziehungen sollten nicht als selbstverständlich dargestellt werden", heißt es dort etwa, sowie: "Ziele der Sexualerziehung sollten so formuliert werden, dass sie unabhängig von der sexuellen Orientierung gültig sein können". Die Professorin schrieb ebenso vorbildlich: "Der Lehrperson sollte bewusst sein, dass sie in einer Klasse nicht nur über Homosexuelle redet, sondern auch mit Homosexuellen."

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Etschenberg warnt vor "Umerziehung" und "Sexualisierung" von Kindern

Etschenberg ließ sich zuletzt vor den Karren der homophoben und extrem rechten Wochenzeitung "Junge Freiheit" spannen
Etschenberg ließ sich zuletzt vor den Karren der homophoben und extrem rechten Wochenzeitung "Junge Freiheit" spannen

In den letzten Monaten hat sich der Ton der 73-Jährigen jedoch gewandelt bzw. ist "wirrer" geworden, wie es Kollegen formulieren. Zwar unterstützt Etschenberg offiziell das Erziehungsziel "Akzeptanz sexueller Lebensweisen", warnt jedoch vor einer "Übertreibung", wie sie etwa der Bildungsplan für Baden-Württemberg vorsehe. "Weil das ein bisschen ähnelt eigentlich einer Propaganda für verschiedene Lebensweisen, und das ist nicht Aufgabe der Schule", erklärte Etschenberg im Oktober etwas holprig auf Deutschlandradio Kultur. "Da sollen ja Schüler sich sozusagen ganz tief hineindenken in Lebensweisen oder sexuelle Vorlieben, die ihnen noch völlig fremd sind und die sie vielleicht auch nie kennenlernen wollen oder müssen."

Während von dem Gespräch mit Deutschlandradio Kultur zunächst niemand Notiz nahm, sorgte Ende vergangenener Woche ein weiteres Interview der Professorin in der extrem rechten Wochenzeitung "Junge Freiheit" für um so mehr Wirbel. Dort wiederholte Etschenberg ihre Kritik: "Wenn Homosexuelle in der Schule homosexuell veranlagten Jugendlichen den Umgang mit ihrer Sexualität erleichtern wollen, ist das anerkennenswert. Wenn dabei aber für homosexuelles Handeln geworben wird, ist das inakzeptabel." Im Duktus der Bildungsplangegner sprach die Fachbeirätin u.a. von "Umerziehung" sowie der "Sexualisierung von Kindern" und denunzierte Mitarbeiter des Schulaufklärungsprojekts SchLAu als "Lobbyisten".

Auch persönlich suchte Etschenberg die Nähe zur "Initiative Familienschutz", die als Veranstalter der homophoben Demos gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg und der entsprechenden Demo an diesem Samstag in Stuttgart fungiert: Im Oktober nahm die Fachbeirätin der Hirschfeld-Stiftung an einem Gesprächsabend der Organisation in Stuttgart teil (queer.de berichtete).

Bei dem "Forum Familie 2014 – Sexuelle Vielfalt und Gender Mainstreaming in der Schule" im Alten Schloss präsentierte sich Etschenberg einerseits als einsame Stimme der Vernunft. So wies sie u.a. trotz Widerspruchs des Publikums darauf hin, dass es "ganz viele Mischformen" zwischen Mann und Frau gebe, dass zwischen Homosexualität und Pädophilie kein Zusammenhang bestehe und dass Kinder auch bei homosexuellen Paaren gut aufgehoben seien. Andererseits unterschied die Kölner Professorin zwischen guten und bösen Homosexuellen: "Die gutbürgerlichen homosexuellen Männer, die ich kenne, die sind weder schrill noch küssen sich in der Öffentlichkeit oder gehen auf den CSD. Das sind ganz solide, nette, sympathische, gebildete Menschen, die durch nichts auffallen." Das Ziel, sexuelle Vielfalt anzuerkennen, sei gesellschaftlich wünschenswert, wiederholte Etschenberg ihre schräge Argumentation, gehöre aber nicht in die Schule. Dort müsse man "Rücksicht auf die Mehrheit" nehmen.

Video: (Direktlink)
Prof. Karla Etschenberg zu Gast bei der "Initiative Familienschutz": Ab 49:20 spricht sie über Homosexuelle

Das Kuratorium könnte Etschenberg abberufen

In den Sozialen Netzwerken mehren sich unterdessen die Stimmen, die eine "Entlassung" Etschenbergs aus dem Fachbeirat fordern, weil sie mit ihren Äußerungen der Stiftung schade und ihren Zweck ad absurdum führe – doch ganz so einfach wird man die Dame nicht los. Laut Satzung des Bundesstiftung soll es sich bei den Fachbeiräten zwar um Personen handeln, "die sich auf einem Fachgebiet mit Bezug zu den Stiftungszwecken hervorgetan haben".

Doch dem geschäftsführenden Vorstand Jörg Litwinschuh, der sich in einem Facebook-Post klar von Etschenbergs Interview und Aussagen distanziert hatte, sind hier die Hände gebunden. Offiziell ist eine Abberufung nur aus "wichtigem Grund" durch das Kuratorium möglich, das sich aus acht Vertretern von LGBT-Verbänden, sieben Bundestagsabgeordneten und sechs Abgesandten verschiedener Bundesministerien zusammensetzt. Vorsitzender des Kuratoriums ist Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD).

Eine Mehrheit für eine Abberufung wäre theoretisch möglich, wenn sich die Mitglieder und vor allem die Vertreter der Regierungsparteien klar positionierten, doch schon jetzt sollen intern Zensurvorwürfe gegen Litwinschuh wegen seiner öffentlichen Distanzierung erhoben worden sein. Hinzu kommt das Problem, dass Etschenbergs DGSS einen in der Satzung garantierten Sitz im Fachbeirat hat – bei der Gründung der Stiftung vor drei Jahren wollte die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung nichts dem Zufall überlassen. Die DGSS selbst hat auf die Bitte von queer.de zu einer Stellungnahme bislang nicht reagiert.

Auch die Kuratoriumsmitglieder halten sich auffallend zurück. Bislang haben sich nur zwei Bundestagsabgeordnete öffentlich zu den Interviews der Fachbeirätin geäußert: "Tja, das kommt davon, dass in der Stiftung die Zivilgesellschaft gegenüber der Politik in der Minderheit ist", kommentierte der Grünen-Politiker Volker Beck auf Facebook. Sein CDU-Kollege Stefan Kaufmann bat den Fachbeiratsvorsitzenden Prof. Dr. Michael Schwartz um eine "rasche Stellungnahme zu den Vorgängen rund um Frau Prof. Dr. Etschenberg".

Links zum Thema:
» Homepage von Karla Etschenberg
» Homepage der DGSS
» Homepage der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
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Tags: karla etschenberg, bundesstiftung magnus hirschfeld, bildungsplan, sexuelle vielfalt, jörg litwinschuh, fachbeirat
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Reaktionen zu "Ein Kuckucksei in der Hirschfeld-Stiftung?"


 92 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
17.11.2014
14:29:24


(+8, 10 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Diese Frau muß dringend und unbedingt aus dieser Stiftung entfernt werden!


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#2
17.11.2014
14:47:39


(+9, 11 Votes)

Von kurz und knapp


was "toleranzschmieden" des bürgerlichen staates eben so hervorbringen, um unter dem deckmantel von "toleranz" letztlich die herrschende, gewalttätig hergestellte ordnung zu zementieren.


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#3
17.11.2014
15:08:13


(+7, 11 Votes)
 
#4
17.11.2014
15:10:02
Via Handy


(+12, 14 Votes)

Von Alex


War doch klar, dass die Regierung da Homohasser einschleust.

Wenn diese Person im Beirat bleibt, macht die Magnus-Hirschfeld-Stiftung sich komplett unglaubwürdig.


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#5
17.11.2014
15:12:52


(+13, 17 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""Wenn Homosexuelle in der Schule homosexuell veranlagten Jugendlichen den Umgang mit ihrer Sexualität erleichtern wollen, ist das anerkennenswert. Wenn dabei aber für homosexuelles Handeln geworben wird, ist das inakzeptabel.""..

Diesen Blödsinn kann sich die Dame gepflegt hinter den Schminkspiegel stecken, denn Aufklärung ist nicht dazu da, um irgendwem beim Umgeng mit seiner Sexualität zu helfen, sondern um die Kinder und Jugendlichen an ihre Sexuelle Identität heranzuführen, und ihnen den vernünftigen Umgang damit zu ermöglichen..

Das trifft nicht nur auf "Homosexuelle" zu, sondern auf alle..

Aber die Dame toppt das Ganze noch mit dieser Plattitüde des Grauens :

""Die gutbürgerlichen homosexuellen Männer, die ich kenne, die sind weder schrill noch küssen sich in der Öffentlichkeit oder gehen auf den CSD. Das sind ganz solide, nette, sympathische, gebildete Menschen, die durch nichts auffallen.""..

Aha..
Daher weht der Wind..
Schwule müßen öffentlich UNSICHTBAR bleiben..
Dürfen sich nicht in der Öffentlichkeit küssen..
Wer einen CSD besucht um für seine Rechte zu kämpfen, gilt als schrill, und gar nicht mehr "gutbürgerlich"..

Ich kenne "Gut Bürgerliche Küche"..

Und ich kenne Spießer, deren Anliegen es ist, bloß nicht aufzufallen..

Wohlmöglich verstecken sich hinter den Menschen die auf CSD´s gehen gar welche, die eine Ehe-Öffnung fordern, ein gemeinsames Adoptionsrecht für Paare, künstliche Befruchtung auf Kosten der Krankenkassen, wie bei Heten´s auch..

Diese Dame gehört mit ihren Ansichten umgehend aus dem Fachbeirat entfernt, denn sie hat deutlich gezeigt das sie keine Ahnung über LGBTTIQ´s im Allgemeinen, und über Schwule im Besonderem hat !

Dieses Inselwissen (Die gutbürgerlichen homosexuellen Männer, die ich kenne) führt anden Zielen der Stiftung vorbei, und zwar weiter noch als Kolumbus an Amerika, der doch eigentlich immer nach Indien wollte..


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#6
17.11.2014
15:21:28


(+13, 17 Votes)

Von BildungsplanReal


"Die gutbürgerlichen homosexuellen Männer, die ich kenne, die sind weder schrill noch küssen sich in der Öffentlichkeit oder gehen auf den CSD."

Eben deshalb, ganz un"gutbürgerlich":

Bildungsplan real, im Alltag, im öffentlichen Raum, überall und jeden Tag!

Und notwendigerweise - da bisher so nicht wahrnehmbar - in organisierter Form, z. B. lokale Visibility-Gruppen bilden, die in regelmäßigen Schichten an stark frequentierten Orten schwule Liebe, Zärtlichkeit, Erotik sichtbar machen!

Das wird dann für viele Schwule ein enorm wichtiges, gemeinsames Einüben eines selbstverständlichen Zeigens von Schwulsein in der Öffentlichkeit, das bis zum heutigen Tage überwiegend NICHT stattfindet. Gerade weil die schwulen "Vorbilder" fehlen, die sich auch nur ansatzweise vergleichbar selbstverständlich mit ihrer Sexualität zeigen, wie später heterosexuell lebenden Menschen das von kleinauf vorgelebt wird. (Und eben deshalb wollen die reaktionären Aggressoren ja auch mit allen Mitteln dafür sorgen, dass das so bleibt!)

Vor allem:

OHNE um Erlaubnis zu betteln! (Auch nicht um die Erlaubnis schwul-lesbischer Anbiederer und/oder Stiftungs-/ Verbands-..."Funktionäre", denen es in erster Linie um die Sicherung ihrer eigenen sozialen Privilegien geht, nicht um die Lebenswirklichkeit und tatsächlich GLEICHE Lebensrechte von Kindern und Jugendlichen der Arbeiter*innenklasse.)

Eine der Fragen, die es aufzuwerfen gilt:

Sperren die "Kindeswohl"-Homophoben dann ihre Kinder ganz ein oder filtern über eine Spezialbrille, welche Liebe und Sexualität diese draußen sehen dürfen (*natürlich* nur die heterosexuelle)?

Wie lange dauert es eigentlich noch, bis "gutbürgerliche" rechte Allianzen (schon wieder) nach einem offiziellen Verbot homosexueller Sichtbarkeit rufen?


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#7
17.11.2014
15:36:46


(+9, 15 Votes)

Von sperling


ein "kuckucksei in der hirschfeld-stiftung"? ich würde eher sagen, die stiftung selbst ist ein kuckucksei in dem, was von der bewegung noch übrig ist.

emanzipation von herrschenden machtstrukturen und -ideologien wird nicht stattfinden, indem man sich in diese strukturen in freiwilliger abhängigkeit einbindet. okay, um emanzipation geht es vielen funktionär_innen ohnehin nicht mehr. aber noch drastischer als hier kann man die vorhersehbaren konflikte doch eigentlich nicht vor augen geführt bekommen.


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#8
17.11.2014
15:42:47


(+1, 17 Votes)

Von Archiv


Hirschin im Kuckucksfeld

"Andreas Seeck referierte 1998 in den Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft eine Reihe von Textstellen Hirschfelds, in denen dieser über die Jahre hin immer wieder Homosexualität mit "einer krankhaften Anlage des Nervensystems" in Verbindung brachte und "die in den Ehen Homosexueller erzeugten Kinder" als "selten vollwertig" und "degeneriert" bezeichnete."

Link zu www.trend.infopartisan.net


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#9
17.11.2014
16:10:19


(+8, 14 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #8 von Archiv


Hirschfeld war eben wie z. B. auch Alfred Adler ein Kind seiner Zeit. Die schlimmsten Stellen sind übrigens aus dem Nachlass. Er wird gewusst haben, weshalb er das nicht veröffentlicht hat. Er wollte den antisemitischen und homophoben Todfeind ncht füttern.

Zurück ins Heute:

An betreffender Dame kann man das Problem einer Toleranz unter Vorbehalt nach dem Motto 'Sei doch froh, wenn man dich leben lässt' gut beobachten.

Die Toleranz währt nur solange, wie die Machtfrage nicht gestellt wird.

Toleranz heißt nur Dulden.

Bürgerrechte und soziale Rechte, Gleichberechtigung sind etwas ganz anderes.

Wenn die erst mal annährend erreicht sind, schlägt oft genug das tolerante Mitleid in Hass gegen den kecken Emporkömmling um.


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#10
17.11.2014
16:11:32


(+8, 14 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Wird hier die Stiftung etwa gerade entlarvt? Sieht so aus.Eine Stiftung gibt vor unter politischer Führung etwas für die Menschenrechte von Minderheiten tun zu wollen, jetzt stellt sich das heraus, was man die ganze Zeit geahnt hat, das die Stiftung nur ein politisches Feigenblatt ist und hier im Gegenteil gegen diese Rechte gearbeitet wird.


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