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Die Şehitlik-Moschee will den Dialog mit LGBT-Aktivisten aufnehmen (Bild: Akif Sahin / flickr / by 2.0)

Das geplante Treffen zwischen LGBT-Aktivisten und Muslimen in der Berliner Şehitlik-Moschee wird doch stattfinden – trotz Protesten konservativer Gläubiger.

Am Abend des 8. Dezember wird auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg eine Delegation von LGBT-Aktivisten die Şehitlik-Moschee besuchen und anschließend mit Muslimen zum Thema Islam und Homophobie diskutieren. Das gab LSVD-Geschäftsführer Jörg Steinert am Donnerstag gegenüber queer.de bekannt. Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) wird die Aktivisten bei dem Besuch begleiten. Bei einem Vortreffen eine Woche vor dem Besuch sollen alle Einzelheiten geklärt werden.

"Der Gesprächsfaden zwischen LSVD und der Moschee ist nie abgebrochen", erklärte Steinert. Dabei sah es noch vor wenigen Tagen so aus, als ob sich die Moschee dem Gespräch entziehen wollte. Das vom Verein "DITIB-Şehitlik Türkisch Islamische Gemeinde zu Neukölln e.V." betriebene Gotteshaus hatte erst vergangenes Wochenende den Besuch abgesagt, nachdem es in türkischen Zeitungen zu scharfer Kritik an dem Besuch gekommen war (queer.de berichtete). So hatte etwa das islamistische Blatt "Yeni Akit" bemängelt, dass die Şehitlik-Moschee ihre Tore für "anormale Homosexuelle" öffne. Ähnlich empört berichtete die rechtskonservative Zeitung "Takvim". Auch innerhalb der Berliner Gemeinde gab es Kritik an dem Besuch.

Der Moscheebesuch war ursprünglich am 24. November im Rahmen der Initiative "meet2respect" geplant, die vom Verein Leadership Berlin betrieben wird. Der Verein, der in der Vergangenheit beispielsweise Imame und Rabbiner zum Dialog zusammengebracht hatte, wollte gemeinsam mit dem LSVD und dem Völklinger Kreis für eine Annäherung von Homosexuellen und Muslimen werben.

Diskussionsveranstaltung am 24. November


Integrationssenatorin Dilek Kolat

Nach der Ausladung plante Leadership Berlin als Alternative zum Moscheebesuch eine Gesprächsrunde mit einem hochrangigen DITIB-Mitglied, die allerdings vom LSVD als "Alibiveranstaltung" abgelehnt worden war (queer.de berichtete). Dieses Treffen hat Leadership Berlin am Mittwoch bestätigt: Es soll im Tagungswerk Jerusalemkirche gegenüber des Jüdischen Museums stattfinden. Auch hier wird Senatorin Kolat dabeisein: Sie soll in der Veranstaltung ein Grußwort sprechen.

Als Teilnehmer der Diskussion sind vorgesehen: Süleyman S. Küçük,Vize-Chef von DITIB Berlin, Ender Çetin, der Chef der Sehitlik-Moschee, Daniel Worat, Vorstand im Völklinger Kreis, Prof. Barbara John, die Vorsitzende des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie eine Vertreterin der Wirtschaftsweiber. Die Organisatoren rechnen damit, dass 30 Medienvertreter teilnehmen werden. (dk)



#1 FOX-NewsAnonym
  • 20.11.2014, 14:10h
  • Die Muslime lassen sich also doch widerwillig zu einem Gespräch mit den anormalen Homosexuellen herab. Die Ergebnisse werden sicher bahnbrechend sein. Die erste Homo-Ehe wird sicher direkt in der Moschee geschlossen.

    Wie sehr sich die "LGBT Aktivisten" doch erniedrigen lassen ...
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#2 goddamn liberalAnonym
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#6 David77Anonym
#7 VWLerAnonym
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#9 HugoAnonym
#10 HugoAnonym