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Kommentare zu:
Thüringen: Rot-Rot-Grün strebt "Gleichstellung aller Lebensweisen" an


#21 UnrechtsstaatAnonym
#22 Martin28a
#23 Martin28a
#24 giliattAnonym
  • 21.11.2014, 02:39h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Es gibt keine ZWEI Sozialdemokratische Parteien in Deutschland..

    Eine gibt es nur. Die SPD. Im historischen Sinne hat sie ihren sozialen und demokratischen Status aber bereits verpulvert. Die SPD is tleider nur noch eine der Massenorganisationen, die im Herumhuren um Wählergunst ihr ureigenes Programm für vogelfrei erklärt.

    Sozialdemokratisch soll also nach Deinem Dafürhalten, TheDad, als zweite Partei die LINKE sein.
    Da kriegst Du Unterstützung aus den Reihen der thüringischen SPD. Irgendeine Dame (SPD-Schlunze) war dort im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen regional der Meinung, dass "... es gut ist, wenn zwei sozialdemokratische Parteien Verantwortung übernehmen...".

    Nun, die zwei espedeparteilichen Organisationen gibt es nicht.
    Denn:
    Die frühere SED, dann SDP, PDS, LINKE ist keine sozialdemokratische Partei. Sie ist die Nachfolgepartei der SED, der im Osten zwangsvereinten Kommunisten und Sozialdemokraten. Nach der Zwangsvereinigung 1946 stellte sie sich als im Lenin`schen Sinne erstandene "Partei neuen Typus`" dar, als Vorhut und führende Kraft der Arbeiterklasse.

    Ihre Neuaufstellung nach der Wende hat weniger mit politischen Zielen zu tun, als mit der Rettung ihres DDR-SED-Parteivermögens, welches beträchtlich ist. Und so dämlich, wie Wessi-Verhandlungspartner zur Vereinigung waren die Genösslein wohl nicht. Hatten sie nicht bereits im März 1989 damit begonnen, ihre Guthaben in das nichtdeutsche grenznahe kapitalistische Ausland zu verschieben?
    Who knows....
    Übel.
    Mir wird übel. Ich breche ab.
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#25 David77Anonym
#26 MariposaAnonym
  • 21.11.2014, 08:42h
  • Antwort auf #3 von ollinaie
  • ... und das ist auch gut so, lieber OIli. Die Vorzeichen sind ganz anders.
    Zumindest wurde in Thüringen die SPD-Basis mitgenommen und befragt (so etwas nennt sich direkte Demokratie).
    Was blieb denn der SPD anderes übrig, wenn man schon unfreiwillig in die Rolle der Mehrheitsbeschaffers schlüpft ?? An der Seite der CDU ging es bekanntlich schief, jetzt kann sich die Alte Tante wenigstens mit Reformpolitik bewähren. Und gegen Herrn Ramelow ist nun persönlich und programmatisch her wenig auszusetzen. Das Abendland wird nicht untergehen. Probleme wird es wohl eher mit dem dogmatischen Flügel der Linkspartei geben (vor allem in NRW anzutreffen), dort scheint man mit dem Parlamentarismus eh wenig anfangen zu können....
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 21.11.2014, 08:48h
  • Antwort auf #24 von giliatt
  • Ich bin kein Freund des Kommunismus und nie einer gewesen.

    Aber: Mir wird übel, dass den hier keiner nach seiner durch und durch opportunstischen Biographie fragt:

    de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Tillich

    Und keiner die CDU auf ihre DDR-Vergangenheit hinweis:

    de.wikipedia.org/wiki/Blockpartei

    In dieser Blockpartei war übrigens auch die bisherige thüring. Ministerpräsidentin Lieberknecht.

    Ramelow hat eben eine andere Biographie.

    Das Vermögen, das die Linke sich gerettet hat, hat mir dem SED-Vermögen nicht viel zu tun. Davon musste das meiste wieder abgegeben werden (u.a. an die SPD).

    Sehr viel mehr als das Karl-Liebknecht-Haus, das die KPD schon 1926 gekauft hatte und ihr dann von den Nazis entrissen wurde, ist da nicht geblieben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#28 TheDadProfil
  • 21.11.2014, 10:14hHannover
  • Antwort auf #24 von giliatt
  • ""Sozialdemokratisch soll also nach Deinem Dafürhalten, TheDad, als zweite Partei die LINKE sein.
    Da kriegst Du Unterstützung aus den Reihen der thüringischen SPD. Irgendeine Dame (SPD-Schlunze) war dort im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen regional der Meinung, dass "... es gut ist, wenn zwei sozialdemokratische Parteien Verantwortung übernehmen...".""..

    Ach, Du armes Hascherl..

    Der Fall des Koalitionsverbotes auf Bundesebene auf dem letztem SPD-Bundesparteitag wurde mit genau der Floskel begründet, die Du nun vorträgst :
    ´Wir dürfen nicht zulassen das die Linke unsere Positionen besetzt, und sich zu einer zweiten Sozialdemokratischen Kraft entwickelt´..

    Blöd bloß das die Linke längst dort angekommen ist, sich den Wahlen stellt, und allein dadurch schon eine demokratische Kraft im politischem Geschäft geworden ist..

    Da sie zwischenzeitlich viel mehr die alten "sozialidemokratischen Positionen" besetzt, die zu Zeiten Willy Brandts immer noch "sozialistische Politik" genannt wurde, kann jeder sehen..

    Somit ist die Bezeichnung der Linken als "neue" oder "zweite" Sozialdemokratische Kraft oder Partei keine "Beleidigung" der alten Tante SPD, sondern ein Ansporn sich diese Position zurück zu erobern !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#29 TheDadProfil
  • 21.11.2014, 10:30hHannover
  • Antwort auf #24 von giliatt
  • ""Die frühere SED, dann SDP, PDS, LINKE ""..

    Ach komm..

    Du willst nicht ernsthaft eine Diskussion um die Überführung "ehemaligen Parteivermögens" in WEST-Hände führen, der zwischenzeitlich längst vor höchsten Gerichten geklärt wurde, und als Ergebnis sich DER STAAT den Großteil dieser Gelder einverleibt hat !?..

    Ähnliche Vorgänge gab es in der FDP mit Parteivermögen von den Blockflöten, ebenso wie mit der SPD, der CDU..

    Das wird immer gerne wieder angsprochen wenn Wahlen vor der Tür stehen, oder für die Konservativen gerade schief gegangen sind, und es kommt auf direktem Wege aus der Bayrischen Staatskanzlei über den BayernKurier in die Presse, weil die CSU die einzige ist, die davon nüscht´s abgekriegt hat..

    Die grundsätzliche Frage die sich hier stellt ist doch die :

    WEM gehört das Geld aus der Kasse der SED ?

    Den Genossen !

    Wer austritt kriegt nichts wieder, und nach dem Parteien-Gesetz, das ähnlich formuliert ist wie die Vorschriften für Vereine im BGB, fällt bei Auflösung das Vermögen "VORBESTIMMTEN Personen oder Organisationen" zu..

    Da die SED sich niemals aufgelöst, sondern den Vereinsnamen geändert hat, gehört die Kohle nach WEST-Deutschem Recht aber schlichtweg nur ihr !
    So einfach ist das manchmal..

    Was hätte man mit der Kohle machen sollen ?

    SED-Opfer entschädigen ?
    Gute Idee..

    Und wo ist der Fonds für die Entschädigung der OST-CDU-Opfer ? Der OST-FPD-Opfer ?

    Und vor allem :
    Wo bleibt eigentlich der Entschädigungsfonds für die WEST-CDU/CSU-Opfer die den Nazi-Paragraphen aufrecht erhalten haben ?

    Müssen wir dafür streiten diesen aus deren Partei-Vermögen zu bilden, oder ist es nicht originäre STAATsaufgabe die Opfer eines Systemes, und hier ist es egal welches Systems, zu entschädigen, weil am System immer mehr Menschen beteiligt waren als die Parteien als Mitglieder hatten ?

    Ich denke, ja !
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#30 stromboliProfil
  • 21.11.2014, 10:55hberlin
  • ..."Zusammenarbeit mit der SED-Nachfolgerorganisation in ihrer Fraktion nicht unumstritten ist."

    Na endlich ist die afd als partei von jeglichem verdacht befreit...
    Sie ist eindeutig nicht nachfolgepartei einer ehemaligen ddr-blockpartei.

    Nur die spd darf sich ja "noch" schelten, keine nachfolgepartei zu sein oder ehemalige ddr-parteien aufgenommen zu haben..
    Sehr zum leidwesen der spd!
    Während cdu sich dank parteienvermögen aus dem osten bestens organisierte und so wahlkämpfe gewinnen konnte..
    Gleiches galt ja auch für die 2.0% partei, deren name keiner mehr weiß.. irgendwas mit F. am anfang.

    Wenn in einem land mit der vorgeschichte , stoisch ständig die vermutung unterstellt wird, "nachfolgeorganisation der sed zu sein, sollten die anderen sed-mitregierenden blockparteiler incl. parteimitglieder benannt sein...
    Dann hätte allerdings auch die afd mittlerweile ihr nachfolger-problem in person ihrer ins parlament gewählten ...
    Tja, mittläufer gibt es eben nicht nur bei den linken, sondern auch bei den rechten.

    Wenn auch der glaube schwach, so wünsch ich dem anfang doch alles erdenkliche an durchhaltevermögen und wiederstand!
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