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Jason Collins geht in Rente

Jason Collins vom amerikanischen Basketballteam Brooklyn Nets hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass er nach 13 Jahren seine Profikarriere beenden würde.

Der 35-Jährige hatte im vergangenen Jahr für Aufregung gesorgt, als er sich als erster aktiver NBA-Spieler als schwul outete (queer.de berichtete). In der laufenden Saison kam er allerdings bei seinem Verein nicht mehr zum Einsatz.

"Es fühlt sich wunderbar an, Teil der Meilensteine für den Sport und die Rechte der Homosexuellen gewesen zu sein und von der Öffentlichkeit, den Trainern, den Spielern der Liga und der Geschichte umarmt worden zu sein", erklärte Collins. Er hoffe, dass sein Coming-out dazu beitrage, dass sich mehr Profisportler outen. So gebe es in der amerikanischen Eishockey- oder Baseballliga noch immer keinen einzigen aktiven schwulen Sportler, der seine Homosexualität nicht versteckt.

Der 2,13 Meter große Collins hatte seine Karriere in der angesehenen nordamerikanischen Profiliga 2001 begonnen. Danach spielte er für sechs Vereine. Den Vertrag bei den Brooklyn Nets erhielt er im Februar 2014 (queer.de berichtete).

Neben Collins sorgte in diesem Jahr auch der erste schwule Spieler in der National Football League (NFL) für Aufregung: Michael Sam, der sein Coming-out bereits im College vollzogen hatte, wurde im Mai vom Profiverein St. Louis Rams verpflichtet (queer.de berichtete). Er konnte sich im Team aber nicht durchsetzen und sucht seit Oktober einen neuen Verein (queer.de berichtete).

Erst kurz vor Collins' Coming-out hatte die erfolgreiche College-Basketballerin Brittney Griner für Aufregung gesorgt, weil sie sich als lesbisch outete. Sie wurde mit offenen Armen aufgenommen: Nach ihrem Coming-out erhielt sie einen Werbevertrag mit Nike. Der Konzern hatte kurz zuvor angekündigt, Teamsportler nach ihrem Coming-out verpflichten zu wollen (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 schwarzerkater
  • 20.11.2014, 19:07h
  • "Der 35-Jährige hatte im vergangenen Jahr für Aufregung gesorgt, als er sich als erster aktiver NBA-Spieler als schwul outete (queer.de berichtete). In der laufenden Saison kam er allerdings bei seinem Verein nicht mehr zum Einsatz. "
    und das soll den anderen sportlern mut machen???

    ""Es fühlt sich wunderbar an, Teil der Meilensteine für den Sport und die Rechte der Homosexuellen gewesen zu sein und von der Öffentlichkeit, den Trainern, den Spielern der Liga und der Geschichte umarmt worden zu sein", erklärte Collins."

    ja, diese aussage könnte ich verstehen, wenn er sich zu beginn oder mitten in seiner karriere geoutet hätte. nun klingt das - siehe oben - doch alles recht lahm.
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#3 RobinAnonym